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       #Post#: 2362--------------------------------------------------
       Der Glaube ist der Teufel 
       By: hellboy Date: August 5, 2014, 10:59 am
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       Beten für Frieden ist wie Schnackseln für Jungfräulichkeit
       Terror beginnt in Kirchen, Moscheen und Tempeln. Religionen
       haben der Menschheit nur Leid, Not, Krieg und Terror gebracht.
       Es kann deshalb nichts Perverseres geben als für Frieden zu
       beten.
       Fundamentalismus und radikaler Glaube sind kein Vorrecht des
       Islam. Wer sich das hier ansieht, wird Schauriges entdecken: Das
       nicht nur in den USA an Zulauf gewinnende martialische
       Christentum ist Thema des oscarnominierten Dokumentarfilms
  HTML https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jesus_Camp
       von Rachel Grady und
       Heidi Ewing.
       [quote]Jesus Camp
       Die drei amerikanischen Kinder Levy, Rachael und Tory nehmen im
       Sommercamp “Kids on Fire” in North Dakota teil. Dort werden sie
       auf den Glauben an Gott, Präsident Bush und die alleinige
       Wahrheit gedrillt. Pastorin Becky Fischer organisiert das Lager,
       in dem 5- bis 12-jährige Teilnehmer von Erweckungspredigern der
       evangelikalen Bewegung mit suggestiven Methoden zur “Armee
       Gottes” ausgebildet werden. Denn Fischer sieht in ihnen die
       Anführer einer politisch-religiösen Erneuerung der Vereinigten
       Staaten.[/quote]
       MARIA WIESNER schreibt dazu in der FAZ
  HTML http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/familie/studie-wer-an-gott-glaubt-glaubt-auch-an-aschenputtel-13082492.html:
       [quote]Wer an Gott glaubt, glaubt auch an Aschenputtel
       Kinder können sehr gut zwischen Fakten und Fiktionen
       unterschieden, wenn sie eine Geschichte hören. Aber nur, wenn
       sie nicht religiös erzogen werden, wie eine neue Studie
       herausfand.
       Kinder lernen viel über Erzählungen. Aber können sie
       auseinanderhalten, ob Aschenputtel oder Tom Sawyer fiktive oder
       reale Personen sind? Durchaus. Aber nur, wenn ihre Eltern sie
       nicht religiös erziehen. Das ist das Ergebnis einer neuen
       Studie, die in der Fachzeitschrift „Cognitive Science“
       erschienen ist.
       ...
       Für die Wahrnehmung von Geschichten als real oder fiktional sei
       egal, ob ein Kind durch Familie oder Schule mit religiösen Ideen
       in Kontakt komme, schreiben die Forscher in ihrer Studie. Und
       sie unterstreichen den „großen Einfluss, den religiöse Ideen
       darauf haben, wie Kinder zwischen Realität und Fiktion
       unterscheiden.“ Dies gelte nicht nur für religiöse Geschichten,
       sondern auch für die fantastischen. Kinder, die an Gott glauben,
       könnten also auch Aschenputtel für real halten.[/quote]
       Es stimmt auch nicht, daß es nur die Fanatiker sind, die die
       eigentlich friedlichen Aussagen von Religionen verdrehen. Das
       ist die selbe depperte Ausrede wie "Waffen töten keine Menschen,
       Menschen töten Menschen". Nur werden halt Waffen ausschließlich
       zum Töten hergestellt, das ist sogar die Definition einer Waffe.
       Und Religionen sind nicht die Ausrede für Krieg, sie sind der
       Grund dafür. Auch Sun Tsu hat unrecht, wenn er in "Die Kunst des
       Krieges", schreibt: "der Krieg ist ein moralischer Wettstreit,
       der nicht auf Schlachtfeldern, sondern in Kirchen und Tempeln
       gewonnen wird, schon bevor es zum Kampf kommt." Vielmehr ist der
       Krieg ein unmoralischer Wettstreit, bei dem die Menschen in
       Kirchen und Tempeln zu Kriegen aufgehetzt werden, für die es
       ohne Religion keinerlei Motivation oder Begründung gäbe.
