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DIR Return to: Politik Geld Waehrung Edelmetalle Krisen Weltgesche...
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#Post#: 2258--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: derFranke Date: November 11, 2015, 7:16 am
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Wörtlich heißt es in der Notiz schließlich: „Aus diesem Grund
empfehlen wir, weiterhin höhere Cashbestände als normal zu
halten und Gold beizufügen […] Vor dem Hintergrund der extremen
Liquidität, Profite, technischen Störungen, Regulierung,
Einkommensungleichheit … das Potenzial eines reinigenden
Verfalls der Vermögenswerte kann nicht ausgeschlossen werden.“
Als wahrscheinlichste Auslöser/Einflussfaktoren nennt BoA:
Konsum(Einbruch), Zinsen, Aktien der Kategorie „A“, Spekulation,
Gewinnmitnahmen.
BoA sieht derzeit zwei auffällige Entwicklungen als Warnsignale:
Investoren äußerten sich optimistisch, hielten aber abwartend
ein hohes Maß an Cash. US-Aktien befänden sich auf
Rekord-Niveau, Aktienfonds verzeichneten aber Abflüsse
HTML http://www.goldreporter.de/bank-of-america-warnt-vor-crash-und-empfiehlt-gold-und-cash/gold/54255/
also ich mag das virtuelle Geld nicht, virtueller Sex und Frauen
taugt auch nichts,
also ich will alles in natura Gold, Sex, Frauen und auch Bier
und der Rauch!
#Post#: 2357--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: Ilmen Date: November 12, 2015, 11:20 am
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EURO IN GROSSER GEFAHR! Wann bricht die Euro Währung
auseinander? Je mehr Eiserne Vorhänge gebaut werden um so
schlechter wird es dem Euro ergehen! Eines bricht niemals: Gold
& Silber und weitere gute Edelmetalle....
..................................................
Geld Portugal: Eine Firma bestimmt nun den Verlauf der
Euro-Krise......In Portugal hat eine Links-Allianz die Macht
übernommen. Nun droht ein Aufflammen der Euro-Krise. Ob es so
kommt, entscheidet am Freitag eine private Firma – fast
6000 Kilometer von Lissabon entfernt........
HTML http://img.welt.de/img/politik/crop148700474/3209403308-ci16x9-w780/Portugal.jpg
Die linken Oppositionsparteien haben die Mitte-rechts-Regierung
in Portugal gestürzt. 123 der 230 Abgeordneten stimmten im
Parlament gegen das Regierungsprogramm von Ministerpräsident
Pedro Passos Coelho. Quelle: Die Welt.....
Über das Schicksal der Euro-Zone wird derzeit nicht in Lissabon,
Brüssel oder New York entschieden. Kurzfristig könnte die
Währungsunion in eine neue Krise gestürzt werden an einem Ort,
der rund 6000 Kilometer von Lissabon und Brüssel entfernt ist:
Toronto.
In der kanadischen Metropole sitzt die Firma Dominion Bond
Rating Service, kurz DBRS. Die weitgehend unbekannte
Ratingagentur, mit gerade einmal 400 Mitarbeitern, wird am
Freitag turnusgemäß über die Kreditwürdigkeit von Portugal
befinden.
HTML http://img.welt.de/img/finanzen/crop148721065/2500196717-ci3x2l-w780/DWO-FI-Portugal-js-Aufm.jpg
Genau das birgt immense Risiken. Sollten die Kanadier den Daumen
über Lissabon senken, würde Portugal zum Teil von der
Finanzierung durch die Europäische Zentralbank (EZB)
abgeschnitten. Denn die Währungshüter akzeptieren für ihre
Geldgeschäfte nur Anleihen mit einer bestimmten Mindestbonität.
Die EZB folgt einer einfachen Regel. Das jeweils beste Rating
wird zur Beurteilung eines Wertpapiers herangezogen.
Erinnerungen an Syriza werden wach
Was kaum einer weiß. Nicht nur die Noten der drei Großen, S&P,
Moody's und Fitch, spielen eine Rolle, sondern auch die der
Nischenagentur DBRS, die seit 2007 offiziell von der EZB
anerkannt ist. Bei den Kanadiern gilt Portugal gerade noch als
investierbar, bei allen anderen wird das Land mit "Schrott"
bewertet.
Das könnte sich am Freitag ändern, wenn DBRS bei seiner
Rating-Entscheidung auch über die neue politische Situation im
Lande zu befinden hat. Die hat sich am Dienstag dramatisch
geändert.
Nach nur elf Tagen im Amt ist die reformorientierte Regierung
mit einem Misstrauensvotum der linken Opposition entmachtet
worden. Die Allianz aus Sozialisten, Kommunisten, einem linken
Block und den Grünen will nun an die Macht und die Reformen der
Vorgängerregierung wieder rückgängig machen, Staatsbedienstete
wieder einstellen und den Mindestlohn drastisch erhöhen.
„Das wichtigste Ereignis für Portugal ist die
Rating-Entscheidung von DBRS“: Fabio Balboni Analyst HSBC
.....
Das Parteiprogramm erinnert an die griechische Syriza-Bewegung.
Deren Sieg im Januar hatte ebenfalls Bonitätsabstufungen zur
Folge. Und so könnte auch DBRS dem Land das Rating im
Investmentgrade entziehen.
Dann dürfte die EZB nach geltenden Statuten keine Anleihen des
Landes mehr kaufen. Außerdem würden bei Geldgeschäften mit den
portugiesischen Banken keine portugiesischen Staatspapiere mehr
als Pfand akzeptiert.
Pleiterisiko von 16 Prozent
"Das wichtigste Ereignis für Portugal ist die
Rating-Entscheidung von DBRS", meint denn auch Fabio Balboni,
Analyst bei HSBC.
Die Finanzmärkte sind nervös. Dort sind die Renditen für
portugiesische Anleihen kräftig in die Höhe geschossen. Für
zehnjährige Titel muss das Land aktuell 2,82 Prozent bezahlen,
ganze 218 Basispunkte (2,18 Prozentpunkte) mehr als der Bund.
Der Risikoaufschlag zu Bundesanleihen ist damit auf den höchsten
Stand seit der Griechenland-Krise gestiegen.
Auch die Kreditmärkte schlagen Alarm. Die Akteure bewerten das
Risiko einer Staatspleite in den kommenden fünf Jahren mit über
16 Prozent.
HTML http://img.welt.de/img/finanzen/crop148721064/3610196926-ci3x2l-w780/File-photo-of-Portugal-s-President-Anibal-Cavaco-Silva-making-a-statement-to-the.jpg
Portugals Präsident Aníbal Cavaco Silva muss darüber
entscheiden, ob er die Linksparteien mit der Regierungsbildung
beauftragt Foto: REUTERS..........
