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       #Post#: 3184--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: attx Date: January 18, 2015, 10:51 am
       ---------------------------------------------------------
       Hurra, bald regieren sie bis ins Wohnzimmer!
       Da ging ja ein großes Aufatmen durchs Land als endlich die
       Weihwasser-Sozialisten ihren Widerstand gegen das totale
       Rauchverbot in der Gastronomie am Altar der Bevormundung
       geschlachtet haben.
       „Aufatmen“ auch bei der überfressenen Gesundheitsgenossin: Das
       totalitäre Rauchverbot ist beschlossene Sache! Das Staatsmedium
       ORF zollt Beifall, weil das Mittelalter zugunsten eines
       „modernen, internationalen Standards“ überwunden wurde.
       Mit der Keule des Gesetzes wird den Wirten in ihren Wirtshäusern
       nunmehr endlich vorgeschrieben und auferlegt, wie sie ihr
       Wirtshaus zu führen haben: nämlich rauchfrei.
       Was der Staatlichen Erziehungsanstalt (neuerlich) entgangen sein
       dürfte sind die Begriffe des Privatrechts und des
       Privateigentums.
       Eigentlich sollte jeder dieser Hobbydiktatoren begriffen haben,
       dass ein Wirtshaus kein „öffentlicher Raum“ ist. Ein Wirtshaus
       gehört dem Wirten. Es ist in der Regel sein privates Eigentum,
       sofern es sich nicht um den Pächter der Parlamentskantine
       handelt.
       In diesem seinen Wirtshaus entscheidet alleine der Wirt mit wem
       er Verträge über die Zufuhr und Kredenz von Schnitzel und Bier
       eingeht oder nicht. Das nennt man kurz „Privatautonomie“. Der
       Wirt, seine Arbeiter und seine Gäste entscheiden also frei
       („Privatautonomie“), ob sie dort hackeln oder fressen oder
       trinken oder rauchen.
       Wer am Gebotenen keinen Gefallen findet kann ja woanders
       hackeln, fressen, trinken oder ficken. Sollte man meinen.
       Die Welt des Sozialismus in ihrer Bevormundungs- und
       Umerziehungsekstase beschert ein anderes Menue: Nicht der Wirt
       entscheidet (der ist ja per definitionem zu deppert), sondern
       das „Kollektiv“ befindet, was gut und was schlecht ist für den
       Wirten und für dessen  Gäste und deren Kinder und Kindeskinder!
       Die Privatautonomie wird Opfer des sogenannten Willens einer
       angeblichen Mehrheit. Private Einrichtungen werden (per Dekret)
       zum „Öffentlichen Raum“ erklärt und schon (schwupps) ist das
       Private, also das Eigentum zurückgedrängt. Zugunsten „der
       Allgemeinheit“. Parented statt represented.
       An vorderster Front beklatscht die veröffentlichte Meinung den
       missionarischen Verbotswahn.
       Wer jetzt immer noch mit dem Sau-Argument „Aber es geht um
       Arbeitnehmer-Schutz“ daherkommt, der hat überhaupt nichts
       begriffen, trotzdem will ich aufklären: Auch der Arbeitnehmer
       hat Grundrechte! Er kann sich privatautonom aussuchen, wo er
       arbeiten will und wo nicht. Es gibt auch hier keinen
       Kontrahierungszwang.
       Ja, wir stehen knapp davor, dass die Junta ins Wohnzimmer
       hineinregiert und den schä(n)dlichen Qualm auch von dort
       verbannt: In der Argumentation und Gedankenwelt der Fascista
       funktioniert das ganz einfach: Hey, was sagt denn deine Putzfrau
       dazu, die dort arbeiten „muss“? Was ist mit dem
       Schornsteinfeger, der dort einmal jährlich Dienst machen „muss“?
       Was ist, wenn die Postlerin einen Brief überreichen „muss“?
       Lauter gefährdete Spezien, die der gestandene Etatist schützen
       muss.
       Es geht um Schutz! Niemals würde es darum gehen, die Bürger bis
       ins Wohnzimmer zu bespitzeln, zu erziehen oder zu drangsalieren,
       wir sind ja eine „Wertegemeinschaft“ und Demokratie! Juhuu!