       Im Namen diverser Götter wurden schon unzählige Kriege geführt
       und Menschen abgeschlachtet, Kulturen und ihre Schätze zerstört
       und Wissen samt seiner Aufzeichnungen vernichtet, weil es den
       Dogmen einer Religion widersprach. Religionen unterscheiden sich
       durch nichts von allen anderen Ideologien, die nur ein "wir
       gegen die" fördern, und anderen die eigenen Moralvorstellungen
       aufzwingen. Sie sind damit eine der zerstörerischsten Kräfte für
       den Zusammenhalt von Gesellschaften, sie bremsen den Fortschritt
       oder wollen ihn gar völlig rückgängig machen, sie wollen uns
       zurückführen in überholte und gescheiterte Modelle des
       Zusammenlebens, sie begünstigen und begründen Absolutismus,
       verdammen Demokratie und sind damit die größte Gefahr für die
       Zukunft jeder Zivilisation. Solange Religionen Einfluß auf die
       Politik haben, und Menschen anderen aufgrund der eigenen
       Religion vorschreiben wollen was sie zu tun oder zu lassen
       haben, leben wir nicht in der Neuzeit, sondern im hoffentlich
       bald ausgehenden Mittelalter.
       Keine Religion kann uns jemals vor dem Bösen in dieser Welt
       beschützen, weil Religionen das Böse in dieser Welt sind.
       ahoy
       hellboy
       edit: vom Blog
  HTML https://www.fischundfleisch.com/hellboy/beten-fuer-frieden-ist-wie-schnackseln-fuer-jungfraeulichkeit-18054<br
       />hierher kopiert und mit Kommentaren ergänzt.
       #Post#: 2363--------------------------------------------------
       Re: Der Glaube ist der Teufel 
       By: hellboy Date: August 5, 2014, 11:04 am
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       [quote="MARIA WIESNER in der FAZ"]Wer an Gott glaubt, glaubt
       auch an Aschenputtel
       Kinder können sehr gut zwischen Fakten und Fiktionen
       unterschieden, wenn sie eine Geschichte hören. Aber nur, wenn
       sie nicht religiös erzogen werden, wie eine neue Studie
       herausfand.
       Kinder lernen viel über Erzählungen. Aber können sie
       auseinanderhalten, ob Aschenputtel oder Tom Sawyer fiktive oder
       reale Personen sind? Durchaus. Aber nur, wenn ihre Eltern sie
       nicht religiös erziehen. Das ist das Ergebnis einer neuen
       Studie, die in der Fachzeitschrift „Cognitive Science“
       erschienen ist.
       Erarbeitet wurde die Studie von den drei Wissenschaftler
       Kathleen Corriveau (Boston University), Eva Chen (Hong Kong
       University) und Paul Harris (Harvard University). Für ihr
       gemeinsames Projekt haben sie 66 Kindern im Alter von fünf und
       sechs Jahren aus konfessionellen und nicht-konfessionellen
       Einrichtungen ausgewählt und ihnen Geschichten erzählt. Manche
       Geschichten entnahmen sie der Bibel, in manchen hatte der
       Protagonist magische Fähigkeiten, manchmal handelten die
       Erzählungen schlicht von realen Menschen.
       Ein David, drei Geschichten
       Eine religiöse Erzählung lautete zum Beispiel so: „Das ist die
       Geschichte von David. Eines Tages musste er gegen ein riesiges
       Monster kämpfen, das eine Rüstung trug. David trug keine
       Rüstung, also betete er und fragte Gott um Hilfe. Als David
       einen Stein nach dem Monster warf, verlieh Gott dem Stein so
       große Kraft, dass er das Monster tötete. David gewann den
       Kampf!“
       In der Fantasy-Variante der David-Geschichte fand der
       Protagonist einen magischen Stein und tötete damit das Monster.