Schließlich ist Portugal dringend auf Liquidität von der EZB
angewiesen. Insbesondere die Banken hängen am Tropf der
Währungshüter. Fast 24 Milliarden Euro haben sich die
Kreditinstitute in Frankfurt geliehen. Aber auch der
portugiesische Staat könnte sich kaum an den Märkten Geld zu
vertretbaren Zinsen besorgen, würde die EZB nicht Staatsanleihen
des Landes kaufen.
Moralisches Dilemma
Damit ist die kleine DBRS fast schon mächtiger als der
portugiesische Präsident Silva, der sich heute mit dem vom
Parlament geschassten Regierungschef Coelho trifft, um die
Zukunft des Landes zu besprechen.
Silva muss entscheiden, ob er die linke Opposition mit der
Bildung einer neuen Regierung beauftragt oder aber Coelho mit
einer Übergangsregierung betraut und Neuwahlen ausruft. Bei
dieser Entscheidung dürften indirekt auch die Bonitätsprüfer von
DBRS mit am Tisch sitzen.
HTML http://img.welt.de/img/finanzen/crop148721068/1610196717-ci3x2l-w780/ONLINE.jpg
Wichtig für Portugals Schicksal: die Agentur DBRS ....
Der Fall Portugal rückt die Macht der Ratingagenturen ins
Blickfeld. Die Ratings der privaten Firmen genießen quasi
offiziellen Status, weil sie vom Gesetzgeber und der EZB zu
regulatorischen Zwecken verwendet werden. Insbesondere die Macht
der kleinen DBRS ist für viele Experten dubios.
Deren Ratingprozess gilt unter vielen Experten im Vergleich zu
den großen drei als intransparent. Das gilt umso mehr, als die
Kanadier zuletzt an ein Konsortium aus Finanzinvestoren,
bestehend aus Carlyle Group, Warburg Pincus und anderen,
verkauft wurden.
Die neuen Eigentümer könnten versucht sein, die Ratingmacht in
hohe Gewinne umzusetzen, und dabei die Firma in Toronto in
Interessenkonflikte stürzen.
HTML http://tinyurl.com/neyjyyu
#Post#: 2368--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: Ilmen Date: November 12, 2015, 1:03 pm
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"Verlassen sich alle auf die EZB, nimmt das kein gutes Ende"
Die Europäische Zentralbank beruhigte die Schuldenkrise mit
einer Geldflut. Aber es zeigt sich: Die Problemstaaten verlassen
sich auf die Hilfe, statt zu sparen. Aus der EZB ertönt eine
scharfe Warnung.
HTML http://img.welt.de/img/wirtschaft/crop148747565/841940153-ci16x9-w780/LENA-EZB-Direktor-Benoi-t-Coeure-3-.jpg
Benoît Coeuré ist mit 46 Jahren das mit Abstand jüngste Mitglied
im EZB-Direktorium. Er ist zuständig für die
Finanzmarktoperationen und den Zahlungsverkehr. Innerhalb der
Bank gilt er als einer der engsten Vertrauten von Präsident
Mario Draghi
Benoît Coeuré hat in diesem Jahr schon für viel Wirbel gesorgt,
zumal wenn man die Maßstäbe der diskreten Notenbanker-Welt
anlegt. Zunächst sorgte im Mai eine Rede des EZB-Direktors in
London für Wirbel, weil die dort anwesenden Hedgefondsmanager
wegen einer Kommunikationspanne marktrelevante Informationen
vorab bekamen.
Dann wurden Auszüge aus seinem Terminkalender publik, aus denen
hervorging, dass Coeuré sich ausgerechnet kurz vor der wichtigen
EZB-Entscheidung im September mit Pariser Großbankern getroffen
hatte. "Missverständnisse" nennt der 46-Jährige diese
Vorkommnisse. Sie seien auch eine Chance für die Notenbank, um
sich stetig zu verbessern, sagte Coeuré im Gespräch mit
Journalisten der europäischen Zeitungsallianz LENA, der die
"Welt" angehört.
Einblicke in die mit Spannung erwartete Entscheidung der
Europäischen Zentralbank, wie es mit der beispiellosen Geldflut
an den Märkten weitergeht, wollte der Notenbanker indes nur
begrenzt geben. Klare Worte fand er hingegen mit Blick auf die
südeuropäischen Krisenländer.
Die Welt: Herr Coeuré, wie viele Banker haben Sie diese Woche
getroffen?
Benoît Coeuré: Das werden Sie im Februar erfahren. Ab dann wird
die EZB regelmäßig die Terminkalender der Mitglieder des
EZB-Direktoriums veröffentlichen und Sie können sich meine
Termine vom November dieses Jahres genau anschauen. Wir haben
bereits eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um die Transparenz
der EZB zu erhöhen. Die Veröffentlichung der Terminkalender
aller sechs Mitglieder des EZB-Direktoriums gehört ebenso dazu
wie die Veröffentlichung der sogenannten Accounts, einer
Zusammenfassung der geldpolitischen Sitzungen des EZB-Rats oder
die Einführung der neuen Kommunikationsleitlinien.
Die Welt: Die Entscheidung, die Kalender freizugeben, hatte doch
eher mit dem Druck durch die Medien zu tun als mit dem Wunsch
nach mehr Transparenz …
Coeuré: Nein, wir hatten darüber bereits nachgedacht. Die
Entscheidung lag auf der Hand, denn in den großen öffentlichen
Institutionen, insbesondere bei der EU-Kommission, entspricht
dieses Vorgehen dem Standard. Wenn durch die Veröffentlichung
der Terminkalender Missverständnisse ausgeräumt werden können,
dann umso besser. Das zeigt, dass die Maßnahme in die richtige
Richtung zielt. So hilft uns die öffentliche Debatte dabei,
unsere Arbeitsweise zu verbessern.
Benoît Coeuré EZB-Direktor: Wir werden sicher nicht aufhören,
mit den Akteuren an den Finanzmärkten zu kommunizieren.....
Die Welt: Dass ein Treffen mit Vertretern der französischen
Großbank BNP Paribas ausgerechnet am Tag der
EZB-Ratsentscheidung Zweifel an Ihrer Unabhängigkeit schüren
könnte, hätte man sich ja schon vorher ausrechnen können. Sind
Sie da ernsthaft nicht von selbst drauf gekommen?
Coeuré: Glauben Sie ernsthaft, dass hier ein Risiko besteht?
Unsere Unabhängigkeit gegenüber den Banken ist wohlbekannt. Im
Übrigen war mein Gesprächspartner an diesem Tag nur auf der
Durchreise in Frankfurt. Ich kann Ihnen versichern, dass die
Geldpolitik nicht Thema unseres Gesprächs war. Ich sage es noch
einmal klar und deutlich: Niemals geben wir bei solchen Terminen
sensible Informationen weiter oder Hinweise zur künftigen
Ausrichtung der Geldpolitik. Das verstieße gegen unsere Regeln.
