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       #Post#: 11911--------------------------------------------------
       AfD = Alternative für Deutschland! = Die einzig wahre Partei Deu
       tschlands!
       By: Ilmen Date: March 31, 2016, 4:09 pm
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  HTML http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/2923594869/1.4134958/width610x580/das-transatlantische.jpg<br
       />Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP lehnt die AfD
       geschlossen ab – mit unterschiedlichen Begründungen.
  HTML http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/1314889641/1.4134948/width610x580/wir-haben-kein-grosses.jpg<br
       />„Wir haben kein großes Vertrauen in die politische
       Urteilsfähigkeit der Großkonzerne“, sagt Landesvorsitzender der
       Alternative für Deutschland Alexander Gauland.
       Sozialer Ausgleich von rechts Alternative für Antikapitalisten
       Wer die AfD für eine neoliberale Partei hält, liegt falsch. Um
       die kleinen Leute zu locken, attackiert sie den Kapitalismus von
       rechts.
       19.03.2016, von Ralph Bollmann
       Wie schnell Wahlergebnisse wirken können, zeigte sich am
       vergangenen Freitag. Gerade fünf Tage waren seit den
       Wahlerfolgen der Alternative für Deutschland (AfD) bei den
       jüngsten Landtagswahlen vergangen, da spendierte die große
       Koalition fünf Milliarden Euro zusätzlich an Sozialausgaben.
       „Für die macht ihr alles, für uns macht ihr nichts“: Den
       Eindruck, armen Flüchtlingen Geld zu geben, aber nicht armen
       Deutschen, will die Regierung den Wählern in sozial schwachen
       Wohnvierteln wie Mannheim-Nord offenbar austreiben, wo die neue
       Partei am Sonntag eines ihrer Direktmandate holte. So ziehen
       ausgerechnet die Rechtspopulisten durch ihre bloße Existenz die
       große Koalition sozialpolitisch weiter nach links.
       Wenn Michael Kunert, der Chef des Umfrage-Instituts Infratest
       dimap, auf seine Zahlen schaut – dann findet er schnell die
       Erklärung für die Reaktion der Etablierten: Arbeiter und
       Arbeitslose sind jene Bevölkerungsgruppen, bei denen die AfD den
       größten Zuspruch findet. Dort erzielte die Partei Wahlergebnisse
       zwischen 24 Prozent in Rheinland-Pfalz und 38 Prozent in
       Sachsen-Anhalt. Bei den Selbständigen in Baden-Württemberg waren
       es hingegen nur 8 Prozent. Die AfD-Wähler gaben „soziale
       Gerechtigkeit“ als zweitwichtigstes Motiv für ihre Stimmabgabe
       an – nach der alles dominierenden Flüchtlingsfrage und noch
       knapp vor der inneren Sicherheit, die den Rechtsparteien
       traditionell so wichtig ist.
       „Es sind nicht die wirtschaftlich stärksten Gruppen, die AfD
       wählen“, sagt Kunert. Allerdings im Schnitt auch nicht die
       Ärmsten der Armen, sondern Leute, die ausgeprägte Abstiegsängste
       plagen. Rund 70 Prozent der AfD-Wähler in Sachsen-Anhalt gaben
       an, sie empfänden die allgemeine Wirtschaftslage als schlecht –
       ganz ähnlich wie bei der Linkspartei. Bei CDU, SPD und Grünen
       ist es genau umgekehrt: Deren Anhänger finden mehrheitlich,
       Deutschland gehe es im Moment ökonomisch doch recht gut.
       Oppositionelle Linke fürchtet neue Konkurrenz
       Gerade die oppositionelle Linke fürchtet die neue Konkurrenz um
       ihre angestammte Klientel. Während Sahra Wagenknecht, die
       Fraktionsvorsitzende im Bundestag, ganz offen um die Stimmen
       national gesinnter Wähler wirbt, lehnen die Realpolitiker die
       verbale Abkehr vom sozialistischen Internationalismus strikt ab.
