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       #Post#: 2514--------------------------------------------------
       Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: September 2, 2014, 9:06 am
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       Meinungen dürfen weiterhin nur geäußert werden, wenn sie
       unkritisch sind. Wer in Blogs, Foren oder sozialen Medien seine
       Meinung kundtut, sollte besser mit den Mächtigen auf Linie sein.
       Sonst drohen Zensur, Ausschluß und Anzeige.
       Die Politiker wollen zurück in ihre Wohlfühl-Blasen, in denen
       ihnen Anhänger und Gleichgesinnte ständig erzählen, wie super
       sie sind. Das wollen sie auch in den neuen Medien so haben, wo
       sie ungeniert ihren Propagandarotz verbreiten. Nur gibt es dort
       Kommentar-Funktionen, wo sie plötzlich mit der tatsächlichen
       Meinung der Bevölkerung konfrontiert werden. Bisher konnten sie
       sich selbst einreden, und von ihren Speichelleckern einreden
       lassen, daß der tumbe Pöbel sich in Ehrfurcht vor ihrem Glanze
       verneigt, und sie liebt und bewundert. Jetzt sind sie plötzlich
       mit der tatsächlichen Meinung der Menschen über sie
       konfrontiert, und die ist meist alles andere als schmeichelhaft.
       Da werden sie dann wehleidig, und rufen nach Rache. Primitiver,
       simpler Rache, wie kleine Kinder, denen man das Schauferl
       weggenommen hat.
       Dann werden plötzlich in Zeitungsforen Kommentare nichtmehr
       freigeschalten, wenn die geäußerte Meinung dem Autor, der meist
       im Interesse einer politischen Partei schreibt, oder der
       kritisierten Person nicht gefallen gelöscht, oder aus
       vorauseilendem Gehorsam garnicht freigeschalten. Da wird der
       Journalismus seinen eigenen Ansprüchen, die Bevölkerung
       unabhängig und wahrheitsgemäß informierten zu wollen nichtmehr
       gerecht (sofern er das jemals wirklich oder auch nur annähernd
       wurde), und zum willfährigen Handlanger der mächtigen.
       Dann werden angeblich unabhängige Plattformen
  HTML http://partypiratesat.createaforum.com/popo/fasless-auf-radio-orange/msg2476/#msg2476<br
       />zur politischen Information der Bevölkerung zu reinen
       Werbeplattformen der politischen Parteien, indem sie fundierte
       Informationen gezielt zurückhalten oder ausblenden.
       Und schließlich werden Menschen, die in sozialen Medien ihre
       kritischen Kommentare abgeben von der Staatsmacht verfolgt
  HTML http://m.futurezone.at/digital-life/acht-personen-nach-hass-postings-ausgeforscht/83.439.756,<br
       />weil die Kritisierten dies als Majestätsbeleidigung verstehen,
       und bereit sind die staatlichen Institutionen gewissenlos zur
       Befriedigung der eigenen Eitelkeiten zu missbrauchen.
       Im Internet zeigt sich die Armseligkeit jener, die sich für die
       politische und intellektuelle Elite der Gesellschaft halten. Sie
       entlarven damit ihre eigenen Ansprüche an Meinungsfreiheit und
       staatstragendes Verhalten als reine Lippenbekenntnisse zum Zweck
       der eigenen Imagepflege. Sie labern ständig von mehr
       Mitbestimmung und besserer Einbindung der Bevölkerung, doch in
       Wahrheit wollen sie das alles garnicht, weil sie für Kritik zu
       dünnhäutig, und für Selbtreflektion viel zu borniert sind.
       Entgegen immerwieder erhobenen Behauptungen sind nämlich die
       meisten Kritiker keineswegs Leute, die strafrechtlich relevante
       Beleidigungen absondern, mit denen hätten sie ja weniger
       Probleme, weil die muß man inhaltlich nicht ernstnehmen.