Die Welt: Nur die Kalender zu publizieren, wird vielleicht nicht
ausreichen. Warum legen Sie nicht einfach eine Schweigephase
fest, in der überhaupt keine solchen Treffen erlaubt sind, wie
es die Bank of England macht?
Coeuré: Wenn sich herausstellt, dass wir die Regeln verschärfen
müssen, weil unser Verhalten in der Öffentlichkeit sonst falsch
wahrgenommen wird, dann werden wir das tun. Zentralbanken sind
öffentliche Institutionen und unser Bild in der Öffentlichkeit
ist wichtig. Doch werden wir sicher nicht aufhören, mit den
Akteuren an den Finanzmärkten zu kommunizieren. Diese
Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil unserer Geldpolitik.
Das gilt umso mehr in einer Phase, in der die EZB neue,
unkonventionelle Instrumente einsetzt.
Die Welt: Die Finanzmärkte sind davon überzeugt, dass die EZB im
Dezember ihre Politik der monetären Lockerung, kurz QE, nochmals
ausweiten wird. Zu Recht?
Coeuré: Die Entscheidung ist noch nicht gefallen und die
Diskussion dauert noch an. Die Wirtschaft des Euro-Raums erholt
sich wieder. Das Wachstum beschleunigt sich, ist aber noch
schwach. Die Inflationserwartungen sind jedoch nach wie vor
niedrig und die Kerninflationsrate stagniert. Im Dezember werden
die neuen Projektionen der Experten des Euro-Systems
veröffentlicht, die wir für unsere Entscheidung heranziehen
werden.
Die Welt: Die EZB hat sich mit ihren Signalen an die
Finanzmärkte zuletzt recht weit aus dem Fenster gelehnt. Sie
stehen doch längst unter Zugzwang?
HTML http://img.welt.de/img/videos/crop148080926/6069278132-ci3x2l-w300/4581436462001-still.jpg
HTML http://tinyurl.com/pham98u
"Es gibt keine Tabus": EZB will mit allen Mitteln Inflation
ankurbeln!!!
Coeuré: Nein, ganz bestimmt nicht. Unsere Entscheidungen richten
sich nach der wirtschaftlichen Entwicklung, nicht nach den
Finanzmärkten. Gegenwärtig fragen wir uns, ob spezifische
Einflussfaktoren wie der Verfall der Rohstoffpreise nur
vorübergehender Natur sind oder ob sie dauerhaft eine Rückkehr
der Inflationsrate auf ein Niveau von unter, aber nahe zwei
Prozent verhindern. Sollte Letzteres der Fall sein, werden wir
zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Das entscheiden wir aber erst
im Dezember unter Berücksichtigung aller uns vorliegenden
Informationen.
Die Welt: Inwieweit wird Sie die Entscheidung der US-Notenbank
Fed, die US-Leitzinsen im Dezember womöglich zu erhöhen, in
Ihrer Entscheidung beeinflussen?
Coeuré: Die Zinsentscheidung der Fed hat keinen direkten
Einfluss auf unsere Beschlüsse. Wie die Fed auch agiert, mit
unserem geldpolitischen Instrumentarium – Nullzins,
Bereitstellung von Liquidität, "Forward Guidance" und Ankauf von
Vermögenswerten – sind wir in der Lage, die Zinsen auf niedrigem
Niveau zu halten. Und zwar unabhängig davon, was im Rest der
Welt passiert. Unsere Politik schützt die Zinskurve des
Euro-Raums vor externen Schocks. Wir werden jedoch sehr genau
darauf achten, was uns die Fed-Entscheidung über den Zustand der
US-amerikanischen Wirtschaft verrät. Wenn die Fed ihre
Leitzinsen erhöht, dann deshalb, weil die Wachstums- und
Arbeitsmarktindikatoren in den USA nach oben weisen. Das wäre
dann auch eine gute Nachricht für Europa.
Die Welt: Trotz der Bemühungen der EZB, mehr Geld in die
Wirtschaft zu pumpen, zögern die Unternehmen in der Euro-Zone
Investitionen hinaus und horten riesige Mengen an Bargeld.
[b]Coeuré: [/b]Die Geldpolitik kurbelt die Nachfrage an und
macht den Weg für Investitionen frei, indem sie für bessere
Finanzierungsbedingungen sorgt. Was bleibt, sind Hindernisse auf
der Angebotsseite. Wenn Unternehmen trotz niedriger
Finanzierungskosten wenig investieren, dann liegt das an
fehlenden langfristig rentablen Projekten. Dies wiederum
offenbart einen Mangel an Produktivität und Innovationskraft.
Daran kann die EZB allerdings nicht viel ändern. Hinzu kommen
externe Risiken wie die Verlangsamung des
Weltwirtschaftswachstums, die insbesondere von den großen
Schwellenländern ausgeht.
Die Welt: Mit anderen Worten: Es ist völlig sinnlos, darauf zu
hoffen, dass eine Ausweitung von QE die Investitionen beleben
wird …
Coeuré: Das QE-Programm hat den geldpolitischen
Handlungsspielraum der EZB vergrößert und dadurch
Finanzierungshürden beseitigt. Die Zinsen für
Unternehmenskredite sind seitdem deutlich gesunken, auch in den
Peripherieländern des Euro-Gebiets. Wir können und müssen das
Vertrauen stärken, dass die Inflation wieder in die Nähe von
zwei Prozent rücken wird. Eine Inflationsrate, die sich
dauerhaft bei rund einem Prozent einpendelt, ist mit dem Mandat
der EZB nicht vereinbar und kann nicht hingenommen werden.
Die Welt: Sie haben nun wiederholt auf die Risiken eines
niedrigen Wachstums und einer niedrigen Inflation hingewiesen.
Wenn man so argumentiert, gibt es immer Risiken – theoretisch
kann uns sogar der Himmel auf den Kopf fallen. Viele Menschen in
Deutschland und anderswo sehen aber mit Sorge, wie ihre
Ersparnisse fast nichts mehr einbringen, und fragen sich daher,
ob die EZB ihre monetäre Lockerung und Nullzinspolitik überhaupt
je wieder beenden wird.
