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#Post#: 2514--------------------------------------------------
Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: September 2, 2014, 9:06 am
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Meinungen dürfen weiterhin nur geäußert werden, wenn sie
unkritisch sind. Wer in Blogs, Foren oder sozialen Medien seine
Meinung kundtut, sollte besser mit den Mächtigen auf Linie sein.
Sonst drohen Zensur, Ausschluß und Anzeige.
Die Politiker wollen zurück in ihre Wohlfühl-Blasen, in denen
ihnen Anhänger und Gleichgesinnte ständig erzählen, wie super
sie sind. Das wollen sie auch in den neuen Medien so haben, wo
sie ungeniert ihren Propagandarotz verbreiten. Nur gibt es dort
Kommentar-Funktionen, wo sie plötzlich mit der tatsächlichen
Meinung der Bevölkerung konfrontiert werden. Bisher konnten sie
sich selbst einreden, und von ihren Speichelleckern einreden
lassen, daß der tumbe Pöbel sich in Ehrfurcht vor ihrem Glanze
verneigt, und sie liebt und bewundert. Jetzt sind sie plötzlich
mit der tatsächlichen Meinung der Menschen über sie
konfrontiert, und die ist meist alles andere als schmeichelhaft.
Da werden sie dann wehleidig, und rufen nach Rache. Primitiver,
simpler Rache, wie kleine Kinder, denen man das Schauferl
weggenommen hat.
Dann werden plötzlich in Zeitungsforen Kommentare nichtmehr
freigeschalten, wenn die geäußerte Meinung dem Autor, der meist
im Interesse einer politischen Partei schreibt, oder der
kritisierten Person nicht gefallen gelöscht, oder aus
vorauseilendem Gehorsam garnicht freigeschalten. Da wird der
Journalismus seinen eigenen Ansprüchen, die Bevölkerung
unabhängig und wahrheitsgemäß informierten zu wollen nichtmehr
gerecht (sofern er das jemals wirklich oder auch nur annähernd
wurde), und zum willfährigen Handlanger der mächtigen.
Dann werden angeblich unabhängige Plattformen
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/popo/fasless-auf-radio-orange/msg2476/#msg2476<br
/>zur politischen Information der Bevölkerung zu reinen
Werbeplattformen der politischen Parteien, indem sie fundierte
Informationen gezielt zurückhalten oder ausblenden.
Und schließlich werden Menschen, die in sozialen Medien ihre
kritischen Kommentare abgeben von der Staatsmacht verfolgt
HTML http://m.futurezone.at/digital-life/acht-personen-nach-hass-postings-ausgeforscht/83.439.756,<br
/>weil die Kritisierten dies als Majestätsbeleidigung verstehen,
und bereit sind die staatlichen Institutionen gewissenlos zur
Befriedigung der eigenen Eitelkeiten zu missbrauchen.
Im Internet zeigt sich die Armseligkeit jener, die sich für die
politische und intellektuelle Elite der Gesellschaft halten. Sie
entlarven damit ihre eigenen Ansprüche an Meinungsfreiheit und
staatstragendes Verhalten als reine Lippenbekenntnisse zum Zweck
der eigenen Imagepflege. Sie labern ständig von mehr
Mitbestimmung und besserer Einbindung der Bevölkerung, doch in
Wahrheit wollen sie das alles garnicht, weil sie für Kritik zu
dünnhäutig, und für Selbtreflektion viel zu borniert sind.
Entgegen immerwieder erhobenen Behauptungen sind nämlich die
meisten Kritiker keineswegs Leute, die strafrechtlich relevante
Beleidigungen absondern, mit denen hätten sie ja weniger
Probleme, weil die muß man inhaltlich nicht ernstnehmen.
