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       #Post#: 1335--------------------------------------------------
       ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: February 9, 2014, 10:09 am
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       damit wir dafür auch endlich einen eigenen thread haben, und
       weil das so schnell kein ende haben wird.
       von greenpeace (ja, ich weiß, ich bin bei denen auch immer
       skeptisch, aber sie haben trotzdem oft recht)
       [quote]EU-Kommissar De Gucht will TTIP-Verhandlungen mit
       „Volldampf“ weiterführen
       In einer Rede vor Investmentbankern und Industriellen wollte
       EU-Kommissar De Gucht von den Zugeständnissen der EU an Umwelt-
       und Verbraucherschützer nichts mehr wissen.
       Der EU-Chefverhandler des transatlantischen Handels- und
       Investitionsabkommens (TTIP) Garcia Bercero war zuvor, bei
       seinem Besuch der Wintertagung des Ökosozialen Forums in Wien,
       ordentlich ins Schwitzen gekommen. Unsere Befürchtung, die in
       TTIP enthaltenen Investitionsschutzklauseln könnten in Zukunft
       zu Klagen von Monsanto und Co. gegen österreichische
       Gentechnik-Anbauverbote führen, konnte er nicht entkräften.
       Damit lief das bereits mit reichlich Kritik aus Frankreich und
       Großbritannien gefüllte politische Fass an diesem Tag über.
       „EU setzt Verhandlungen mit USA teilweise aus,“ titelte der
       STANDARD am darauffolgenden Morgen und analysierte: „Kritik an
       Investorenschutz zeigt Wirkung.“ Einem Wirtschaftsjournalisten
       der Tageszeitung wurden diese Informationen, die sich bald
       weltweit verbreiteten, direkt von der EU-Kommission gesteckt.
       Doch noch am selben Tag wollte EU-Handelskommissar Karel De
       Gucht von dem Aussetzen eines Teils der Verhandlungen nichts
       mehr wissen. Seiner Rede am Abend des 22. Jänner lauschten
       schließlich auch keine Umwelt- und Verbraucherschützer, sondern
       Mitglieder der deutschen Stiftung Atlantik-Brücke. Deren
       Kuratorium wird mehrheitlich von Investmentbankern,
       Industriellen und Unternehmensberatern besetzt. Vorsitzender der
       Stiftung ist Friedrich Merz, Parteifreund der deutschen
       Kanzlerin Merkel und Partner bei der internationalen
       Anwaltskanzlei Mayer Brown, die laut ihrer eigenen Darstellung
       zu den führenden Kanzleien bei internationalen
       Streitschlichtungsverfahren über Schiedsgerichte zählt. Die
       Kanzlei von Merz würde also genau von jenen
       Investitionsschutzklauseln profitieren, die nun zur Debatte
       stehen.
       Da überrascht es nicht, dass De Gucht vor diesem Publikum
       beteuerte, dass die TTIP-Verhandlungen mit „Volldampf“
       weitergeführt werden. Zeitungsberichte (die nur die Aussagen der
       EU-Kommission wiedergeben) seien „nicht korrekt“. Lediglich ein
       „Pause-Knopf“ werde bei den Schiedsgerichten gedrückt.
       weiter
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Gentechnik-News/2014/EU-Kommissar-De-Gucht-will-TTIP-Verhandlungen-mit-Volldampf-weiterfuhren/[/quote]
       ahoy
       hellboy
       da ist dieses schöne bild her:
       #Post#: 1877--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: April 26, 2014, 8:49 am
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  HTML http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/TTIP-landwirtschaft-agroindustrie-gastbeitrag
       [quote="Jean Feyder"]Freihandelsabkommen TTIP bedroht Europas
       Bauern und Verbraucher
       Es wäre ein Sieg der Agro-Industrie über die kleineren Bauern,
       wenn das Abkommen wie von der EU-Kommission geplant kommt – auch
       mit Folgen für unsere Ernährung.
       Die Europäische Union und die USA, die gegenwärtig über ein
       Freihandelsabkommen verhandeln, sind die wichtigsten Produzenten
       landwirtschaftlicher Produkte und Lebensmittel weltweit. Beide
       dominieren auch den globalen Agrarhandel. Ihre Landwirtschaft
       ist jedoch sehr unterschiedlich organisiert. In den USA führen
       die meisten Bauern, vor allem die Fleischerzeuger, große
       Agro-Industriebetriebe. Ein Hof bewirtschaftet dort im
       Durchschnitt 169 Hektar, das ist mehr als vierzehn Mal so viel
       wie ein durchschnittlicher Betrieb in der EU umfasst.