Benoît Coeuré EZB-Direktor: Die Regierungen sind gefordert, die
notwendigen Reformen umzusetzen, um Vertrauen und Wachstum zu
stärken
Coeuré: Momentan bestehen für Wachstum und Inflation eindeutige
Abwärtsrisiken. Das Beste, was die EZB für die Bürgerinnen und
Bürger des Euro-Raums tun kann, ist, ihrem Mandat gerecht zu
werden, damit die Inflation wieder in Richtung von zwei Prozent
ansteigt. Das setzt voraus, dass sich die Wirtschaft erholt,
dass Arbeitsplätze geschaffen werden und dass Exporte in den
Euro-Raum zahlungskräftige Abnehmer finden. Wir wissen, dass
niedrige Zinsen auch negative Auswirkungen haben – insbesondere
auf die Ersparnisse. Wir wissen auch, dass ein dauerhaft
niedriges Zinsniveau ein Risiko für die Finanzstabilität
darstellt. Wir möchten den aktuellen geldpolitischen Kurs nicht
zu lange beibehalten, aber es ist unsere Aufgabe, ihn so lange
fortzuführen wie nötig.
Die Welt: Das bedeutet?
Coeuré: Die Regierungen sind gefordert, die notwendigen Reformen
umzusetzen, um Vertrauen und Wachstum zu stärken. Außerdem
müssen sie eine glaubwürdige Haushaltspolitik an den Tag legen.
Wenn die gesamte Wachstumspolitik des Euro-Raums auf den
Schultern der EZB lastet, wird das kein gutes Ende nehmen. Noch
sind wir nicht so weit, aber nach unserer Wahrnehmung gibt es in
Europa durchaus die Versuchung, sich bei der Lösung des Problems
ganz auf die EZB zu verlassen.
Die Welt: Was sind denn ganz konkret die Maßnahmen, die die
Regierungen umsetzen müssten, um Wachstum zu fördern ?
Coeuré: Aus meiner persönlichen Sicht müssen in manchen Ländern
vor allem die öffentlichen Ausgaben gesenkt oder produktiver
eingesetzt werden. Die Ankurbelung der privaten Investitionen
erfordert ein entschlossenes und konzertiertes Vorgehen der
Regierungen. Europa braucht außerdem eine klare Perspektive, wie
der gemeinsame Markt weiter zusammenwachsen soll, insbesondere
auf dem noch zu wenig integrierten Dienstleistungssektor.
Außerdem müssen sich die Märkte für den Welthandel öffnen. Hier
denke ich an die TTIP-Verhandlungen. All dies würde Absatzmärkte
für unsere Unternehmen eröffnen. Entscheidend ist aus meiner
Sicht außerdem eine steuerpolitische Stabilität für die
Unternehmen.
Die Welt: Einige Ökonomen fordern, dass die Regierungen mehr
Wachstum durch Konjunkturprogramme fördern sollten. Das hat
zuletzt auch der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank
(OeNB) angedeutet. Teilen Sie diese Ansicht?
Coeuré: Alles, was möglich ist, sollte auch getan werden.
Allerdings nur, soweit es mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt
vereinbar ist.
Die Welt: Der Handlungsspielraum ist reichlich gering …
Coeuré: Das stimmt. In einigen Ländern lässt der Haushalt einen
gewissen Spielraum, der genutzt werden kann. Jenen Ländern, bei
denen dies nicht der Fall ist, empfehlen wir jedoch keineswegs,
ihren Haushalt durch Konjunkturprogramme auszuweiten. Die
EU-Kommission muss den Stabilitäts- und Wachstumspakt für alle
Länder, große und kleine, gleichermaßen anwenden.
Die Welt: Ein anderer Nebeneffekt der monetären Lockerung ist,
dass einige Länder wie Italien sich teilweise zu Negativzinsen
auf den Märkten verschulden können. Ist das wirklich
wünschenswert und im Interesse aller?
Coeuré: Wir bekommen manchmal zu hören, dass die EZB eine
weniger expansive Geldpolitik betreiben sollte, weil sie falsche
Anreize für die Regierungen schafft. Aber diese Argumentation
widerspricht Geist und Buchstabe der europäischen Verträge. Die
EZB ist kein Hilfsorgan der Haushaltspolitik und darf das auch
nicht sein. Was wir den betroffenen Staaten aber sagen, ist,
dass sie die Einsparungen durch die aktuelle Niedrigzinsphase
nutzen sollten, um ihre Schulden zu senken – und nicht, um ihre
Ausgaben zu erhöhen.
Benoît Coeuré EZB-Direktor: Die größte Herausforderung besteht
momentan darin, langfristig das Wachstum zu stärken.............
Die Welt: Rechnen Sie eigentlich damit, dass die EZB ihre
Krisenpolitik beenden wird, bevor Ihre Amtszeit dort endet?
Coeuré: Was die Finanzmärkte betrifft, so bin ich da ganz
zuversichtlich. Die größte Herausforderung besteht momentan
darin, langfristig das Wachstum zu stärken.
Die Welt: Dann ist Ihre Antwort also Nein?
Coeuré: Lassen Sie es mich mal so sagen: Die Fragen, die Europa
jetzt dringend beantworten muss, gehören nicht in den Bereich
der Geldpolitik.
Die Welt: Lassen Sie uns noch über Griechenland sprechen: Der
soziale Unfrieden steigt, gleichzeitig verhandelt die Regierung
Tsipras mit dem "Quartett" über einen neuen Rettungsplan.
Erwarten Sie, dass das Griechenland-Drama in den kommenden
Monaten wieder an Schärfe gewinnen wird?
Coeuré: Niemand hat gesagt, dass es einfach werden würde. Das
dritte Hilfsprogramm, das vom griechischen Parlament abgesegnet
wurde, ist extrem ehrgeizig. Es betrifft Bereiche, an die sich
die Vorgängerregierungen nicht herangewagt haben, weil dabei
bestimmte Pfründe auf den Prüfstand gestellt werden, wie
beispielsweise Besitzstände in einigen Sektoren. Dennoch scheint
seit Juli eine gewisse positive Dynamik eingesetzt zu haben, die
nun erste Früchte trägt. Die Zinsen sind gesunken, und in die
griechischen Banken fließt wieder Geld zurück. Mit der
Rekapitalisierung der Banken wird sich dieser Prozess noch
beschleunigen. Aber es wird definitiv nicht einfach werden …
Anja Ettel ("Die Welt"), Manon Malhère ("Le Figaro") und
Dominique Berns ("Le Soir")
Dieser Text stammt aus der Zeitungskooperation Leading European
Newspaper Alliance (LENA). Ihr gehören neben der „Welt“ die
italienische Zeitung „La Repubblica“, „El País“ aus Spanien, „Le
Soir“ aus Belgien, „Le Figaro“ aus Frankreich sowie aus der
Schweiz „La Tribune de Genève“ und „Der Tagesanzeiger“ an.
Link zum Bild "LENA"
HTML http://www.welt.de/bin/lena-146327336.jpg
HTML http://tinyurl.com/qgm5ew6
#Post#: 2411--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: Ilmen Date: November 13, 2015, 10:48 am
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Druck einer Banknote kostet etwa zehn Cent egal was
draufsteht!!!!
