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       #Post#: 2060--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: 4Gold Date: November 8, 2015, 3:46 pm
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       Hallo Ilmen, habe ich zwar schon im Paralleltrhread gepostet -
       hier aber nochmal:
       Die deutschen Sicherheitsbehörden wappnen sich für den
       Ernstfall. In einem internen Lagebild werden bei
       Grenzschließungen der Balkanstaaten ein "Stürmen der Grenzen"
       und "Panik und Chaos" erwartet.
  HTML http://www.welt.de/politik/deutschland/article148562417/Sicherheitsbehoerden-eroertern-Grenzschliessungen.html
       Na dann rette sich wer kann....
       #Post#: 2063--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: Ilmen Date: November 8, 2015, 10:22 pm
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       Politik Kriminalität: "Zehn Prozent der Flüchtlinge werden
       straffällig"
  HTML http://img.welt.de/img/politik-edition/crop148590628/7976934905-ci3x2l-w900/Andre-Schulz.jpg
  HTML http://www.welt.de/politik/deutschland/article148582571/Zehn-Prozent-der-Fluechtlinge-werden-straffaellig.html
       Als ein Streit im Sanitärbereich einer Erstaufnahmestelle
       eskaliert, gehen dutzende Flüchtlinge in Hamburg mit Messern und
       Eisenstangen aufeinander los - sogar eine Pistole wurde gezogen.
       Quelle: Die Welt
       Die Welt: Herr Schulz, Sie haben sich klar gegen den Vorschlag
       eines Grenzzauns positioniert. Was ist Ihr Vorschlag zur nötigen
       Begrenzung des Flüchtlingszustroms?
       André Schulz: Wir müssen die Zahlen reduzieren, damit wir zurück
       zu geordneten Strukturen kommen. Wir müssen wieder Zeit
       bekommen, um menschenwürdige Unterbringungen und echte
       Integrationsmaßnahmen gewährleisten zu können. Jetzt doktert die
       Politik an den Symptomen der Flüchtlingskrise herum, ohne die
       Ursachen zu bekämpfen. Aber Grenzen wieder hochzuziehen, das
       will sich niemand ausmalen.
       Die Welt: Wie steht es um die innere Sicherheit des Landes, da
       nun Hunderttausende ins Land gekommen sind?
       Schulz: Es gab schon vor dem Flüchtlingsstrom Risiken – im
       Grunde seit dem Bestehen des Schengenraums. Da wurden Grenzen
       beseitigt, die Sicherheitsbehörden aber nicht mit notwendigen
       Maßnahmen in die Lage versetzt, auf die Folgen angemessen
       reagieren zu können.
       Von allem, was wir wissen, auch von ausländischen
       Geheimdiensten, ist die Terrorgefahr in den vergangenen Monaten
       nicht gestiegen. In der Regel hat ein potenzieller Terrorist
       auch kein Interesse daran, gemeinsam mit den Flüchtlingen hier
       registriert zu werden.
       Die Welt: Es gibt also kein erhöhtes Sicherheitsrisiko, seit die
       Kanzlerin entschieden hat, Flüchtlinge unkontrolliert nach
       Deutschland einreisen zu lassen?
       Schulz: Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Ja, es kommen
       mehr Menschen ins Land, also wächst auch die Wahrscheinlichkeit
       für Kriminalität. Zur Transparenz gehört auch, gerade um rechten
       Zeitgenossen den Wind aus den Segeln zu nehmen, dass wir
       Kriminalität von Asylbewerbern klar benennen müssen.
       Braunschweig zum Beispiel hat seit Wochen ein riesiges Problem
       mit der Erstaufnahmeunterkunft. Dort sollten anfangs 500
       Asylbewerber leben, nun sind es über 3000. In der Nachbarschaft
       gab es eine deutlich spürbare Zunahme von Eigentumsdelikten:
       Wohnungseinbrüche, Fahrrad- und Ladendiebstähle. Die
       Kriminalpolizei hat entsprechend reagiert und eine
       Sonderkommission eingerichtet. Jetzt hat man die Lage wieder
       relativ gut im Griff.
       Die Welt: Was können Sie zu den Tätern sagen?
       Schulz: Es wurden dort im dreistelligen Bereich Tatverdächtige
       ermittelt. Die wichtigste Erkenntnis: Die Täter sind keine
       Kriegsflüchtlinge. Es sind keine Syrer, keine Afghanen, keine
       Iraker. Sondern junge Männer aus dem Balkan, dem Kaukasus,
       Nord-, West- und Zentralafrika. Es sind in der Regel Personen,
       die schon in ihren Heimatländern als Straftäter aufgefallen
       sind.
       Die Welt: Ständig heißt es, die Georgier seien ein Problem.
       Stimmt das?
       Schulz: Ja, aber schon länger. Auch hier gilt: keine
       Verallgemeinerung. Aber in der Tat sind viele Georgier mit
       diesen Taten in Verbindung zu bringen, da gibt es auch ein
       entsprechendes BKA-Lagebild zu. Da können wir von organisierter
       Kriminalität sprechen, von der sogenannten Russen-Mafia.
       Es werden junge Männer in Georgien rekrutiert, um hier gezielt
       Einbrüche und Ladendiebstähle zu begehen. Dann kommen sie her,
       lassen sich registrieren und stellen einen Asylantrag in der
       Gewissheit, dass sie so erst mal ein Jahr ganz legal hier leben
       können. Sie bekommen ein Taschengeld, eine Unterkunft, aber
       darum geht es ihnen nicht. Sie sind hier, um Straftaten zu
       begehen. Wir sprechen von mehr als 1000 Personen, bei denen wir
       das klar feststellen konnten.
       Zur Transparenz gehört auch, dass wir Kriminalität von
       Asylbewerbern klar benennen müssen
       Die Welt: Wenn Sie das so klar benennen können, warum
       zerschlagen Sie dann nicht die Strukturen?