       Wirklich Sauer werden die präpotenten Bonzen dann, wenn man sie
       mit Fakten konfrontiert, die sie nicht wegleugnen können, und
       die sie blöd dastehen lassen. Ein weiterer Aspekt die komplette
       Humorlosigkeit, die von den Social Justice Warriors
  HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfnetzpolitik/social-justice-warrior-watch/<br
       />jetzt leider auch auf die Medienlandschaft abfärbt. Das liegt
       aber vor allem daran, daß diese Leute total unterbelichtet sind,
       und die Scherze nicht verstehen. Genauso werden oft Zitate aus
       der Literatur als unanständig, gewaltverherrlichend,
       diskriminierend und am liebsten sexistisch diffamiert, einfach
       weil die Leute immer weniger gebildet sind, und weder die Zitate
       noch den Zusammenhang verstehen. Wir brauchen aber kein
       Downgrading des Durchschnittsintellektes, damit auch die
       Dümmsten alles verstehen. Wir müssen uns im Gegenteil darum
       bemühen, daß selbst die Dümmsten so weit gefördert werden, daß
       sie es dann doch verstehen.
       Es stimmt einfach nicht, daß die Menschen sich im Netz
       unflätiger oder bösartiger als im echten Leben aufführen. Die
       Leute in der echten Welt sind so, und daß viele Politiker und
       Journalisten das nicht wissen zeugt nur von ihrer abgehobenheit.
       Genau wie das immerwieder auftretende Erstaunen, daß die Leute
       Politiker nicht anonym, sondern unter ihren echten Namen
       beschimpfen. Die würden ihnen das bei Gelegenheit auch ins
       Gesicht sagen. Das Netz gibt nicht nur den Personen die in der
       Öffentlichkeit stehen die Möglichkeit, ihre Inhalte auf vielen
       neuen wegen zu verbreiten, sondern eben auch die entsprechenden
       Feedbackmöglichkeiten. Was anfangs als Segen gefeiert wurde,
       wird jetzt wehleidig verteufelt, weil die erwarteten Huldigungen
       ausbleiben. Die Versuchung, das Netz ebenso wie in Diktaturen
       wie Russland oder China so zu beschränken, daß nurnoch konforme
       Meinungen verbreitet werden dürfen ist groß, auch für die
       Mächtigen bei uns. Das ist aber für Politiker, die sich einen
       demokratischen Anstrich geben wollen zunehmend undurchführbar,
       weil sich Zensur, Meinungsgleichschaltung und staatliche
       Verfolgung von Kritikern mit Demokratie garnicht vertragen.
       Außerdem zeugt die Annahme, daß das vermeintlich politisch
       korrekte immer auch das richtige ist, und alle die dem
       widersprechen im Unrecht sind, von politischer
       Unzurechnungsfähigkeit. Menschen die mit Dogmen statt mit
       Argumenten ankommen sind immer die ersten die sich "gehatet"
       fühlen, wenn man ihnen widerspricht. Das gilt für alle diese
       Gruppen, von den neurechten "kritischen Bürgern" über all die
       Verschwörungstheoretiker bis hin zu den Veganern und
       Genderspinnern, auch wenn letztere natürlich glauben, sie
       gehörten da garnicht dazu.
       Wir werden unser Netz und unsere Meinungsfreiheit weiter
       verteidigen. Weil die Demokratie und die Menschenrechte
       wichtiger sind als die Eitelkeiten von einigen Komplexlern, die
       sich für gleicher als die anderen halten.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2515--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: pet Date: September 2, 2014, 9:19 am
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       Damit sind wir beim Thema, geschätzter helly. Schmutzperpetua
       ist offenbar auch Antilulz, denn der Wien-Forist
       regt sich über diese Aktion auf:
  HTML http://madworldnews.com/straight-white-guy-festival-outrages-sex-marriage-supporters/
       und zwar hier:
  HTML http://forum.wien.piratenpartei.at/viewtopic.php?f=131&t=6527&p=64805&sid=4e20eeaa70c8650169f4e0df20a61f44#p64805
       Ich könnte diese Frage präzise, ausführlich und kurzweilig
       beantworten, bin aber gesperrt,
       weil meine Ausführungen zu präzise und zu kurzweilig sind.
       Ich empfehle hier - wieder einmal - die große
       Weisheitsliteratur, encyclopedia dramatica.