Die Belegschaft protestierte vergeblich dagegen, dass jeder
dritte Arbeitsplatz gestrichen wird. Auf Plakaten stand zu
lesen: "Der Banknotendruck hat Euch reich gemacht, wir Drucker
werden jetzt abgeschafft." Ältere Mitarbeiter sind verbittert.
Einst wurde München als weltweit modernste Geld-Druckerei
gefeiert......Jetzt heißt es, es sei billiger, wenn die bunten
Scheine aus bedruckter Baumwolle am Firmengründungsort Leipzig
sowie in Malaysia produziert werden. Die Münchner Maschinen
werden nun in den beiden billigeren Druckereien aufgestellt.
"Der Münchner Standort verliert mit der Aufgabe des Gelddrucks
sein Herz", sagt Betriebsrat Peter Stark........Es ist eine
unruhige Zeit für G&D – und die Firmeneigentümerin tritt
in all den Monaten nur einmal vor die Belegschaft. In der
Münchener Kantine im Dezember 2014, kurz vor Weihnachten. Im
Aufsichtsrat muss von Mitschke-Collande schwierige
Entscheidungen treffen. Das Marktumfeld ist wie noch nie im
Umbruch. Die Zeiten, in denen ihr Vater die Firma aufbaute,
waren ganz andere........Damals wurde der Druck der
D-Mark-Scheine zwischen der Bundesdruckerei in Berlin und G&D
friedlich aufgeteilt, die Firmenerbin hat diese Zeit als junge
Frau miterlebt. Heute gibt es europaweite Euro-Ausschreibungen.
Neben Sicherheitsmerkmalen zählt auch, was sich europaweit in
den meist staatlichen Gelddruckereien drucken lässt. Ein
Wettbewerb um die billigste Banknote. Ein Schein kostet in der
Herstellung etwa zehn Cent – egal was draufsteht......
HTML http://tinyurl.com/ooyrxqj
HTML http://tinyurl.com/ooyrxqj
Lol: Dazu könnte ich mir den Kommentar glatt Sparen, dann
tausche ich mir lieber 2 große Lappen im Werte von 20Cent in 1
Unze Gold um! Nochmals für Leute mit Rechenschwierigkeiten: für
1 Unze Gold gebe ich 2 große Scheine im Werte von 20 Cent ab.
Für 20 Cent 1 Unze Gold zu tauschen ist wie ein Märchen im
Wunderland - man muss nur alles von der richtigen
Betrachtungsweise betrachten und ausleuchten und schon ist 1
Unze Gold für 20 Cent eine Lachnummer.......soweit so gut,
Zuzahlungsrest kostet nur ne´ Kleinigkeit......
#Post#: 2518--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: 4Gold Date: November 14, 2015, 4:01 pm
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Die Goldnachfrage ist im 3. Quartal gestiegen. Ilmen hat wieder
zugeschlagen :D
HTML http://www.goldreporter.de/usa-goldnachfrage-im-3-quartal-verdreifacht/gold/54295/
#Post#: 2526--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: Ilmen Date: November 14, 2015, 6:38 pm
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JELIOS Kelly's heroes Ennio Morricone western version the ectasy
of gold & burning bridges....
WK II und es geht um Gold!!!
Spannender Film: End of Kelly's Heroes with Ennio Morricone
western music.
HTML https://youtu.be/Zfo2uG5saxQ?list=RDa58MLWbZ3RA
HTML https://www.youtube.com/watch?v=Zfo2uG5saxQ&list=RDa58MLWbZ3RA&index=6
HTML https://i.ytimg.com/vi/Zfo2uG5saxQ/default.jpg
#Post#: 2585--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: Ilmen Date: November 15, 2015, 12:28 pm
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Lire Italien: Plötzlich könnten Lire wieder etwas wert
sein.........Eigentlich hätten die Italiener bis Februar 2012
Lira in Euro tauschen dürfen. Doch die Regierung Monti verkürzte
die Frist – und senkte so ihre Staatsschulden. Das rächt sich
jetzt..........
HTML http://img.welt.de/img/finanzen/crop148859029/798019624-ci3x2l-w780/Scheinwelt-Wams-15-11-2015.jpg[img]https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/68/Lire_100000_%28Caravaggio%29.JPG[/img]
Der 100.000-Lire-Schein. Das sind 51,65 Euro
Link zum Bild des 1000 Lira Scheines
HTML https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/50/1000_Ital_Lira.jpg/1200px-1000_Ital_Lira.jpg
HTML http://www.buongiornosuedtirol.it/wp-content/uploads/2014/08/7d4cc75361a6413dbd8638fd921a3d27_orig-770x589.jpg
Die Lira ist in Italien genauso lange abgeschafft wie die
Deutsche Mark hierzulande. Seit 2002 gilt hier wie dort der
Euro, Scheine und Münzen der entsprechenden nationalen Währungen
wurden umgetauscht. Doch in Italien feiert die Lira nun
plötzlich eine Wiederauferstehung und sorgt prompt für ein
entsprechendes Durcheinander.
HTML http://tinyurl.com/pwansx3
Alles geht auf eine Regelung zurück, die einst festlegte, dass
alte Lira-Scheine und -Münzen nur bis zum 28. Februar 2012 in
Euro umgetauscht werden dürfen. Die Regierung des damaligen
Ministerpräsidenten Mario Monti jedoch zog diesen Termin im Jahr
2011 kurzerhand um fast drei Monate vor, auf den 6. Dezember
2011. Der Zweck war, dass sie dadurch einen kleinen Bilanztrick
anwenden und so die italienischen Staatsschulden senken konnte.
Regierung machte die Rechnung ohne die Sparer
Denn zu jenem Zeitpunkt waren noch Lire im Wert von 1,2 bis 1,6
Milliarden Euro in Umlauf. Da diese nun nicht mehr umgetauscht
werden konnten, schrieb die italienische Nationalbank den Wert
der Regierung gut. Dieses rechnerische Guthaben benutzte diese
wiederum dazu, die Staatsschulden um den entsprechenden Betrag
zu verringern.
Doch sie hatte die Rechnung ohne die italienischen Sparer
gemacht. Einige klagten nämlich gegen das Gesetz – und bekamen
nun am 5. November vor dem Verfassungsgericht recht. Dieses
erklärte das Vorziehen der Umtauschfrist durch die Regierung
Monti für verfassungswidrig. Jene knapp drei Monate, um die die
Umtauschfrist einst verkürzt wurde, müssten nun nachgeholt
werden.
Dies gab vielen Italienern wieder Hoffnung, die in den
vergangenen Jahren oft noch altes Geld unter Matratzen oder in
Verschlägen gefunden hatten. Dabei war es auch zu mehreren
spektakulären Funden größerer Summen gekommen.