Wirklich Sauer werden die präpotenten Bonzen dann, wenn man sie
mit Fakten konfrontiert, die sie nicht wegleugnen können, und
die sie blöd dastehen lassen. Ein weiterer Aspekt die komplette
Humorlosigkeit, die von den Social Justice Warriors
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfnetzpolitik/social-justice-warrior-watch/<br
/>jetzt leider auch auf die Medienlandschaft abfärbt. Das liegt
aber vor allem daran, daß diese Leute total unterbelichtet sind,
und die Scherze nicht verstehen. Genauso werden oft Zitate aus
der Literatur als unanständig, gewaltverherrlichend,
diskriminierend und am liebsten sexistisch diffamiert, einfach
weil die Leute immer weniger gebildet sind, und weder die Zitate
noch den Zusammenhang verstehen. Wir brauchen aber kein
Downgrading des Durchschnittsintellektes, damit auch die
Dümmsten alles verstehen. Wir müssen uns im Gegenteil darum
bemühen, daß selbst die Dümmsten so weit gefördert werden, daß
sie es dann doch verstehen.
Es stimmt einfach nicht, daß die Menschen sich im Netz
unflätiger oder bösartiger als im echten Leben aufführen. Die
Leute in der echten Welt sind so, und daß viele Politiker und
Journalisten das nicht wissen zeugt nur von ihrer abgehobenheit.
Genau wie das immerwieder auftretende Erstaunen, daß die Leute
Politiker nicht anonym, sondern unter ihren echten Namen
beschimpfen. Die würden ihnen das bei Gelegenheit auch ins
Gesicht sagen. Das Netz gibt nicht nur den Personen die in der
Öffentlichkeit stehen die Möglichkeit, ihre Inhalte auf vielen
neuen wegen zu verbreiten, sondern eben auch die entsprechenden
Feedbackmöglichkeiten. Was anfangs als Segen gefeiert wurde,
wird jetzt wehleidig verteufelt, weil die erwarteten Huldigungen
ausbleiben. Die Versuchung, das Netz ebenso wie in Diktaturen
wie Russland oder China so zu beschränken, daß nurnoch konforme
Meinungen verbreitet werden dürfen ist groß, auch für die
Mächtigen bei uns. Das ist aber für Politiker, die sich einen
demokratischen Anstrich geben wollen zunehmend undurchführbar,
weil sich Zensur, Meinungsgleichschaltung und staatliche
Verfolgung von Kritikern mit Demokratie garnicht vertragen.
Außerdem zeugt die Annahme, daß das vermeintlich politisch
korrekte immer auch das richtige ist, und alle die dem
widersprechen im Unrecht sind, von politischer
Unzurechnungsfähigkeit. Menschen die mit Dogmen statt mit
Argumenten ankommen sind immer die ersten die sich "gehatet"
fühlen, wenn man ihnen widerspricht. Das gilt für alle diese
Gruppen, von den neurechten "kritischen Bürgern" über all die
Verschwörungstheoretiker bis hin zu den Veganern und
Genderspinnern, auch wenn letztere natürlich glauben, sie
gehörten da garnicht dazu.
Wir werden unser Netz und unsere Meinungsfreiheit weiter
verteidigen. Weil die Demokratie und die Menschenrechte
wichtiger sind als die Eitelkeiten von einigen Komplexlern, die
sich für gleicher als die anderen halten.
ahoy
hellboy
#Post#: 2515--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: pet Date: September 2, 2014, 9:19 am
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Damit sind wir beim Thema, geschätzter helly. Schmutzperpetua
ist offenbar auch Antilulz, denn der Wien-Forist
regt sich über diese Aktion auf:
HTML http://madworldnews.com/straight-white-guy-festival-outrages-sex-marriage-supporters/
und zwar hier:
HTML http://forum.wien.piratenpartei.at/viewtopic.php?f=131&t=6527&p=64805&sid=4e20eeaa70c8650169f4e0df20a61f44#p64805
Ich könnte diese Frage präzise, ausführlich und kurzweilig
beantworten, bin aber gesperrt,
weil meine Ausführungen zu präzise und zu kurzweilig sind.
Ich empfehle hier - wieder einmal - die große
Weisheitsliteratur, encyclopedia dramatica.
