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       #Post#: 255--------------------------------------------------
       Redemption: neuer Bereich TF:Laizismus
       By: hellboy Date: August 3, 2013, 9:49 am
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  HTML https://wiki.piratenpartei.at/wiki/TF:Laizismus
       [quote]
       Forderungen
       Säkularisierung Österreichs durch:
       Abschaffung des Konkordats
       Verankerung der Laizität in der Verfassung,
       rechtliche Gleichstellung von Glaubensgemeinschaften mit
       Vereinen,
       Definition des Glaubens und der Religion als Privatsache und
       Förderung der Gleichberechtigung für Nichtgläubige
       Die Kirchensteuer wird abgeschafft
       Der Schulunterricht orientiert sich an wissenschaftlichen
       Erkenntnissen
       Förderung von aufgeklärtem, humanistischem Ethikunterricht
       Kritisches und konstruktives Denken ist zentraler Teil der
       Schulbildung
       aso [/quote]
       jetzt nur hier, weil es woanders eh sinnlos ist.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2444--------------------------------------------------
       Re: Redemption: neuer Bereich TF:Laizismus
       By: hellboy Date: August 23, 2014, 9:32 am
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       Der Vollständigkeit halber der ganze Programmpunkt
       Aktueller Programmpunkt
       Die Piratenpartei Österreichs fordert die strikte Trennung von
       Staat und Religion in allen Bereichen. Die Republik Österreich
       hat allen sich auf ihrem Staatsgebiet befindlichen Personen die
       Gewissens- und Religionsfreiheit zu gewährleisten.
       Religionsfreiheit umfasst das Recht auf freie Wahl der Religion
       genauso wie das Recht auf Freiheit von Religion.
       Rechtliches
       Strafverfolgungen aufgrund des §188 StGB „Herabwürdigung
       religiöser Lehren“ sind einzustellen und dieser Paragraph
       abzuschaffen.
       Jedes Eintreten für religiösen Hass, durch das zu
       Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt aufgestachelt wird,
       ist im Sinne des Artikels 20 des Internationalen Paktes für
       bürgerliche und politische Rechte zu verbieten. Der Staat hat
       darüber zu wachen, dass auch Religionslehrer bei Zuwiderhandeln
       gegen diese Bestimmung zur Verantwortung gezogen werden. Der
       Hinweis auf Tatsachen betreffend die Involvierung von Kirchen
       oder Religionsgesellschaften in vergangene oder gegenwärtige
       Verbrechen wie Menschenverbrennungen oder Kindesmisshandlung
       darf hierbei jedoch nicht als Eintreten für religiösen Hass
       angesehen werden.
       Aus dem Prinzip der Gleichheit aller vor dem Gesetz heraus ist
       nicht einzusehen, warum ein Geistlicher im Falle der Verhaftung
       anders zu behandeln sein soll als andere Personen und im Sinne
       des Artikels XX des Konkordats „mit der seinem Stande und seinem
       hierarchischen Grade gebührenden Rücksicht behandelt werden“
       soll.
       Die Nachfrage nach dem religiösen Bekenntnis ist aus amtlichen
       Formularen zu entfernen.
       Bildung und Medien
       Das der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche
       eingeräumte Privileg der Entsendung eines Vertreters in den
       Publikumsrat gemäß §28 ORF-G ist abzuschaffen.
       Der Religionsunterricht in öffentlichen Schulen soll durch einen
       Ethikunterricht für alle ersetzt werden. Religionen und
       Weltanschauungen sollen in diesem Unterricht gleichermaßen
       behandelt und nach wissenschaftlichen Kriterien verglichen
       werden. Ebenso soll nur die Republik in den von ihr erhaltenen
       theologischen Fakultäten der öffentlichen Universitäten in
       personeller und administrativer Hinsicht bestimmend sein.
       Weiters sind Kruzifixe oder andere religiöse oder
       weltanschauliche Symbole aus Schulgebäuden des Bundes und der
       Länder zu entfernen bzw. deren Anbringung zu untersagen.
       Konfessionelle Privatschulen, die Zuwendungen von der Republik
       erhalten, sind dazu zu verpflichten, das von der Republik zu
       garantierende Recht auf Gewissens- und Religionsfreiheit ihrer
       Schüler und Angestellten zu respektieren.
       Die bisher von Militärseelsorgern erbrachten Leistungen sollen
       von gesetzlich geprüften Lebens- und Sozialberatern oder
       Psychologen erbracht werden.
       Anerkennung von Kirchen und Religionsgesellschaften
       Die Republik Österreich hat sich gegenüber Religionen und
       Weltanschauungen neutral zu verhalten. Die unterschiedliche
       Anerkennungspraxis von Kirchen und Religionen in Österreich
       widerspricht dieser von der Republik selbst postulierten
       Neutralitätspflicht.
       Daher fordert die Piratenpartei Österreichs, dass die Republik
       Österreich die Praxis der gesetzlichen Anerkennung von Kirchen
       oder Religionsgesellschaften einstellt und die Gesetze, die eine
       solche Anerkennung ausdrücken, aufhebt oder im Sinne des
       Prinzips der Trennung von Staat und Religion abändert. Im Falle
       der Änderung ist auf die Gleichbehandlungen aller Religionen und
       Weltanschauungen zu achten; Diskriminierungen sind zu vermeiden
       und notwendige Anpassungen an geltende Vorschriften der
       Europäischen Union vorzunehmen.
