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       partypiratesat
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       #Post#: 1660--------------------------------------------------
       "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: GOLEMXIV Date: April 2, 2014, 9:26 am
       ---------------------------------------------------------
       Aus dem Geheimblog von "Europa irgendwie anders". helly, was ist
       deine geschätzte Wahrnehmung hierzu?
       Wer hat eine Meinung? Was ist ein "Aktions- und
       Blockadetraining"? Jimbopedia weiß es nicht.
       =====================
       Die Jungen Jungen Pirat*innen
  HTML http://'
  HTML https://jupis.at
       ' und die Junge Linke
  HTML http://'
  HTML http://junge-linke.at
       ' veranstalten kommendes Wochenende
       (also am 5. und 6. April) ein Workshopwochenende.
       Auf dem Programm stehen 2 Tage diskutieren, vernetzen,
       gegenseitige Standpunkte und Inhalte kennenlernen,
       Erfahrungsaustauch, geselliges Beisammensein und was uns sonst
       noch so einfällt.
       – SAMSTAG, 05.04. –
       - Geschichte der Piratenbewegung
       - Mailverschlüsselung
       - Aktions- und Blockadetraining
       - Frauen und Genderqueere Menschen in der Politik und warum da
       so schwer ist
       - Generation #Neuland – Was ist Netzpolitik?
       – SONNTAG, 06.04. –
       - Einführung in den Marxismus
       - Geschichte der feministischen Bewegung
       - Geschichte der Linken in Österreich
       - Was ist regressiver Antikapitalismus?
       - Rechtspopulismus – Wer, Warum, Wie.
       !! Falls du aus einem Bundesland anreisen willst, übernehmen wir
       deine Fahrtkosten.
       Bitte Tickets aufheben!
       Frühstück, Mittag- und Abendessen wird es (freie Spende) am
       Veranstaltungsort geben.
       Nächtigungsmöglichkeiten gibt es genügend. Melde dich dazu bitte
       einfach bei 0680/5578117 (Conny), falls du noch eine suchst.
       Natürlich ist auch eine teilweise Teilnahme an dem Event
       möglich.
       Wann? — 5. und 6. April, jeweils von 10:00 bis 19:00
       Wo? — Drechslergasse 42, 1140 Wien (KPÖ-Bundesvorstand)
       Wer? — Du! und alle anderen engagierten Menschen, die an
       Jugendarbeit in der Politik interessiert sind
       Facebookevent —
  HTML https://www.facebook.com/events/642004869170039/?fref=ts
       #Post#: 1668--------------------------------------------------
       Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: attx Date: April 2, 2014, 11:27 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote author=GOLEMXIV link=topic=256.msg1660#msg1660
       date=1396448811] Was ist ein "Aktions- und Blockadetraining"?
       [/quote]
       Blockadetraining ist ein Begriff aus dem Demonstrationswesen.
       Eine erfolgreiche Demonstration besteht aus zwei Kerngruppen:
       1.
       2.
       In der Regel mögen sich diese Gruppen nicht besonders. Der
       Polizist wird vom handelsüblichen Demonstranten meist als böse
       oder wütend wahrgenommen. Der Schlagstock des Polizisten (kurz:
       Knüppel) hat eine abschreckende Wirkung, weil die Demonstranten
       damit in Rudeln verprügelt werden können.
       Um der kollektiven Verknüppelung zu entfliehen (Merke: auch
       Demonstranten fühlen Schmerz) haben die Demonstranten ihrerseits
       Defensivstrategien entwickelt.
       Eine dieser Strategien ist die Blockade, die es zu trainieren
       gilt. Für die Blockade sollte der Demonstrant neben einer Jause
       (für die spätere Untersuchungshaft) jedenfalls mit Schildern
       (zB: Walrettung jetzt! Text ist aber nicht so wichtig) und
       Steinen ausgerüstet sein.