       Schulz: Das ist uns teilweise schon gelungen. Es ist aber extrem
       schwierig, die Strukturen der organisierten Kriminalität zu
       erkennen und dann zu bekämpfen. Manches Netzwerk wird
       zerschlagen, wächst dann aber wieder nach. Wir gehen allein bei
       den georgischen Banden von einem volkswirtschaftlichen Schaden
       von über 100 Millionen Euro aus – pro Jahr!
       Die Welt: Gibt es diese Banden auch in den Flüchtlingslagern?
       Schulz: Nein, das kann man so nicht sagen. Es gibt Fälle, bei
       denen sich eine Gruppe zusammenrottet und zum Beispiel fürs
       Duschen eine Art Schutzgeld von fünf Euro verlangt und vorher
       die Duschköpfe abmontiert. Aber das ist menschlich und keine
       strukturelle Kriminalität.
       Die Welt: Ach ja?
       Schulz: Doch, leider. Es kommen halt nicht nur Herzchirurgen ins
       Land. Die Masse verhält sich auch friedlich und dankbar. Aber
       rund zehn Prozent der Flüchtlinge werden straffällig. Das zeigen
       die Fallzahlen aus den Ländern.
       Die Welt: Finden Sie zehn Prozent viel oder wenig?
       Schulz: Man muss bedenken: Es kommen eine Menge junge Männer aus
       Perspektivlosigkeit hierher und bleiben perspektivlos. Das sind
       Risikofaktoren für Straffälligkeit. Dass aus dieser Gruppe dann
       ein Teil straffällig wird, ist völlig normal. Es würde Deutschen
       unter solchen Umständen genauso ergehen. Religion und Herkunft
       spielen da eine untergeordnete Rolle.
       Die Welt: Das klingt sehr rational, verständnisvoll. Können Sie
       verstehen, wenn Anwohner in der Nähe von Asylunterkünften mit
       Ressentiments reagieren?
       Schulz: Absolut. Auch diese Reaktion ist absolut menschlich. Was
       man nicht kennt, ist erst einmal bedrohlich. Hier hilft
       sachliche Aufklärung!
       Rechte instrumentalisieren Flüchtlingskrise
  HTML http://img.welt.de/img/videos/crop148555581/2959862038-ci16x9-w540/Bildschirmfoto-2015-11-07-um-13.png
  HTML http://www.welt.de/videos/article148552155/Rechte-instrumentalisieren-Fluechtlingskrise.html
       "Merkel muss weg". Demonstration in Erfurt. Quelle: Die Welt
       Die Welt: Die Gewalttaten gegen Asylunterkünfte und Flüchtlinge
       nehmen drastisch zu. Wie bewerten Sie das?
       Schulz: Da sind viele Fehler gemacht worden. Es hat, meiner
       Meinung nach, auch viel mit einem lange unterdrückten
       Nationalstolz zu tun, im Osten auch mit fehlender Aufarbeitung
       des NS-Regimes. Zugleich zieht sich der öffentliche Dienst, also
       der Staat, aus Spargründen aus dem täglichen Leben der Menschen
       weiter zurück.
       Die Welt: Sprechen wir hier von einem vornehmlich ostdeutschen
       Phänomen?
       Schulz: Nein, das glaube ich nicht. Um es mal simpel zu sagen:
       Ein Teil der Deutschen ist nicht mit sich im Reinen. Viele
       stimmen stillschweigend den Pegida-Argumenten zu. Da kann man
       noch so argumentieren, da ist auf der intellektuellen Ebene aber
       wenig zu machen.
       Natürlich haben wir eine akademische, aufgeklärte Schicht, mit
       der man anders über die Probleme der Flüchtlingskrise sprechen
       kann und die diese rationaler betrachtet. Das sind aber nur 20,
       25 Prozent der Bevölkerung. Und dann ist da die große Masse, die
       unentschlossen und verunsichert ist.
       Die Welt: Reagiert die Politik angemessen auf die Aufgaben in
       der Flüchtlingskrise?
       Schulz: Dass die Politik über den Flüchtlingszustrom überrascht
       ist, überrascht wiederum mich. Seit 2011, seit dem "arabischen
       Frühling", gab es jedes Jahr BKA-Lagebilder, die auch
       Erkenntnisse der Bundespolizei und des Auswärtigen Amtes
       berücksichtigen, die klar aussagten: Achtung, die
       Schleuserkriminalität nimmt zu, es ist mit vielen Flüchtlingen
       zu rechnen. Und jedes Jahr ist nichts geschehen.
  HTML http://img.welt.de/img/deutschland/crop148582570/2470192697-ci3x2l-w780/DWO-IP-Asylantraege-2015-Oktober-Aufm02.jpg
       Die Politik dachte, da passiert schon nichts. Wir können nicht
       behaupten, dass wir es nicht haben kommen sehen. Wir hätten
       vorbereitet sein können. Wir hatten fünf Jahre lang Zeit, die
       notwendige Infrastruktur in Deutschland zu schaffen.
       Die Welt: Als in den 90er-Jahren große Flüchtlingsströme nach
       Deutschland kamen, bildeten sich die späteren, terroristischen
       NSU-Strukturen heraus. Fürchten Sie, dass sich nun ähnliche
       Netzwerke herausbilden?
       Schulz: Auf ein ähnliches Netzwerk im Untergrund haben wir
       derzeit keine Hinweise. Wir gehen derzeit von 20.000 bis 22.000
       Menschen in Deutschland aus, die rechtsradikal sind. Davon sind
       50 Prozent gewaltbereit. Wir sehen jetzt einen Tourismus der
       Rechtsradikalen innerhalb Deutschlands.
       Die rechte Szene hat auch Schnittmengen zum Fußball, ins
       Rockermilieu und in andere Bereiche. Und die Gruppe, die rechtes
       Gedankengut duldet, wird größer. Vieles hat damit zu tun, dass
       die Bürger den Schutz des Staates nicht mehr als leistungsfähig
       erleben.
       Die Welt: Das müssen Sie erklären.