       Die Rauchsensoren in jedem Wohnzimmer sind halt nötig und im
       Sinne unser aller Wohles. Nötig, um unsere „Freiheit zu
       verteidigen“. Wir müssen die „Schwächsten“ vor den Rauchern
       schützen. Es geht um die Volksgesundheit. Und es geht um die
       Einhaltung der Regeln. Das Gemeinwohl erfordert halt auch
       Zivilcourage, daher sind tapfere Denunzianten und
       Rauchersheriffs auszuzeichnen.
       Ich wiederhole mich: Ich will ein Grundrecht auf "In Ruhe
       gelassen zu werden".
       #Post#: 3187--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: GOLEMXIV Date: January 18, 2015, 2:38 pm
       ---------------------------------------------------------
       [quote='attx']
       Hurra, bald regieren sie bis ins Wohnzimmer!
       [/quote]
       Was heißt "bald"? Schon mal was von VDS gehört?
       [quote='attx']
       Mit der Keule des Gesetzes wird den Wirten in ihren Wirtshäusern
       nunmehr endlich vorgeschrieben und auferlegt, wie sie ihr
       Wirtshaus zu führen haben: nämlich rauchfrei.
       [/quote]
       Darunter habe ich diese Woche gelitten: ich konnte mir von
       diversen Kellnern und Wirten das Gesuder anhören, was für eine
       Frechheit dieses Rauchverbot ist.
       [quote='attx']
       Was der Staatlichen Erziehungsanstalt (neuerlich) entgangen sein
       dürfte sind die Begriffe des Privatrechts und des
       Privateigentums.
       Eigentlich sollte jeder dieser Hobbydiktatoren begriffen haben,
       dass ein Wirtshaus kein „öffentlicher Raum“ ist. Ein Wirtshaus
       gehört dem Wirten. Es ist in der Regel sein privates Eigentum,
       sofern es sich nicht um den Pächter der Parlamentskantine
       handelt.
       [/quote]
       Du predigst zum Kirchenchor.
       [quote='attx']
       In diesem seinen Wirtshaus entscheidet alleine der Wirt mit wem
       er Verträge über die Zufuhr und Kredenz von Schnitzel und Bier
       eingeht oder nicht. Das nennt man kurz „Privatautonomie“. Der
       Wirt, seine Arbeiter und seine Gäste entscheiden also frei
       („Privatautonomie“), ob sie dort hackeln oder fressen oder
       trinken oder rauchen.
       [/quote]
       Es rächt sich immer wieder, dass Österreich keine verbindliche
       Verfassung hat. Niemand hat in diesem Land richtige Grundrechte,
       auch Wirte nicht.
       [quote='attx']
       Wer am Gebotenen keinen Gefallen findet kann ja woanders
       hackeln, fressen, trinken oder ficken. Sollte man meinen.
       Die Welt des Sozialismus in ihrer Bevormundungs- und
       Umerziehungsekstase beschert ein anderes Menue: Nicht der Wirt
       entscheidet (der ist ja per definitionem zu deppert), sondern
       das „Kollektiv“ befindet, was gut und was schlecht ist für den
       Wirten und für dessen  Gäste und deren Kinder und Kindeskinder!
       [/quote]
       Du musst rechts wählen. EU-Stop oder F.
       #Post#: 3188--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: attx Date: January 18, 2015, 4:29 pm
       ---------------------------------------------------------
       [quote author=GOLEMXIV link=topic=38.msg3187#msg3187
       date=1421613508]Du musst rechts wählen.[/quote]
       Ich "muss" gar nichts.
       [quote author=GOLEMXIV link=topic=38.msg3187#msg3187
       date=1421613508]Du musst ...wählen. [/quote]
       Falsch.
       Siehe: Demokratiereform.
       [quote author=GOLEMXIV link=topic=38.msg3187#msg3187
       date=1421613508]EU-Stop [/quote]
       Gegen den Armin Wolf komm' ich hier (noch) nicht an, ich weiß.
       Ein g'scheiter Pinkel!
       Wie sagte sinngemäß bzw. wörtlich der helly? "Die EU schützt
       uns."
       In der Krone haben sie das auch gesagt. Da wird schon was dran
       sein.
       Ich bin halt zu blöd. Weißt eh: Wohlstandsverlierer & so.
       [quote author=GOLEMXIV link=topic=38.msg3187#msg3187
       date=1421613508]
       Du musst rechts wählen.
       ...
       oder F. [/quote]
       Ich schätze und bewundere deine literarische Qualität ohne Ende,
       weil solcherart Talente nicht am Baum wachsen.
       Das mit "F. wählen" solltest du noch einmal überdenken, weil du
       meinem Statement gegen Rauchverbote und unzulässiger
       Staatseinmischung unrecht tust.
