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#Post#: 1138--------------------------------------------------
Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: черво&
#1085;ец Date: October 20, 2015, 6:25 am
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Als ich mich vor einigen Jahren entschloß, reinen Tisch zu
machen mit meiner Zettelwirtschaft, Bank- und
Versicherungsverträgen, stellte ich nach kurzer Zeit fest: EMs
sind nur der erste Schritt zur Unabhängigkeit.
»Gold kann man nicht essen«
Zitat eines unbekannten Forumteilnehmers und EM-Kritikers mit
Hohlraumversiegelung
Mir wurde bewußt, daß nun noch weitere wichtige Schritte folgen
müßten, wenn ich nicht am Folgetag des möglichen Crashs mit
einem Krügerrand beim Bäcker stehen wollte.
So legte ich mir in den letzten Jahren einige wertvolle (sic!)
Vorräte an, die weit besser performt haben als die
Österreichischen Philharmoniker. Und mehr und mehr war
festzustellen, daß man mit langweiligen Vorräten, ekligem
Dosenfraß und Wasser doch einige Vorzüge, sogar Lebensqualität
genießt, an die man zunächst gar nicht gedacht hatte.
Ich möchte hier aufrufen Eure Anregungen, Empfehlungen,
Erfahrungen und Fragen einzubringen, auf daß wir alle am Tag-X
gut vorbereitet sind.
Wer immer noch nicht weiß was gemeint ist, dem hilft das hier
auf die Sprünge:
American Blackout (Deutsch)
HTML https://www.youtube.com/watch?v=KYvlRrS2lfI
#Post#: 1139--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: JobelAg Date: October 20, 2015, 6:31 am
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Also in gewisser Weise bin ich (mit meinen Möglichkeiten) auch
einer dieser "Prepper", wenngleich auch nicht so extrem wie
manche, die sich irgendwo im Wald Höhlen graben.
Grade nicht soviel Zeit, aber zur Vorratshaltung kann ich schon
auch was beitragen. Mehr später. Guter Threadvorschlag!
#Post#: 1140--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: derFranke Date: October 20, 2015, 6:36 am
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Meiner Meinung ist das wichtigste Freunde Bekannte Verwandte
auf die du dich verlassen kannst!!!
Dann hilft auf jeden Fall auch eine gut gefüllte Speisekammer,
nebst einem Holzofen!!!
#Post#: 1141--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: черво&
#1085;ец Date: October 20, 2015, 6:53 am
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Wie geschieben bin also schon seit ein paar Jahren Vorsorger,
also "Prepper" und möchte möglichst gut auf kommende Szenarien
vorbereitet sein, bzw. die mit meinen Mitteln erreichbar besten
Optionen haben.
Ich habe ein wichtige Frage und würde gern Eure Einschätzungen
dazu lesen.
Angesichts der sich überschlagenden Ereignisse und der
drohenden, praktisch schon jetzt sich abzeichnenden
Zukunftsszenarien komme ich immer mehr dazu ein Außendepot für
"Wertsachen" inkl. Nahrungsmittel, evtl. Notfallmedizin in
Erwägung zu ziehen. Vielleicht ist es momentan noch zu früh sich
festzulegen - es kann aber zu spät sein, wenn man sich in drei
Monaten oder einem halben Jahr erst Gedanken macht.
Natürlich gibt es das Verlustrisiko. Ich sehe aber auch
inzwischen das Verlustrisiko gegeben, wenn marodierende Horden
um die Häuser ziehen und temporär auch mal einziehen. Es gibt ja
schließlich zu essen, zu trinken und es ist warm. Seine
Siebensachen bei "Most und Kartoffeln" zu lagern ist vielleicht
in diesem Fall nicht die beste Option. Zwar eine, aber es gibt
sicher noch weitere. (klar, Bankschließfach, rofl)
Ein Außendepot bei Vertrauenspersonen halte ich auch für
kritisch, wenn es sich nicht dabei um engste Familienmitglieder
handelt. Wenn die Verhältnisse sich dramatisch ändern und diese
Vertrauenspersonen meine Ansichten zwar ertragen, aber selbst
nicht vorgesorgt haben, kommt es bei diesen schnell zu
unerwartetem Mehrbedarf und damit zusammenhängenden
Kurzschlußhandlungen.
