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DIR Return to: TF:Bundesheer-Reform
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#Post#: 252--------------------------------------------------
Redmption: neue TF:BH-R
By: hellboy Date: August 3, 2013, 8:21 am
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Bürgerpflicht mit Sinn - Präsenzdienst reformieren!
Obwohl wir Piraten einen Zwangsdienst grundsätzlich ablehnen,
akzeptieren wir das Votum der Bevölkerung. Wir halten jedoch
fest, daß diese Volksabstimmung zur Wehrpflicht eine Farce war.
Die ÖVP, die für ihr "Konzept" leider mit reiner Angstmache eine
Mehrheit gefunden hat, legte erst NACH der Abstimmung eine
sogenanntes Zwölf-Punkte-Konzept vor. Dieses ist aber auch
nichts anderes als eine Ansammlung hohler Phrasen, und das alte
und ungeeignete Konzept vom reinen Zusammenstreichen der
Ressourcen um Geld zu sparen. Den älteren Anteil der
österreichischen Bevölkerung zum Abstimmen zu bewegen, indem man
ihnen Angst davor macht, daß es ohne Zivildienst nichtmehr genug
Betreuung für alte und kranke Menschen gäbe, was reine
Panikmache ist, und an der Realität völlig vorbeigeht, betrachen
wir Piraten äußerst kritisch, und wir distanieren uns
ausdrücklich davon.
Eine sinnvolle Konzeption für Bundesheer und Sozialjahr lässt
sich auch mit dieser unseeligen Zwangsverpflichtung umsetzen.
Das gilt für die Einführung der Wehrpflicht auch für Frauen
genauso, wie für eine immerwieder geforderte Verlängerung der
Wehrpflicht auf ein Jahr.
Eine Wehrpflicht für Frauen würde dazu fürhern, daß die
gratis-Gesundenuntersuchung im Zuge der Stellung auch für die
Menschen gilt, die sie wohl mindestens genauso brauchen wie alle
anderen. Gerade Mädchen aus Zuwandererfamilien, aber auch aus
sehr ländlichen und katholischen Regionen wissen im
stellungspflichtigen Alter teils noch sehr wenig bis garnichts
über die eigene gesundheitliche Gesamtkonstitution. Manche sind
noch nichtmal aufgeklärt. Und wenn man sich ansieht, bei
wievielen Stellungspflichtigen Männern jedes Jahr körperliche
Gebrechen festgestellt werden, von denen sie vorher nichts
wussten, weil sie enfach noch nie oder schon ewig nicht bei
einem Arzt waren, muß man diesen Service definitiv auch für
Frauen einfordern. Im Sinne von Gleichberechtigung und
Postgender ist nicht einzusehen, weshalb Frauen nicht genauso
ein Pflichtjahr für den Staat ableisten sollten, mit genau den
gleichen Einschränkungen, wie Männer.
Die Verlängerung der Wehrpflicht ist auch nicht nur im Sinne der
Gleichbehandlung zu sehen. Es gibt von Heeresseite immerwieder
Beschwerden, daß ihnen die Leute, die sie gerade erst mühsam
ausgebildet haben, nach Beendigung ihrer Ausbildung sofort
abrüsten und damit abhanden kommen. Das macht keinen Sinn. Es
sind ja schon heute vor allem die Leute, die sich auf eine
berufliche Laufbahn in einem Feld, wo der abgeleistete
Wehrdienst Voraussetzung ist vorbereiten, die sich für diesen
entscheiden. Die haben sicher nichts dagegen, wenn sie dort noch
etwas mehr lernen, und vielleicht sogar etwas Praxis kriegen,
und leisten den Wehdienst sicher auch trotz der längeren Dauer.
Es ist ja auch ein Argument für den Zivildienst, daß man sich
den Dienst zum Teil als Praktikum und Teil der Ausbildung
anrechnen lassen kann. Das muß für den Wehrdienst auch gelten,
und hier muß es in beiden Fällen eine enorme Qualitätssteigerung
geben. Berufe, die durchaus interessant sind, und einen
absolvierten Wehrdienst voraussetzen bzw. ratbar erscheinen
lassen sind nicht nur in Polizei und Sicherheitsdiensten zu
finden, sondern auch in durchaus reizbaren Bereiche wie Pilot,
Profitaucher, Feuerwehrmann oder, wenn die endlich aufwachen,
auch im Bereich der Sicherung von staatlichen Datenbanken.
Das Bundesheer muß endlich aufgeteilt werden in eine
Katastrophenschutzeinheit nach Vorbild des deutschen THW
(Technisches Hilfswerk) und eine hochspezialisierte Profitruppe,
die beispielsweise den Katastrophenschutz-Einheiten bei
Einsätzen in Krisengebieten Schutz bietet, und dort auch
Polizeifunktionen erfüllen kann. Hilfestellung im Inland darf
logischerweise nur die Katastrophenschutz-Abteilung leisten,
aber keinesfalls das Heer. Die Pioniereinheiten sind im
Katastrophenschutz professionell und auch technisch weitgehend
auf dem Stand der Zeit, obwohl natürlich auch hier ein aktuelles
Finanzierungskonzept fehlt. Durch eine Neuorganisation könnte
man brachliegendes Synergie-Potential endlich ausschöpfen.
So wäre beispielsweise auch eine flächendeckende Versorgung der
Freiwilligen-Feuerwehren (FF) mit Vollzeitkräften möglich, was
die Alarmierungszeiten (vom Alarm bis zum Eintreffen am
Einsatzort) wesentlich verkürzen könnte. Die Stützpunkte der FF
könnten auch zu sozialen Stützpunkten ausgebaut werden, was
einige FFen schon machen. Hier ist die Bevölkerung der Politik
bereits voraus, weil von dort ohnedies nichts kommt. Im Rahmen
eines Bundesfreiwilligendienstes (BuFDi) nach deutschem Vorbild
könnten hier ebenfalls Vollzeitkräfte eingesetzt werden.
Von den anderen Parteien sehen wir da leider weiterhin nur die
übliche Planlosigkeit. Die reicht vom weiter kaputtsparen auf
der einen Seite bis hin zum weiter sinnlos Geld reinstopfen ohne
was zu ändern auf der anderen. Und umso länger sich nix ändert,
desto schlimmer wird es, aber das ist ja leider normal.
ahoy
hellboy
#Post#: 1796--------------------------------------------------
Re: Redmption: neue TF:BH-R
By: hellboy Date: April 17, 2014, 10:47 am
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Den Text gibt es leider nurnoch hier, weil seit der Übernahme
der PPAt durch die Kommunisten und Esoteriker dort Inhalte
nichtmehr gefragt sind. Was uns Piraten uns natürlich nicht
weiter tangiert, wir sind ja politische Aktivisten, keine
Dreckspolitiker.
ahoy
hellboy
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