       #Post#: 3189--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: GOLEMXIV Date: January 19, 2015, 6:18 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote='attx']
       Das mit "F. wählen" solltest du noch einmal überdenken, weil du
       meinem Statement gegen Rauchverbote und unzulässiger
       Staatseinmischung unrecht tust.
       [/quote]
       Ein tragisches Missverständnis: 1.) bin gegen Raucherhetze in
       Lokalen, 2.) Die F sticht tatsächlich hervor, weil sie offenbar
       nicht daran teilnimmt.
       Helly und ich haben sogar schon überlegt, wie wir die F mit
       Hellys Gedanken zu seinen Socks umfunktionieren könnten. Ich
       habe durch "FPÖ" weder dich noch die Raucherbewegung in Lokalen
       verunglimpfen wollen.
       [quote='attx']
       Gegen den Armin Wolf komm' ich hier (noch) nicht an, ich weiß.
       Ein g'scheiter Pinkel!
       Wie sagte sinngemäß bzw. wörtlich der helly? "Die EU schützt
       uns."
       In der Krone haben sie das auch gesagt. Da wird schon was dran
       sein.
       Ich bin halt zu blöd. Weißt eh: Wohlstandsverlierer & so.
       [/quote]
       Die EU schützt uns leider nicht, denn EU=NATO, NATO=Abstinenzler
       => EU + NATO = Armleuchter.
       Ich dachte eigentlich, wir sind uns vollkommen einig.
       #Post#: 3192--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: hellboy Date: January 19, 2015, 9:53 am
       ---------------------------------------------------------
       die eu schützt uns vor der vds, aber leider nicht vor sich
       selbst. Leider kann die EU noch so danebenhauen, es wird unsere
       heimischen politglücksrittern immer noch was dümmeres einfallen.
       Es gibt in der EU leider noch immer einige kalte Krieger, die
       sich ihre alten Feindbilder zurückwünschen. Die versuchen aus
       der EU einen politischen Ableger der NATO zu machen. Es ist an
       uns das einfach so geschehen zu lassen, oder denen zu sagen, daß
       sie sich ins Knie ficken können.
       Die f ist eine politische Partei wie jede andere. Ich bin mit
       denen in genauso vielen Punkten unterschiedlicher Meinung wie
       mit den sozen und den Grünen. Das heißt aber nicht, daß ich
       nicht mit den einen beim Konsumentenschutz und den anderen beim
       Kampf gegen rauchverbote zusammenarbeiten muß, weil die halt
       gewählt werden. Das gefällt mir zwar nicht, aber solange es kein
       für mich wählbares Angebot gibt, muß ich mit denen auskommen die
       andere gewählt haben. Eigentlich sollten die piraten diese
       wählbare Alternative sein, aber mit den derzeitigen trotteln
       sind die noch unwählbarer als die anderen.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3193--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: hellboy Date: January 19, 2015, 10:11 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote]Nachbarschaft
       Wiener Bezirksgericht verhängt Rauchverbot für Mieter
       Klage auf "Unterlassung einer Immission" wegen nächtlichen
       Zigarrenqualms war in erster Instanz erfolgreich
       Ein Mieter einer Wohnung im 1. Wiener Bezirk darf keine Zigarren
       mehr auf seiner Loggia oder bei geöffnetem Fenster rauchen. Das
       hat das Bezirksgericht Innere Stadt in der vergangenen Woche in
       erster Instanz entschieden. Es ging dabei um einen
       Zigarrenraucher, der häufig mitten in der Nacht, zwischen
       Mitternacht und drei Uhr früh, bei geöffnetem Fenster oder auf
       der Loggia rauchte.
       Immissionsschutz und wirtschaftliche Nachteile
       Begründet wurde das Verbot in erster Linie damit, dass einem
       Vermieter wirtschaftliche Nachteile entstünden (§ 1118 ABGB),
       wenn sich ein Mieter durch eines Nachbarn "erheblich
       nachteiligen Gebrauch" von dessen Wohnung so gestört fühlt, dass
       er aus der Wohnung auszieht. Im konkreten Fall ist schon der
       Vormieter der vom Zigarrenrauch verqualmten Wohnung deswegen
       ausgezogen, weil seine Kinder wegen des Rauchs mit
       Atemwegserkrankungen zu kämpfen hatten.
