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Mindflashtalk
HTML https://mindflash.createaforum.com
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#Post#: 5499--------------------------------------------------
Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Dr Sheldon Cooper Date: December 23, 2015, 3:50 am
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Da wir die Alternativen Medien unterstützen sollten, gibt es
hier Empfehlungen von YouTube Kanälen und
Webseiten:
www.wertperspektive.de
Ein tägliches Feed von Gerd Lothar Reschke mit Nachrichten,
Videos in Englisch, Deutsch bezugnehmend auf Edelmetalle,
Politik, Geopolitik etc
www.hartgeld.com
Englisch
www.zerohedge.com
www.srsroccoreport.com
Youtube Kanäle
Deutsch
Silberpapst Markus Boede
Matthias Cayenne
TrauKeinemPromi
Wertperspektive
Nuoviso TV
Mythen Metzger
mysteriumglobal
Wolfgang Rettig
Englisch
jsnip4
SGTreport
The Dollar Vigilante
drutter
The wealth watchman
Kim hoaxashian
pocketsofthefuture
Greg Hunter
Gregory Mannarino
Truth never told
X22report
X22report spotlight
Stefan Molyneux
Wall Street for main street
We are change
Crush the street
Finance and Liberty
Fabian4Liberty
FutureMoneyTrends
#Post#: 5789--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: JobelAg Date: December 29, 2015, 5:18 am
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Oh WOW!
Das ist aber jetzt mal ne lange Liste. Die Idee finde ich gut,
aber es wird schwer werden, da noch Ergänzungen zu finden.
#Post#: 6859--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Dr Sheldon Cooper Date: January 12, 2016, 3:15 pm
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Jobel entdecke ständig neues
HTML http://goldenjackass.com/main5.html
YouTube
Der vegane Germane
Dr Berninger
#Post#: 7501--------------------------------------------------
Trouble Info
By: DanielMindon Date: January 24, 2016, 8:53 am
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[font=arial]Hi zusammen,
nach einer weiteren fast schlaflosen Nacht mit viel starkem
Kaffee
ist das Forum wieder einigermassen begehbar. :)
Grund der Stoerung:
Unverhergesehener General-shutdown des Anbieters.
Betroffen: Alle Kunden und Forenbetreiber.
Es gab keine Moeglichkeit euch zu 'warnen',
weil auch ich vollkommen ueberrascht wurde.
Da eure Mailadressen nirgends ausserhalb gespeichert sind
konnte ich auch nur ein paar wenige von euch informieren.
Wie sich zeigte ist das Gaestebuch auf www.mindflash.co.nr nicht
der optimale Weg
ueber solche Stoerungen zu informieren oder auf dem Laufenden zu
halten.
Zu schnell gehen Informationen dort unter oder werden mit
postings nach
hinten verschoben.
Auch hat nicht jeder einen Facebook-account.
Selten nuetzlich meistens sinnfrei.
Leider konnte auch der Anbieter nur dort im Nachgang
informieren.
Deshalb habe ich [color=red]Forums-server unabhaengig eine
kleine Seite erstellt
auf der ihr zukuenftig bei Stoerungen Informationen erhalten
koennt.
Natuerlich hoffe ich, dass das nicht zu oft passiert.
Bitte speichert euch die Adresse der Stoerungsseite ab,
oder bookmarkt sie, damit ihr euch im Fall des Falles dort
informieren koennt.
Hier ist die Adresse:
HTML http://mindflash.bplaced.net/troubleinfo.html
HTML http://mindflash.bplaced.net/troubleinfo.html
An dieser Stelle noch einmal ein grosses SORRY fuer die
Irritationen.
Ich werde die naechsten Tage weitersehen, was noch zu reparieren
ist.
Jetzt wieder viel Spass im Forum,
Daniel[/font][/color]
#Post#: 7938--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Ilmen Date: January 30, 2016, 11:23 am
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Philip Maloney. Der Mann auf der Brücke - Sehr gutes
Hörspiel!!!!
HTML https://youtu.be/39O3AKbLr3w
Die Welt ist aus den Fugen...
Eine Journalistin fühlt sich bedroht und möchte, dass Maloney
sie zu Recherchen begleitet. Sie glaubt, dass ein Mann, der vor
zwei Jahren angeblich Selbstmord beging, in Tat und Wahrheit
umgebracht wurde, und möchte dies in einem Zeitungsartikel
nachweisen.