       Gemeinsam ist ihnen die Sorge, die AfD könne sie nun auch bei
       den sozialpolitischen Wünschen überflügeln.
       Eine bedingungslose Freundin des Kapitalismus und freier Märkte
       ist die AfD nie gewesen. Für die Wählerschaft gilt das ohnehin,
       aber es trifft auch auf viele der Parteigründer zu. Selbst der
       im Streit ausgeschiedene Vorsitzende, der Ex-CDU-Mann und
       Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke, bekannte in Interviews, er sei
       „eigentlich kein Liberaler“. Der Streit um die Bürgschaften für
       verschuldete Eurostaaten schuf Schnittmengen mit manchen
       liberalen Theoretikern und ordnungspolitischen Professoren in
       der damaligen AfD. Aber wo die einen mit Lohnstückkosten und
       Inflationsraten argumentierten, dachten die anderen schon damals
       an geschlossene Grenzen und nationale Abschottung.
       [move]
  HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/afd-und-das-misstrauen-gegen-den-kapitalismus-14134905.html[/move]
       Kapitel zum Sozialen fehlen
       Die Frage, wie es mit dem Sozialstaat weitergehen soll, hat die
       Partei bis heute nicht beantwortet. Schon zu Luckes Zeiten
       beschränkte sie sich auf ein paar wenige programmatische
       Grundsätze, die das Thema weitgehend aussparten. Acht
       Landtagswahlen hat die AfD inzwischen mit Programmen bestritten,
       in denen ebenfalls eigene Kapitel zum Sozialen fehlen. Immerhin
       hat sie sich dafür ausgesprochen, die Zeit- und Leiharbeit
       zurückzudrängen – eine Position, für die selbst
       Koalitionspolitiker die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles
       schon als Linksradikale beschimpften. An verschiedener Stelle
       findet sich auch der Wunsch, den Neubau großer Einkaufszentren
       zu erschweren, die öffentlich Bediensteten besser zu bezahlen
       oder ein Bürgergeld für Langzeitarbeitslose einzuführen.
       Müllabfuhr oder Wasserversorgung ließen sich sinnvoll nur in
       jeweils einem einzigen Betrieb erledigen, hieß es etwa im
       Thüringer Wahlprogramm, weshalb eine Privatisierung
       auszuschließen sei. Das alles liest sich wie ein Sammelsurium
       unterschiedlicher Forderungen, die mehr durch Zufall in die
       unterschiedlichen Programme hineingelangten. In der Summe ergibt
       sich daraus ein protektionistischer Grundzug der Partei.
       Seit Tagen kursiert jetzt ein Entwurf für das Grundsatzprogramm,
       das ein Parteitag schon im April beschließen soll. Er sorgt bei
       Mitgliedern und Funktionären für große Aufregung: Viele lesen in
       ihm einen „Marktradikalismus“, dem Lucke angeblich anhing und
       der mit dem Abgang des Parteigründers doch schon erledigt
       schien. Das macht sich etwa an der Forderung fest, die
       Arbeitslosenversicherung zu privatisieren – ein Wunsch, den
       nicht mal FDP-Politiker zu ihren staatskritischsten Zeiten
       äußerten. Auf der anderen Seite wollen die Autoren des Entwurfs
       am Mindestlohn festhalten.
       Sehnsucht nach einer überschaubaren und heilen Welt
       Bei eingehender Lektüre zeigt sich aber, dass es um eigentliche
       Wirtschaftspolitik in dem Dokument kaum geht. Die Autoren tun,
       was sie den von ihnen kritisierten „Systemparteien“ gern
       vorwerfen: Sie wollen mit Hilfe staatlicher Leistungen die
       Gesellschaft lenken, nur eben in eine andere Richtung. Mehr
       Leistungen für Familien soll es beispielsweise geben, aber kein
       Geld mehr für alleinstehende Mütter. Der öffentlich-rechtliche
       Rundfunk soll sich selbst finanzieren – aber nur, damit die AfD
       im Fall einer Regierungsübernahme ihren eigenen Staatsfunk
       schaffen kann.