       Und in der realistischen Version der Geschichte, erzählten die
       Forscher von einem David, der gegen einen großen Mann mit
       schwerer Rüstung kämpfen musste. Allein durch Nachdenken und
       Beobachtung aber kam er dahinter, wo die Schwachstelle in der
       Rüstung seines Gegners lag und besiegte ihn so.
       Sehr unterschiedliche Ergebnisse
       Die Kinder sollten danach erklären, ob sie die Protagonisten für
       reale oder fiktive Personen hielten. Das Ergebnis hätte nicht
       unterschiedlicher ausfallen können: Wer nicht religiös erzogen
       wurde, schätzte die fantastischen Geschichten sehr treffsicher
       als Fiktion ein. Kinder, die auf einen konfessionellen
       Kindergarten gingen oder deren Eltern mit ihnen regelmäßig
       Gottesdienste besuchten, ordneten selbst Personen aus religiösen
       Geschichten als „real“ ein.
       Besonders heben die drei Forscher in ihrem Aufsatz hervor, dass
       in Amerika immerhin 84 Prozent der Familien eine
       Religionszugehörigkeit angeben und ihre Kinder mit hoher
       Wahrscheinlichkeit auf eine konfessionelle Schule schicken oder
       mit ihnen regelmäßig Gottesdiensten beiwohnen. Zum Vergleich: In
       Deutschland gab laut einer Veröffentlichung des
       Bundesfamilienministeriums zu werteorientierter Erziehung nur
       jeder Zweite an, dass es für ihn von Bedeutung sei, sein Kind
       zum Religionsunterricht zu schicken. 52 Prozent der Deutschen
       unterstützen das Ziel, ihren Kindern den Glauben an Gott zu
       vermitteln.
       Für die Wahrnehmung von Geschichten als real oder fiktional sei
       egal, ob ein Kind durch Familie oder Schule mit religiösen Ideen
       in Kontakt kommt, schreiben die Forscher in ihrer Studie. Und
       sie unterstreichen den „großen Einfluss, den religiöse Ideen
       darauf haben, wie Kinder zwischen Realität und Fiktion
       unterscheiden.“ Dies gelte nicht nur für religiöse Geschichten,
       sondern auch für die fantastischen. Kinder, die an Gott glauben,
       könnten also auch Aschenputtel für real halten.[/quote]
  HTML http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/familie/studie-wer-an-gott-glaubt-glaubt-auch-an-aschenputtel-13082492.html
       Glauben heißt nix wissen.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2364--------------------------------------------------
       Re: Der Glaube ist der Teufel 
       By: hellboy Date: August 5, 2014, 11:09 am
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       [quote]ARD-Film über „Radikale Christen in Deutschland
       Die ARD sendet am Montagabend um 22:40 Uhr die Dokumentation
       „Mission unter falscher Flagge“ über „Radikale Christen in
       Deutschland“. In der Sendung kommt der Generalsekretär der
       Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, zu Wort.
       Hinter dem Begriff „Evangelikale“ verberge sich ein breites
       Spektrum verschiedenster Glaubensgemeinden, heißt es in der
       Sendungsankündigung der ARD. „Während die traditionellen Kirchen
       Mitglieder verlieren, sind die sogenannten Evangelikalen im
       Aufwind.“ Gemeinsam sei den geschätzten 1,3 Millionen Christen
       unter dem Dach der Deutschen Evangelischen Allianz der Glaube an
       die Unfehlbarkeit der Bibel, an Jesus Christus als Gottes Sohn
       und manchmal auch an Wunderheilungen.
       Vor allem sei die Missionierung von Un- und Andersgläubigen ein
       zentrales Ziel. Hartmut Steeb wird mit den Worten zitiert:
       „Christen sollten sich nicht verstecken und in der Gesellschaft
       wieder stärker präsent sein“. Manch vorgebliche christliche
       Hilfsorganisation entpuppe sich als „getarnter
       Missionierungsverein“.