       Eine Rolle spielte bei der Urteilsbegründung aber auch der
       Paragraph 364 des ABGB, der besagt, dass der Eigentümer eines
       Grundstückes "dem Nachbarn die von dessen Grund ausgehenden
       Einwirkungen durch Abwässer, Rauch, Gase, Wärme, Geruch,
       Geräusch, Erschütterung" insoweit untersagen könne, als sie "das
       nach den örtlichen Verhältnissen gewöhnliche Maß überschreiten
       und die ortsübliche Benutzung des Grundstückes wesentlich
       beeinträchtigen". Der betroffene Mieter klagte auf Unterlassung
       dieser Immission und ließ sich auch die Rechte des Vermieters
       auf Unterlassung abtreten.
       Verbot nicht nur während der Nachtruhe
       Daniel Varro, Anwalt des klagenden Mieters, der von dem Fall am
       Montag in der "Presse" berichtet, spricht von einer
       "weitreichenden Entscheidung" der Richterin insofern, als das
       Urteil das Rauchverbot nicht auf gewisse Zeiten oder eine
       bestimmte Anzahl an Zigaretten einschränkt.
       Es sei ihm bzw. dem klagenden Mietern jedenfalls "überhaupt
       nicht darum gegangen, jemandem das Rauchen in seinen eigenen
       vier Wänden verbieten zu wollen", sagt Varro im Gespräch mit
       derStandard.at. Im konkreten Fall seien aber die baulichen
       Gegebenheiten eben so, "dass der Rauch des einen ganz genau in
       die Wohnräume des anderen Mieters hineinzieht".
       40 Minuten lang Zigarrenqualm
       Wesentlich sei außerdem gewesen, dass es sich um Zigarren
       handelte, und nicht um Zigaretten, sagt Varro. "Der geklagte
       Mieter hat selbst zugegeben, dass er oft zwischen 40 Minuten und
       einer Stunde braucht, um eine Zigarre zu rauchen."
       Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, es wird wohl noch
       spannend, wie die nächsthöhere Instanz entscheidet; Varro
       rechnet fix damit, dass der beklagte Mieter beruft. Einstweilen
       darf der Zigarrenraucher wohl auch weitermachen, es sei denn,
       Varro bringt eine Einstweilige Verfügung ein. Ob das geschehen
       wird, weiß er noch nicht. Er müsse sich das erst ansehen, "es
       gibt keine vergleichbaren Fälle".
       Deutschland: Rauchverbot auf Balkon
       Erst am vergangenen Freitag wurde ein ähnlicher Fall in
       Deutschland bekannt. Der deutsche Bundesgerichtshof hatte
       entschieden, dass ein zumindest zeitweiliges Rauchverbot für
       einen Raucher grundsätzlich möglich sei, wenn der Rauch wegen
       der damit verbundenen Geruchsbelästigung für andere Bewohner als
       störend empfunden wird (derStandard.at berichtete). Der Wiener
       Anwalt und Raucher-Lobbyist Manfred Ainedter hatte dazu noch am
       Freitag gesagt, dass ein ähnliches Urteil in Österreich nur
       "schwer vorstellbar" sei. (mapu, derStandard.at,
       19.1.2015)[/quote]
  HTML http://mobil.derstandard.at/2000010585442/Wiener-Bezirksgericht-verhaengt-Rauchverbot-fuer-Mieter
       Diese Richterin gehört sofort mit nassen Fetzen aus dem Amt
       gejagt für diesen unpackbaren Eingriff in die Grundrechte. Als
       nächstes fühlt sich wer vom Autoverkehr draußen auf der Straße
       gestört, und dann wird halt Autofahren auch verboten. Weil die
       Diktatur der grüninnen das so will.
       Es wird nicht bald passieren, sondern es ist schon so weit. Wir
       leben in einem Linksstaat, in dem es kein Recht gibt.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3283--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: hellboy Date: February 4, 2015, 4:40 pm
       ---------------------------------------------------------
       Was noch mit Passivrauchen gemeint ist: der Hausstaub.
  HTML http://www.ardmediathek.de/tv/alles-wissen/20-Sicherheitsfallen-zu-Hause/hr-fernsehen/Video?documentId=22688698&bcastId=3416170
       Keine Sorge wegen der Länge des Videos, es geht vor allem um die
       ersten 3 Minuten (obwohl der Rest auch sehr interessant ist,
       aber hier nicht Thema). Im Hausstaub sammeln sich Mikropartikel
       aus Leim der Spanplatten von Möbeln, sogenannten
       Mikrofaser-Textilien aus Polyestern und anderen giftigen
       Kunststoffen und Kosmetika wie zB silikonhaltigen
       Haarpflegeprodukten. All das atmen wir ständig ein, immer mehr
       davon, und es wird immer giftiger. In Krebsstatistiken kommt das
       selbstverständlich nicht vor, dort steht dann "Passivrauchen".