       Aus allem klingt die Sehnsucht nach einer überschaubaren und
       vermeintlich heilen Welt, die von den Turbulenzen des globalen
       Kapitalismus nicht aufgewirbelt wird. Die AfD will den
       Mittelstand schützen, auch vor unliebsamer Konkurrenz. Sie will
       die traditionelle Familie bewahren, Arbeit und Disziplin
       honorieren. Amerikanische Großkonzerne sind den AfD-Leuten
       unheimlich. Die Skepsis gegenüber einem entfesselten
       Kapitalismus nach amerikanischem Muster, der die Moral des
       Volkes verdirbt, hat im konservativen deutschen Bürgertum eine
       lange Tradition.
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  HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/afd-und-das-misstrauen-gegen-den-kapitalismus-14134905-p2.html[/move]
       „Partei der kleinen Leute“
       „Wir haben kein großes Vertrauen in die politische
       Urteilsfähigkeit der Großkonzerne“, sagt Parteivize Alexander
       Gauland. Fatal findet er beispielsweise deren Wunsch, dass
       Frauen auf jeden Fall arbeiten sollten. Die AfD sei „die Partei
       der kleinen Leute“, das müsse auch im Programm seinen Ausdruck
       finden. Das wirtschaftspolitische Profil sieht Gauland „zwischen
       Norbert Blüm und Ludwig Erhard“. Auf Erhards „soziale
       Marktwirtschaft“ können sich in der AfD, wie im übrigen
       politischen Spektrum, nahezu alle verständigen – es kommt immer
       nur darauf an, ob sie das Soziale oder den Markt stärker
       betonen.
       In Brandenburg hat Gauland schon früh eines der besten
       Wahlergebnisse der AfD erzielt, mehr als von jeder anderen
       Partei gewann er Wähler von der Linken. Zur gleichen Zeit lag in
       Thüringen das Wahlmotiv „soziale Gerechtigkeit“ sogar an erster
       Stelle, die große Zahl an Flüchtlingen gab es damals allerdings
       noch nicht. Wo immer die Partei ihre Erfolge feierte, spielte
       das soziale Motiv eine starke Rolle. Je entschiedener sie sich
       auf die Programmpunkte konzentrierte, derentwegen sie ohnehin
       gewählt wurde, desto höher fielen die Wahlergebnisse aus. In
       Brandenburg, Thüringen und Sachsen zog sie zu einem Zeitpunkt
       mit zweistelligen Ergebnissen in die Landesparlamente ein, als
       es um die Euro-Krise vergleichsweise ruhig war und die
       Flüchtlingszahlen erst ganz langsam zu wachsen begannen – kaum
       bemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit.
       Diesmal hat die AfD vor allem ehemalige Nichtwähler mobilisiert,
       die zuletzt das Gefühl hatten, von den etablierten Parteien
       könnten sie materiell nichts mehr erhoffen. Die AfD schnitt
       überall dort besonders gut ab, wo die Wahlbeteiligung zuletzt
       ausgesprochen niedrig lag. Das sind vor allem Regionen und
       Stadtviertel mit niedrigem Durchschnittseinkommen.
       National, sozial und trotzdem nicht links
       Auch das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP lehnt die
       AfD, mit unterschiedlichen Begründungen, schon seit längerem
       geschlossen ab. Wer auf Parteiversammlungen mit Sympathisanten
       spricht, kann sich lange Vorträge über die angebliche
       Weltverschwörung der Amerikaner anhören, die auch die deutsche
       Presse steuerten. Auf der anderen Seite steht viel Sympathie für
       Putins Russland, auch die Sanktionen wegen des Konflikts in der
       Ukraine lehnen viele Anhänger ab. Gauland sagt, auch
       geostrategisch sei TTIP keine gute Idee: „Ein
       Freihandelsabkommen sollte Russland mit einbeziehen.“
       Mit der eigentümlichen Mischung aus national-protektionistischer
       Abschottung und sozialer Fürsorge verwirrt die AfD auch die
       Wissenschaft. Seit Jahrzehnten wertet der Mannheimer Politologe
       Thomas König die Wahlprogramme der Parteien aus und sortiert sie
       nach zwei Kriterien: Sind sie eher nationalistisch oder
       internationalistisch orientiert? Setzen sie in der
       Wirtschaftspolitik eher auf den Markt oder eher auf den Staat?