       Schulz: Es gibt immer mehr Bundesländer, die massiv Polizei
       abbauen. Stattdessen laufen Bürgerwehren Streife durch die
       Dörfer. Offiziell sind diese Leute unbewaffnet. Aber irgendwann
       wird so einer zur Waffe greifen. Irgendwann liegt ein Teenager
       tot im Vorgarten, von der Bürgerwehr erschossen. Dann wird das
       Geschrei groß sein.
       Die Welt: Nun gibt es die AfD, die von sich behauptet, als
       einzige Partei unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Ist das der
       Nährboden für Gewalttaten?
       Schulz: Absolut. Die AfD schürt Ressentiments gegen Flüchtlinge,
       aber das tut die CSU genauso. Seehofer und Söder sprechen eine
       aggressive, ausländerfeindliche Stammtischsprache. Sie gießen
       damit Öl ins Feuer, weil sie nicht sachlich bleiben.
       Die Bayern können das vielleicht einordnen, viele andere aber
       nicht. Die AfD spricht im Nazi-Jargon und verhält sich klar
       demokratiefeindlich.
  HTML http://static.apps.welt.de/2015/INFOGRAFIK/HYPE_Fluechtlinge_DESKTOP_540/HYPE_Fluechtlinge_DESKTOP_540.hyperesources/DWO_IP_Fluechtlinge_db.jpg
  HTML http://www.welt.de/politik/deutschland/article148582571/Zehn-Prozent-der-Fluechtlinge-werden-straffaellig.html
       #Post#: 2094--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: ussuriamur Date: November 9, 2015, 8:25 am
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       Die Welt weiss das, wieviel Prozente da in den Knast muessen. Es
       ist einfach an Intelligenz nicht mehr zu ueberbieten.
       #Post#: 2100--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: JobelAg Date: November 9, 2015, 9:02 am
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       Zitat: Die AfD spricht im Nazi-Jargon und verhält sich klar
       demokratiefeindlich.
       Äh, ok... jetzt könnt Ihr von mir denken, was Ihr wollt, aber
       (jetzt mal unabhängig von dem AfD-Gebashe) wie verhält sich denn
       der fanatische Islam? Der darf das wohl? Und ist vieleicht sogar
       "erwünscht"?
       Was läuft hier falsch?
       #Post#: 2189--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: Ilmen Date: November 10, 2015, 9:44 am
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       Slowenien baut „technische Barriere“ an Grenze
       Slowenien wird „technische Barrieren“ an seiner
       Grenze zu Kroatien errichten. Um eine humanitäre Katastrophe auf
       slowenischem Gebiet zu verhindern und zum Schutz der
       Schengen-Grenze werde sein Land in den kommenden Tagen damit
       beginnen, Barrieren aufzustellen, „wenn nötig auch einen
       Zaun“, sagte der slowenische Premier Miro Cerar heute bei
       einer Pressekonferenz.
       Slowenien schließe damit seine Grenze nicht, betonte Cerar, die
       technischen Mittel sollen aber dazu dienen, den Zustrom zu
       kontrollieren. Es handle sich um eine vorläufige Maßnahme, so
       der slowenische Regierungschef. 30.000 Menschen seien derzeit
       auf der Balkan-Route, die durch Kroatien, Slowenien und
       Österreich führt, unterwegs.
       Nachbarstaaten informiert
       „Slowenien befindet sich in der Lage, dass es die
       Kontrolle an seiner Grenze deutlich verschärfen muss“,
       sagte Cerar. Die Entscheidung sei keine leichte gewesen, fügte
       er hinzu. „Diese Maßnahme dient dazu, eine humanitäre
       Katastrophe zu verhindern, die Sicherheit und das normale
       Funktionieren des Staates zu gewährleisten“, so der
       slowenische Premier.
  HTML http://orf.at/static/images/site/news/20151146/fluechtlinge_regierung_ministerrat_faymann_mitterlehner_2q_a.4653520.jpghttp://orf.at/static/images/site/news/20151146/cameron_eu_forderungen_rede_2h_ap.4653501.jpg
       Über die Aufstellung der technischen Barrieren seien die
       Nachbarstaaten Österreich und Kroatien bereits benachrichtigt
       worden, sagte er. Mit diesen Maßnahmen würde das Land auch
       bestätigen, dass es ein „verantwortungsvolles
       EU-Mitglied“ sei. Wann und wo konkret diese technische
       Mittel aufgestellt werden, wollte der Regierungschef nicht
       sagen.
       Portugals Opposition leitete Umsturz ein
       Deutschland wendet Dublin-Verfahren wieder für Syrer an
       Moskau erwartet langes Flugverbot nach Ägypten
       Syrien-Konferenz am Samstag zum vierten Mal in Wien
       Harsche Kritik an Türkei aus Brüssel
       UNO empfiehlt Österreich leichteren Familiennachzug
       Land Salzburg vermietet Wohnungen zu Spottpreisen
       Chinas Banken brauchen bis zu 400 Mrd. Dollar Kapital
       EU-Kommission schlägt Erhöhung von Fischfangquoten vor
       Politische Probleme bei EU-Finanzsteuer
       EU setzt VW Frist von zehn Tagen
       Wärmerätsel in Cheops-Pyramide
  HTML http://orf.at/static/images/site/news/20150936/helmut_schmidt_tot_2q_r.4639206.jpg
  HTML http://orf.at/#/stories/2309097/
       #Post#: 2197--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: Ilmen Date: November 10, 2015, 1:33 pm
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       Rückführungserfolg fragwürdig
       Deutschland droht damit, syrische Asylwerber wieder nach dem
       Dublin-Verfahren in andere EU-Länder zurückschicken, über die
       sie in die Europäische Union eingereist sind. Wie ein Sprecher
       des deutschen Innenministeriums am Dienstag bestätigte, wendet
       Deutschland das Dublin-Verfahren aktuell für alle
       Herkunftsländer und alle Mitgliedsstaaten außer Griechenland
       wieder an. Damit sendet Berlin ein deutliches Signal gegen die
       „Willkommenskultur“. Wie viel der Schritt wirklich bringt, ist
       fraglich - lediglich ein Bruchteil der in Deutschland
       befindlichen Flüchtlinge wurde tatsächlich auf dem Fluchtweg
       registriert.