       Der nachhaltig erfolgreiche Demonstrant muss darauf gedrillt
       sein, dass die Blockade im Über- oder Zugriffsfall durch die
       Polizei automatisiert und im Schwarm präzise abläuft: Die
       übergewichtigen Demonstranten bilden bei diesem Manöver den
       „äußeren Block“ und bilden einen Kreis oder Ring. Zwischen, aber
       hinter(!) den Übergewichtigen platziert sich der Banner- oder
       Schilderblock. Das sind die Wichtigsten! Die Bannerblocker
       müssen beweglich und gelenkig sein. Ihre Aufgabe besteht darin,
       die (mitgebrachten) Schilder vor den Übergewichtigen, also vor
       dem Speckgürtel zu positionieren. Dabei müssen sie stets auch
       die Polizisten im Auge behalten.
       In der Mitte dieses Ringes nehmen dann die „Sonstigen“
       Aufstellung. „Sonstiger“ kann jeder sein. Man braucht keine
       besonderen Fähigkeiten. Sogar Taube, Blinde und Krüppel haben
       diese Position schon erfolgreich besetzt. Das Einsatzinstrument
       des „Sonstigen“ ist der Stein. (Wichtig ist eben, dass Steine
       mitgebracht wurden, weil die Vor-Ort-Förderung des
       Pflastersteins unter Zeitdruck mitunter Schwierigkeiten bringt.)
       Die Sonstigen wandeln nunmehr den Defensivblock durch Steinwurf
       (gegen Polizei oder Auslagen; egal) in ein äußerst unangenehmes
       Aktivkollektiv. Diejenigen Demonstranten, die weder mit Schild
       noch Stein ausgestattet sind (das ist ja oft eine Kostenfrage)
       sind von der Teilhabe nicht ausgeschlossen. Sie gesellen sich
       zwischen die Steinwerfer und brüllen „F*ck you, Fascho“ oder
       andere Lieder.
       Du siehst, GOLEMXIV, es ist nicht einfach und erfordert
       entsprechendes Training und strategisches Know-How. Schön, dass
       die *Hihi Jupis* diese Form der Wehrsportübung anbieten.
       Zum Tagesordnungspunkt „Geschichte des Feminismus“ schreib ich
       später. Das ist aber auch eine ganz wichtige Einheit auf dieser
       Tagung.
       #Post#: 1672--------------------------------------------------
       Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: hellboy Date: April 3, 2014, 10:39 am
       ---------------------------------------------------------
       was unter "Aktions- und Blockadetraining" wirklich zu verstehen
       ist, sehen wir hier:
       [quote]Bochumer Polizei warnt Kommunalwahl-Kandidaten vor Gewalt
       durch Antifa
       Bochum. Die Kommunalwahl am 25. Mai beschäftigt den Staatsschutz
       Bochum. Die Polizei ermittelt wegen einer Kampagne der
       linksextremen Antifa: In einem eingeleiteten Strafverfahren geht
       es um die Bedrohung von 51 Kandidaten von NPD, Pro NRW und AfD.
       Nun warnt die Polizei die Kandidaten vor Gewaltaktionen.
       Die Kampagne der Bochumer Antifa gegen NPD , Pro NRW und
       Alternative für Deutschland (AfD) beschäftigt den Staatsschutz.
       In dem eingeleiteten Strafverfahren geht es um die Bedrohung von
       51 Kandidaten, die für die Parteien zur Kommunalwahl am 25. Mai
       antreten wollen. Ermittelt wird auch wegen der
       Farbbeutel-Attacke gegen das Kolpinghaus in der vergangenen
       Woche.
       ...
       Outing-Aktionen an den Wohnorten und Arbeitsplätzen der
       Kandidaten,
       ...
       „Erfahrungsgemäß gehen mit den Outing- bzw. ‚antifaschistischen
       Aufklärungsaktionen’ der Antifa auch Straftaten einher,
       insbesondere Sachbeschädigungen an Fahrzeugen und
       Farbschmierereien an Hauswänden. Des Weiteren sind Verteilungen
       von Flugblättern/Flyern in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz
       einzukalkulieren.“ Die Polizei gibt den Betroffenen zudem
       Verhaltenshinweise: „Achten Sie in ihrem persönlichen Umfeld zu
       Hause und am Arbeitsplatz auf verdächtige Personen. Parken Sie
       ihr Fahrzeug (...) möglichst in gut ausgeleuchteten Bereichen.“
       ... Während die Antifa sich auf ihrer Homepage bereits dafür
       feiert, dass der AfD-Kreisparteitag nicht wie geplant im
       Kolpinghaus stattfinden konnte und erste Kandidaten von AfD und
       Pro NRW ihre Kandidatur zurückziehen wollen,
       ...