Millionenwerte schienen verloren
So entdeckte 2014 eine Familie in Sizilien 43 Millionen Lire
(rund 22.200 Euro) in einer großen Korbflasche unter staubigen
Kartons. Der verstorbene Lebensgefährte der Großmutter hatte der
Bank nicht vertraut und das Geld lieber zu Hause versteckt,
allerdings ohne jemandem zu verraten, wo das Geld liegt. Eine
junge Frau aus Viterbo bei Rom hatte kurz zuvor in einer alten
Kommode sogar 100 Millionen Lire (51.600 Euro) gefunden.
Doch die Hoffnung dieser Menschen, die Banknoten, die bisher
nurmehr Altpapier waren, doch noch zu Geld machen zu können,
wurde schnell wieder gedämpft. Denn die italienische Notenbank
erklärte, ein Umtausch sei vorerst weiterhin nicht möglich.
Zunächst müssten erst einmal einige Fragen geklärt werden.
Dazu gehört beispielsweise, ob wirklich alle ein Anrecht auf
einen Umtausch haben oder vielleicht nur jene, die in den
vergangenen Jahren vergeblich versucht hatten, Lire in Euro zu
tauschen.
Zudem müsste die Regierung der Notenbank erst einmal jene Euro
zur Verfügung stellen, die sie dann im Tausch mit den Lire
ausgeben kann – jener Bilanztrick von 2011/12 müsste also
rückabgewickelt werden, und das würde die Staatsverschuldung nun
über Nacht wieder nach oben treiben.
D-Mark-Scheine sind unbegrenzt eintauschbar
Kein Wunder, dass die Regierung bislang sehr zurückhaltend
reagiert. Denn es gibt noch eine weitere Frage, die nicht
geklärt ist: Ab wann tickt die Uhr für die zusätzlichen knapp
drei Monate, die nun zum Umtausch gewährt werden müssen? Ab dem
Zeitpunkt des Gerichtsurteils?
Wenn dem so wäre, könnte Rom diese Zeit einfach mit
bürokratischem Chaos ausfüllen und wäre dann spätestens im
Februar aus dem Schneider – ohne dass irgendjemand seine Lire
umtauschen konnte.
In Deutschland immerhin gibt es derartige Probleme nicht. Denn
hierzulande können alte D-Mark-Bestände ohne zeitliche
Begrenzung in Euro umgetauscht werden. Und davon machen
erstaunlicherweise auch immer noch viele Menschen Gebrauch.
Pro Jahr werden nach Angaben der Deutschen Bundesbank bis zu 100
Millionen Mark eingewechselt. Dennoch waren Ende Oktober noch
alte Banknoten im Wert von 6,1 Milliarden Mark sowie Münzen im
Wert von 6,8 Milliarden Mark in Umlauf.
HTML http://img.welt.de/img/videos/crop142056057/3079274474-ci3x2l-w300/ZOOMIN-C81B9300-0948-2BBF-F5A4DC52E3F53CCF-500k-still.jpg
HTML http://tinyurl.com/p3hrc9s
Studie über Vorurteile: Italien ist das intoleranteste Land
Europas
HTML http://tinyurl.com/orq8beb
„Frau erbt 1,4 Milliarden Lire“ Umtauschfrist
abgelaufen......Ein Unglück im Glück ist einer in Belgien
lebenden Frau widerfahren, so südtirolnews. Die gebürtige
Italienerin erbte von ihrem Onkel eine Million Deutsche Mark und
1,4 Milliarden Lire.........Das ganze Geld lag in Bündeln in
einem Bankschließfach. Während die Deutsche Bundesbank das Geld
der Frau ohne Probleme in Euro umtauschte, immerhin rund 700.000
Euro, machte die italienische Staatsbank ihr
Probleme........Dort war der Umtausch von alten Lire-Scheinen in
Euro nämlich nur bis Ende 2011 offiziell
möglich........Zumindest vorerst war es das mit dem Traum, eine
Millionärin zu werden.......
HTML http://tinyurl.com/pwansx3
HTML http://tinyurl.com/pdxzaqt
Bilder zu Lire Scheine:
HTML http://tinyurl.com/offelgg
Seitliche Begrenzung derzeit nicht moeglich, bitte etwas auf
Groesse der images achten. Danke
D.
#Post#: 2668--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: Ilmen Date: November 16, 2015, 1:03 pm
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Rohstoffpreise, Frachtraten, Finanzrisiken - Fünf böse Omen:
Warum die Weltwirtschaft auf der Kippe steht....über der
Weltwirtschaft braut sich ein Sturm zusammen............Montag,
16.11.2015, 19:41 · von FOCUS-Online-Redakteur Markus
Voss.......
Link zum Bild mit Schiffen im Sturm
HTML http://p5.focus.de/img/fotos/origs587532/5568432415-w1280-h960-q72-p4/meer-5-dpa-web.jpg
Grafikgroessenbegrenzung derzeit leider nicht moeglich, bitte
etwas auf die Groesse achten. Danke
D.
In Deutschland herrscht fast Vollbeschäftigung, die
Steuereinnahmen sprudeln. Doch das täuscht darüber hinweg, dass
es auf der übrigen Welt gar nicht rund läuft. Kaum beachtet von
der Öffentlichkeit drehen einige wichtige Frühindikatoren
bereits ins Minus.
Die Terroranschläge in Paris haben an den Börsen nicht die
erwarteten Reaktionen ausgelöst. Nach anfänglichen Verlusten
drehte der Dax schon gegen 11 Uhr ins Plus und schloss knapp
über 10.700 Punkten. Trotzdem bleibt die Lage fragil. Denn
während sich die Anleger auf die Jahresendrally einstimmen,
dreht gleich eine ganze Reihe von Frühindikatoren ins Minus.
Jeder einzelne von ihnen ist geeignet, dem Kursaufschwung ein
Ende zu setzen – und die Weltwirtschaft in Schieflage zu
bringen.
Rohstoffe auf 16-Jahres-Tief
Der Preis für ein Barrel Rohöl ist binnen eines Monats um 15
Prozent gefallen, Kupfer notiert auf einem Sechsjahrestief, auch
Gold ist – in Dollar gerechnet – so günstig wie seit fünf Jahren
nicht. Solche Preisentwicklungen sind entweder Zeichen eines
Überangebots – oder einer sinkenden Nachfrage. Einige Hinweise
sprechen für letzteres. So ist der Bloomberg Commodity Index ,
der die Preise von 22 Rohstoffen wie Gold, Öl und Kupfer,
Erdgas, Kupfer, Baumwolle oder Schweinehälften abbildet, sogar
auf ein 16-Jahres-Tief gefallen. Er steuert dem fünften
Jahresverlust in Folge entgegen – die längste Abwärtsserie seit
Beginn der Datenreihe im Jahr 1991.