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3372--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: hellboy Date: February 26, 2015, 6:48 am
       ---------------------------------------------------------
       Beim Stichwort "bornierte dogmatiker" muß der
       Verteidigungsminister natürlich sofort aufzeigen:
  HTML http://derstandard.at/2000012186401/Rauchen-verboten-beim-Bundesheer
       "Rauchna", voll arg!
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3409--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: hellboy Date: March 5, 2015, 10:24 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote]Zensur: Ernst sei das Leben – „rauchfrei“ die Kunst
       Von Christoph Lövenich
       Der Anblick des Rauchens soll verschwinden – von Bildschirm und
       Leinwand, Bühne und Plakaten. Paternalistische Gesetze und
       Zensur aus vorauseilendem Gehorsam schränken die Kunstfreiheit
       ein. Christoph Lövenich zeigt, wie weit diese Tendenzen
       fortgeschritten sind.
       
Wenn es nach dem italienischen Gesundheitsministerium
       geht, soll in Filmen und Fernsehserien ein Rauchverbot gelten.
       [1] Vor wenigen Monaten entfernte ein australisches Opernhaus
       Bizets Carmen aus dem Spielplan, da das Stück Rauchszenen
       enthält; die Entscheidung folgte pünktlich vor Beginn eines
       mehrjährigen Sponsorings durch eine staatlich finanzierte
       Gesundheitsagentur. [2]
       Versuche, das Tabakrauchen aus der Kunst zu verbannen, sind in
       den vergangenen Jahren Alltag geworden. Besonders weit treibt
       man es dabei in Frankreich, wo seit 1991 ein totales
       Tabakwerbeverbot (Loi Evin) gilt. Werbeplakate für einen Film
       über den berühmt-berüchtigten Sänger Serge Gainsbourg durften
       nicht in der Pariser Metro hängen, ähnlich erging es einem
       Streifen über Coco Chanel. In beiden Fällen waren die zeitlebens
       bekennenden Raucher mit einer Zigarette abgebildet. [3] Damit
       für eine Ausstellung über den Regisseur Jacques Tati (bekannt
       für seine Pfeife rauchende Filmfigur Monsieur Hulot) geworben
       werden konnte, musste erst per Retusche eine Pfeife in ein
       Windrad verwandelt werden. [4]
       Dem Philosophen Jean-Paul Sartre war auf ähnliche Weise in einem
       Ausstellungskatalog seine Rauchware nachträglich
       abhandengekommen und vom Buchumschlag der Memoiren des früheren
       Staatspräsidenten Jaques Chirac entfernte der Verlag ein Foto
       mit Zigarette. [5] Die negative mediale Reaktion auf solche
       Zensurmaßnahmen veranlasste sogar Antiraucher-Organisationen und
       den Gesetzesschöpfer zu Distanzierungen. [6] 2011 sah sich das
       Parlament dann genötigt, eine Ausnahme für nationales Kulturgut
       zu konzedieren. [7]
       Dieser kleine Schritt zurück vermag aber über die allgemeine
       Dynamik nicht hinwegzutäuschen. Die Plattenfirma EMI ließ zum
       70. Geburtstag John Lennons für das Coverbild eine Zigarette aus
       dessen Hand verschwinden [8], das einzige bekannte Foto des
       amerikanischen Bluesmusikers Robert Johnson erfuhr auf einer
       Briefmarke dasselbe Schicksal. [9] „Die Antiraucher wollen
       ständig die Realität zensieren und die Geschichte umschreiben“
       kritisiert Joe Jackson, selbst Musiker und seit Jahren mit dem
       Thema Tabakrauch politisch befasst. Nicht nur Künstler, sondern
       auch künstlerische Darstellungen von Politikern fallen der
       Zensur zum Opfer, z.B. die Zigaretten bei Franklin D. Roosevelt
       (auf einer Briefmarke) oder dem Chinesen Deng Xiaoping, einem
       sehr starken Raucher, den es schon im Alter von 92 vorzeitig
       hinweggerafft hatte. Eine Eisenstatue von ihm wurde nachträglich
       bearbeitet. Ein Schicksal, das dem früheren Bundespräsidenten
       Theodor Heuss bisher erspart blieb: Eine ihn abbildende Skulptur