  HTML http://orf.at/stories/2309148/
  HTML http://orf.at/static/images/site/news/20151145/link_debatte_fluechtlinge_massnahmen_1k_a.4652052.jpghttp://orf.at/static/images/site/news/20151146/fluechtlinge_deutschland_rueckkehr_dublin_registrierung_2q_innen_a.4653671.jpghttp://orf.at/static/images/site/news/20151146/syrien_kinder_schule_hrw_1k_e.4653267.jpghttp://orf.at/static/images/site/news/20151146/fluechtlinge_deutschland_rueckkehr_dublin_afrika_gipfel_flagge_1k_r.4653668.jpg
       Erneute politische Kehrtwende
       Nach wochenlangem Flüchtlingsandrang sendet Deutschland Signale
       für eine Abkehr vom großzügigen Umgang mit syrischen
       Asylwerbern. So könnten Menschen aus dem Bürgerkriegsland wieder
       nach dem Dublin-Verfahren in jene EU-Länder zurückgeschickt
       werden, über die sie in die Europäische Union eingereist sind.
       Eigentlich hatte Deutschland im August beschlossen, das
       Dublin-Verfahren für Syrer vorübergehend auszusetzen. Nun wird
       es laut Angaben eines Sprechers aus dem Bundesinnenministeriums
       bereits seit dem 21. Oktober bei allen Herkunftsländern und auch
       wieder bei Syrern angewandt. Ausgenommen ist Griechenland -
       wegen der besonders schlechten Aufnahmebedingungen soll niemand
       in das Land zurückgehen müssen.
       Jeder Einzelfall geprüft
       Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prüfe nun wieder in
       jedem Einzelfall alle Aspekte für einen „Selbsteintritt“
       Deutschlands, also die Übernahme eines Flüchtlings ins nationale
       Verfahren. Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere (CDU)
       betonte jedoch, das habe „mit Zurückweisen an der Grenze nichts
       zu tun“.
       Normalerweise wird bei jedem Asylwerber zwingend geprüft, ob er
       zuerst in einem anderen EU-Land europäischen Boden betreten hat.
       Ist dem so, muss der Betroffene dorthin zurück. Auch wenn das
       Verfahren bereits seit rund zweieinhalb Wochen gilt, hat es
       offenbar bisher kaum Fälle gegeben, in denen Flüchtlinge
       tatsächlich zurückgeschickt wurden.
       SPD offenbar mit Entscheidung überrumpelt
       Entgegen erster Medienberichte war der Chef des Bundesamts für
       Migration und Flüchtlinge (BAMF), Frank-Jürgen Weise, über die
       Wiederaufnahme des Dublin-Verfahrens für Syrer informiert
       gewesen, so sein Sprecher.
       Kalt erwischt dürfte die Entscheidung De Maizieres laut
       Parteikreisen allerdings die SPD-Spitze haben. Das sei im
       Vorfeld nicht in der Regierung besprochen worden. Die Union
       wolle offensichtlich ein „Ordnungssignal“ aussenden. In der SPD
       wird das kritisch gesehen. Kein EU-Land dürfte nun Flüchtlinge,
       die nach Deutschland wollten, noch registrieren, weil sie dann
       unter Umständen postwendend aus der Bundesrepublik
       zurückgeschickt würden, hieß es aus hochrangigen SPD-Kreisen.
       „Es kann nicht sein, dass der Bundesinnenminister, statt für
       Ordnung zu sorgen, die Abläufe fast täglich chaotisiert“,
       kritisierte die SPD-Migratonsbeauftragte Aydan Özoguz. Sie
       erinnerte daran, dass die Rücküberstellungsquoten ohnehin sehr
       gering waren. Deswegen sei im August bewusst auf den
       bürokratischen Aufwand verzichtet worden. Auch die Opposition
       befürchtet durch die Entscheidung vor allem längere
       Asylverfahren.
       Mikl-Leitner dafür
       Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat die Entscheidung
       Deutschlands, syrische Asylbewerber wieder nach dem
       Dublin-Verfahren in andere EU-Länder zurückzuschicken, begrüßt.
       „Das wäre das Signal, auf das wir die letzten Wochen gewartet
       haben - der Wendepunkt von der grenzenlosen Willkommenskultur
       zurück zu einer Kultur der Vernunft und des Augenmaßes“, teilte
       sie am Dienstagabend der APA mit.
       „Ich habe immer davor gewarnt, dass das ersatzlose Streichen
       Dublins zu einer Verschärfung der Schieflage in Europa führt.
       Genau damit hat Europa jetzt zu kämpfen. Ich habe auch immer
       gesagt, dass Österreich weiterhin an Dublin festhält.
       Dementsprechend laufen aktuell auch rund 3.700 Dublin-Prüfungen
       in Österreich“, bekräftige Mikl-Leitner. „Es ist gut, dass jetzt
       auch Deutschland wieder gänzlich zum Dublin-System zurückkehren
       will. Jetzt ist es aber auch notwendig, diese Nachricht auch
       deutlich in die Welt zu senden, damit sie auch wirkt.“
       Verfahren im August ausgesetzt
       Darauf wurde bei Syrern seit August offiziell verzichtet. Die
       Rückführung von Asylwerbern in andere europäische Staaten dürfte
       für Deutschland allerdings kurzfristig schwierig werden. Denn
       nur wenige der Flüchtlinge, die zuletzt ins Land gekommen waren,
       sind zuvor in einem anderen EU-Staat registriert worden.
       Bereits vergangene Woche hatte De Maiziere den Koalitionspartner
       mit einem Alleingang überrumpelt. Er wollte damals wieder im
       Einzelfall klären lassen, ob syrische Antragsteller überhaupt
       den vollen Schutzstatus als Flüchtlinge erhielten. Nach
       Widersprüchen aus dem Kanzleramt und der SPD musste der
       Innenminister zunächst aber einen Rückzieher machen.