E.D. ist weise, weil sie präzise, ausführlich und kurzweilig das
Massenmenschliche am
Internet erklärt, und die Motive und Fehler der Teilnehmer noch
dazu. Wer die E.D. verstanden
hat, hört auf, Massenmensch zu sein und wird weise. Probiert es
einfach (ausgenommen
helly; er hat Satori bereits erreicht).
#Post#: 2516--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: September 2, 2014, 10:05 am
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Ich seh jetzt nicht, daß sich der Lux über was aufregt. Zum
aufregen ist die Tatsache, daß gerade Leute die sich als Piraten
ausgeben mehr zensurieren und gleichschalten als alle anderen,
obwohl die echten Ziele der Piratenbewegung genau in die
entgegengesetzte Richtung führen.
Was der vom Lux verlinkten Artikel beweist ist etwas, was ich
tatsächlich vergessen habe: die komplette Humorlosigkeit, die
von den Social Justice Warriors
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfnetzpolitik/social-justice-warrior-watch/<br
/>jetzt leider auch auf die Medienlandschaft abfärbt. Das liegt
aber vor allem daran, daß diese Leute total unterbelichtet sind,
und die Scherze nicht verstehen. Genauso werden oft Zitate aus
der Literatur als unanständig, gewaltverherrlichend,
diskriminierend und am liebsten sexistisch diffamiert, einfach
weil die Leute immer weniger gebildet sind, und weder die Zitate
noch den Zusammenhang verstehen.
Wir brauchen aber kein Downgrading des Durchschnittsintellektes,
damit auch die Dümmsten alles verstehen. Wir müssen uns im
Gegenteil darum bemühen, daß selbst die Dümmsten so weit
gefördert werden, daß sie es dann doch verstehen. Leider
verfolgt die aktuelle Bildungspolitik gegenteiliges, und nach
den katastrophalen ersten Interview der neuen
Gesundheitsministerin Oberhauser, in dem sie ihre völlige
Inkompetenz unter beweis gestellt hat, und der Eingliederung des
Wissenschaftsressorts in das Wirtschaftsministerium ausgerechnet
unter mitterlehner und vor allem des Anschlusses des
Bildungsressorts an das Gehirnwäsche-Frauenministerium unter der
radikalfeministin heinisch-hosek ist keinesfalls damit zu
rechnen, daß sich daran irgendwas ändert.
ahoy
hellboy
#Post#: 2569--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: September 7, 2014, 7:14 am
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[quote="FAZ"]Politikerinnen werden im Internet sexistisch
beleidigt. Mit steigendem Bekanntheitsgrad werden die
Belästigungen schlimmer. Teilweise wird ihnen mit Mord gedroht.
Sogar von verurteilten Gewalttätern. [/quote]
HTML http://m.faz.net/aktuell/politik/im-internet-sind-politikerinnen-verbaler-gewalt-ausgesetzt-13126774.html
Heult doch!
ahoy
hellboy
#Post#: 2607--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: September 12, 2014, 5:59 pm
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Auch Derdiestandard hat sich der Zensur und Gleichschaltung
verschrieben, und so zu einem Organ der genderfanatischen und
linksfaschistischen Gleichschaltung gemacht.
HTML http://partypiratesat.createaforum.com/tfpostgender/antje-schrupp-reisst-maske-von-gesicht-von-diestandard-at/msg2606/#msg2606
Zum glück Werden die bald dichtgemacht. Wer zensuriert, hat in
einer Demokratie nix verloren.
ahoy
hellboy
#Post#: 2614--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: September 14, 2014, 10:20 am
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[quote="Zeit.de"]SOCIAL MEDIA
Lasst die Trolle verhungern
Gegen Saboteure im Netz hilft Gelassenheit und Diskussion – viel
Diskussion. VON JOCHEN WEGNER
In diesen Tagen sind viele Nachrufe zu lesen: auf die freie Rede
im Internet. Das ist wohl stark übertrieben. Doch eine der
wichtigsten Errungenschaften des Netzes könnte tatsächlich bald
verschwinden, wenn wir nicht für sie kämpfen.