       sollte nach dem Willen des „Aktionskreises Stuttgarter
       Nichtraucher” die für ihn typische Zigarre verlieren. [10]
       Denn die Attacken auf die Kunstfreiheit erfolgen nicht nur durch
       staatliche Intervention oder die übereifrige Befolgung von
       Gesetzen, sondern auch durch einzelne, empörte Antiraucher. Das
       Ankündigungsplakat zum „Orgel- und Drehorgelfestival“ im
       hessischen Laubach wurde 2008 nach Einlassungen von „‚kritischen
       Stimmen‘“ um die Zigarette einer gezeichneten Orgelspielerin
       bereinigt [11], ein Ausstellungsaushang in München wurde gleich
       gezielt zerstört. [12] In Österreich veranlasste das Konzert „40
       Jahre Woodstock“ einen Tabakfeind, einen Jimi Hendrix
       imitierenden Gitarristen des Rauchens wegen anzuzeigen [13], und
       eine Aufführung des Musicals Hair in Barcelona geriet aus
       gleichem Grunde ins Visier von Denunzianten. [14]
       Das Rauchen auf der Theaterbühne ist ein Thema für sich, in
       Großbritannien darf ein Winston-Churchill-Darsteller keine
       Zigarre schmauchen. Wie der oben erwähnte Roosevelt war
       Churchill schon während des Zweiten Weltkriegs von der
       NS-Propaganda als einer der bösen Raucher verschmäht worden, die
       sich den vorbildlich nichtrauchenden, auf Langlebigkeit
       bedachten Achsenführern Hitler und Mussolini in den Weg
       stellten. [15]
       Die Rechtslage in Deutschland mit seinen diversen
       Rauchverbotsgesetzen lässt den Tabakrauch auf der Bühne nur in
       einigen Bundesländern zu. „Wenn ein Schauspieler sich auf der
       Szene genüsslich eine Zigarette anzündet, gibt es Szenenapplaus
       und Lacher“, berichtet eine Theaterdramaturgin, „was vorher eine
       Nuance war, ist nun zum riesengroßen Zeichen geworden; auf der
       Bühne ist erlaubt, was im wirklichen Leben verboten ist.” [16]
       Mit Protestscheiben geifernder Frühpensionäre ist jeweils zu
       rechnen.
       Für die Massenmedien Leinwand und Bildschirm gilt das erst
       recht. 2007 scheiterte die damalige Drogenbeauftragte der
       Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), mit ihrem Versuch,
       Fernsehsendern einen Rauchverzicht für ihre Produktionen
       abzuringen. [17] Türkische Verhältnisse, wo die Ausstrahlung der
       US-Erfolgsserie Mad Men schon zu Bußgeldbescheiden an den
       betreffenden TV-Sender geführt hat [18], herrschen bei uns zwar
       noch nicht. Faktisch aber regiert längst die Schere im Kopf.
       Exemplarisch gibt der für die ARD erstellte Film Contergan die
       Verbreitung des Rauchens nicht für die 1960er-Jahre authentisch
       wieder. „Das stand in keinem Verhältnis zur damaligen
       Wirklichkeit“, räumt Drehbuchautor Benedikt Röskau ein, „aber
       wenn ich ein Drehbuch schreibe, bin ich mir meiner Verantwortung
       bewusst“ [19], die in diesem Fall wohl darin bestand, dem Druck
       des WDR nachzugeben, um von den Fleischtöpfen der öffentlichen
       Filmfinanzierung weiterhin profitieren zu können. Derlei
       Geschichtsklitterung ist an der Tagesordnung. Und wer brave
       Serien mit künstlicher Rauchverbannung herstellt, erhält das
       „Rauchfrei-Siegel“ einschlägiger Organisationen. [20] Auf diese
       Weise entwickelt heutige (Kunst-)Zensur aus Sicht des britischen
       Soziologieprofessors Frank Furedi Orwellsche Ausmaße: Auch die
       Vergangenheit, konkret das 20. Jahrhundert, soll nachträglich
       wegzensiert und ausgelöscht werden. [21]
       Insbesondere Kindern will man gerne die Augen vor der
       ‚verderblichen‘ Realität zuhalten, im TV und anderswo. [22] Vor
       allem in den USA [23] und Großbritannien [24] werden Kampagnen –
       meist von staatlichen Stellen – gefahren, die Altersfreigabe von
       Kinofilmen daran zu orientieren, ob Charaktere darin rauchen.