       E.D. ist weise, weil sie präzise, ausführlich und kurzweilig das
       Massenmenschliche am
       Internet erklärt, und die Motive und Fehler der Teilnehmer noch
       dazu. Wer die E.D. verstanden
       hat, hört auf, Massenmensch zu sein und wird weise. Probiert es
       einfach (ausgenommen
       helly; er hat Satori bereits erreicht).
       #Post#: 2516--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: September 2, 2014, 10:05 am
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       Ich seh jetzt nicht, daß sich der Lux über was aufregt. Zum
       aufregen ist die Tatsache, daß gerade Leute die sich als Piraten
       ausgeben mehr zensurieren und gleichschalten als alle anderen,
       obwohl die echten Ziele der Piratenbewegung genau in die
       entgegengesetzte Richtung führen.
       Was der vom Lux verlinkten Artikel beweist ist etwas, was ich
       tatsächlich vergessen habe: die komplette Humorlosigkeit, die
       von den Social Justice Warriors
  HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfnetzpolitik/social-justice-warrior-watch/<br
       />jetzt leider auch auf die Medienlandschaft abfärbt. Das liegt
       aber vor allem daran, daß diese Leute total unterbelichtet sind,
       und die Scherze nicht verstehen. Genauso werden oft Zitate aus
       der Literatur als unanständig, gewaltverherrlichend,
       diskriminierend und am liebsten sexistisch diffamiert, einfach
       weil die Leute immer weniger gebildet sind, und weder die Zitate
       noch den Zusammenhang verstehen.
       Wir brauchen aber kein Downgrading des Durchschnittsintellektes,
       damit auch die Dümmsten alles verstehen. Wir müssen uns im
       Gegenteil darum bemühen, daß selbst die Dümmsten so weit
       gefördert werden, daß sie es dann doch verstehen. Leider
       verfolgt die aktuelle Bildungspolitik gegenteiliges, und nach
       den katastrophalen ersten Interview der neuen
       Gesundheitsministerin Oberhauser, in dem sie ihre völlige
       Inkompetenz unter beweis gestellt hat, und der Eingliederung des
       Wissenschaftsressorts in das Wirtschaftsministerium ausgerechnet
       unter mitterlehner und vor allem des Anschlusses des
       Bildungsressorts an das Gehirnwäsche-Frauenministerium unter der
       radikalfeministin heinisch-hosek ist keinesfalls damit zu
       rechnen, daß sich daran irgendwas ändert.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2569--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: September 7, 2014, 7:14 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote="FAZ"]Politikerinnen werden im Internet sexistisch
       beleidigt. Mit steigendem Bekanntheitsgrad werden die
       Belästigungen schlimmer. Teilweise wird ihnen mit Mord gedroht.
       Sogar von verurteilten Gewalttätern. [/quote]
  HTML http://m.faz.net/aktuell/politik/im-internet-sind-politikerinnen-verbaler-gewalt-ausgesetzt-13126774.html
       Heult doch!
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2607--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: September 12, 2014, 5:59 pm
       ---------------------------------------------------------
       Auch Derdiestandard hat sich der Zensur und Gleichschaltung
       verschrieben, und so zu einem Organ der genderfanatischen und
       linksfaschistischen Gleichschaltung gemacht.
  HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/antje-schrupp-reisst-maske-von-gesicht-von-diestandard-at/msg2606/#msg2606
       Zum glück Werden die bald dichtgemacht. Wer zensuriert, hat in
       einer Demokratie nix verloren.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2614--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: September 14, 2014, 10:20 am
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       [quote="Zeit.de"]SOCIAL MEDIA
       Lasst die Trolle verhungern
       Gegen Saboteure im Netz hilft Gelassenheit und Diskussion – viel
       Diskussion. VON JOCHEN WEGNER
       In diesen Tagen sind viele Nachrufe zu lesen: auf die freie Rede
       im Internet. Das ist wohl stark übertrieben. Doch eine der
       wichtigsten Errungenschaften des Netzes könnte tatsächlich bald
       verschwinden, wenn wir nicht für sie kämpfen.
       Für die demokratische Meinungsbildung ist das Netz so wichtig
       wie nie zuvor. Nun aber droht der digitale Diskurs am eigenen
       Erfolg zu ersticken: "Die Web-Trolle gewinnen, während die
       Grobheit zunimmt", titelt etwa die New York Times.