Ein Außendepot sollte m.M.n. einfach zu erreichen sein, am
besten in fußläufiger Entfernung und fernab lästiger Beobachter.
In dichtbesiedelten Gegenden ein schwieriges Unterfangen.
Leider erlebe ich in meiner Stadt, daß trotz permanentem
Geldmangel Industriebrachen, leerstehende Häuser rückgebaut
werden. Gern wird auch mit Geldern der E.U. oder einer
Finanzheuschrecke die alte Bahnline zu einer schicken Jogging-,
Erlebnis-, Freizeit-Gelegenheit umfunktioniert, so daß aus dem
stillen Plätzchen nach zwei Monaten Bauzeit ein Grillplatz mit
High-Tech-WC geworden ist, der Tag und Nacht "bespielt" wird.
Auch der Friedhof wird momentan stark genutzt, schließlich
handelt es sich hierbei um eine gute Einnahmequelle für die
Gemeinden. Allerdings sehe ich durchaus die Möglichkeit, daß
sich unsere neuen Mitbürger durch Kreuze, aber auch durch
sechseckige Sterne schonmal zur Spontanausübung ritueller
Bräuche ermutigt fühlen, was in logischer Folge bedeutet, daß
aus dem Friedhof in absehbarer Zeit ein mit E.U.-Fördermitteln
gesponserter, schicker Parkplatz wird.
Schätze auf fremden Grund sind sowieso eine heikle Sache, siehe:
Auszug aus Anwaltauskunft.de
HTML https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/freizeit-alltag/460/finderlohn-was-gilt-rechtlich-bei-funden/:<br
/>„Hadrianische Teilung“: Der Finder erhält die eine Hälfte des
Schatzes, die andere Hälfte geht an den Eigentümer des
Fundortes, also in der Regel an den Grundstücksbesitzer.
Die meisten Bundesländer haben aber umstrittene Regelungen
eingeführt, mit denen sie sich bestimmte Schatzfunde komplett
aneignen können. Wer in Berlin mittelalterlichen Schmuck
ausgräbt, droht komplett leer auszugehen – selbst wenn er auf
seinem eigenen Grundstück fündig wird. Wer einen solchen Fund
nicht meldet, kann sich sogar strafbar machen. Als Begründung
für ihren Zugriff auf die Schütze führen die Länder deren
kulturellen Wert an (sieh' mal einer an).
Auch der Fund wertvoller Bodenschätze im eigenen Vorgarten lohnt
sich nicht wirklich: Gold, Silber oder Erdöl sind vom
Grundstückseigentum gesetzlich ausgenommen. (wer hätte das
gedacht ...)
Wie also haltet Ihr es?
Alles immer sofort zur Hand?
Alles eingemauert?
Alles im Safe?
Oder die "Papillon"-Methode?
Freue mich auf ernstgemeinte Antworten und kluge
Lösungsvorschläge.
Goldige Grüße
Tscherwo
P.S.: Nochwas vergessen - Selbst die geringste Vorsorge ist
besser als gar keine Vorsorge.
#Post#: 1142--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: derFranke Date: October 20, 2015, 7:46 am
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da bin ich deiner Meinung,
natürlich ist es bei uns auf dem Land komplett anders.
Aus Omas Besitz ist da noch ein Bauernhof im Familienbesitz, mit
Scheune, Stallungen
und Plumpsklo!
2 dt. Schäferhunde bewachen dieses Grundstück und alles darauf,
somit ist die Aufteilung sicher gestellt!
#Post#: 1144--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: JobelAg Date: October 20, 2015, 10:43 am
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Ausschlußverfahren:
Also die Papillon-Methode ist mir zu unpraktisch. Bekomme da die
10Unzer Koalas nicht so leicht unter ;o))
#Post#: 1173--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: &#1095;&#1077;&#1088;&#1074;&#1086;&
#1085;&#1077;&#1094; Date: October 21, 2015, 4:55 am
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Lieber Jobel,
gerade von Dir hätte ich gedacht, daß Du die zehn Unzer für
besondere Anlässe erworben hast^^
Ich habe mir sagen lassen, danach fühlt man sich so leicht wie
ein Schmetterling. Leider kann ich nicht selber Auskunft darüber
geben, da ich meine Objekte der Begierde schon nach kurzer Zeit
entsprechend der anatomischen Kapaziäten ausgesucht habe. Mir
fällt hier noch die goldene Uhr aus "Pulp Fiction" ein, wer
hätte nicht gern so ein schönes Erbstück, voller sinnenfroher
und kostbarer Erinnerungen.
