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#Post#: 9208--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 17, 2016, 4:03 pm
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Leitzinsen: Die US-Notenbank Fed ringt mit der Unsicherheit....
Ende Januar hat Fed-Chefin Janet Yellen verkündet, die
Leitzinsen bei 0,25–0,5% zu belassen, nachdem Mitte Dezember
erstmals seit 10 Jahren wieder eine Zinserhöhung vorgenommen
worden war. 17.2.2016, 21:32 Uhr
Ausschussmitglieder sehen eine erhöhte Unsicherheit
mla. Washington
Ende Januar hat Fed-Chefin Janet Yellen verkündet, die
Leitzinsen bei 0,25–0,5% zu belassen, nachdem Mitte Dezember
erstmals seit 10 Jahren wieder eine Zinserhöhung vorgenommen
worden war. Aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der
Januar-Sitzung des geldpolitischen Ausschusses geht hervor, dass
viele Ausschussmitglieder der Meinung waren, dass die
Unsicherheit zugenommen habe. Es herrschte aber Einigkeit, dass
die Datenlage keine definitiven Schlüsse darüber zulasse, wie
sich diese Unsicherheit auf die US-Arbeitsmarkt- und
-Inflationsaussichten auswirken würde. Einige Mitglieder
bemerkten, dass die Geldpolitik weniger gut in der Lage sei, auf
negative Schocks zu reagieren als auf positive. Deshalb sei es
angezeigt, weitere Informationen bezüglich der Solidität des
Wirtschaftsgangs abzuwarten, bevor ein nächster Zinsschritt
erfolge. Da der Ausschuss zudem zum Schluss kam, dass es wegen
des neuerlichen Rückgangs der Energiepreise und der weiteren
Erstarkung des Dollars nun noch länger als erwartet dauern
dürfte, bis die Inflation wieder den Zielwert von 2% erreichen
werde, gilt eine Zinserhöhung an der März-Sitzung als
unwahrscheinlich. Ein paar Mitglieder machten denn auch
deutlich, dass sie konkrete Anzeichen sehen wollten, dass sich
die Inflation tatsächlich auf die 2%-Marke hinbewege, bevor sie
eine Zinserhöhung erwägen würden.
HTML http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-us-notenbank-fed-ringt-mit-der-unsicherheit-1.18697029
HTML http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-us-notenbank-fed-ringt-mit-der-unsicherheit-1.18697029
Ergo: Wir werden alle von Unsicherheiten durch unser bisschen
Leben begleitet. Unsicherheiten gehören zum Leben dazu. Wäre ja
sehr schön, wenn wir alle Unsicherheiten ausschalten könnten,
aber danach wäre das Leben nur noch stink langweilig, wir würden
nur noch Gewinne und großen Reibach einfahren, bis wir auf Bahre
liegend, so wie Rockefeller, hinausgetragen werdet.... ;D
Wenn ich mal etwas Zeit hätte, da würde ich Yellen etwas
bemitleiden, wegen den Unsicherheiten….
Rockefeller Vermögen.....Das kombinierte Vermögen der Familie,
also die Bilanzsumme der Investitionen sowie das individuelle
Reichtum der einzelnen Mitglieder, wurde noch nie mit
Genauigkeit bestimmt. Die Familienarchive sind im Bezug auf das
Vermögen für die Öffentlichkeit verschlossen......Der Großteil
des Vermögens liegt in den Familienstiftungen von 1934 und 1952
und beide Organisationen werden von der Chase Manhattan Bank
verwaltet. Diese Organisationen halten Aktien der
Nachfolgerunternehmen von Standard Oil und andere diverse
Anlagen, sowie den erheblichen Immobilienbesitz der
Familie......Die Verwaltung des Reichtums wird von
professionellen Vermögensverwaltern übernommen, welche auch die
Holdinggesellschaft Rockefeller Financial Services
beaufsichtigen. Der leitende Vorsitzende ist momentan David
Rockefeller Jr. ....
HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Rockefeller
HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Rockefeller
Bilder zu Rockefeller:
HTML https://www.google.de/search?q=rockefeller&biw=1574&bih=1053&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiGzNC75P_KAhXF_iwKHQFgCfYQsAQILg
HTML https://www.google.de/search?q=rockefeller&biw=1574&bih=1053&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiGzNC75P_KAhXF_iwKHQFgCfYQsAQILg
HTML https://www.google.de/search?q=Rockf%C3%A4ller&ie=utf-8&oe=utf-8&channel=fs&gws_rd=cr,ssl&ei=wevEVpHxB8G7sQGfvJTQDw#q=rockefeller
HTML https://www.google.de/search?q=Rockf%C3%A4ller&ie=utf-8&oe=utf-8&channel=fs&gws_rd=cr,ssl&ei=wevEVpHxB8G7sQGfvJTQDw#q=rockefeller
Die Rockefeller-Saga (Doku)
HTML https://youtu.be/yvLGYlC-SbU
Veröffentlicht am 21.02.2014
➤ Was Sie nicht wissen sollen!: Einigen wenigen Familien
gehört die gesamte westliche Welt - und nun wollen sie den Rest!
HTML http://goo.gl/MKhnyk
➤ Dokus bequem auf dem TV gucken. Mit dem Amazon Fire TV
Stick:
HTML http://goo.gl/qiULt8
Sie sind ein Synonym für den Kapitalismus schlechthin: Über
Generationen war die Geschichte der Familie Rockefeller geprägt
von Skandalen und Tragödien, die den Aufstieg des Clans
begleiteten. Alles begann vor mehr als 100 Jahren, als John D.