       weiter
  HTML http://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochumer-polizei-warnt-kommunalwahl-kandidaten-vor-gewalt-durch-antifa-id9130108.html[/quote]
       oder
       [quote]
       Auto abgefackelt Linke attackieren B.Z.-Kolumnisten
       Einen „Akt antifaschistischer Notwehr“ nennen Linksextremisten
       eine Brandstiftung an einem Auto. Und sie bestimmen, was Presse-
       und Meinungsfreiheit sind: „Gunnar Schupelius militant verwarnt“
       lautet die Überschrift eines anonymen Schreibens.
       Einen „Akt antifaschistischer Notwehr“ nennen Linksextremisten
       eine Brandstiftung an einem Auto. Und sie bestimmen, was Presse-
       und Meinungsfreiheit sind: „Gunnar Schupelius militant verwarnt“
       lautet die Überschrift eines anonymen Schreibens, das am
       Mittwoch ins Internet gestellt wurde.
       Wie berichtet, hatten Unbekannte in der Nacht zu Montag in
       Wilmersdorf den Mini Cooper angezündet, der dem Journalisten des
       Axel-Springer-Verlags gehört. Durch das Feuer wurden fünf
       weitere Autos erheblich beschädigt. Der Polizeiliche
       Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.
       In dem nachts um 0.01 Uhr geposteten Schreiben begründen die
       Verfasser die Tat mit den Inhalten der von Schupelius in der
       Boulevardzeitung B.Z. verfassten Kolumnen. Sie unterstellen ihm,
       für Anschläge und Angriffe auf das Flüchtlingscamp am
       Oranienplatz und die Unterkunft in Hellersdorf „mit seiner
       unerträglichen Hetze“ mitverantwortlich zu sein, beleidigen ihn
       als „Hassbrenner“ und rechtfertigen den Angriff auf sein Auto
       als „antifaschistische Notwehr“.
       weiter
  HTML http://www.berliner-zeitung.de/polizei/auto-abgefackelt%E2%80%93militante-verwarnung%E2%80%93fuer-journalisten,10809296,26600818,view,DEFAULT.html[/quote]
       die erste aktion wurde von den jupis in d schon gefeiert, weil
       "es funktioniert ja.", und einige kandidaten die man zu rechts
       findet, wollen ihre kandidaturen bereits zurückziehen. dabei
       sind die linksfaschisten nichteinmal davor zurückgeschreckt, vor
       den schulen der kinder der kandidaten diese kinder als
       "nazikinder" zu diffamieren. das ist der blanke terror! DAS ist
       verfassungsfeindliches verhalten per definitionem. das ist die
       gewissenlose missachtung von persönlichkeitsrechten, um
       politische gleichschaltung zu betreiben.
       es verwundert ja nicht, daß die pseudopiratische
       linksfaschistenspackeria jetzt dem nachwuchs zur "fortbildung"
       solche terrorcamps anbieten will. schließlich ist die
       gleichschaltung parteiintern ja das primäre ziel der
       karrieregeilen politmafiosi im bundesvorstand und der
       geschäftsführung. daß sich solches gesocks auch noch mit dem
       namen piraten schmücken will, ist schon tragisch, vor allem wenn
       man sich die parteigeschichte ansieht, und dabei entdeckt, daß
       die ursprüngliche zielsetzung der piratenbewegung das genaue
       gegenteil ist.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 1673--------------------------------------------------
       Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: GOLEMXIV Date: April 3, 2014, 10:53 am
       ---------------------------------------------------------
       Ich finde Gewalt prinzipiell gut und erfreulich, besonders zur
       Bekämpfung von Unterdrückung.
       Aber.