       Weiters soll die Bundesregierung dementsprechend Verhandlungen
       mit dem Heiligen Stuhl mit dem Ziele aufnehmen, Konkordat und
       andere zwischen diesem und der Republik Österreich
       abgeschlossene Verträge aufzulösen.
       Finanzielles
       Weiters treten wir dafür ein, finanzielle Zuwendungen an Kirchen
       und Religionsgesellschaften einzustellen, die lediglich deren
       Aufrechterhaltung, der Erleichterung der Religionsausübung oder
       der Missionierung dienen. Die steuerliche Absetzbarkeit von
       Beiträgen an gesetzlich anerkannte Kirchen und
       Religionsgesellschaften ist einzustellen oder auf andere
       Weltanschauungsgemeinschaften auszudehnen.
       Religiöse Gebäude sind von den sie benützenden Kirchen oder
       Religionsgesellschaften zu erhalten. Staatliche Zuwendung für
       die Erhaltung religiöser Gebäude sollen im Einzelfall nur dann
       möglich sein, wenn Kirche bzw. Religionsgesellschaft bewiesen
       hat, dass sie das Gebäude nicht aus eigenem Vermögen oder
       Einkünften erhalten kann. (Unter Denkmalschutz stehende oder
       anderweitig für erhaltenswert befundene Gebäude sind natürlich
       hiervon nicht betroffen und unterliegen den allgemeinen
       Regelungen diesbezüglich.)
       Die Republik Österreich soll entsprechend ihrer finanziellen
       Zuwendungen Einfluss auf Projektauswahl und Personalverwaltung
       von karitativen Organisationen geltend machen, um
       Ungleichgewichte zugunsten einer Religion oder Weltanschauung
       hintanzuhalten.
       Wissenschaftlichkeit und Humanismus
       Die Piratenpartei Österreichs verfolgt eine Politik, die von
       Fakten und Ergebnissen der Wissenschaft sowie humanistischen
       Werten gestützt wird. Wir setzen uns deshalb für einen
       kritischen Umgang mit Pseudowissenschaften ein.
       Pseudowissenschaften müssen als solche entlarvt werden, um
       Schäden an der Gesellschaft zu vermeiden.
       Aus denselben Gründen spricht sich die Piratenpartei Österreichs
       gegen eine Vermischung von politischer Arbeit und
       Glaubensgerüsten egal welcher Art aus (Religion, Esoterik, …).
       Daher wollen wir auch esoterische, pseudowissenschaftliche oder
       religiös begründete Positionen in der Politik als solche
       kennzeichnen, in unserer Arbeit strikt meiden und bei anderen
       Parteien aufdecken.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3891--------------------------------------------------
       Re: Redemption: neuer Bereich TF:Laizismus
       By: hellboy Date: February 15, 2016, 9:16 am
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  HTML http://www.arte.tv/guide/de/043904-001-A/die-wahre-macht-des-vatikan-1-2
       In dieser wieder mal sehr interessanten Arte-Doku über DIE WAHRE
       MACHT DES VATIKAN erfährt man, daß die katholische Kirche nicht
       nur die Sozialisten, sondern auch die Liberalen und somit auch
       die Piraten zu heretikern erklärt hat. Nicht, daß wir als
       Piraten ein Problem damit hätten, wir machen keinen Unterschied
       zwischen Glauben und Aberglauben, wir streben nach Wissen. Der
       Punkt ist, daß wir als Laizisten oft als kirchenfeindlich
       hingestellt werden, dabei ist es umgekehrt, die Kirche ist
       piratenfeindlich.
       Der Film liefert auch eine Erklärung, weshalb das Konkordat
       sofort gekündigt werden muß: ein Konkordat ist ein Vertrag, den
       die Kirche mit Staaten schließt, in denen Katholiken verfolgt
       werden, in dem sie ihre Religion nicht frei ausleben können. Das
       Konkordat wird als letztes Mittel der Selbstverteidigung
       eingesetzt, und ist nicht als Vertrag mit demokratischen Staaten
       gedacht. Deshalb ist es völlig inakzeptabel, daß es in
       Österreich ein Konkordat gibt. Österreich ist ein dmokratischer
       Staat, in dem Religionsfreiheit sogar besonders betont wird.
       Wozu braucht es da noch einen Vertrag, der ursprünglich mit
       Adolf Hitler abgeschlossen wurde? Hierzulande in St.Katholistan
       ist der Einfluß der Kirche sogar viel zu groß, unter anderem
       gerade wegen des Konkordats.
       Ja, wir Piraten son Heretiker! Wir bestehen darauf, daß die
       katholische Kirche nicht die alleinseeligmachende Wahrheit für
       sich gepachtet hat. Wir verlangen, daß diese verbrecherische
       Organisation all ihre gehorteten Milliarden im Sinne der von ihr
       gepredigten Menschenliebe an all jene auszahlt, die bis heute an
       den Folgen der Völkermorde und Zerstörung ihrer Kulturgüter
       durch den Katholizismus leiden. Wir fordern, daß die Kirche ihre
       Sakralbauten wie in allen anderen Ländern entweder selbst
       erhält, oder als Kulturdenkmäler an den Staat überschreibt. Und
       wir fordern ein Ende der konfessionellen Schulen, weil das
       Bildungssystem lehren und nicht predigen, zum denken erziehen
       und nicht indoktrinieren soll. Nicht, weil wir die Katholiken
       schlechter stellen wollen als andere, sonder weil das alles
       Dinge sind, die den Katholizismus gegenüber allen anderen
       Religionen bevorzugen, was im Sinne der Gleichbehandlung in
       einem modernen Staat inakzeptabel ist.
       ahoy
       hellboy
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