       Links
       Deutsches Bundesministerium des Innern
  HTML http://www.bmi.bund.de/DE/Home/startseite_node.html
       SPD
  HTML http://www.spd.de/
       CDU
  HTML https://www.cdu.de/
       ÖVP
  HTML https://www.oevp.at/Home.psp
  HTML http://orf.at/stories/2309148/2309147/
       #Post#: 2201--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: Ilmen Date: November 10, 2015, 2:04 pm
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       Frühere „Bildungshochburg“ in Trümmern
       Von den 708.000 syrischen Kindern im Pflichtschulalter bekommen
       derzeit nur 212.000 Unterricht. Rund eine halbe Million sei
       drauf und dran, den Weg zu Bildung und den damit verbundenen
       Zukunftschancen für immer zu verpassen, schreibt die
       Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) in einem
       aufrüttelnden Dossier unter dem Titel „Wenn ich mir meine
       Zukunft vorstelle, sehe ich nichts“.
       Der Titel des Dossiers ist ein Zitat aus einem der vielen
       Einzelfallbeispiele, die HRW neben bisher unbekanntem aktuellem
       Zahlenmaterial auflistet, etwa das Schicksal des elfjährigen
       Radwan: „Ich habe die Schule geliebt, ich habe so gerne
       Mathematik gelernt und ich vermisse die Schule sehr“, wird er
       dort zitiert. Heute arbeitet er Zwölfstundenschichten in einer
       Näherei in der Türkei, um seine verwitwete Mutter zu
       unterstützen.
       Geldmangel und bürokratische Hürden obendrein
       400.000 der Kinder halten sich als Flüchtlinge in der Türkei
       auf. HRW verschweigt dabei nicht die Bemühungen des türkischen
       Bildungsministeriums, die Kinder in das Schulsystem
       einzugliedern. Die umfassende Gewährleistung von Bildung
       scheitert einerseits am Geld, andererseits aber auch an
       bürokratischen Hürden. Viele Kinder, die dem Unterricht auf
       Türkisch sogar folgen könnten, bekommen laut dem Report nicht
       die nötigen Zulassungen.
       In den meisten Fällen scheitert der Unterricht an
       Sprachbarrieren. Unterstützung für Arabisch sprechende Kinder im
       Unterricht gibt es abgesehen von ein paar Vorzeigeprojekten
       nicht. Eigeninitiative wird großteils unmöglich gemacht. Freie
       Schulen, die sich bilden wollen, bekommen nicht die nötigen
       Zulassungen. Darüber hinaus müssen die weitaus meisten Kinder
       durch Arbeit vor allem im Textilgewerbe für ihren eigenen
       Unterhalt aufkommen.
       Insgesamt drei Millionen aus dem System gekippt
       Der Weg dieser Generation ohne Bildung ist laut HRW
       vorgezeichnet: Die Kinder würden entweder „auf der Straße
       landen, nach Syrien zurückgehen und im Kampf sterben, zu
       Extremisten radikalisiert oder bei dem Versuch, nach Europa zu
       gelangen, im Ozean sterben“, warnt HRW. Problematisch ist vor
       allem, dass immer mehr syrische Flüchtlinge sich außerhalb
       jeglicher staatlicher Einrichtungen in der Türkei befinden.
       Innerhalb der offiziellen Lager liegt die Unterrichtsquote bei
       92 Prozent, außerhalb bei null.
       Das Problem ist jedoch noch weit größer: Betrachtet man nicht
       nur die Gruppe der Schulpflichtigen, sondern auch Bildungswege
       darüber hinaus, kommt man auf die - auch von der UNICEF als
       korrekt bestätigte - Zahl von drei Millionen jungen Syrern, die
       aus dem Bildungssystem gefallen sind. Noch einmal dramatischer
       wird die Lage dadurch, dass Syrien vor dem Krieg eine der
       „Bildungshochburgen“ der Region und damit nicht zuletzt auch
       geopolitisch stabilisierend war.
       „Ich habe lesen lernen wirklich gemocht“
       Vor dem Krieg hatte Syrien eine Pflichtschulabschlussrate von 92
       Prozent. 82 Prozent der Kinder erreichten auch den Abschluss der
       siebenten und achten Schulstufen, mit einer in der Region nicht
       vergleichbaren Ausgewogenheit zwischen Mädchen und Buben. Die
       Türkei selbst müsse bürokratische Barrieren abbauen, fordert
       HRW.
       Bei der finanziellen Seite sieht die Organisation vor allem
       internationale Geldgeber in der Pflicht.
       HRW will vor allem das Problembewusstsein im Hinblick auf diese
       gefährdete Generation stärken, ohne deren Bildung der Aufbau
       einer syrischen Zukunft kaum möglich sein wird. Auch kleine
       Schritte würden helfen: Der heute neunjährige Mohammed etwa, der
       seit drei Jahren keine Schule mehr gesehen hat, wird in dem
       Bericht mit seinem größten Wunsch nach einem Lesebuch zitiert,
       damit er sich selbst Lesen und Schreiben beibringen könne, denn
       er habe „lesen lernen wirklich gemocht.“
       Links:
       HRW-Report
  HTML https://www.hrw.org/node/282910/
       Türkisches Erziehungsministerium (englisch)
  HTML http://www.meb.gov.tr/meb_haberindex.php?dil=en
       HRW
  HTML https://www.hrw.org/
       Helfen. Wie wir.
  HTML http://helfenwiewir.at/
  HTML http://orf.at/stories/2309148/2308901/
       #Post#: 2202--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: Ilmen Date: November 10, 2015, 2:10 pm
       ---------------------------------------------------------
       Viele Streitpunkte
       Wer mehr kooperiert, erhält auch mehr Geld. Nach diesem Prinzip
       will die EU die Afrikaner in der Flüchtlingskrise zur
       Zusammenarbeit bewegen. Die Rücknahme abgelehnter Asylbewerber
       bleibt ebenso wie die legale Einwanderung strittig. Ein
       Flüchtlingsgipfel soll helfen.