Viel Spaß...
HTML http://www.srf.ch/sendungen/maloney
HTML http://www.srfcdn.ch/radio/modules/dynimages/624/srf-3/00-2015/standardbilder/261957.maloneyneuepg.jpg
HTML http://www.srf.ch/play/radio/sendung/maloney?id=93a35193-66b6-4426-b7c1-9658cc497124
HTML http://www.srf.ch/play/radio/sendung/maloney?id=93a35193-66b6-4426-b7c1-9658cc497124
Maloney
Die haarsträubenden Fälle des Philip Maloney. Wer die
Hörspiel-Reihe nicht kennt, hat etwas verpasst. Privatdetektiv
Maloney ermittelt mit Schalk, Charme und unverkennbarer
Raubeinigkeit. Ob ein Radioinhalt kultigen Charakter erlangt
hat, ist selbstverständlich Ermessens-Sache des Einzelnen. Bei
Philip Maloney sind die Anzeichen dafür allerdings nicht zu
übersehen. So mancher typische Ausspruch des kauzigen
Privat-Detektivs Maloney, seiner Kontrahenten und Mitstreiter
schicken sich an, zu geflügelten Worten zu werden. «Üble Sache,
Maloney», pflegt der Polizist bei einer Kalamität jeweils zu
raunzen. «Jetzt brauch ich mal einen Whisky» ist einer der Sätze
aus dem Fundus von Philip Maloney, wenn er wieder einmal Zeit
braucht, seine Verdächtigungen, Vermutungen und
Schlussfolgerungen zu ordnen. Und nach vollbrachter Tat
respektive gelöstem Fall folgt schliesslich das herrlich
rechthaberische «So geht das!». Die haarsträubenden Fälle des
Philip Maloney. Der Meisterdetektiv ermittelt immer sonntags von
11 bis 12 Uhr.
[img]
HTML http://ws.srf.ch/asset/image/audio/6a157454-8930-42d4-ab8d-0944b7549d0d/WEBVISUAL/1371564936000.jpg/scale/width/344[/img]
HTML https://www.youtube.com/user/mercuriius/videos
HTML http://www.srf.ch/var/storage/images/auftritte/sendungsauftritte/maloney/63758-2-ger-DE/maloney.jpg
#Post#: 7939--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Ilmen Date: January 30, 2016, 11:40 am
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SWR2 Musikstunde Die musikalische Monatsrevue mit Lars
Reichow.....
HTML http://mp3-download.swr.de/swr2/musik/sendungen-download/2016/01/musikalische-monatsrevue-swr2-musikstunde-20160130.19244s.mp3
HTML http://mp3-download.swr.de/swr2/musik/sendungen-download/2016/01/musikalische-monatsrevue-swr2-musikstunde-20160130.19244s.mp3
HTML http://www.swr.de/-/id=5720860/property=full/pubVersion=10/width=648/2wmlf7/Der%20Moderator%20Lars%20Reichow%20mit%20einer%20Kaffeetasse%20in%20der%20Hand.jpg
HTML http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/musikstunde/swr2-musikstunde-die-musikalische-monatsrevue/-/id=659552/did=15342540/nid=659552/12uqskt/index.html
HTML http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/musikstunde/swr2-musikstunde-die-musikalische-monatsrevue/-/id=659552/did=15342540/nid=659552/12uqskt/index.html
HTML https://www.google.de/search?q=Die+musikalische+Monatsrevue+von+Lars+Reichow&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:en-US:unofficial&client=iceweasel-a&channel=nts&gws_rd=cr&ei=N_SsVrWuHsXHOq6ntoAG#channel=nts&q=Die+musikalische+Monatsrevue+von+Lars+Reichow+30.01.2016
HTML https://www.google.de/search?q=Die+musikalische+Monatsrevue+von+Lars+Reichow&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:en-US:unofficial&client=iceweasel-a&channel=nts&gws_rd=cr&ei=N_SsVrWuHsXHOq6ntoAG#channel=nts&q=Die+musikalische+Monatsrevue+von+Lars+Reichow+30.01.2016
Termine
HTML http://www.larsreichow.de/
Freiheit!
Immer nur machen, was man will. Das ist vielleicht langweilig.
