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       #Post#: 2018--------------------------------------------------
       Die Medien zum Thema
       By: hellboy Date: May 27, 2014, 6:37 am
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       27. & 28. 5. im ZDF thementag "Verschwörung gegen die Freiheit"
  HTML http://m.youtube.com/watch?v=LLldtP8xLas
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2211--------------------------------------------------
       Re: Die Medien zum Thema
       By: hellboy Date: June 29, 2014, 5:14 pm
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       ZDF: whistleblower werden über Stromnetz ausgeforscht
       [quote][quote]In brisanten Fällen lassen Journalisten ihre
       anonymen Informanten vor der Kamera über den Skandal berichten.
       Das ist nicht mehr möglich, ohne den Whistleblower zu gefährden.
       Geheimdienste und Sicherheitsbehörden nutzen den Brummton der
       Netzfrequenz, um der Quelle der Journalisten auf die Spur zu
       kommen.[/quote]
       von Peter Welchering
       Zum Standard der Schutzmaßnahmen zählen im investigativen
       Journalismus Verkleidungen und Vermummungen. Außerdem wird die
       Stimme des Informanten vor der Sendung verzerrt, damit er auch
       über diesen Weg nicht erkannt wird. Doch diese Schutzmaßnahmen
       greifen nicht mehr. Journalisten, die ihre Informanten nach wie
       vor umfassend schützen wollen, dürfen solche Szenen vor der
       Kamera nur noch von Schauspielern nachstellen lassen.
       Netzfingerabdruck als Ausgangspunkt
       Denn mit einer IT-forensischen Methode können die Einstreuungen
       der elektrischen Netzfrequenz in Tonaufnahmen herausgefiltert
       und zu einer Art Netzfingerabdruck verdichtet werden. Dieser
       Netzfingerabdruck wird dann mit Frequenzdatenbanken abgeglichen,
       um herauszubekommen, wann und wo die Aufnahme gedreht wurde.
       Neue Details zu NSA-Standorten
       Mit dieser Information versehen werten die Agenten von
       Geheimdiensten und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden dann die
       Bilder der privaten und öffentlichen Überwachungskameras im
       Umfeld des fraglichen Drehortes und der ermittelten Aufnahmezeit
       aus. "Je nachdem wie belebt der Aufnahmeort zur fraglichen Zeit
       war, müssen wir dann zwischen 50 und 90 Personen identifizieren
       und ermitteln, ob diese als Quelle und vermummter Whistleblower
       für den untersuchten TV-Beitrag in Frage kommt", berichtet ein
       früherer Mitarbeiter der deutschen NSA-Zentrale in Stuttgart.
       Aufwändig, aber treffsicher
       Die forensische Methode ist aufwändig, bietet aber glänzende
       Erfolgsaussichten für die Schlapphüte. Bei Tonaufnahmen für
       einen Fernsehbeitrag wird nämlich nicht nur das gesprochene Wort
       des Whistleblowers aufgezeichnet, sondern auch immer einige
       Umgebungsgeräusche. Und zu diesen Umgebungsgeräuschen zählt auch
       ein für Menschen nicht hörbares Summen. "Dieses Summen entsteht
       durch Geräte, die mit Strom betrieben werden, zum Beispiel PCs,
       Lampen oder Kühlschränke", erklärt der Computerwissenschaftler
       und IT-Forensiker Niklas Fechner.
       Clinton kritisiert NSA-Methoden
       Die elektrische Netzfrequenz verursacht dieses Summen. In
       Westeuropa ist diese Frequenz standardmäßig auf 50 Hertz
       festgelegt worden. "Das Besondere dieser Frequenz ist aber, dass
       sie sich ständig geringfügig verändert", erläutert Niklas
       Fechner. Bei einer Aufnahme von nur fünf oder zehn Sekunden
       können die Forensiker die minimalen Schwankungen von 50,001
       Hertz auf 49,9999 Hertz und wieder auf zum Beispiel 50,002 Hertz
       genau nachverfolgen. Diese einzigartigen Schwanklungen sind wie
       ein Fingerabdruck.
       Summen der Netzfrequenz wird rausgefiltert
       "Um diesen Fingerabdruck zu erstellen, wird die gesamte Aufnahme
       auf diesen 50-Hertz-Bereich konzentriert, also
       heruntergesampelt", beschreibt IT-Forensiker Fechner das
       Verfahren. Anschließend wird die Aufnahme mit einem sogenannten
       Bandpassfilter bearbeitet, so dass nur das Summen der
       Netzfrequenz übrig bleibt. "Damit haben wir einen klaren Verlauf
       dieser Netzfrequenz vorliegen", berichtet Fechner.
       Dieser Frequenzverlauf wird nun mit den tatsächlichen
       Netzschwankungen in der Vergangenheit abgeglichen. "Dafür gibt
       es entsprechenden Datenbanken, die von den Energieversorgern,
       aber auch zum Beispiel vom Bundeskriminalamt betrieben werden",
       sagt Fechner. Seit dem Jahr 2005 gibt es solche
       Frequenzdatenbanken auch in Deutschland, in den USA bereits
       einige Jahre länger. "Und diese Datenbanken stellen tatsächlich
       sekündliche Abbildungen der Frequenz zur Verfügung", hebt
       Fechner hervor.