       Sollten beide Regionen die Handelsbeschränkungen für die
       Landwirtschaft tatsächlich reduzieren wie geplant, könnte sich
       das Modell einer industriell ausgerichteten, ökologisch
       schädlichen Landwirtschaft auch in Europa weiter durchsetzen.
       Die Gefahr ist groß.
       Die EU-Kommission aber scheint das nicht zu kümmern – mehr
       noch: Offenbar hat sie sich mit den möglichen Folgen des
       TTIP-Abkommens kaum auseinandergesetzt, bevor sie die
       Verhandlungen mit den USA begann. Das macht sie in ihren
       öffentlichen Äußerungen nun kaum glaubwürdig.
       Normalerweise werden die Konsequenzen politischer Verträge in
       sogenannten Impakt-Studien geprüft. Sinnvoll wäre es, solche
       Studien vorab abzuschließen, um ihre Ergebnisse ins
       Verhandlungsmandat aufnehmen zu können. Die Kommission gab
       tatsächlich eine Impakt-Studie in Auftrag. Sie sollte prüfen,
       wie TTIP sich auf die europäische Wirtschaft, auf den
       Umweltschutz und auf die sozialen Verhältnisse auswirken würde.
       Doch die Arbeiten zu der Studie sollen erst im November
       abgeschlossen sein – und die Verhandlungen zu TTIP werden dann
       schon seit Monaten laufen. Es gibt berechtigte Zweifel darüber,
       wie sinnvoll das ist. Möglicherweise wird man im November nicht
       mehr alle Erkenntnisse in die Verhandlungen einbringen können.
       Mit der Landwirtschaft sollte die Impakt-Studie sich
       ursprünglich gar nicht beschäftigen. Immerhin ist das inzwischen
       anders.
       Übergang zur Öko-Landwirtschaft
       Eine ernst gemeinte und unabhängige Studie müsste unbedingt von
       der Erkenntnis ausgehen, dass zwischen 40 und 50 Prozent des
       weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes aus der Landwirtschaft stammt,
       die Vermarktung und den Transport von Lebensmitteln sowie die
       für Viehfutterproduktion notwendige Landrodung eingeschlossen.
       Daraus ergibt sich eine große, wichtige Frage: Wie können wir
       unsere Landwirtschaft ökologischer gestalten? Und daraus
       folgend: Wie ist der Übergang dahin zu schaffen?
       Das TTIP-Abkommen müsste die größten Agrarproduzenten der Welt
       auf das Ziel einer ökologischen Landwirtschaft verpflichten und
       den Übergang dorthin koordinieren. Vermutlich wird es aber genau
       das Gegenteil bewirken.
       Die Skepsis der Öffentlichkeit hat ihre Gründe. Ein Beispiel:
       Eine besonders umstrittene Frage ist, ob künftig Hormonfleisch
       oder die sogenannten Chlorhühnchen aus den USA in Europa
       verkauft werden dürfen. Der federführende EU-Kommissar Karel de
       Gucht erklärt inzwischen, darüber werde nicht verhandelt. Warum
       hat die Kommission das nicht früher klargestellt? Und warum hat
       sie es nicht ausdrücklich in ihrem Verhandlungsmandat
       festgehalten?
       Zu anderen Punkten äußert Kommissar de Gucht sich gar nicht. Er
       schweigt zur Frage, wie mit Lebensmitteln aus geklonten Tieren
       umzugehen sei, und auch zur Debatte um das umstrittene
       Wachstumshormon Ractopamine, das in der Schweinemast eingesetzt
       wird.
       Jean Feyder ist ein luxemburgischer Diplomat, der sein Land 2005
       bis 2012 bei der UNO und ihren Unterorganisationen in Genf
       vertrat, und ein profilierter Kritiker der globalen
       Agro-Industrie. Im Jahr 2010 veröffentlichte er bei Westend das
       Buch Mordshunger. Wer profitiert vom Elend armer Länder?
       [/quote]
       ist aber kein thema bei der eu-wahl. da verwenden die einen das
       nationale thema hypo als feigenblatt für ihre inhaltslosigkeit,
       und die anderen das ganz nationale thema bildung. aber nachher
       ist wieder "die eu" an allem schuld.
       WIR SIND DIE EU!
       es ist unsere schuld.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2080--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: June 5, 2014, 10:12 am
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       [quote="zdf hyperland"]TTIP : Das Freihandelsabkommen und die
       Netzpolitik
       Das europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen TTIP steht vor
       der Tür – und es wird heiß diskutiert. Doch echte Fakten sind
       ein wenig rar, es herrschen Gerüchte und Hörensagen vor.