       Trolle, das sind im Netzjargon die Störer, die nur an Debatten
       teilnehmen, um sie zu sabotieren. So wie jene Twitter-Nutzer,
       die die Tochter von Robin Williams wohl für immer von der
       Plattform vertrieben: Sie schickten ihr vermeintliche Fotos
       ihres verstorbenen Vaters, und gaben ihr die Schuld an seinem
       Tod.
       ...
       Was aber, wenn es so viele werden, dass wir sie nicht mehr
       ignorieren können? Wenn sie nicht so einfach zu erkennen sind
       wie die paar Irren in den Foren?
       Nirgendwo können wir so frei debattieren wie im Netz. Diese
       fundamentale Freiheit hat aber einen Preis. Das Internet ist
       heute nicht mehr nur eine Echokammer für einzelne Saboteure,
       sondern auch für ganze Troll-Armeen, gesteuert von Regimen wie
       Russland oder China, die das Netz systematisch für verdeckte
       Propaganda nutzen.
       ...
       Die Utopie einer digitalen Agora, in der Gleiche mit Gleichen
       frei kommunizieren, ungefiltert und unverfälscht, ist in Gefahr.
       Es gehört zu unseren neuen Bürgerpflichten, diese Sphäre zu
       schützen. Nur helfen dagegen keine neuen Gesetze, kein
       "Vermummungsverbot im Internet", wie einst gefordert, keine
       Internetpolizei. Derlei Initiativen werden genau das zerstören,
       was sie zu bewahren hoffen.
       Die Trolle in Schach zu halten, ohne die Freiheit zu opfern, ist
       so einfach wie mühsam: Wir müssen uns täglich selbst einmischen.
       Millionen von Menschen, die zivilisiert debattieren, die
       falschen Informationen richtige entgegensetzen, die Störer
       gelassen übergehen und bei seltsamen Spam-Wellen aufmerksam
       werden, sind unbesiegbar. Einem aufgeklärten digitalen Bürgertum
       ist keine Troll-Armee gewachsen.
       Wir kommen unserer Utopie nur näher, wenn wir sie selbst mit
       Leben füllen. Gehen Sie also jetzt auf Facebook und starten Sie
       eine Diskussion, wenn nicht zur deutschen Außenpolitik, dann
       eben über die Gentrifizierung Prenzlauer Bergs oder zur weiteren
       Verschönerung Papenburgs. Kommentieren Sie die aktuelle Lage in
       Gaza auf einer Nachrichten-Website. Die Redaktion von ZEIT
       ONLINE und viele andere verwenden große Leidenschaft darauf,
       einen zivilisierten Diskurs zu gewährleisten. Vor allem aber:
       Bleiben Sie gelassen, wenn nicht alles so wohltemperiert ist wie
       bei Anne Will. Ihr digitales Engagement ist für unsere
       Demokratie genauso wichtig wie das im Gemeinderat, in einer
       Bürgerinitiative oder Ihr Gang zur Wahlurne.
       Solange das Internet frei ist, werden Trolle immer wieder kleine
       Siege erringen, manchmal auch große. Die Freiheit im Netz ist
       auch immer die Freiheit der Trolle.[/quote]
       Ganzer Beitrag:
  HTML http://www.zeit.de/2014/35/social-media-troll-demokratie-meinungsfreiheit?
       Kann ich unterschreiben. Vor allem Fakten statt Dogmen und
       Propaganda ist ja eine urpiratische Forderung. Wenn wir wieder
       dahin zurückfinden, kann aus den Piraten doch noch die Zukunft
       der Demokratie werden.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2709--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: September 25, 2014, 4:13 pm
       ---------------------------------------------------------
       [quote="Zeit online"]Netiquette für Parteimitglieder
       Dank Twitter findet die Selbstdemontage der Piraten in aller
       Öffentlichkeit statt. Hier ein paar Vorschläge, wie sich das
       Diskussionsklima verbessern ließe.
       weiter
  HTML http://www.zeit.de/community/2014-09/twitter-netiquette-piratenpartei[/quote]
       Schönen Dank auch, aber wir Piraten mögen unsere
       Meinungsfreiheit so wie sie ist. Egal ob es das flauschdiktat im
       sogenannten Kodex nach scientologyvorbild, den uns der
       Christopher Clay und seine jünger aufzwängen wollte, forenregeln
       oder andere Vorschriften waren, sie sind allesamt als
       zensurwekzeuge gebraucht worden. Ich schreibe absichtlich nicht
       missbraucht, weil zumindest der Clay das schon mit dem Vorsatz
       verzapft hat.