Für die demokratische Meinungsbildung ist das Netz so wichtig
wie nie zuvor. Nun aber droht der digitale Diskurs am eigenen
Erfolg zu ersticken: "Die Web-Trolle gewinnen, während die
Grobheit zunimmt", titelt etwa die New York Times.
Trolle, das sind im Netzjargon die Störer, die nur an Debatten
teilnehmen, um sie zu sabotieren. So wie jene Twitter-Nutzer,
die die Tochter von Robin Williams wohl für immer von der
Plattform vertrieben: Sie schickten ihr vermeintliche Fotos
ihres verstorbenen Vaters, und gaben ihr die Schuld an seinem
Tod.
...
Was aber, wenn es so viele werden, dass wir sie nicht mehr
ignorieren können? Wenn sie nicht so einfach zu erkennen sind
wie die paar Irren in den Foren?
Nirgendwo können wir so frei debattieren wie im Netz. Diese
fundamentale Freiheit hat aber einen Preis. Das Internet ist
heute nicht mehr nur eine Echokammer für einzelne Saboteure,
sondern auch für ganze Troll-Armeen, gesteuert von Regimen wie
Russland oder China, die das Netz systematisch für verdeckte
Propaganda nutzen.
...
Die Utopie einer digitalen Agora, in der Gleiche mit Gleichen
frei kommunizieren, ungefiltert und unverfälscht, ist in Gefahr.
Es gehört zu unseren neuen Bürgerpflichten, diese Sphäre zu
schützen. Nur helfen dagegen keine neuen Gesetze, kein
"Vermummungsverbot im Internet", wie einst gefordert, keine
Internetpolizei. Derlei Initiativen werden genau das zerstören,
was sie zu bewahren hoffen.
Die Trolle in Schach zu halten, ohne die Freiheit zu opfern, ist
so einfach wie mühsam: Wir müssen uns täglich selbst einmischen.
Millionen von Menschen, die zivilisiert debattieren, die
falschen Informationen richtige entgegensetzen, die Störer
gelassen übergehen und bei seltsamen Spam-Wellen aufmerksam
werden, sind unbesiegbar. Einem aufgeklärten digitalen Bürgertum
ist keine Troll-Armee gewachsen.
Wir kommen unserer Utopie nur näher, wenn wir sie selbst mit
Leben füllen. Gehen Sie also jetzt auf Facebook und starten Sie
eine Diskussion, wenn nicht zur deutschen Außenpolitik, dann
eben über die Gentrifizierung Prenzlauer Bergs oder zur weiteren
Verschönerung Papenburgs. Kommentieren Sie die aktuelle Lage in
Gaza auf einer Nachrichten-Website. Die Redaktion von ZEIT
ONLINE und viele andere verwenden große Leidenschaft darauf,
einen zivilisierten Diskurs zu gewährleisten. Vor allem aber:
Bleiben Sie gelassen, wenn nicht alles so wohltemperiert ist wie
bei Anne Will. Ihr digitales Engagement ist für unsere
Demokratie genauso wichtig wie das im Gemeinderat, in einer
Bürgerinitiative oder Ihr Gang zur Wahlurne.
Solange das Internet frei ist, werden Trolle immer wieder kleine
Siege erringen, manchmal auch große. Die Freiheit im Netz ist
auch immer die Freiheit der Trolle.[/quote]
Ganzer Beitrag:
HTML http://www.zeit.de/2014/35/social-media-troll-demokratie-meinungsfreiheit?
Kann ich unterschreiben. Vor allem Fakten statt Dogmen und
Propaganda ist ja eine urpiratische Forderung. Wenn wir wieder
dahin zurückfinden, kann aus den Piraten doch noch die Zukunft
der Demokratie werden.
ahoy
hellboy
#Post#: 2709--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: September 25, 2014, 4:13 pm
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[quote="Zeit online"]Netiquette für Parteimitglieder
Dank Twitter findet die Selbstdemontage der Piraten in aller
Öffentlichkeit statt. Hier ein paar Vorschläge, wie sich das
Diskussionsklima verbessern ließe.
weiter
HTML http://www.zeit.de/community/2014-09/twitter-netiquette-piratenpartei[/quote]
Schönen Dank auch, aber wir Piraten mögen unsere
Meinungsfreiheit so wie sie ist. Egal ob es das flauschdiktat im
sogenannten Kodex nach scientologyvorbild, den uns der
Christopher Clay und seine jünger aufzwängen wollte, forenregeln
oder andere Vorschriften waren, sie sind allesamt als
zensurwekzeuge gebraucht worden. Ich schreibe absichtlich nicht
missbraucht, weil zumindest der Clay das schon mit dem Vorsatz
verzapft hat.