       Kritiker machen jedoch gegen das Abkommen mobil. Sie befürchten,
       dass erreichte Schutzstandards auf das jeweils niedrigste Niveau
       angepasst werden. Auch netzpolitische Themen stehen auf der
       Agenda
       weiter
  HTML http://blog.zdf.de/hyperland/2014/06/ttip-das-freihandelsabkommen-und-die-netzpolitik/[/quote]
       was für piraten.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2085--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: June 6, 2014, 1:53 pm
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  HTML http://www.ttip-leak.eu/):
  HTML http://www.ttip-leak.eu/media/download/e2ff8f5879aeaf5a40360628db9a0c84.pdf
       #Post#: 2117--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: June 13, 2014, 11:06 am
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       Computerworlduk: neuer ttip-leak "in the Field of Services and
       Investment"
  HTML http://blogs.computerworlduk.com/open-enterprise/2014/06/ttip-update-xxviii/index.htm
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2213--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: June 30, 2014, 4:01 am
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       Phoenix Presseclub: wie gefährlich ist ttip wirklich?
  HTML https://m.youtube.com/watch?v=zIrztpuozD8
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2244--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: July 2, 2014, 1:18 pm
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       Video: ttip in 150 Sekunden
  HTML http://blog.campact.de/2014/06/ttip-die-schattenseiten-in-2-minuten/
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2332--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: July 24, 2014, 7:23 am
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       [quote]Gefährliche Geheimnisse
       Wie USA und EU den Freihandel planen: In diesen Wochen
       verhandeln die USA und die EU hinter verschlossenen Türen über
       ein Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll. Die
       Geheimverhandlungen bedrohen massiv die Rechte der Bürger in
       Europa.[/quote]
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=42403
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2370--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: August 6, 2014, 5:58 pm
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       [quote="ARD"]Der große Deal - Geheimakte Freihandelsabkommen
       Januar 2014. Wir sind mit dem EU-Handelskommissar Karel de Gucht
       verabredet. Wir wollen mit ihm über TTIP reden, das geplante
       Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Wir haben eine
       Studie über die Auswirkungen von TTIP auf die Wirtschaft dabei -
       von de Gucht selbst in Auftrag gegeben. Er ist der
       Chefunterhändler für das Freihandelsabkommen und behauptet
       öffentlich, dass das Abkommen 120 Milliarden Euro zusätzliches
       Wirtschaftswachstum bringen wird. Eine stolze Zahl? Als wir ihn
       im Interview darauf hinweisen, dass seine Studie gerade mal
       0.05% Steigerung der Wirtschaftsleistung pro Jahr durch TTIP
       errechnet hat, bricht er das Interview erstmal ab. Der Kommissar
       rechnet nach, dann wird er unwirsch: "Let's not argue with
       numbers. Ich sage ihnen, wir werden die meisten Handelshemmnisse
       abschaffen."[/quote]
  HTML https://m.youtube.com/watch?v=aSnAK4Ez37M
       Heftig.
       ahoy
       hellboy
       #Post#: 2594--------------------------------------------------
       Re: ttip: infos statt gerüchte
       By: hellboy Date: September 10, 2014, 5:07 pm
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       [quote="Heise"]Freihandelsabkommen:
       Datenschützer verlangt TTIP-Verhandlungsstopp
       Der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo
       Weichert kommt in einer Analyse zu dem Schluss, dass weite Teile
       der Gespräche über das geplante transatlantische
       Freihandelsabkommen abgebrochen werden sollten.
       Die Verhandlungen zwischen der EU und den USA über die
       "Handelspartnerschaft" TTIP dürften in weiten Teilen nicht
       fortgeführt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das Unabhängige
       Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) in einer
       rechtlichen Untersuchung. Konkret meint das ULD die Gespräche
       über Wirtschaftsbereiche, in denen wesentlicher Gegenstand eines
       Produkts oder einer Dienstleistung ist, personenbezogene Daten
       auszutauschen.
       Als Beispiele nennt das ULD etwa den Online-Handel,
       Telekommunikationsdienste, Services rund um E-Health,
       Verschlüsselung oder die Cloud sowie Finanz-, Medien- und
       Beratungsdienstleistungen. Da letztlich schier jede Handelsform
       heutzutage personenbezogene Informationen einschließe, bezögen
       sich die Vorbehalte auf das Freihandelsabkommen insgesamt.
       weiter
  HTML http://www.heise.de/newsticker/meldung/Freihandelsabkommen-Datenschuetzer-verlangt-TTIP-Verhandlungsstopp-2369683.html[/quote]
       Ich finde ja, solange nicht öffentlich und transparent
       verhandelt wird, sollten die Verhandlungen komplett gestopt
       werden.
       ahoy
       hellboy
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