       Die legale Einwanderung nach Europa und die Rücknahme
       abgelehnter Asylbewerber bleiben zwischen der EU und Afrika
       umstritten. Bei einem Sondergipfel zur Flüchtlingskrise werden
       Spitzenpolitiker aus 28 EU-Staaten und 35 afrikanischen Staaten
       am Mittwoch und Donnerstag im maltesischen Valletta über einen
       Aktionsplan beraten.
       EU verpflichtet sich zu Hilfe
       Laut Entwurf für den Text verpflichtet sich die EU, den
       Afrikanern dabei zu helfen, zurückgeschickte Armutsmigranten und
       abgelehnte Asylbewerber wieder aufzunehmen. Die Behörden
       erhalten Unterstützung dabei, die Menschen zu identifizieren und
       wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Zugleich sagt Europa
       zu, dabei zu helfen, die Lebensbedingungen der Afrikaner zu
       verbessern. Gemeinsam wollen beide Seiten den Kampf gegen
       kriminelle Schlepperbanden verstärken, damit sich weniger
       Menschen auf den Weg nach Europa machen.
       Bis spätestens Ende 2016 sollen die meisten Maßnahmen umgesetzt
       sein. Finanziert werden soll das auch über den bereits
       beschlossenen Hilfsfonds der EU von 1,8 Milliarden Euro für
       Afrika. Dabei soll das Prinzip „More for more“ (Mehr für mehr)
       gelten - wer mehr kooperiert, erhält auch mehr Hilfe.
       Unstimmigkeiten bei legaler Migration
       Bei der legalen Migration gebe es noch Unstimmigkeiten unter den
       Europäern, sagte ein EU-Diplomat am Montag in Brüssel. Einige
       EU-Staaten seien flexibel und setzten auf Saisonarbeiter,
       Jugendprogramme und Migranten auf Zeit. „Andere Staaten haben
       damit noch Probleme.“ Die Afrikaner forderten, dass der Entwurf
       für den Aktionsplan ergänzt werde. So hatten einige Quoten für
       die Einwanderung gefordert, was bei den Europäern auf Ablehnung
       stößt.
       Die EU-Staaten bestünden darauf, dass die afrikanischen Staaten
       die bereits bestehenden Rückübernahmeabkommen auch wirklich
       umsetzten. In der Praxis funktioniert das oft nicht, weil die
       lokalen Behörden nicht kooperieren. Nur 40 Prozent aller
       Flüchtlinge, die zur Rückkehr aufgefordert wurden, verlassen
       wirklich Europa. Viele Afrikaner sind nach EU-Einschätzung nicht
       schutzbedürftig, sondern wollen lediglich der Armut entkommen
       und werden deshalb zurückgeschickt.
       Balkan-Route am wichtigsten
       Das Mittelmeer ist inzwischen nicht mehr die wichtigste Route
       nach Europa. Nach Angaben von EU-Diplomaten nimmt derzeit nur
       noch einer von sieben Flüchtlingen diesen Weg - der Großteil
       kommt über den Balkan.
       Von den eingeladenen 35 afrikanischen Staaten wird die Hälfte
       durch ihre Staats- oder Regierungschefs vertreten, die anderen
       schicken hochrangige Politiker. Nach dem Treffen mit den
       afrikanischen Vertretern werden die EU-Staats- und
       -Regierungschefs am Donnerstagnachmittag in informeller Runde
       über weitere Maßnahmen in der Flüchtlingskrise beraten.
       Link:
       Europäischer Rat zum Gipfel
  HTML http://www.consilium.europa.eu/de/meetings/international-summit/2015/11/11-12/
  HTML http://orf.at/stories/2309148/2309150/
       #Post#: 2206--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: Ilmen Date: November 10, 2015, 2:32 pm
       ---------------------------------------------------------
       Mikl-Leitner-Lob für slowenischen Vorstoß
       Im laufenden Koalitionshickhack rund um die von Innenministerin
       Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) angekündigten „baulichen
       Maßnahmen“ am Grenzübergang Spielfeld soll am Mittwoch bei
       Verhandlungen mehrerer Regierungsmitglieder eine Entscheidung
       gefällt werden. Ein Konzept liegt laut Vizekanzler Reinhold
       Mitterlehner (ÖVP) bereits vor - offenbar hat dieses bisher aber
       selbst Kanzler Werner Faymann (SPÖ) noch nicht gesehen.
       Als Teilnehmer an den Beratungen wurden von Faymann neben
       Mikl-Leitner auch Staatssekretär Harald Mahrer, Außenminister
       Sebastian Kurz (beide ÖVP) sowie Kanzleramtsminister Josef
       Ostermayer (SPÖ) genannt. Zuvor berichtete die APA zudem von
       einem Treffen zwischen Mikl-Leitner und Verteidigungsminister
       Gerald Klug (SPÖ). Erklärtes Ziel ist Faymann zufolge eine
       Einigung, wie „mit baulichen und anderen organisatorischen
       Maßnahmen“ die Kontrolle an Österreichs Grenzen verbessert
       werden kann.
       Debatte: Welche Maßnahmen sind zu ergreifen?
       Mikl-Leitner hatte über einen Ministeriumssprecher bereits am
       Sonntag eine Entscheidung „bis spätestens Mittwoch“
       angekündigt, damit man dann schnell in die Umsetzung der
       baulichen Maßnahmen komme. Ungeachtet eines offenbar bereits
       vorliegenden Konzepts wollte sich Mikl-Leitner unterdessen auch
       am Dienstag noch nicht in die Karten schauen lassen.
       25 Kilometer für Spielfelds Bürgermeister „zu lang“
       Zu einem „Kurier“-Bericht, wonach es sich um eine
       Sperre von 25 Kilometer Länge handeln soll, sagte sie:
       „Ich werde zu dem Konzept nichts sagen.“ Bestätigt
       wurde von ihr lediglich, dass es zur Umsetzung von derartigen
       Grenzsicherungen Verhandlungen mit den Grundstückeignern geben
       müsse, auf deren Grund die Sperren errichtet werden. Der
       Bürgermeister von Spielfeld, Reinhold Höflechner, bezeichnete
       „bauliche Maßnahmen“ an der
       österreichisch-slowenischen Grenze indes für
       „notwendig“, den kolportierten 25-Kilometer-Zaun
       gleichzeitig aber als zu lang - mehr dazu in oesterreich.ORF.at.