Egal ob es mal wieder gut gemeint ist, es ist schon
sprichwörtlich das Gegenteil von gut.
Wir Piraten lehnen weiterhin jede Einschränkung der
Meinungsfreiheit ab!
ahoy
hellboy
#Post#: 2857--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: November 12, 2014, 8:24 am
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[quote]Sockenpuppen aus Österreich: Foren gezielt manipuliert
Ein österreichische PR-Agentur soll mit zehntausenden
Fake-Accounts gezielt Kommentare in Foren gestreut haben, die
die Auftraggeber in besseres Licht rückt. Das geschah im Dienste
gewichtiger Kunden.
Eine Wiener PR-Agentur namens Mhoch3 hat offenbar im großen Stil
versucht, durch vermeintliche Nutzerpostings die öffentliche
Meinung in Onlineforen zu beeinflussen. Laut Recherchen des
Magazins Datum standen dahinter prominente Auftraggeber wie etwa
die konservative Partei ÖVP, die staatliche
Eisenbahngesellschaft ÖBB, die Bank Austria, das
Reise-Unternehmen TUI Österreich, der Pharmakonzern Bayer
Austria, aber auch Kunden außerhalb des deutschen Sprachraums
wie der britische Anbieter Paysafecard.
Der Bericht bringt mehrere Beispiele solcher Kommentare von
Fake-Nutzern, zum Beispiel 2009 anlässlich der
Studierendenproteste "unibrennt" über den damaligen
Bildungsminister Hahn (ÖVP): "Ich finde es toll, dass Hahn,
obwohl er selber anscheinend nicht so protestieren würde, doch
Verständnis für die Proteste und die Besetzung hat. Nun bleibt
es zu hoffen, dass dieser Konflikt bald gelöst wird –
Letztendlich bemüht sich Hahn doch darum.“
80.000 bis 100.000 Kommentare pro Jahr
"Wir machen Meinung", verspricht die Agentur. Vergrößern Datum
schätzt, dass die Agentur mehrere zehntausend solcher
Fake-Accounts angelegt haben könnte. Eine Liste von 2012
verzeichne rund 10.000 Profile, dazu noch 2000 für
internationale Foren, wobei die Agentur wohl
Online-Meinungspflege in mindestens sechs Sprachen anbietet. Die
jährliche Leistung wird auf 80.000 bis 100.000 solcher
Kommentare geschätzt. Die seit zehn Jahren aktive Agentur
unterhält dafür offenbar einen Stamm von freien Mitarbeitern,
die nicht vom Büro aus posten dürfen, damit die IP-Adressen
keinen Verdacht erregen.
Agenturchef Martin Kirchbaumer bezeichnete die Poster gegenüber
Datum als "Onlinejournalisten“, die recherchierten, sich eine
Meinung bildeten und sie äußerten. Die Agentur habe aktuell
vierzig Angestellte und beschäftige eine dreistellige Anzahl
solcher "Online-Journalisten“. Das verdeckte Vorgehen begründete
Kirchbaumer damit, dass einem offen auftretenden
"Firmenvertreter nichts geglaubt wird“. Dabei gehe es nicht um
Irreführung, sondern um Aufklärung über wahre Inhalte, was von
der Zielgruppe auch gewünscht werde, betonte er.