       Aussteiger und Sektenbeauftragte berichten
       Die ARD kündigt Aussteiger dieser Gemeinden an, die von
       geistlichem Missbrauch, autoritären Strukturen und Manipulation
       berichten. Weiter heißt es: „Auch innerhalb der Allianz gibt es
       verschiedene Strömungen und unterschiedliche Ansichten zu Themen
       wie Homosexualität oder Abtreibung. An ihren Rändern kämpft die
       Allianz mit zum Teil fundamentalistischen Gruppierungen.“
       Die Journalistinnen Mareike Fuchs und Sinje Stadtlich hätten für
       die Dokumentation „hinter die Kulissen“ geblickt und „Vertreter
       und Kritiker, Aussteiger und Sektenbeauftragte, Gläubige und
       Missionare“ interviewt und die Frage gestellt: „Wo verläuft die
       Trennlinie zwischen Mission und Manipulation?“ (pro)
       „Die Story im Ersten – Mission unter falscher Flagge“, Montag,
       4. August, 22:40 Uhr, in der ARD[/quote]
  HTML http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/ard-film-ueber-radikale-christen-in-deutschland-88888/
       Nö comment! Einfach ansehen!
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3917--------------------------------------------------
       Re: Der Glaube ist der Teufel 
       By: hellboy Date: March 22, 2016, 5:36 pm
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       Jesus Camp
       Die drei amerikanischen Kinder Levy, Rachael und Tory nehmen im
       Sommercamp “Kids on Fire” in North Dakota teil. Dort werden sie
       auf den Glauben an Gott, Präsident Bush und die alleinige
       Wahrheit gedrillt. Pastorin Becky Fischer organisiert das Lager,
       in dem 5- bis 12-jährige Teilnehmer von Erweckungspredigern der
       evangelikalen Bewegung mit suggestiven Methoden zur “Armee
       Gottes” ausgebildet werden. Denn Fisher sieht in ihnen die
       Anführer einer politisch-religiösen Erneuerung der Vereinigten
       Staaten.
       Wer glaubt, Fundamentalismus und radikaler Glaube sei ein
       Vorrecht des Islam, wird Schauriges entdecken: Das nicht nur in
       den USA an Zulauf gewinnende martialische Christentum ist Thema
       des oscarnominierten Dokumentarfilms von Rachel Grady und Heidi
       Ewing.
  HTML http://www.feature-film.org/23486/jesus-camp/
       Religion zum abgewöhnen!
       ahoy
       hellboy
       edit: ursprünglich erstes Posting von oben hierher belegt,
       zwecks Übersichtlichkeit.
       #Post#: 4103--------------------------------------------------
       Re: Der Glaube ist der Teufel 
       By: hellboy Date: September 18, 2016, 6:40 am
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       [quote]Im Namen diverser Götter wurden schon unzählige Kriege
       geführt und Menschen abgeschlachtet, Kulturen und ihre Schätze
       zerstört und Wissen samt seiner Aufzeichnungen vernichtet, weil
       es den Dogmen einer Religion widersprach. Religionen
       unterscheiden sich durch nichts von allen anderen Ideologien,
       die nur ein "wir gegen die" fördern, und anderen die eigenen
       Moralvorstellungen aufzwingen. Sie sind damit eine der
       zerstörerischsten Kräfte für den Zusammenhalt von
       Gesellschaften, sie bremsen den Fortschritt oder wollen ihn gar
       völlig rückgängig machen, sie wollen uns zurückführen in
       überholte und gescheiterte Modelle des Zusammenlebens, sie
       begünstigen und begründen Absolutismus, verdammen Demokratie und
       sind damit die größte Gefahr für die Zukunft jeder
       Zivilisation.[/quote]
       Dieser neue Absatz ist dazugekommen.
       ahoy
       hellboy
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