       „Österreich wird nicht eingezäunt“
       Ungeachtet der Sticheleien zwischen den Koalitionspartnern
       glaubt unterdessen Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ),
       dass in der Regierung grundsätzlich Konsens herrsche. Man solle
       die Energie allerdings nicht in Wörter wie „Zaun“
       stecken. In Österreich werde es Bures zufolge auch „keinen
       Orban-Zaun“ geben, sie habe noch von niemandem in der
       Regierung gehört, dass so etwas gewollt sei: „Österreich
       wird nicht eingezäunt.“
       Es gehe nicht darum, einen Zaun rund um Österreich zu errichten,
       sondern um Ankommende bestmöglich zu kontrollieren, sagte in
       diesem Zusammenhang auch Faymann. Auch laut Mitterlehner will
       man keine „vollkommene Abschottung“. Eine solche sei
       dem Vizekanzler zufolge aber schon aus rechtlichen Gründen nicht
       möglich.
       „Volle Unterstützung“
       Von Bedeutung dürften daher auch die von Slowenien am Dienstag
       angekündigten „technischen Barrieren“ an seiner
       Grenze zu Kroatien sein. Mitterlehner bezeichnete das als ein
       Signal an alle anderen EU-Staaten, dass es so wie derzeit nicht
       weitergehen könne. Faymann sprach sich prinzipiell dafür aus,
       die EU-Außengrenzen zu schützen, wobei er hier vor allem die
       Grenzen Italiens und Griechenlands im Auge hat.
       Begrüßt wurde der Vorstoß in Slowenien auch von Mikl-Leitner.
       „Unsere slowenischen Partner haben uns über ihre
       Entscheidung informiert. Und selbstverständlich begrüße ich
       diese Entscheidung“, erklärte die Innenministerin in einer
       Stellungnahme. Die Entscheidung der slowenischen Regierung, den
       Grenzschutz zu verstärken, sei Mikl-Leitner zufolge
       „absolut richtig“: „Damit beweisen unsere
       Nachbarn, dass sie verantwortungsvoll mit unserer gemeinsamen
       Außengrenze umgehen und haben dafür unsere volle
       Unterstützung.“
       Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel bezeichnete die Ankündigung
       der slowenischen Regierung unterdessen als ein Zeichen für die
       Defizite in der EU-Flüchtlingspolitik. Sloweniens Vorgangsweise
       zeige nur „die Dringlichkeit, mit der wir an einer
       gesamteuropäischen Lösung arbeiten müssen“, so Merkel am
       Dienstag in Berlin. Auf direkte Kritik an der slowenischen
       Regierung verzichtete sie.
       „Wenn nötig, auch einen Zaun“
       Um eine humanitäre Katastrophe auf slowenischem Gebiet zu
       verhindern und zum Schutz der Schengen-Grenze werde sein Land in
       den kommenden Tagen damit beginnen, Barrieren aufzustellen,
       „wenn nötig, auch einen Zaun“, erklärte zuvor der
       slowenische Premier Miro Cerar bei einer Pressekonferenz.
       Slowenien schließe damit seine Grenze nicht, betonte Cerar, die
       technischen Mittel sollen aber dazu dienen, den Zustrom zu
       kontrollieren. Cerar zufolge handle es sich um eine vorläufige
       Maßnahme. Als Hintergrund der Vorgangsweise gelten Cerar zufolge
       die in den kommenden Tagen wohl wieder steigenden
       Flüchtlingszahlen - aber auch „Informationen“,
       wonach Österreich künftig nur noch 6.000 Flüchtlinge pro Tag
       über die Grenze lassen wolle.
       FPÖ-Strafanzeige gegen Regierungsmitglieder
       Die FPÖ brachte unterdessen wie angekündigt bei der
       Staatsanwaltschaft Wien eine Anzeige gegen Regierungsmitglieder
       wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch in der Handhabung der
       Flüchtlingskrise ein. „Seit Anfang September konnten
       Hunderttausende Personen unkontrolliert über die Grenze nach
       Österreich einreisen“, begründete FPÖ-Obmann
       Heinz-Christian Strache das Vorgehen.
       Die Anzeige richtet sich gegen Innenministerin Mikl-Leitner
       wegen „vorsätzlicher Unterlassung der Vollziehung des
       Fremdenpolizeigesetzes“, gegen Kanzler Faymann wegen
       Beitrags dazu sowie gegen Verteidigungsminister Gerald Klug
       (SPÖ) und Verantwortliche der ÖBB.
       Grüne fordern „verbesserte Infrastruktur“
       Klar gegen einen Zaun in Spielfeld sprechen sich die Grünen aus.
       Die dortige Situation „braucht verbesserte Infrastruktur
       und Unterstützung vor Ort“, sagte Parteichefin Eva
       Glawischnig am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Im Winter
       seien Warte- und Aufenthaltsräume notwendig. Glawischnig
       verstehe zudem nicht, warum es nicht mehr Unterstützung durch
       das Bundesheer gebe.
       Wie auch immer der Zaun heißen oder aussehen möge, er werde
       sicherlich ein Flop, ist Team-Stronach-Klubobmann Robert Lugar
       überzeugt. Er hält strenge Kontrollen, Registrierungen und
       Rückschiebungen für geboten, wenn kein Asylgrund vorliegt. Das
       wäre „das Signal, dass drei Viertel derer, die kommen,
       nicht bleiben können“.