       Leider kann ich nicht genau sagen, was mich am Aktions- und
       Blockadetraining für
       Jugendliche durch die junge-linke.at stört. Ist es die
       Ausbeutung schwärmerischer
       Jugendlicher als Kanonenfutter? Ist es die schrill-hysterische
       Anti-Fa(ntasie) als
       politischer Lebenszweck? Oder alles zusammen?
       [quote='attx']
       Du siehst, GOLEMXIV, es ist nicht einfach und erfordert
       entsprechendes Training und strategisches Know-How. Schön, dass
       die *Hihi Jupis* diese Form der Wehrsportübung anbieten.
       [/quote]
       Mich verblüffen deine genauen Kenntnisse. Gut, dass ich nicht
       mit meiner Pipi-Mitläuferei bei
       Ägidi/Spalo (heute Flex) angegeben habe. Da hätte ich mich bei
       attx schön blamiert. attx'
       Schilderung ist eigentlich zu schade für nur hier; leider fällt
       mir im Moment kein Aufhänger
       oder Kanal ein.
       [quote='attx']
       Zum Tagesordnungspunkt „Geschichte des Feminismus“ schreib ich
       später. Das ist aber auch eine ganz wichtige Einheit auf dieser
       Tagung.
       [/quote]
       Stimme zu, allerdings einstweilen nur deswegen, weil Feminismus
       der Selbstzweck
       für einfallslose Möchtegernpolitikerinnen ist. Ich verstehe
       nichts von übergewichtigen
       Frauen, glaube jedoch nicht, dass sie gratis ins Fernsehen
       dürfen sollten.
       #Post#: 1674--------------------------------------------------
       Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: GOLEMXIV Date: April 3, 2014, 11:04 am
       ---------------------------------------------------------
       [quote]
       das ist der blanke terror! DAS ist verfassungsfeindliches
       verhalten per definitionem. das ist die gewissenlose missachtung
       von persönlichkeitsrechten, um politische gleichschaltung zu
       betreiben.
       [/quote]
       Genau, da war ja die RAF noch besser. Ulrike konnte wenigstens
       dichten.
       [quote]
       es verwundert ja nicht, daß die pseudopiratische
       linksfaschistenspackeria jetzt dem nachwuchs zur "fortbildung"
       solche terrorcamps anbieten will. schließlich ist die
       gleichschaltung parteiintern ja das primäre ziel der
       karrieregeilen politmafiosi im bundesvorstand und der
       geschäftsführung. daß sich solches gesocks auch noch mit dem
       namen piraten schmücken will,
       [/quote]
       Aufklärung von Mitgliedern braucht keine Gleichschaltung zu
       sein, aber so wie ich das in der Vergangenheit beobachtet habe,
       liegst du im gegebenen Fall vermutlich richtig.
       [quote='El Hel']
       ist schon tragisch, vor allem wenn man sich die parteigeschichte
       ansieht, und dabei entdeckt, daß die ursprüngliche zielsetzung
       der piratenbewegung das genaue gegenteil ist.
       [/quote]
       Das ist auf mehrere Arten richtig. Die wichtigste: dieser
       frömmelnde Pfadfinder-/Terror-/Sekten-Sht ist präzise das, was
       Metalabber niemandem verzeihen, weswegen eine Piratenpartei bei
       ihnen theoretisch eine Lücke in der politischen Landschaft
       besetzen könnte. Da die Pöpö den letzten Rest dieses
       Rassepublikums aber eh schon im Sommer 2012 verloren hat, isses
       total wurscht. Die Pöpö ist seit fast zwei Jahren tot, da
       interessiert keinen mehr, von wem das Aas im Endstadium wie
       geschändet oder verdaut wird.
       #Post#: 1703--------------------------------------------------
       Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: hellboy Date: April 6, 2014, 10:11 am
       ---------------------------------------------------------
       das war doch gestern. gibt es irgendwo berichte? waren viele
       linkslinke pseudopiraten da?
       die blade juli und ihr genderfimmel sind dot sicher gut
       angekommen. auch daß sie als kurzzeitmitgliederin einen vortag
       über die geschichte der piratenbewegung gehalten haben soll, ist
       absolut skurril. sie hat doch bis heute nicht kapiert was es
       heißt, ein pirat zu sein.
       findet da jemand was?