Deswegen können es auch manche kaum erwarten, den eigenen Garten
einzuzäunen und das Wachstum zu unterdrücken. Während andere
Völker die Freiheit mit den Zähnen verteidigen, geben wir sie
mit einem knackigen Passwort am Computer ab. Hat man je einen
Fisch zur Freiheit im Netz befragt? Für viele bedeutet Freiheit
einfach nur durchzuschlafen, ohne aufs Klo zu gehen. Reicht
Ihnen das?
Reichows Freiheit funktioniert anders. Er hat ein Programm
geschrieben für freie Menschen mit freiem Geist. Auf der Suche
nach den letzten großen Vergnügungen, Freiheit in Freizeit –
grenzenloses Vergnügen im kabarettistischen Paradies. Wo die
Pointen noch höher hängen als die Menschentrauben.
Einziger Nachteil: Der Eintritt ist nicht frei.
Das Beste
Das Beste ist ein Querschnitt aus den letzten Programmen mit
einer Mischung aus politischem Kabarett, Chansons und
kabarettistischen Songs. Reichow singt über Frauen und spricht
offen über deren Dekorationswut, charakterisiert in seiner
Ballade „Der Mensch“ einfühlsam die Sorge um den
weiterentwickelten Affen, rechnet mit seinem Sohn im „Sitzsack“
ab und beschreibt das süße Leben der reichen „Rentner“. Warum
guckt die Queen immer so freudlos? Warum fällt es den Deutschen
so leicht sich zu beschweren? Warum sollte man beim Bäcker immer
eine Q-Card dabei haben? Wer erinnert sich noch an das schmusige
Duett „Je t'aime“? Wer hat dem Glück die Lotto-Annahmestellen
gezeigt?
Lars Reichow gilt als der vielseitigste unter den Comedians. Ihn
im Radio und Fernsehen zu erleben, ist ein Genuss. Live auf
Tournee wird er zum Erlebnis!
#Post#: 7940--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Ilmen Date: January 30, 2016, 12:00 pm
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HTML http://www.huhtamaki.com/home
HTML http://www.huhtamaki.com/documents/10841/12939/714709.pdf/6e099ae6-9ca8-4b0a-b0fc-30a0cda11596
HTML http://www.huhtamaki.com/documents/10841/12939/714709.pdf/6e099ae6-9ca8-4b0a-b0fc-30a0cda11596
HTML http://www.huhtamaki.com/investors/investor-calendar/2016
HTML http://www.huhtamaki.com/investors
HTML http://www.ariva.de/huhtamaeki_oyj-aktie
[img]
HTML http://www.ariva.de/chart/images/chart.m?z=a38027~A1~b1~H0~w900x420~Uall~W1[/img]
Huhtamaki head office
Huhtamäki Oyj
Miestentie 9
02150 Espoo
Finland
Tel: +358 (0)10 686 7000
Fax: +358 (0)10 686 7992
communications(at)huhtamaki.com
HTML http://www.huhtamaki.com/contact-us
HTML http://www.huhtamaki.com/-/huhtamaki-expands-in-the-uk
HTML http://www.huhtamaki.com/-/huhtamaki-completed-the-acquisition-of-fiomo
#Post#: 8023--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Ilmen Date: January 31, 2016, 3:42 pm
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HTML https://youtu.be/zeNeCF0j8Rg
#Post#: 8025--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Ilmen Date: January 31, 2016, 10:40 pm
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HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_portrait_2h_c.4665960.jpg<br
/>
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_portrait_2q_innen_c.4665953.jpg<br
/>
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_sub_bio_1k_pd.4665957.jpg<br
/>
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_sub_gal_1k_pd.4665967.jpg
Der Pionier, der niemals lachte
Das Copyright der meisten seiner Filme ist längst abgelaufen, er
selbst ist seit genau 50 Jahren tot, und doch: Die Filmwelt
läuft Buster Keaton immer noch - recht tollpatschig - hinterher.
Jeder lakonisch und beiläufig servierte Gag der Film- und
TV-Geschichte geht direkt auf den „Mann, der niemals lachte“,
zurück. Dass er nebenbei auch das Genre der Actionkomödie
erfand, auch gleich perfektionierte und als Regisseur bis heute
unerreichte Maßstäbe setzte, wissen trotzdem nur noch wenige.