       Links:
       Bundeskanzleramt
  HTML http://www.bundeskanzleramt.at/
       Innenministerium
  HTML http://www.bmi.gv.at/
       Deutsche Bundeskanzlerin
  HTML http://www.bundeskanzlerin.de/
       Slowenische Regierung
  HTML http://www.vlada.si/en/
       SPÖ
  HTML https://spoe.at/
       ÖVP
  HTML https://www.oevp.at/
       FPÖ
  HTML http://www.fpoe.at/
       Die Grünen
  HTML https://www.gruene.at/
       
       TS
  HTML http://www.teamstronach.at/
  HTML http://orf.at/stories/2309111/2309109/
       Zitat: FPÖ-Strafanzeige gegen Regierungsmitglieder
       Ergo: Da lobe ich mir den HC-Strache, so was wie ihn bräuchte
       Deutschland auch - ja, das würde Deutschland gut tun. Denn das
       Vertrauen in die Alten Volksparteien befindet sich bei den
       allermeisten Republikbürgern am Arsche des Propheten Jonathan
       und geht mit dem Spülwasser ab zum Klärwerk. Mal sehen ob, nach
       der Klärung, das Wasser wieder sauber sein wird.
  HTML http://www.fpoe.at/fileadmin/user_upload/www.hcstrache.at/images/hcstrache1.pnghttp://www.fpoe.at/fileadmin/user_upload/www.hcstrache.at/images/at_stark.jpg
       FPÖ-Abgeordnete decken auf: Fast 100 Asylanträge aus dem
       Gefängnis
       Gewalt an Schulen: 118 tätliche Angriffe
       Die freiheitlichen Abgeordneten sind im Parlament mit Abstand
       die fleißigsten. Sie bringen die meisten parlamentarischen
       Anfragen an die Minister ein. Dadurch geling es immer wieder,
       die Wahrheit hinter der schöngefärbten rot-schwarzen Propaganda
       zu erforschen oder gravierende Missstände in der Verwaltung
       aufzudecken.
       Die Neue Freie Zeitung (NFZ) berichtet wöchentlich in der Rubrik
       „FPÖ-Abgeordnete decken auf“ über die spannendsten
       Ergebnisse freiheitlicher parlamentarischer Anfragen. In der
       aktuellen Ausgabe:
       Fast 100 Asylanträge aus dem Gefängnis
       Asylwerber werden – wie Medienberichte und auch die
       Kriminalstatistik belegen – häufig kriminell. Doch auch
       der umgekehrte Weg ist möglich. Wie der
       FPÖ-Nationalratsabgeordnete Christian Lausch durch eine
       parlamentarische Anfrage an das Innenministerium erfuhr,
       stellten im Jahr 2014 insgesamt 84 Personen aus der
       Untersuchungs- oder Strafhaft heraus einen Asylantrag, im Jahr
       2013 suchten sogar 91 Strafgefangene um Schutz an. Sehr stark
       vertreten waren Algerier mit 10 Ansuchen 2013 und 13 Ansuchen
       2015 sowie Staatsangehörige von Serbien, Marokko und Nigeria. Ob
       Asyl gewährt wurde, wird vom Ministerium nicht erhoben.
       Hintergrund-Informationen:
       Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Christian Lausch betreffend
       Asylstatus für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene
       Anfragebeantwortung durch Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP)
       Gewalt an Schulen: 118 tätliche Angriffe
       
       Schon in der Volksschule werden Kinder Opfer von Gewaltattacken
       ihrer Mitschüler. Einen besonders brutalen Vorfall, bei dem
       türkisch-stämmige Kinder einem Buben ein Kreuz in den Rücken
       geritzt haben sollen, nahm der Nationalratsabgeordnete Peter
       Wurm zum Anlass, beim Innenministerium die Zahlen zu
       recherchieren. Eine Auswertung der tätlichen Angriffen nach
       Schultypen konnte Ministerin Mikl-Leitner (ÖVP) nicht vorlegen.
       Insgesamt wurden 2014 in Österreichs Schulen 118 tätliche
       Angriffe registriert, 115 davon auch aufgeklärt. Negativer
       Spitzenreiter war Wien mit 24 vor Niederösterreich mit 21
       Anzeigen. In 25 Fällen waren die Täter und in 16 Fällen die
       Opfer der Angriffe Ausländer. Ob bei österreichischen
       Staatsbürgern Migrationshintergrund vorliegt, wird in der
       Statistik nicht erfasst.
       Hintergrund-Informationen:
       Anfrage des FPÖ-Abgeordneten Peter Wurm betreffend Gewalt an
       Schulen
       Anfragebeantwortung durch Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP)
  HTML http://www.fpoe.at/artikel/fpoe-abgeordnete-decken-auf-fast-100-asylantraege-aus-dem-gefaengnis/
  HTML https://www.youtube.com/results?search_query=fp%C3%B6
  HTML https://www.youtube.com/user/FPOETVonline
       HC Strache Rap 2013: „Steht auf, wenn ihr für HC seid!"
  HTML https://i.ytimg.com/vi/8aWgT7dlAY0/mqdefault.jpg
  HTML https://www.youtube.com/watch?v=8aWgT7dlAY0
  HTML https://youtu.be/8aWgT7dlAY0
       Endlich ist er da: HC Straches neuer Rap! HC Strache nimmt in
       „Steht auf, wenn ihr für HC seid!" die Schwächen der
       politischen Mitbewerber humorvoll aufs Korn und präsentiert
       bessere Lösungen für Österreich. Abgeordnete und Mitarbeiter des
       FPÖ-Parlamentsklubs wirken im Video mit.
  HTML https://youtu.be/8aWgT7dlAY0
  HTML https://youtu.be/8aWgT7dlAY0
       #Post#: 2207--------------------------------------------------
       Re: Flüchtlingskrise führt zu Verteilungskonflikte in Deutschlan
       d und Europa: Krieg kommt!
       By: Ilmen Date: November 10, 2015, 2:52 pm
       ---------------------------------------------------------
       Immer wieder Österreich - Bleib mei Heimat du mei Wien
       (FPÖ-Wahlkampfhymne 2015)
  HTML https://i.ytimg.com/vi/TTujeCZoiyo/mqdefault.jpg
       Das offizielle Video zur Wahlkampfhymne der Wiener FPÖ, gesungen
       von Werner Otti.
       MP3-Download:
  HTML http://bit.ly/1UrQVt7
  HTML https://youtu.be/TTujeCZoiyo
  HTML https://youtu.be/TTujeCZoiyo
  HTML https://youtu.be/TTujeCZoiyo
       *****************************************************
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