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 1706--------------------------------------------------
       Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: marenostrum Date: April 6, 2014, 1:27 pm
       ---------------------------------------------------------
       1.) Auf der
  HTML http://jupis.at
       Website ist davon keine Rede.
       Allerdings sagt das eher wenig, denn dort gibt es nur
       einen "Solidarität mit Anne Helm"-Artikel und einen
       "Frauentag"-Artikel.
       2.) Auf der
  HTML http://www.junge-linke.at
       Website ist davon
       keine Rede. Allerdings sagt das eher wenig, denn dort
       ist der neueste Artikel der vom Frauentag, und der ist
       schon einen Monat her. (ACHTUNG, FALLE:
  HTML http://junge-linke.at
       funktioniert NICHT. WWW muss
       dabei sein. ACHTUNG, FALLE:
  HTML http://www.junge-linke.at
       sind die Kommunisten,
  HTML http://www.jungelinke.at
       sind
       die Sozialisten.)
       3.) Auf der
  HTML http://europa-anders.at
       Geheimwebsite ist davon
       keine Rede. Allerdings sagt das eher wenig, denn heute
       ist Wochenende, und der Mullah Abdullah mag heute
       vielleicht nicht. Vor allem, weil das Geheimblog eh niemanden
       interessiert.
       4.) Auf der KPÖ-Website ist davon keine Rede. Allerdings
       sagt das eher wenig, denn das Folklorecamp war ja auch
       nicht öffentlich ausgeschlagen. Das gleiche gilt analog auch
       für die piratenpartei.at Website sowie für andere öffentliche
       Websites.
       5.) Offenbar gibt es nur drei jupis. Offenbar gibt es nur ein
       paar dutzend jukos, weil sich die Likes auf der Website in
       sehr engen Grenzen halten. Aussagekräftig könnte die
       Beobachtung sein, dass die Veranstaltung aus Mangel an
       Beteiligung abgesagt wurde. Vielleicht gibt es für
       "Geschichte des Fimmelnismus" ja gar nicht so viele
       Interessenten wie gedacht? Vielleicht, weil die jukos diese
       Geschichte eh schon vom letzten Mal kennen und keine
       neuen dazugekommen sind? Vielleicht ist es auch so,
       dass Leute, die sich für Blockadetraining interessieren
       mutually incompatible sind mit Leuten, die sich für
       Fimmelnismus interessieren.
       Vorhersagen:
       1.) das Blockadefest wurde abgesagt, weils keinen interessierte.
       2.) das wird allerdings nirgends verlautbart werden, weil zu
       peinlich
       3.) muli ärgert sich, dass sie von den patriarchalischen Spackos
       aufs
       politische Abstellgleis geschoben wurde, nur weil sie eine Frau
       ist
       #Post#: 1711--------------------------------------------------
       Re: "Jung und anders -- Workshopwochenende"
       By: attx Date: April 6, 2014, 5:20 pm
       ---------------------------------------------------------
       [quote author=hellboy link=topic=256.msg1703#msg1703
       date=1396797093]
       das war doch gestern. gibt es irgendwo berichte? waren viele
       linkslinke pseudopiraten da?
       die blade juli und ihr genderfimmel sind dot sicher gut
       angekommen. auch daß sie als kurzzeitmitgliederin einen vortag
       über die geschichte der piratenbewegung gehalten haben soll, ist
       absolut skurril. sie hat doch bis heute nicht kapiert was es
       heißt, ein pirat zu sein.[/quote]
       Mehrere Missverständnisse:
       Das Programm zum Fest haben sie hier aufgeschrieben:
  HTML https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10202874006867994&set=gm.650192535017939&type=1&theater<br
       />
  HTML https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10202874006867994&set=gm.650192535017939&type=1&theater
       Über die „Geschichte der Pirat*Innenbewegung“ hat der Chef
       persönlich referiert. Nicht die blade Juli.
       Zu meiner Überraschung allerdings war die blade Juli Frontman
       beim act über Blockadetraining.
       Ich hätte vermutet, dass sie dort selbst das
       Demonstrationshandwerk erlernen wollte. Übrigens: Kein Scherz:
       „Banner malen“ war Teil des frohen Botschaft.