Umso dreister stehlen andere: Viele Szenen, die heute „jeder
kennt“, sind eins zu eins aus Keaton-Filmen abgekupfert.
HTML http://orf.at/stories/2319031/
„Okay, dort komme ich nie hin“
Stummfilmkomiker, das sind doch die Zappeligen mit den
Tortenschlachten, über die heute keiner mehr lachen kann? Ja,
manche. Im Fall von Buster Keaton müsste man allerdings sagen:
höchstens noch nicht lachen kann. Denn selbst 50 Jahre nach
Keatons Tod am 1. Februar 1966 hechelt die Branche seinem Stil
von scheinbar beiläufig aus dem Ärmel geschüttelten, perfekt
getakteten Gag-Stakkatos hinterher.
„Nachahmung ist die ehrlichste Form eines Kompliments.“ Wenn
dieser Aphorismus des englischen Schriftstellers Charles Caleb
Colton stimmt, dann kann sich Keaton der Komplimente nicht
erwehren: Tag für Tag lacht eine Unzahl von Menschen, die wohl
nur unter Gewaltandrohung eine fast hundert Jahre alte
schwarz-weiße Stummfilmkomödie ansehen würden, über Keaton-Gags
- allerdings verwässerte.
It’s ... it’s ... Keaton!
Da wäre etwa: Eine Kamera schwenkt über den Ozean und bleibt an
einer im Wasser stehenden Figur hängen, die auf die Kamera
zugeht. Der Gag ist, dass es keinen Gag gibt. Das fand zum
Beispiel die junge britische Komikertruppe Monty Python im Jahr
1969 so frech und lustig, dass sie die Szene am Beginn jeder
Folge ihres TV-Klassikers wiederholte. Vier Jahre davor war
genau diese Szene für den bereits todkranken 70-jährigen Keaton
im Kurzfilm „The Railrodder“ nur die Aufwärmübung gewesen.
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_body_railrodder_n.4665918.jpg
Wer hat’s erfunden?
Auch wenn sie die Herkunft ihrer Markenzeichen-Szene nie
zugaben, priesen zumindest manche Python-Mitglieder Keaton in
höchsten Tönen. „Er hat Komödie erst schön gemacht“, meinte etwa
Terry Jones einmal. Andere bedienten sich, ohne Danke zu sagen.
Man muss nur Keatons Schwimmbadszene aus „Der Kameramann“ (1929)
mit Rowan Atkinsons „The Curse of Mr. Bean“ (1990) vergleichen.
Obwohl Atkinson jede einzelne Szene sklavisch nachstellt, kann
er Keaton nicht das (Bade-)Wasser reichen.
Der Unterschied zwischen Komik und guter Komik
Der Vergleich zwischen Mr. Bean und Keaton macht sicher: Erst
Keaton mit seinem resigniert-versteinerten Gesichtsausdruck
macht die ihn heimsuchenden Pannen komisch. Gute Komik müsse auf
Identifikation beruhen, war Keaton überzeugt. Grimassierende
alberne Figuren eignen sich höchstens für das kleine schmutzige
Vergnügen der Schadenfreude. Jemanden, der alles achselzuckend
hinnimmt, sich wieder aufrappelt und weitermacht, erkennt aber
jeder in sich selbst wieder.
Selbst glücklich war Keaton laut eigener Aussage nur, „wenn die
Leute, die mich angesehen haben, zueinander gesagt haben: ‚Schau
dir nur den armen Tropf an!‘“ Kulturtheoretiker und Essayisten
würdigen Keaton heute als „Humanisten“, „Chronisten der
condition humaine“ und „Poeten des Existenzialismus“. Er selbst
sah sich vor allem als Handwerker und erklärte sich selbst, wenn
überhaupt, nur einsilbig: „Komiker machen spaßige Dinge, gute
Komiker machen Dinge auf eine spaßige Art.“
„Vielleicht der beste Film der Geschichte“
Das Understatement war bei Keaton authentisch. Er setzte neue
Maßstäbe bei Tempo, Timing und technischen Revolutionen, verlor
darüber aber nie viele Worte. Selbst farbenrauschige
3-D-Spektakel von heute kommen da nicht mit. Wenn in „The
General“ (1927) in einer Szene die Kamera nach links fährt,
Armeen nach rechts durchs Bild reiten, ein Zug wiederum die
Kamera überholt und Keaton auf dem Zug halsbrecherisch nach
rechts turnt, dann lässt das heute wie damals wegen der
visuellen Wirkung einfach nur staunen.