"Du schläfst nicht so gut"
Datum zitiert auch ehemalige "Onlinejournalisten“, die diese
Praktik etwas anders bewerten: "Wenn du einem Spielsüchtigen in
einem Wettforum vorgelogen hast, dass du seit Jahren gut vom
Onlinezocken lebst, dann schläfst du nicht so gut." Mhoch3
dürfte jedenfalls nicht die einzige Agentur sein, die so
vorgeht: 2013 wurde etwa das Vorgehen des Anbieters Wiki PR
publik, der Wikipedia-Einträge von mindestens 300 Fake-Profilen
aus verschönerte. (axk)[/quote]
HTML http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sockenpuppen-aus-Oesterreich-Foren-gezielt-manipuliert-2444134.html
diese sockenpuppen kennen wir ja auch von der extremen linken in
diversen zeitungsforen, seziell im wahlkampf, wo sie versuchen
mit upvotes von beiträgen und unzähligen postings stimmung für
ihre wirren anliegen zu machen. zum glück übertreiben die immer
so, daß man sie gleich erkennt. die bezahlten sind da besser
geschult.
natürlich provozieren die dann auch gerne, um sich dann als
opfer zu produzieren, und all die anderen unredlichen tricks der
online-promotion beherrschen sie natürlich ebenfalls. und auch
die vorwürfe, daß in der wikipedia massiv ideologische
positionen statt fakten platziert werden, werden wiedereinmal
bestätigt.
ahoy
hellboy
#Post#: 3238--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: January 24, 2015, 6:50 pm
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[quote="theguardian"]Wikipedia bans five editors from
gender-related articles
Online encyclopedia’s highest court rules on more than 10
editors deemed to be breaking the site’s rules amid Gamergate
controversy
Wikipedia’s arbitration committee, the highest user-run body on
the site, has banned five editors from making corrections to
articles about feminism, in an attempt to stop a long-running
edit war over the entry on the “Gamergate controversy”.
The editors, who were all actively attempting to prevent the
article from being rewritten with a pro-Gamergate slant, were
sanctioned by “arbcom” in its preliminary decision. While that
may change as it is finalised, the body, known as Wikipedia’s
supreme court, rarely reverses its decisions.
The sanction bars the five editors from having anything to do
with any articles covering Gamergate, but also from any other
article about “gender or sexuality, broadly construed”.
Editors who had been pushing for the Wikipedia article to be
fairer to Gamergate have also been sanctioned by the committee,
but one observer warns that those sanctions have only hit
“throwaway” accounts.
“No sanctions at all were proposed against any of Gamergate’s
warriors, save for a few disposable accounts created
specifically for the purpose of being sanctioned,” said Mark
Bernstein, a writer and Wikipedia editor.
In contrast, he says, “by my informal count, every feminist
active in the area is to be sanctioned. This takes care of
social justice warriors with a vengeance — not only do the
Gamergaters get to rewrite their own page (and Zoe Quinn’s,
Brianna Wu’s, Anita Sarkeesian’s, etc); feminists are to be
purged en bloc from the encyclopedia.”
more
HTML http://www.theguardian.com/technology/2015/jan/23/wikipedia-bans-editors-from-gender-related-articles-amid-gamergate-controversy[/quote]
Auf Deutsch da:
[quote="genderama"]In der deutschen Wikipedia hat die
radikalfeministische Fraktion von Andreas Kemper bis "Fiona
Baine" die Einträge zum Genderthema fest im Griff – und die
anderen Mitarbeiter der Enzyklopädie schauen untätig zu. Offene
Hetze gegen Andersdenkende wird achselzuckend hingenommen; am
Beibehalten des Neutral Point of View sind deutsche Wikipedianer
nicht interessiert. In der englischsprachigen Wikipedia hingegen
hat man der ideologischen Korruption jetzt einen Riegel
vorgeschoben
weiter
HTML http://genderama.blogspot.co.at/2015/01/wikipedia-verbannt-feministische.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter[/quote]
Soviel zu Wikipedia als Quelle für zuverlässige Informationen.
💭
ahoy
hellboy
#Post#: 3243--------------------------------------------------
Re: Meinungsfreiheit am Arsch
By: hellboy Date: January 25, 2015, 4:41 pm
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HTML https://twitter.com/chelm/status/559465517527085056
💀
ahoy
hellboy
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