       Egal ob es mal wieder gut gemeint ist, es ist schon
       sprichwörtlich das Gegenteil von gut.
       Wir Piraten lehnen weiterhin jede Einschränkung der
       Meinungsfreiheit ab!
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2857--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: November 12, 2014, 8:24 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote]Sockenpuppen aus Österreich: Foren gezielt manipuliert
       Ein österreichische PR-Agentur soll mit zehntausenden
       Fake-Accounts gezielt Kommentare in Foren gestreut haben, die
       die Auftraggeber in besseres Licht rückt. Das geschah im Dienste
       gewichtiger Kunden.
       Eine Wiener PR-Agentur namens Mhoch3 hat offenbar im großen Stil
       versucht, durch vermeintliche Nutzerpostings die öffentliche
       Meinung in Onlineforen zu beeinflussen. Laut Recherchen des
       Magazins Datum standen dahinter prominente Auftraggeber wie etwa
       die konservative Partei ÖVP, die staatliche
       Eisenbahngesellschaft ÖBB, die Bank Austria, das
       Reise-Unternehmen TUI Österreich, der Pharmakonzern Bayer
       Austria, aber auch Kunden außerhalb des deutschen Sprachraums
       wie der britische Anbieter Paysafecard.
       Der Bericht bringt mehrere Beispiele solcher Kommentare von
       Fake-Nutzern, zum Beispiel 2009 anlässlich der
       Studierendenproteste "unibrennt" über den damaligen
       Bildungsminister Hahn (ÖVP): "Ich finde es toll, dass Hahn,
       obwohl er selber anscheinend nicht so protestieren würde, doch
       Verständnis für die Proteste und die Besetzung hat. Nun bleibt
       es zu hoffen, dass dieser Konflikt bald gelöst wird –
       Letztendlich bemüht sich Hahn doch darum.“
       80.000 bis 100.000 Kommentare pro Jahr
       "Wir machen Meinung", verspricht die Agentur. Vergrößern Datum
       schätzt, dass die Agentur mehrere zehntausend solcher
       Fake-Accounts angelegt haben könnte. Eine Liste von 2012
       verzeichne rund 10.000 Profile, dazu noch 2000 für
       internationale Foren, wobei die Agentur wohl
       Online-Meinungspflege in mindestens sechs Sprachen anbietet. Die
       jährliche Leistung wird auf 80.000 bis 100.000 solcher
       Kommentare geschätzt. Die seit zehn Jahren aktive Agentur
       unterhält dafür offenbar einen Stamm von freien Mitarbeitern,
       die nicht vom Büro aus posten dürfen, damit die IP-Adressen
       keinen Verdacht erregen.
       Agenturchef Martin Kirchbaumer bezeichnete die Poster gegenüber
       Datum als "Onlinejournalisten“, die recherchierten, sich eine
       Meinung bildeten und sie äußerten. Die Agentur habe aktuell
       vierzig Angestellte und beschäftige eine dreistellige Anzahl
       solcher "Online-Journalisten“. Das verdeckte Vorgehen begründete
       Kirchbaumer damit, dass einem offen auftretenden
       "Firmenvertreter nichts geglaubt wird“. Dabei gehe es nicht um
       Irreführung, sondern um Aufklärung über wahre Inhalte, was von
       der Zielgruppe auch gewünscht werde, betonte er.