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_body_general_pd.4665921.jpg
„Züge sind großartige Requisiten. Mit Zügen kann man ein paar
arg wilde Sachen anstellen.“ (Buster Keaton)
Mit „The General“ erfand Keaton noch dazu im Vorübergehen die
Actionkomödie: Während er als Held wider Willen durch den
US-Bürgerkrieg stolpert, explodieren im Hintergrund Waggons,
fallen Lokomotiven von brennenden Brücken und marschieren ganze
Heere auf, alles ohne Tricks oder doppelten Boden. Regielegende
Orson Welles, von dem kaum je ein gutes Wort über Kollegen zu
hören war, meinte: „‚The General‘ ist die beste Komödie der
Geschichte, der beste Bürgerkriegsfilm der Geschichte und
vielleicht der beste Film der Geschichte überhaupt.“
Darf’s ein bisserl mehr sein?
Dass Keatons Komödien so randvoll mit Einfällen waren und mit
jedem neuen Film immer voller wurden, wurde ihm zum Verhängnis.
Das Publikum wusste einfach nicht, was es tun sollte: Gespannt
mit Keaton als tragikomischem „Jedermann“ mitfiebern oder laut
über ihn lachen? Beides zugleich? Hintereinander? Konzentriert
darauf achten, dass einem keiner der vielen Gags entgeht? Oder
sie einfach wie einen warmen Regen auf sich einprasseln lassen?
Noch immer traut sich kaum jemand im Unterhaltungskino, sein
Publikum so „unbetreut“ in seine Filme zu stellen wie Keaton.
Die, die es versuchen, berufen sich freimütig auf Keaton - etwa
Regisseur Wes Anderson. Andere gehen bewusst in die
Gegenrichtung, weil sie vor Keaton kapitulieren. Komödiant Jim
Carrey meinte etwa: „Was für ein kreatives Genie, was für ein
Neuerer! Bei so jemandem kann man sich einfach nur zurücklehnen
und sagen, okay, dort komme ich nie hin.“
Warten auf Goudot
Keatons Erbe ist so randvoll, dass sogar noch genug für Künstler
anderer Kulturfelder übrig blieb, etwa den irischen
Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett. Der arbeitete zwar mit
Keaton für einen Film - mit dem Titel „Film“ - zusammen,
bestritt aber sonst immer jeden Einfluss von Keatons Schaffen
auf sein eigenes Werk, vor allem sein berühmtes Stück „Warten
auf Godot“ (1952 veröffentlicht und laut Beckett 1948 begonnen),
das in seiner lakonischen Absurdität viele an Keaton erinnerte.
So mag es Zufall sein, dass Keaton - als seine Karriere
Geschichte war und er sich mit kleinsten Nebenrollen über Wasser
halten musste - 1949 in dem Hollywood-Schwank „The Lovable
Cheat“ (Der liebenswerte Schwindler), frei nach Honore de
Balzacs „Le Faiseur“ (Der Macher) einen Monsieur Goulard spielte
und dabei nichts anderes zu tun hatte, als auf einen abwesenden
Gönner zu warten. Dessen Name: Goudot. Die Performance, die bei
anderen offenbar nachhaltigen Eindruck hinterließ, war nach
Keatons eigenen Maßstäben nur „minderwertig“.
Lukas Zimmer, ORF.at
Links:
Buster Keaton (Wikipedia)
HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Buster_Keaton
The Railrodder (YouTube, komplett, Einstieg bei 1:16)
HTML https://youtu.be/EiqqxyZeDXo?t=75
The General (YouTube, komplett, Einstieg bei 28:25)
HTML https://www.youtube.com/watch?v=ilPk-SCHv30&feature=youtu.be&t=1705
HTML https://www.youtube.com/watch?v=ilPk-SCHv30&feature=youtu.be&t=1705
The Lovable Cheat (Wikipedia, engl.)
HTML https://en.wikipedia.org/wiki/The_Lovable_Cheat
Le Faiseur (Wikipedia, franz.)