       „Die Antiraucher üben erheblichen Druck auf Hollywood aus“,
       stellt Joe Jackson fest, „in der Antiraucherideologie heißt
       bereits jegliche Anerkennung der Tatsache, dass es Tabak
       überhaupt gibt, dass man für ihn Werbung macht.“ [25] So war vor
       ein paar Jahren James Camerons Film Avatar wegen Szenen, in
       denen die von Sigourney Weaver dargestellte Hauptfigur rauchte,
       „durchgefallen […] im Anti-Raucher-Test“ [26] und daher Anlass
       für Galle sprühende Kommentare der üblichen Akteure um den
       kalifornischen Professor Stanton Glantz.
       Auch für Deutschland wird – mit Unterstützung der EU-Kommission
       – gefordert, „Jugendliche weniger Rauchszenen auszusetzen“, die
       Altersfreigabe zu erhöhen und Hinweise wie „Warnung für Eltern:
       In diesem Film wird geraucht“ [27] anzubringen. Die richtigen
       Fragen dazu stellt Florian Rötzer bei Telepolis: „Aber es gäbe
       viel, was man nicht zeigen dürfte, weil es ein riskantes
       Verhalten ist […] Ist es richtig, Kinder und Jugendliche in
       einer Scheinwelt aufwachsen zu lassen? […] Und wird, was man
       nicht zeigt, nicht auch deswegen zur Attraktion?“ [28] David
       Hugendick schlägt in der Zeit vor, demnächst auch den „Gebrauch
       von Schuss- oder Hiebwaffen, generelles Rowdytum, emotional
       bedingtes Türenknallen, jedwede Schimpfwörter sowie de[n]
       Verzehr von Fleisch ohne Biosiegel“ [29] vom Bildschirm zu
       verbannen.
       Die organisierte Tabakbekämpfung („Tobacco Control“) unterhält
       ein weltweites Netzwerk, zu dem auch Wissenschaftler gehören,
       die in ihrem jeweiligen Land beweisen sollen, dass Minderjährige
       durch Medienkonsum zum Tabakrauchen animiert werden. Für
       Deutschland übt diese Funktion der Psychologe Reiner Hanewinkel
       aus, langjährig mit Gleichgesinnten dem Tabakbekämpfungs-Forum
       Globalink zugehörig. In seiner vom Bundesgesundheitsministerium
       geförderten Studie [30] unterstellt Hanewinkel, dass der Anblick
       des Rauchens in Filmen junge Leute zum Rauchen motiviere. [31]
       Ein Großteil der Studienbefunde hat keine Bedeutung für diese
       Frage und ein direkter kausaler Zusammenhang darf bezweifelt
       werden. Einige Jugendliche, die sich für eine bestimmte Art von
       Filmen interessieren, verspüren vielleicht eher eine Neigung zum
       Ausprobieren des Tabakrauchens, während Gleichaltrige, die noch
       eher kindlich orientiert sind, andere Filme schauen (die im
       Schnitt weniger Rauchszenen beinhalten).
       Die Erhebung der Tabakbekämpfung zur Staats- und Zivilreligion
       bringt solche Auswüchse mit sich. Nicht nur Aktivitäten der
       Obrigkeit, sondern auch private künstlerische Tätigkeit hat sich
       demgemäß bedingungslos in den Dienst des sanitaristischen
       Feldzugs zu stellen. Das ist nicht freiheitlich, sondern trägt
       totalitäre Züge. Hinzu tritt dabei allerdings auch eine
       allgemeine Tendenz, in vorauseilendem Gehorsam zensorisch auf
       jedwede Proteste derer zu reagieren, die etwas anstößig finden.
       Da kann bei einer Theateraufführung dann weißer Rauch, der gar
       nichts mit Tabak zu tun hat (sondern an Krematorien in
       NS-Konzentrationslagern erinnert) die Gemüter so erregen, dass
       ein ganzes Stück abgesetzt wird. [32]
       Womit wir wieder bei der in Australien vom Spielplan getilgten
       Carmen wären. Das hat immerhin den Premierminister des Landes
       gegen die „wildgewordene politische Korrektheit“ aufgebracht.