       Für den Vortrag „Blockadetraining“ hätte ich mir ja etwa Anatol
       als gstandenen Demonstrierer erwartet. Oder den Giz mit
       Sprengstoffgürtel und enthüllter Brust am Truck. Aber die blade
       Juli?
       Ich hätte sie eher im Back-Office vermutet. Dort, wo
       Terrorlappen, speckige Basecaps oder Hoodies aus Ethnotextil
       gehäkelt werden.
       #Post#: 1712--------------------------------------------------
       Re: &quot;Jung und anders -- Workshopwochenende&quot;
       By: GOLEMXIV Date: April 6, 2014, 7:48 pm
       ---------------------------------------------------------
       [quote='Sir']
       Mehrere Missverständnisse:
       Das Programm zum Fest haben sie hier aufgeschrieben:
  HTML https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10202874006867994&set=gm.650192535017939&type=1&theater
       [/quote]
       Sogar öffentlich. Allerdings ist meine geschätzte Wahrnehmung
       nur
       wenig anders als vorher.
       [quote='Sir']
       Über die „Geschichte der Pirat*Innenbewegung“ hat der Chef
       persönlich referiert. Nicht die blade Juli.
       [/quote]
       Der c3ro ist NOCH fader als El Salse in Alpbach. Das dauerte
       laut
       Stundenplan 60 Minuten. Das tut sich keiner freiwillig an, schon
       gar
       nicht Jugendliche, die bekanntlich die Aufmerksamkeitsspanne
       eines
       Silberfischchens haben. Das Publikum bestand ausschließlich aus
       Polit-Aspiranten, die spitz auf mulis und c3ros und birnitbirnis
       Ämter sind.
       Offenbar will c3ro ein neues Video vom Computerclub drehen,
       denn seine vorige "Geschichte der Piratenbewegung" hatte
       nur 9 Views im youtube-Google.
       [quote='Sir']
       Zu meiner Überraschung allerdings war die blade Juli Frontman
       beim act über Blockadetraining.
       [/quote]
       Sag ich ja: c3ro brauchte den Platz für ein neues Video über
       die Geschichte der Piratenbewegung.
       [quote='Sir']
       Ich hätte vermutet, dass sie dort selbst das
       Demonstrationshandwerk erlernen wollte. Übrigens: Kein Scherz:
       „Banner malen“ war Teil des frohen Botschaft.
       [/quote]
       Das hättens von mir besser lernen können, weil ich
       das echt gelernt habe auf der letzten Demo. Das ist
       allerdings nicht für jeden. Die meisten machen eine
       Sauerei mit der Farbe und können nicht einmal ein "I"
       richtig mit dem Pinsel malen. Viele sind sogar zu blöd,
       um die Buchenstaben in einer geraden Linie auf einem
       Banner vorzuzeichnen, nicht einmal mit einem Lineal.
       Dringend gebraucht für Banner: Nähmaschine und
       jemanden, der sich damit auskennt. Man muss Trageschlaufen
       in die Banner nähen, für die Stangen.
       Weiters ist es eine schlechte Idee, das Dichten der
       Slogans den kleinen Maxis zu überlassen. Das versaut
       den guten Eindruck auf der Demo. Überhaupt gehören
       Trottel sofort vom Schildermalen ausgeschlossen:
       - Schlafwandler trampeln auf frisch gemalten Bannern herum
       - Schmerzpatienten tuckern ihren eigenen Daumen an die Stange
       - der nächste steigt mit dem Schuh in den Farbkübel
       - verpatzte Schilder
       - überall Patzer mit ACRYLfarbe, garantiert nicht abwaschbar
       - das müssen dann die Veranstalter mit Plutonium putzen,
       die Trottel sind sich zu gut dafür
       Gleichzeitig muss eine Veranstaltung für Trottel stattfinden,
       möglichst in einem anderen Teil der Stadt. Dort können
       sie dann über depperte Slogans abstimmen, sich als
       Happy Meal-Animateur betätigen, Sesselkreise bilden und
       Zeichnen, Malen, Formen bis die Selbstverwirklichung
       einsetzt. Hm, eigentlich wäre die muli genau die richtige,
       um nachher hinter diesem Traum-Material herzuwischen.
       muli merke ich mir gleich mal für zukünftige Parallelklassen.