HTML https://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Faiseur
Warten auf Godot (Wikipedia)
HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Warten_auf_Godot
HTML http://orf.at/stories/2319031/2319038/
HTML https://youtu.be/ilPk-SCHv30
HTML https://www.youtube.com/watch?v=ilPk-SCHv30&feature=youtu.be&t=1705
HTML http://orf.at/stories/2319031/2319448/
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_love_nest_01_c.4665910.jpg
Buster Keaton in seiner typischen Adjustierung, komplett mit -
jahrzehntelang für jeden Film immer selbst zurechtgestutztem -
„Pork Pie Hat“, in „Little Love Nest“, 1923
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_sherlock_01_c.4665911.jpg
„Sherlock Jr.“ (1924), die Geschichte von einem Filmvorführer,
der vom Detektivdasein träumt, ist noch heute eine der
witzigsten und technisch brillantesten Persiflagen auf das Kino
selbst, 1924
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_the_navigator_01_pd.4665916.jpg
„Sherlock Jr.“ hinterließ das Publikum ratlos. Keaton musste
schnell einen Knüller abliefern und tat das zuverlässig mit „The
Navigator“, 1924.
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_the_general_03_pd.4665915.jpg
Keatons Meisterwerk, „The General“, 1927
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_the_boat_01_pd.4665913.jpg
Der kommerzielle Misserfolg von „The General“ und private
Probleme trieben Keaton in einen Knebelvertrag mit dem Studio
MGM. Dort konnte er 1928 mit „Steamboat Bill, jr.“ noch einen
einzigen Film nach eigenen Vorstellungen erkämpfen.
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_siedwalks_of_new_york_01_pd.4665912.jpg
MGM wusste Keatons Talent nicht zu nutzen und setzte ihn
beliebig als Lückenfüller ein, wie etwa mit „Sidewalks of New
York“, 1931 - laut Keaton die betrunkenste Performance seiner
Karriere
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_limelight_01_pd.4665909.jpg
Kollege Charlie Chaplin holte Keaton für „Limelight“ 1952 für
eine gemeinsame Paraphrase auf ihren verblassenden Ruhm vor die
Kamera und legte ihm dabei den Satz in den Mund: „Wenn einer
noch einmal sagt, dass das hier wie in den alten Zeiten ist,
dann schwöre ich bei Gott, dass ich aus dem Fenster springe.“
HTML http://orf.at/static/images/site/news/2016013/buster_keaton_50_jahre_tot_gal_railrodder_02_n.4665936.jpg
Das kanadische öffentlich-rechtliche TV bot Keaton ein Jahr vor
seinem Tod 1965 in „The Railrodder“ noch einmal eine kreative
Carte blanche
Links:
Buster Keaton (Wikipedia)
HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Buster_Keaton
Buster Keaton (IMDb.com)
HTML http://www.imdb.com/name/nm0000036/
HTML http://orf.at/stories/2319031/2319448/
#Post#: 8026--------------------------------------------------
Re: Empfehlungen YouTube Kanäle/ Webseiten Alternative Medien
By: Ilmen Date: January 31, 2016, 10:55 pm
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„Wenige langweilige Momente“
Bei Buster Keaton (1895-1966) stimmt der alte Spruch, dass das
Leben manchmal die Kunst imitiert: Wie in seinen Rollen sah er
sich auch in der Realität mit ständig neuen Herausforderungen
und Schicksalsschlägen konfrontiert, ertrug sie mit derselben
stoischen Ruhe wie auf der Leinwand - und erkämpfte sich zum
Schluss so etwas wie ein Happy End.
„Ich wurde nicht in dem Glauben erzogen, dass das Leben einfach
sein würde“, zog Keaton am Ende seines Lebens Bilanz.
Tatsächlich war es von Anfang an vor allem eines: Arbeit. Schon
als Dreijähriger trat er Abend für Abend an der Seite von Vater
und Mutter in den US-Varietes der Jahrhundertwende auf. Das
Konzept der Revuenummer war einfach und blieb über Jahre hinweg
gleich: Keaton junior musste das widerspenstige Kind mimen, das
von seinem Vater quer über die Bühne geprügelt und geworfen
wurde.