       „Wir hindern das Theater doch auch nicht daran, Macbeth
       aufzuführen“, so der Monarchiefan, „weil es für die Tötung von
       Königen wirbt.“[/quote]
  HTML http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/zensur_ernst_sei_das_leben_rauchfrei_die_kunst
       da hat also schon jemand außer uns bemerkt, daß die bevormudung
       durch die anhänger des marxismus-feminismus nicht beim binnen-i
       enden wird. die neue prüderie und enthaltsamkeit soll umfasend
       werden, auf daß das plansoll des gosplanes von gesunden,
       sauberen und korrekten genossen erfüllt werde. schöne neue
       stalinistenwelt.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3520--------------------------------------------------
       Re: warum nur bornierte dogmatiker für rauchverbote sind
       By: hellboy Date: April 11, 2015, 9:15 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote="Welt.de"]PARTIKELFILTER
       Das lange verkannte Risiko der sparsamen Benziner
       Thomas Imhof
       Was beim Diesel längst Standard ist, fordern Umweltverbände auch
       von den Herstellern moderner Benziner mit Direkteinspritzung:
       einen Filter für gefährliche Nano-Teilchen. Die Autobauer
       mauern.
       Emissionen von Feinstaubpartikeln galten lange Zeit als das
       exklusive Problem von Diesel-Motoren. Doch spätestens mit
       Einführung der Euro-5-Norm Anfang 2011 kamen die Hersteller um
       den Einbau eines Partikelfilters nicht mehr herum. Deutsche
       Marken drückten sich lange um eine Nachrüstung herum. Heute sind
       Rußschwaden ausstoßende Selbstzünder weitgehend aus dem
       Straßenbild verschwunden.
       Bei Benzinmotoren spielten Partikelemissionen bis vor zwei
       Jahren nur eine Nebenrolle. Ihr Anteil im Abgas war an die
       Grenze des Messbaren gesunken. Die Reduzierung des
       Treibhausgases Kohlendioxid stand oben auf der Agenda. Doch mit
       den modernen Direkteinspritzern wie den TSI von Volkswagen holt
       speziell die bei dieser Technik führenden deutschen Autobauer
       das Partikel-Problem nun ein zweites Mal ein. Die Gefahr lauert
       erneut in Form ultrafeiner Partikel, deren Zahl drei- bis
       zehnmal höher ist als bei Dieseln mit Partikelfilter.
       Im Vergleich zu den inzwischen immer weniger produzierten
       Benzinmotoren mit Saugrohreinspritzung entlassen sie sogar über
       zehn- bis vierzig Mal so viele Schadstoffteile, darunter
       krebserzeugende Stoffe. Betrachtet man die wichtigere Zahl der
       Partikelteilchen erhöht sich der Ausstoß sogar um den Faktor
       1000.
       Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des TÜV Nord im
       Auftrag der Umweltschutzorganisation Transport & Environment,
       die in Brüssel veröffentlicht wurde.
       Je kleiner die Teilchen, desto gefährlicher
       Feinstaubpartikel entstehen bei unvollständiger Verbrennung und
       mangelhafter Kraftstoff-Luft-Gemischbildung. Folgen sind eine
       nur schlechte Kraftstoffzerstäubung und Tropfenbildung an den
       kalten Brennraumwänden.
       Kritisch für den menschlichen Organismus sind vor allem
       ultrafeine Partikel von weniger als 0,1 μm Größe.
       Nanoteilchen, die besonders leicht in die Lungen gelangen, deren
       Funktion ebenso beeinträchtigen wie das Herz-Kreislaufsystem und
       die allgemeine Leistungsfähigkeit. Je kleiner die Partikel,
       desto mehr Unheil können sie anrichten.
       Heinz-Erich Wichmann vom Institut für Epidemiologie des
       Helmholtz-Zentrums München fordert daher ebenso wie der ADAC,
       die Partikelemissionen von Ottomotoren genauso streng zu
       behandeln wie die von Dieseln. Was aber nicht der Fall ist:
       Benziner dürfen noch drei Jahre zehnmal mehr Partikel ausstoßen
       als Diesel-Triebwerke der Euro-6-Norm.
       weiter
  HTML http://www.welt.de/motor/article122357438/Das-lange-verkannte-Risiko-der-sparsamen-Benziner.html[/quote]
       Nanopartikel führen zu Lungenkrankheiten. Als ob wir das nicht
       seit Asbest und Dieselruß wüssten. Als Ursache für Krankheiten
       darf aber die modernste Technik der großen Automobilbauer nicht
       genannt werden, das ist schlecht für die Wirtschaft. Und geht's
       der Wirtschaft gut, ... 😒
       ahoy
       hellboy
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