       Schildermalen braucht keine gesonderte Schulung.
       Die richtigen Leute können die einzelnen Aufgaben
       jeweils auf Anhieb, oder können sie in fünf bis zehn
       Minuten lernen. Das macht man im Verlauf der Vorbereitungen
       für einen konkreten Protest.
       [quote='Sir']
       Für den Vortrag „Blockadetraining“ hätte ich mir ja etwa Anatol
       als gstandenen Demonstrierer erwartet. Oder den Giz mit
       Sprengstoffgürtel und enthüllter Brust am Truck. Aber die blade
       Juli?
       [/quote]
       Anatol ist eigentlich die gerechte Strafe für Jugendliche, die
       nichts Besseres zu tun haben, als aus reiner Karrieregeilheit
       zu c3ro und muli und birnitbirni gehen. Das ganze Terror-Camp
       war eine Intelligence Op der KPÖdSU, auch genannt "Speznas".
       Anatol ist ein Intelligence Repellent und daher eine Zierde für
       jede
       impiratorische Partei.
       [quote='Sir']
       Ich hätte sie eher im Back-Office vermutet. Dort, wo
       Terrorlappen, speckige
       Basecaps oder Hoodies aus Ethnotextil gehäkelt werden.
       [/quote]
       Jetzt hack doch nicht immer auf der muli herum! Auch birnitbirni
       wäre reines Gift für WIRKLICHES Publikum, d.h. für Leute, die
       was lernen wollen in ihren Darbietungsminuten -- möglichst, ohne
       dabei einzuschlafen. Birnitbirni ist auch verkehrt für ein
       WIRKLICHES Studentenpublikum, weil er ein jüngerer ist, der
       noch dazu altklug wirkt, weswegen er ja auch Politiker werden
       will.
       Danke fürs Lesen all dieser Abschweifungen, hier die Frage:
       wieviele Leute waren dort? Im Facebook sehen wir nicht viel
       mehr als 0 bis jetzt: 1 Like... noch 1 Like... 0 Likes dort...
       die Darbietung fanden anscheinend nicht viel mehr als 0
       Leute gut, und da es sich
       um ein opportunistisches Publikum von Polit-Viechern handelt,
       ist unwahrscheinlich, dass sich nicht jeder gleich durch ein
       "Like" hervorgetan hat. Daher war nur einer dort beim Event.
       Mehr Leute auf der Bühne als im Publikum.
       Meine Voraussage war 0, und 1 ist nur wenig mehr als 0,
       daher habe ich fast recht. Intellectual Checkmate, Sir!
       PS: Sonstwer haben sie natürlich wieder in was reingesuckert.
       Ein Computer-Workshop ist so ziemlich das Undankbarste --
       vor allem, wenn jeder seinen eigenes Viren-verseuchtes
       Microsoft-Klumpert mitbringt. Der arme Sonstwer war
       wahrscheinlich
       das ganze Wochenende als Cyber-Installateur und
       Cyber-Kammerjäger unterwegs, stets zu Diensten mit
       Hektor und Fliegenklatsche. Der Sonstwer sollte mal
       was Lustiges machen.
       PPS: Fotos gibts keine auf der Foto-Strecke. Anscheinend
       ist die Internet-Partei erst nach Anlegen der Page
       draufgekommen:
       Hoppla -- Fotos mit Personengesichtern auf Facebook? Aber
       hallo, die Anti-Überwachungspartei? Auf einem linkslinken
       Terror-Camp, wo die Stalin-Jugend darauf abgerichtet wird,
       mit Pinseln und Papprollen leise zu töten? Sind wir Piraten
       eigentlich noch zu retten?
       Das wäre mir zum Beispiel schon VORHER eingefallen.
       #Post#: 1726--------------------------------------------------
       Re: &quot;Jung und anders -- Workshopwochenende&quot;
       By: GOLEMXIV Date: April 9, 2014, 4:52 am
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       Du hattest doch recht, attx: 13 Leute waren dort
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