Halsbrecherisch im wahrsten Sinn des Wortes
Die halsbrecherische Akrobatik, die bis heute bei Keatons Filmen
für Staunen sorgt, war offenbar von Anfang an perfekt. Das
bezeugen zum einen historische Zeitungsartikel, die den Act als
„Pflichtprogramm“ empfehlen - und zum anderen verbürgte
Verhaftungen seines Vaters sowie Klagen von Fürsorgebehörden.
„Die drei Keatons“ reagierten auf ihre Weise und gaben ihren
Sohn fortan als kleinwüchsigen Erwachsenen aus.
Zumindest laut seinen eigenen Aussagen waren die Sorgen um ihn
unbegründet. Ohne Schaden spektakulär zu stürzen sei ein
„Klacks“, meinte er einmal: Man müsse nur „schlaff“ landen und
unbemerkt den Fall „mit einem Bein oder einer Hand bremsen“, für
ihn sei das „zur zweiten Natur geworden“. Auch er zog sich
allerdings bei seinen Stunts zahlreiche Verletzungen zu,
angefangen bei einem jahrelang nicht bemerkten Halswirbelbruch.
Und eine Nachahmung ist noch niemandem gelungen.
„Stone Face“
Nach dem Wehrdienst an der Front im Ersten Weltkrieg nahm Keaton
seine Variete-Karriere wieder auf. Er war schon hoch bezahlter
Solo-Unterhaltungskünstler, als er an das junge Medium Kino
anstreifte - und sofort davon fasziniert war. Unter dem
Kopfschütteln seiner Kollegen kaufte er sich aus einem
Bühnenvertrag frei, bei dem er 250 Dollar (heute etwa 8.300
Euro) die Woche verdient hätte, und begann um 40 Dollar als
Assistent des Komikers Roscoe „Fatty“ Arbuckle.
Arbuckle war einer der Stummfilmkomiker, auf die das Klischee
des Genres passt - viele Tortenschlachten, viele Schlägereien,
viel outriertes Spiel. Anfangs machte Keaton noch mit, in diesen
wenigen Szenen kann man ihn auch noch auf der Leinwand lachen
sehen. Innerhalb weniger Wochen schnitzte er jedoch mit
untrüglichem Instinkt dafür, wie man mit dem neuen Medium
umgehen muss, seinen eigenen Stil zurecht: „The Great Stone
Face“ stahl Arbuckle mehr und mehr die Show.
Für einen Lacher das Leben riskieren
Als Arbuckle über einen Skandal wegen seines ausschweifenden
Lebensstils stolperte, machte Produzent Joseph Schenk Keaton zum
neuen Star. Der nahm die Gelegenheit nur zögerlich wahr - zum
Unterschied von ganz Hollywood blieb er Arbuckle gegenüber loyal
und unterstützte ihn, solange er nur konnte. Was er machte,
machte er aber ganz: Ab dem Kurzfilm „The Saphead“ (1920) waren
Keatons Filme allein Keatons Filme. Er entwickelte Story und
Gags, führte Regie, dirigierte die Kameras und spielte die
Hauptrolle.
Legendär ist dabei, dass er sich niemals von Stuntmen vertreten
ließ, selbst bei der berühmten Szene nicht, als er in „Steamboat
Bill, jr.“ (1928) eine 500 Kilo schwere Hausfassade auf sich
niederkippen ließ - mit nur einem kleinen Dachfenster und einer
Handbreit Platz darum herum, durch das er als Gag unbeschadet
herausstieg. Dass er alle Szenen selbst spielte, wird ihm von
Biografen als Todessehnsucht und Spleen ausgelegt. Er selbst
sagte dazu nüchtern, Szenen mit Stuntmen bekämen irgendwie nie
Lacher.
Steiler Aufstieg, tiefer Fall
Keatons steile Karriere führte ihn in die Topriege der
Stummfilmstars. Nach wenigen Jahren war es aber schon wieder
vorbei: Immer ausgefeilter und damit auch immer teurer waren
seine Filme geworden, vor allem aber zu modern. Auf dem
Höhepunkt seiner Karriere, bei der ewiggültigen Actionkomödie
„The General“ (1927), war er damaligem Publikum und Kritikern
endgültig zu weit voraus. Dass er sich selbst als Komödianten in
ein Dramaszenario stellte, hinterließ nur Ratlosigkeit.