       "Du schläfst nicht so gut"
       Datum zitiert auch ehemalige "Onlinejournalisten“, die diese
       Praktik etwas anders bewerten: "Wenn du einem Spielsüchtigen in
       einem Wettforum vorgelogen hast, dass du seit Jahren gut vom
       Onlinezocken lebst, dann schläfst du nicht so gut." Mhoch3
       dürfte jedenfalls nicht die einzige Agentur sein, die so
       vorgeht: 2013 wurde etwa das Vorgehen des Anbieters Wiki PR
       publik, der Wikipedia-Einträge von mindestens 300 Fake-Profilen
       aus verschönerte. (axk)[/quote]
  HTML http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sockenpuppen-aus-Oesterreich-Foren-gezielt-manipuliert-2444134.html
       diese sockenpuppen kennen wir ja auch von der extremen linken in
       diversen zeitungsforen, seziell im wahlkampf, wo sie versuchen
       mit upvotes von beiträgen und unzähligen postings stimmung für
       ihre wirren anliegen zu machen. zum glück übertreiben die immer
       so, daß man sie gleich erkennt. die bezahlten sind da besser
       geschult.
       natürlich provozieren die dann auch gerne, um sich dann als
       opfer zu produzieren, und all die anderen unredlichen tricks der
       online-promotion beherrschen sie natürlich ebenfalls. und auch
       die vorwürfe, daß in der wikipedia massiv ideologische
       positionen statt fakten platziert werden, werden wiedereinmal
       bestätigt.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3238--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: January 24, 2015, 6:50 pm
       ---------------------------------------------------------
       [quote="theguardian"]Wikipedia bans five editors from
       gender-related articles
       Online encyclopedia’s highest court rules on more than 10
       editors deemed to be breaking the site’s rules amid Gamergate
       controversy
       Wikipedia’s arbitration committee, the highest user-run body on
       the site, has banned five editors from making corrections to
       articles about feminism, in an attempt to stop a long-running
       edit war over the entry on the “Gamergate controversy”.
       The editors, who were all actively attempting to prevent the
       article from being rewritten with a pro-Gamergate slant, were
       sanctioned by “arbcom” in its preliminary decision. While that
       may change as it is finalised, the body, known as Wikipedia’s
       supreme court, rarely reverses its decisions.
       The sanction bars the five editors from having anything to do
       with any articles covering Gamergate, but also from any other
       article about “gender or sexuality, broadly construed”.
       Editors who had been pushing for the Wikipedia article to be
       fairer to Gamergate have also been sanctioned by the committee,
       but one observer warns that those sanctions have only hit
       “throwaway” accounts.
       “No sanctions at all were proposed against any of Gamergate’s
       warriors, save for a few disposable accounts created
       specifically for the purpose of being sanctioned,” said Mark
       Bernstein, a writer and Wikipedia editor.
       In contrast, he says, “by my informal count, every feminist
       active in the area is to be sanctioned. This takes care of
       social justice warriors with a vengeance — not only do the
       Gamergaters get to rewrite their own page (and Zoe Quinn’s,
       Brianna Wu’s, Anita Sarkeesian’s, etc); feminists are to be
       purged en bloc from the encyclopedia.”
       more
  HTML http://www.theguardian.com/technology/2015/jan/23/wikipedia-bans-editors-from-gender-related-articles-amid-gamergate-controversy[/quote]
       Auf Deutsch da:
       [quote="genderama"]In der deutschen Wikipedia hat die
       radikalfeministische Fraktion von Andreas Kemper bis "Fiona
       Baine" die Einträge zum Genderthema fest im Griff – und die
       anderen Mitarbeiter der Enzyklopädie schauen untätig zu. Offene
       Hetze gegen Andersdenkende wird achselzuckend hingenommen; am
       Beibehalten des Neutral Point of View sind deutsche Wikipedianer
       nicht interessiert. In der englischsprachigen Wikipedia hingegen
       hat man der ideologischen Korruption jetzt einen Riegel
       vorgeschoben
       weiter
  HTML http://genderama.blogspot.co.at/2015/01/wikipedia-verbannt-feministische.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter[/quote]
       Soviel zu Wikipedia als Quelle für zuverlässige Informationen.
       &#128173;
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3243--------------------------------------------------
       Re: Meinungsfreiheit am Arsch 
       By: hellboy Date: January 25, 2015, 4:41 pm
       ---------------------------------------------------------
  HTML https://twitter.com/chelm/status/559465517527085056
       &#128128;
       ahoy
       hellboy
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