Aber nochmal die Frage in die Runde, bzw. Außendepot:
Alles immer sofort zur Hand?
Alles eingemauert?
Alles im Safe?
Freue mich immer noch auf ernstgemeinte Antworten und kluge
Lösungsvorschläge.
Die "Papillon"-Methode hatte Jobel für sich ja schon
ausgeschlossen, weil die Augen wieder größer waren als der ...
#Post#: 1382--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: ussuriamur Date: October 27, 2015, 7:39 am
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Zwei Gedanken nur:
1. Vergesst niemals Euer Versteck einer anderen
Vertrauensperson mitzuteilen - man ist oft schneller weg als man
glauben moechte, ich meine fuer immer...
2. mE ist ein tolles Versteck in einer Tuere - Vollholz wenn es
geht - natuerlich das eigene Haus waere gut --- auf der
Oberseite der Tuere mit einer Bohrmaschine Loecher eines neben
dem anderen, so tief wie man moechte, ich habe max. 14 mm
Bohrer, dann schoen ausarbeiten, da passen viele Scheine und
Muenzen rein, leicht zugaenglich, es ist noch nie ein Einbrecher
oder Dieb auf die Idee gekommen, dort zu suchen. Es gibt ja auch
noch andere Sachen, die sonst niemand zu finden braucht - der
eine schnupft, der andere raucht...
3. Wer es sich zutraut, auch eine el. Verteilerkasten ist ein
gutes Versteck, aufpassen, wenn man fuer Arbeiten in diesem
Bereich einen Handwerker braucht, dass es nicht er ist, der das
dann findet.
Tresor ist einfach zu buergerlich und jeder stuerzt sich
darauf...
#Post#: 1417--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: &#1095;&#1077;&#1088;&#1074;&#1086;&
#1085;&#1077;&#1094; Date: October 27, 2015, 6:41 pm
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Danke ussuriamur für Deine interessanten Einblicke!
Wichtig ist natürlich beim Verstecken, daß man nicht alles auf
denselben Haufen packt. Problematisch wird es wenn man zuviele
Verstecke hat. Ich habe mal gehört, daß selbst Eichhörnchen nur
30% der Nüsse/Vorräte wiederfinden, die sie verstecken. Da habe
ich momentan noch eine bessere Quote ;)
Hast Du auch irgendwo ein Versteck außerhalb der Wohnung/des
Hauses? Oder ist Dir das zu riskant?
Gruß Tscherwo
#Post#: 1421--------------------------------------------------
Re: Krisenvorsorge, Strategien, Notvorräte
By: ussuriamur Date: October 28, 2015, 1:45 am
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Da hast Du Recht, Tscherwo - so geht es mir auch, aber das ist
Gedaechtnistraining, jeden Tag vor dem Einschlafen alle
Verstecke im Kopf nochmal durchgehen.
Eine sehr gute Moeglichkeit ist noch ein el. Boiler - den in der
Garage meinetwegen montieren, ziemlich hoch an die Wand - vorher
oben ein Loch reinmachen mit einer Stichsaege, durch die
Isolation zuerst, dann durch den Boiler saegen, hoch deshalb,
dass man das von unten nicht sehen kann. Die Zuleitungen nicht
vergessen, die muessen wie echt aussehen, dann kannst Du ruhig
schlafen. Wenn man gerne schraubt, kann man den auch aufmachen
von unten und die Heizung ausbauen und wieder einbauen nach der
Beschickung...
Mit Verstecken aussen muss man sehr vorsichtig sein, man glaubt
es gar nicht, dass die Waende manchmal Augen haben. --- Die
Wahrscheinlichkeit einen Fall zu ueberleben, dass man auf
Aussenverstecke angewiesen ist, ist auesserst gering. Das Haus
muesste von einer Bombe getroffen worden sein, oder die Siedler
haetten das schon uebernommen und in beiden Faellen muesste man
ausserhalb des Hauses gewesen sein.
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