Und der Tiefpunkt ist noch nicht erreicht, wenn man
Wirtschaftsprofessor David Jacks von der Simon Fraser University
in Kanada Glauben schenkt. Er erwartet, dass das absolute Tief
bei den Rohstoffpreisen erst in etwa 24 Monaten erreicht sein
wird. Und selbst dann werde es noch bis in die 2020er Jahre
dauern, bis eine nachhaltige Rally einsetzt.
Frasers Universität hat für diese Prognose die Preisdaten von
Gold, Baumwolle, Öl, Kupfer und anderen Rohstoffen in den
letzten 160 Jahren unter die Lupe genommen. Ergebnis: Selten
zuvor lagen Angebot und Nachfrage am Rohstoffmarkt so weit
auseinander. Die Hauptursache für den aktuellen Einbruch sehen
die Kanadier in China. Das Reich der Mitte ist der größte
Verbraucher von Getreide, Energie und Metallen. Doch Ökonomen
messen dort derzeit die niedrigste Wachstumsrate seit zwei
Jahrzehnten. Das bringt die Rohstoffförderer in die Bredouille.
Angeheizt von jahrelang steigenden Rohstoffpreisen hatten die
sie ihre Erzeugung hochgefahren. Nun, da die Nachfrage aus China
nachlässt, leiden die Rohstoffmärkte unter einem Überangebot.
Besonders deutlich wird die Abkühlung bei Baustoffen für Häuser
und Wolkenkratzer, also Stahl, Beton und Kupfer-Kabel. Über
Jahre wurden sie für chinesische Mega-Städteprojekte benötigt.
Nun aber schwächt sich der Bauboom ab. Die Nachfrage ist zwar
immer noch hoch, wächst aber nicht mehr so stark wie gedacht.
Welthandel lässt nach
Zu der angespannten Lage passt, dass auch die Frachtraten
zuletzt deutlich eingebrochen sind. Der Baltic Dry Index, der
die weltweiten Frachtraten abbildet, hat sich seit Anfang August
von 1222 auf 560 Punkte mehr als halbiert. Auch hier spielt der
rückläufige Handel mit Rohstoffen eine Rolle. Der Baltic Dry
gilt als Frühindikator für die Weltwirtschaft: Ein sinkender
Wert deutet auf ein Abflauen des Welthandels hin; vor
Aufschwüngen legte er meist zu.
Dass die Frachtraten im Sommer und Herbst sinken, ist nicht
ungewöhnlich - wohl aber, dass sie auch fünf Wochen vor
Weihnachten noch nicht wieder anziehen. Und das der Baltic
Dry-Index ein Frühindikator ist, wird sich die Weltwirtschaft
auch in den kommenden Monaten eher nicht beleben.
Mit einer anhaltenden Flaute rechnet offenbar auch der
weltgrößte Betreiber von Containerschiffen, die dänische
Reederei A.P. Møller-Maersk. Ende Oktober kappten die Dänen ihre
Gewinnprognose für 2015 wegen des „geringen Frachtaufkommens
zwischen Asien und Europa“ und der „Abkühlung der
Weltwirtschaft“. Wenn das kein schlechtes Omen ist.
Eine Woche später kündigte Maersk außerdem die Streichung von
4000 Arbeitsplätzen bis 2017 an, das sind 17 Prozent aller
Stellen. Die Bestellung von sechs neuen Containerriesen wird
storniert. „Sowohl die kurz- als auch die langfristigen
Aussichten für die Schifffahrt“ hätten das Unternehmen
veranlasst, die Sparschraube anzuziehen, hieß es aus Kopenhagen.
China-Wachstum flaut ab
Nicht nur der Immobilienboom in China könnte bald zu Ende gehen.
Beunruhigend ist vor allem, dass jetzt auch Chinas
Industriesektor schwache Zahlen meldet, allen voran bei den
Exporten. Wenn die Auftragsfertiger in dem Riesenreich, das
millionenfach Schuhe, Handys, Küchengeräte oder Spielzeug für
die westliche Welt produziert, ihre Produktion herunter fahren,
dann fehlt es an Nachfrage. Und zwar nicht irgendwo auf der Welt
– sondern womöglich überall. Das kann ein ganz einfacher
Sättigungseffekt sein, weil die meisten Haushalte in den
Industrieländern jetzt eine Mikrowelle oder einen LCD-Fernseher
haben. Es kann aber auch sein, dass sich die Verbraucher
generell zurückhalten. Und wenn weniger Güter produziert werden,
nimmt auch die Nachfrage nach Rohstoffen wie Kupfer, Silber oder
Nickel ab. Das erklärt dann wiederum den Preisrutsch bei diesen
Metallen .
Weltwirtschaftsklima auf Talfahrt
Ein weiteres Indiz dafür, dass der Zustand der Weltwirtschaft
weit schlechter ist als von Experten noch vor wenigen Monaten
prognostiziert, ist der jüngste Wirtschaftsklima-Index des
Münchener Ifo-Instituts. Der Indikator fiel um mehr als sechs
Punkte von 95,9 auf 89,6 Punkte und liegt damit unter dem
langfristigen Durchschnitt von 96,1 Punkten – und nur noch knapp
über Rezessionsniveau.
Die Erwartungen der 1040 befragten Wirtschaftsexperten aus 113
Ländern seien „deutlich weniger positiv als im Vorquartal“,
schreiben die Wirtschaftsforscher.
Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich in allen Regionen mit
Ausnahme von Ozeanien und den früheren GUS-Staaten
(Nachfolgestaaten der Sowjetunion). Dort stabilisierte sich der
Klimaindex auf einem niedrigen Niveau. In Europa und Nordamerika
liegt der Indikator trotz der Eintrübung noch über seinem
langfristigen Durchschnitt, in Asien, Lateinamerika, im Nahen
Osten und Afrika deutlich darunter.
Fazit der Ifo-Forscher: „Die Weltwirtschaft wächst nur mäßig.“
Das bestätigt die jüngste Weltwirtschaftsprognose der OECD. Die
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
rechnet für das kommende Jahr nur noch mit einem weltweiten
Wirtschaftsplus von 3,3 Prozent - dem schwächsten seit 2009.