       Methoden der Rasterfahndung
       Damit lässt sich die Zeit einer Fernsehaufnahme sehr leicht
       bestimmen. Je enger sich dann über die regional und teilweise
       lokal unterschiedlichen Frequenzschwankungen im Mikrobereich der
       Aufnahmeort eingrenzen lässt, kann auch das auszuwertende
       Material der Überwachungskameras reduziert werden. Doch der
       amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA hat in einem sehr
       ungünstigen Fall sogar flächendeckend das Material von
       Überwachungskameras in den Bundesländern Rheinlad-Pfalz, Hessen
       und Baden-Württemberg ausgewertet, um einem Whistleblower auf
       die Spur zukommen.
       Range ermittelt wegen Merkel-Abhörung
       "In solchen Fällen müssen dann die Identitäten von mehreren
       tausend Menschen ermittelt werden", berichtet ein früherer
       Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes. Für jede
       ermittelte Person wird ein Profil erstellt, mit dem abgeklärt
       wird, ob sie an die fraglichen Informationen gekommen sein kann.
       Dafür werden die maßgeblich vom Bundeskriminalamt in den
       siebziger Jahren entwickelten Methoden der Rasterfahndung
       eingesetzt.
       Relativ schneller Prozess
       Solche Identitätsermittlungen können dann auch schon einmal zwei
       bis drei Wochen dauern. "In der Regel geht das aber schneller",
       meint der US-Geheimdienstexperte aus Stuttgart. "Standardmäßig
       haben wir die üblichen Locations überwacht, an denen
       Fernsehjournalisten solche Aufnahmen drehen, da reichte dann die
       ermittelte Aufnahmezeit, um die Auswertungen erheblich
       eingrenzen zu können."
       Ursprünglich entwickelt wurde diese IT-forensische Methode zur
       Ermittlung der Netzfrequenzschwankungen, um einen
       Erpressungsversuch und einen Mordfall aufzuklären. Doch nachdem
       sich die Methode bei den Forensikern der Kriminalpolizei
       etabliert hatte, haben auch rasch die Nachrichtendienste
       erkannt, welche Möglichkeiten zur Identifizierung von
       Whistleblowern sich hier bieten.[/quote]
  HTML http://m.heute.de/ZDF/zdfportal/xml/object/33739554
       Welch kranker Geist ...
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2212--------------------------------------------------
       Re: Die Medien zum Thema
       By: GOLEMXIV Date: June 29, 2014, 7:02 pm
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       crazy, crazy sht!
       #Post#: 2248--------------------------------------------------
       Re: Die Medien zum Thema
       By: hellboy Date: July 3, 2014, 6:44 am
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       Thema Internet und Überwachung im ARD mittagsmagazin
  HTML http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/sendung/nsa-abhoerskandal-verschluesselung-100.html
       Die Medien sind wohl doch nicht das Volksverblödungsinstrument
       der mächtigen. Man muß sich halt die richtigen Sachen ansehen.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2274--------------------------------------------------
       Re: Die Medien zum Thema
       By: hellboy Date: July 8, 2014, 2:37 pm
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       ARD: Zugriff! Wenn das Netz zum Gegner wird
  HTML http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Exclusiv-im-Ersten-Zugriff-Wenn-das-Ne/Das-Erste/Video?documentId=22263876&bcastId=799280
       [quote]Das investigative Autorenteam Löbl und Onneken
       ("Ausgeliefert - Leiharbeiter bei Amazon") wagt einen
       Selbstversuch und liefert sich dabei ein dramatisches Duell. Wie
       fühlt es sich eigentlich an, wenn man selbst im Internet gehackt
       wird?[/quote]
       Für alle die noch immer glauben, daß die Stellen die Daten
       sammeln diese vor ungewolltem Zugriff schützen können: wacht
       auf!
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 3712--------------------------------------------------
       Re: Die Medien zum Thema
       By: hellboy Date: July 28, 2015, 6:34 pm
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       [quote="arte"]DIE WILDEN WURZELN DES WORLD WIDE WEB
       Das Internet - erfunden von Hippies, finanziert vom Militär.
       Zunächst ein freier Raum, schon bald von Politik und Industrie
       mit Beschränkungen belegt, die viele auf die Barrikaden
       brachten.
       Sehen Sie eine Kulturgeschichte der wilden Gründungsphase des
       Internets. Die Dokumentation wird ergänzt durch eine
       interaktive, kollaborative Webdoku, die persönliche
       Netz-Erfahrungen der User einbindet.[/quote]
  HTML https://m.youtube.com/watch?v=ffGYC9ATzXI
       Falls wer fragt, was die Piraten sind: das ansehen!
       ahoy
       hellboy
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