       Im hergebrachten Spektrum sortieren sich die Parteien
       übersichtlich. Staatsnah und eher national orientiert die Linke,
       staatsfern und ebenfalls national die traditionelle Rechte.
       Dazwischen die von der AfD so genannten „Altparteien“ der
       politischen Mitte: proeuropäisch, für eine Wirtschaftspolitik
       des Ausgleichs und der Kompromisse.
       Die AfD passt in das Konzept des Professors nicht hinein. Er
       wird es, das ahnt er schon, bald modifizieren müssen. Wie
       vergleichbare politische Parteien in Europa, etwa die polnische
       Kaczynski-Bewegung, wird sich auch die Neugründung aus
       Deutschland in seinem Schema an einer ungewohnten Stelle
       wiederfinden: national, sozial und trotzdem nicht links. Dort
       also, wo bislang eine große Lücke klaffte. Antikapitalisten, das
       lernen wir gerade wieder, müssen nicht zwangsläufig Linke sein.
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  HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/afd-und-das-misstrauen-gegen-den-kapitalismus-14134905-p3.html[/move]
       Ergo: Jetzt kann ich locker für die AfD in den Politring
       einsteigen, denn Falschmachen, kann ich jetzt auch nichts mehr,
       um das etablierte Politikerfeld von hinten aufzurollen!
       #Post#: 12133--------------------------------------------------
       Neue Funktionen
       By: DanielMindon Date: April 5, 2016, 7:28 am
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       [font=arial]Hallo liebe mindflasher,
       Neuerung auf mehrfachen Wunsch.
       ich konnte jetzt dem oft gesprochenen Wunsch entsprechen
       und habe fuer das Board eine Bewertungsfunktion gebucht
       und implementiert.
       Man findet sie unterhalb der posts in Iconform.
       Ich bin sicher, das Forum damit interessanter gestaltet zu
       haben.
       D.[/font]
       #Post#: 13255--------------------------------------------------
       Re: AfD = Alternative für Deutschland! = Die einzig wahre Partei
        Deutschlands!
       By: Memory193 Date: April 27, 2016, 9:36 am
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       Wohin wendet man sich, wenn man als mehrjähriges Parteimitglied
       auch agieren möchte?
       Gruß
       #Post#: 13256--------------------------------------------------
       Re: AfD = Alternative für Deutschland! = Die einzig wahre Partei
        Deutschlands!
       By: JobelAg Date: April 27, 2016, 9:56 am
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       Als ich vor drei Jahrzehnten mal bei der SPD war (Schande ich
       weiss, sorry.) wollte ich auch nicht nur "Mitglied" sein sondern
       aktiv etwas bewegen.
       Habe mich damals im Ortsverband bei all den damals alten Männern
       versucht einzubringen.
       Wurde dann als Statist mit (geliehenem) SPD-Cap für Fotos der
       Honoratioren eingesetzt und durfte Plakate sortieren und
       herumfahren.
       Andere Aktivitäten wurden mir nicht zugestanden.
       War dann nicht lange bei dem Haufen.
       #Post#: 13257--------------------------------------------------
       Re: AfD = Alternative für Deutschland! = Die einzig wahre Partei
        Deutschlands!
       By: hondaspeedy Date: April 27, 2016, 10:21 am
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       die AfD löst offenbar pure nakische Angst aus, na dann weiter
       so, wer war das nochmal?
  HTML https://deutsch.rt.com/inland/38033-bundesregierung-sagt-bnd-chef-schindler/
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