Auch die Volkswirte der französischen Großbank BNP Paribas
warnen davor, dass sich Unternehmen und Politiker die Lage viel
zu lange schön geredet haben. „Vor der großen Rezession
2007/2008 waren wir davon ausgegangen, dass sich der weltweite
Wachstumstrend bei vier Prozent einpendeln wird. Mittlerweile
sind drei Prozent als normal“, schreiben die Analysten in ihrem
aktuellen „Global Outlook“. Die meisten internationalen
Organisationen sähen für 2016 zwar eine Beschleunigung, aber:
“Seit Jahren hat jeder (inklusive uns) die Prognose abgegeben,
dass das Wachstum „nächstes Jahr“ anzieht. Es ist nie passiert“,
warnen die BNP-Volkswirte. Tatsächlich rechnet BNP Paribas für
das nächste Jahr nur mit einem „trägen Wachstum“ von 3,1
Prozent.
Das sind die Gründe dafür:
Vollbeschäftigung erreicht: In den USA, Großbritannien und Japan
(und auch in Deutschland) herrscht de facto Vollbeschäftigung.
Ein weiterer Beschäftigungsaufbau werde daher deutlich langsamer
ausfallen. „Das signalisiert, dass sich auch das Wachstum
verlangsamt.“
Schwellenländer in der Krise: „Das Wachstum in den
Schwellenländern wird weiterhin schwach sein und es gibt
keinerlei Anzeichen, dass sich deren Wachstum bald erholen
könnte.“ Besonders stark betroffen sei Brasilien mit einem
großen Haushaltsdefizit, hoher Inflation und einer „ernsten
Rezession“. Lediglich Indien könne sich der Abwärtsspirale
entziehen, weil das Land kaum von Rohstoffexporten abhängig sei
und nicht wie China unter hoher privater Verschuldung infolge
einer Immobilienblase leide.
Verschuldung gestiegen: das Volumen der privaten Kredite im
Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sei seit der Krise weltweit
wieder deutlich gestiegen. “Es gibt keine Anzeichen dafür, dass
sich die Kreditvergabe beschleunigen könnte”. Das bedeutet auch:
keine zusätzlichen Nachfrageimpulse durch kreditfinanzierten
Konsum oder Investitionen – und damit auch kein Wachstumseffekt.
Klamme Staatshaushalte: Die meisten Staaten haben kein Geld,
um selbst Wachstumsimpulse zu setzen.
Verwirrung um Leitzinserhöhung
Die Leitzinserhöhung in den USA kommt, da sind sich die Experten
sicher, Doch das waren sie auch schon im Sommer, als die Fed
ihre eigentlich längst erwartete Zinserhöhung kurzfristig
verschob. Jetzt soll es den Auguren zufolge im Dezember so weit
sein – womöglich zum falschen Zeitpunkt. Denn die Europäische
Zentralbank (EZB) hat gerade angekündigt, dass sie ihre
Geldpolitik weiter lockern wolle. Damit würden sich die beiden
großen Notenbanken in ihrer Geldpolitik erstmals diametral
auseinander bewegen – mit unabsehbaren Folgen für die
Wechselkurse.
Sicher ist: Der Euro würde bei einer weiteren Lockerung durch
die EZB an Wert verlieren, was der Exportwirtschaft in der
Eurozone hilft. Die Frage ist aber: Wird der Dollar dadurch
überbewertet? Das könnte die US-Wirtschaft, die sich gerade erst
erholt und wieder Jobs geschaffen hat, umgehend wieder abwürgen,
wie ihre Produkte im Ausland zu teuer werden.
Eigentlich werde erwartet, dass die Fed alle drei Monate die
Zinsen weiter hebt, schreibt BNP Paribas. „Wir rechnen aber nur
mit drei Zinserhöhungen im nächsten Jahr“. Das ist ein
unverhohlener Hinweis darauf, dass die US-Notenbank schon im
Herbst am Ende ihre Lateins sein könnte – pünktlich zu den
Präsidentschaftswahlen.
HTML http://tinyurl.com/or24enr
Warum die USA den Dax einbrechen lassen – und VW-Aktien noch
immer kein Kauf sind
HTML http://p5.focus.de/img/fotos/crop4988383/3308893638-cv16_9-w467-h263-oc-q75-p5/markus-voss.jpg
HTML http://tinyurl.com/p9vycde
#Post#: 2815--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: 4Gold Date: November 18, 2015, 6:32 am
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Sieh an, auch die Ami Bank sagt kauft Gold!
Wie der Nachrichtendienst Bloomberg berichtet, spricht man im
Rahmen einer Notiz von der Gefahr, einige Zeit im Niemandsland
festzustecken – zwischen dem Ende von QE über die ersten
US-Leitzinserhöhung bis zur „Normalisierung“ der US-Geldpolitik.
Dazu müsse die US-Wirtschaft eindeutig robust genug sein und es
dürfe nicht die Gefahr eines Markteinbruchs oder
makroökonomischen Schocks bestehen (wie 1936/37), wenn die Fed
ihre Nullzinspolitik aufgibt. Die Übergangsphase werde von
mageren Renditen, schwankungsintensivem Handel, wiederholten
Einbrüchen und „Flash-Crashes“ begleitet sein.
Wörtlich heißt es in der Notiz schließlich: „Aus diesem Grund
empfehlen wir, weiterhin höhere Cashbestände als normal zu
halten und Gold beizufügen […] Vor dem Hintergrund der extremen
Liquidität, Profite, technischen Störungen, Regulierung,
Einkommensungleichheit … das Potenzial eines reinigenden
Verfalls der Vermögenswerte kann nicht ausgeschlossen werden.“
Link
dazu:
HTML http://www.goldreporter.de/bank-of-america-warnt-vor-crash-und-empfiehlt-gold-und-cash/gold/54255/
#Post#: 2850--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall E
cke
By: barmbekerbriet Date: November 18, 2015, 1:23 pm
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Da ist wirklich viel Bewegung am Markt , nur beim Preis macht
sich das immer noch nicht bemerkbar . Öbwohl in Euro gerechnet
haben wir ja dieses Jahr immerhin 5 % Plus . Nicht viel aber
mehr als es von der Bank giebt .
Jeder GLD-Anteil ist laut Wertpapierprospekt mit 1/10 Unze Gold
hinterlegt (Foto: rcx – Fotolia.com).
Morgan Stanley, Goldman Sachs und Credit Suisse stockten im
dritten Quartal ihre Anteile beim größten Gold-ETF SPDR Gold
Trust erheblich auf.
HTML http://www.goldreporter.de/groesster-gold-fonds-diese-grossbanken-kauften-kraeftig-zu/gold/54388/
Und die Silber-Nachfrage übersteigt seit drei Jahren das Angebot
. Und auch das macht sich beim Preis ( noch ) nicht bemerkbar .
HTML http://www.goldreporter.de/silber-nachfrage-uebersteigt-seit-drei-jahren-das-angebot/news/54406/
Und was läuft hier auf dieser Seite eigentlich verkehrt , daß
ich die Seite von rechts nach links ziehen muss um die Texte
lesen zu
können . Ist nicht so dolle .
Gruss in die Runde
barmbekerbriet
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