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Buster Keaton in „The General“
Dazu kamen private Krisen: In der bis zu diesem Zeitpunkt
teuersten und schmutzigsten Hollywood-Scheidung nahm seine erste
Frau dem privat ebenso arglosen wie naiven Keaton alles
einschließlich des Zugangs zu seinen Kindern. Er begann zu
trinken und gab seine künstlerische Freiheit schließlich in
einem Vertrag mit dem Filmstudio MGM auf, das mit ihm nichts
anzufangen wusste. Er wurde wahllos in Nebenrollen besetzt und
als Gagschreiber etwa für die Marx-Brothers beschäftigt.
Dank dritter Ehe Teufelskreislauf entronnen
Immer tiefer geriet Keaton in den folgenden Jahren in den
Teufelskreislauf aus Frust, Alkohol und dem Karriere-Out, mit
der volltrunken geschlossenen Blitzhochzeit mit seiner
Krankenschwester aus einer psychiatrischen Anstalt als traurigem
Höhepunkt. Filmisch war er in Vergessenheit geraten. Der
Wendepunkt kam mit der dritten, bis zu seinem Tod glücklichen
Ehe: Die frühere MGM-Tänzerin Eleanor Norris holte Keaton aus
seinem Sumpf aus Depressionen und Sucht und schuf mit ihm eine
Karrierenische, in der er wieder er selbst sein konnte.
Ab Mitte der 1940er Jahre war Keaton wieder aktiv, in
Liveauftritten, TV-Sketches und Nebenrollen in Filmen, die zum
Teil auch schon den Charakter von Ehrungen hatten - etwa in
Billy Wilders „Sunset Boulevard“, wo Keaton in einer morbiden
Pokerrunde abgehalfterter Filmstars in wenigen Augenblicken
zeigt, dass man ihn auch anders als im komödiantischen Umfeld
einsetzen hätte können. Er absolvierte (fast) jede ihm
angebotene Arbeit professionell, ohne Widerspruch und ohne
Allüren.
Erbe beinahe für immer verloren
Auch seine Bescheidenheit trug dazu bei, dass seine Filme
beinahe für immer verloren gegangen wären. Sie kugelten halb
zerfallen in Schnipseln als „unbrauchbares“ Erbe der
Stummfilmzeit in verschiedenen Lagern herum, bis sie der
US-Filmsammler Raymond Rohauer entdeckte, konservierte,
rekonstruierte und schließlich der Öffentlichkeit zugänglich
machte. Langsam begann in den folgenden Jahren zumindest eine
gewisse Anzahl von Menschen zu erkennen, was sie an Keaton
gehabt hatte und damals noch hatte.
Kein böses Wort über „die paar schlechten Jahre“
Dank der kleinen Wiederentdeckung konnte Keaton seinen
Lebensabend mit Eleanor in Würde ohne materielle Sorgen
genießen. In diese Zeit fallen etwa die Zusammenarbeit mit
Schriftsteller Samuel Beckett („Film“, 1965) und die schöne
Keaton-Würdigung durch das kanadische öffentlich-rechtliche TV
(„The Railrodder“, 1965). Schon 1960 hatte er den Ehren-Oscar
bekommen, 1965 wurde er in Venedig mit der längsten „Standing
Ovation“ in der Geschichte des Filmfestivals gewürdigt.
Der Applaus in Venedig war eine von zwei Gelegenheiten, bei
denen man Keaton in aller Öffentlichkeit weinen sah. Die andere
war das Begräbnis seines früheren Kollegen Stan Laurel ein Jahr
vor Keatons eigenem Tod im Jahr 1966. Kurz davor hatte er sein
eigenes Leben mit den Worten zusammengefasst, es habe eigentlich
„wenige langweilige und nicht zu viele traurige und verzagte
Momente“ gehabt. Um sich über „die paar schlechten Jahre“ zu
beschweren, hätte man laut Keaton „ein in der Wolle gefärbter
Nörgler“ sein müssen.
Lukas Zimmer, ORF.at
Links:
Buster Keaton (Wikipedia)
HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Buster_Keaton
The Railrodder (Wikipedia, Engl.)
HTML https://en.wikipedia.org/wiki/The_Railrodder
Film (Wikipedia)
HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Film_(Film)
Buster Keaton (IMDb.com)
HTML http://www.imdb.com/name/nm0000036/
HTML http://orf.at/stories/2319031/2319105/
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