Rockefeller die Standard Oil Company gründete. Das war ihm aber
keineswegs in die Wiege gelegt. Sein Vater, William Rockefeller,
verdiente sein Geld mit dem Verkauf von zweifelhaften
Wundermedikamenten. John war das zweite von sechs Kindern. 1853
verließ sein Vater die Familie, kümmerte sich nicht um eine
Scheidung, ging nach Kanada und gründete dort eine neue Familie.
Der 16-jährige John suchte sich einen Job, und schon drei Jahre
später gründete er mit einem Partner sein erstes Geschäft.Als
Chef der Standard Oil Company übernahm er einen Konkurrenten
nach dem anderen, mit allen Mitteln, die dafür notwendig waren.
1882 kontrollierte er 90 Prozent der Produktionskapazität von Öl
in den USA und diktierte den Eisenbahngesellschaften die
Beförderungspreise. Die Dokumentation aus der Reihe "Menschen &
Mächte" erzählt mit der "Rockefeller-Saga" eine der großen
amerikanischen Familiengeschichten.
#Post#: 9232--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 18, 2016, 11:02 am
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Massenentlassungen im amerikanischen Bergbau
Erwin Matula - 10 Feb 2016 - Kommentare (1)
Von der aus den USA laufend vermeldeten Verbesserung der
Arbeitslosenrate scheint der Bergbau wohl nicht tangiert zu
sein. Eben wurden in einem Report des Büros für Arbeitsstatistik
die neuesten Daten veröffentlicht und die sehen eher
katastrophal aus. 131.000 Arbeitnehmer haben im Jahr 2015 ihren
Job im Bergbau des Landes verloren. Nachfolgend eingeblendete
Grafik zeigt die monatliche Entwicklung des Arbeitsmarktes.
[img]
HTML http://uploads.miningscout.de/http/1374142591/4329c5a87353e36556fad37db6ef9e13.JPG[/img]
Quelle: Büro für Arbeitsstatistik
Auch wenn die beiden letzten Monate in der Statistik noch ein
Schätzung sind, das Jahresergebnis ist erschütternd. Bis Mitte
2014 sah das Ganze noch einigermaßen erträglich aus, aber was
danach folgte ist die traurige Antwort auf die bestehende Lage
bei den Unternehmen in Zeiten gedrückter Rohstoffpreise.
Statistisch gesehen war 2015 das erste Negativjahr seit 2009 und
das Jahr mit den größten Stellenverlusten seit 1986.
Wenn man bedenkt, dass mit Jahresende 2015 insgesamt noch
782.000 Menschen beschäftigt sind, dann bekommen die
weggefallenen 131.000 Positionen erst den richtigen Stellenwert.
Dabei sind die noch verbliebenen 782.000 Mitarbeiter bereits um
475.000 weniger als noch zur Hochblüte im Jahr 1981.
Nimmt man die heute bestehende Lage der Rohstoffe und deren
überwiegend wenig rosigen Aussichten für das Jahr 2016, so muss
befürchtet werden, dass die Entlassungswelle den Bergbausektor
auch weiterhin belasten wird. Speziell im Ölgeschäft werden bei
anhaltend niedrigen Ölpreisen verstärkt Insolvenzen und damit
verstärkt Jobverluste erwartet. Bei Ölpreisen von rd. USD 30 je
Barrel sind so gut wie alle amerikanischen Ölproduzenten in den
roten Zahlen. Lediglich die saudiarabischen Förderer halten noch
Preise bis gegen USD 20 je Barrel aus. Welche Auswirkungen die
schrumpfende Eigenversorgung der amerikanischen
Energiewirtschaft haben wird, muss abgewartet werden. Da nutzt
es wenig, dass die Gehälter und Löhne um 1,4% alleine im
Dezember 2015 gefallen sind. Der Kampf um die verbleibenden
Arbeitsplätze wird ein erhebliches Dumping entfachen, dessen
Ende noch offen ist.
Betrachtet man nun zusammenfassend die Nachricht des
statistischen Büros in Relation mit den erwarteten Trends des
Rohstoffmarktes, so wird 2016 mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit ein weiteres Jahr mit großen Verwerfungen
werden. Als Investor ist man sicher gut beraten dies in seinen
Vorhaben mit zu berücksichtigen.
HTML http://www.miningscout.de/blog/2016/02/10/massenentlassungen-im-amerikanischen-bergbau/
HTML http://www.miningscout.de/blog/2016/02/10/massenentlassungen-im-amerikanischen-bergbau/<br
/>
#Post#: 9356--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 20, 2016, 6:40 am
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Gastbeitrag: Wie sich der Einzug des 500-Euro-Scheins
rechnet....
Deutschland erwägt eine Grenze für Bargeldzahlungen von 5000
Euro, während die EZB den 500-Euro-Schein abschaffen will.
Begründet werden beide Vorstöße mit einer besseren Bekämpfung
von Kriminalität. Doch im Fall der EZB hat der Schritt ganz
andere Gründe......07.02.2016, von Hans-Werner Sinn.....
HTML http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/2544535580/1.4054854/article_multimedia_overview/der-500-euro-schein-ist-er.jpg
Der 500-Euro-Schein: Ist er bald Geschichte?
Auf französischen Druck hin erwägt Deutschland, die
Bargeldzahlungen von mehr als 5000 Euro zu verbieten.
Gleichzeitig erwägt die Europäische Zentralbank, die
500-Euro-Scheine abzuschaffen. Als Begründung wird in den Medien
berichtet, dass die EZB die Kriminalität einschränken will. Aber
der EZB-Präsident selbst sagt, die EZB überlege noch, wie sie
ihre Absicht am besten kommunizieren solle. Das macht stutzig.
Macht die EZB neuerdings neben der ihr verbotenen Fiskalpolitik
auch noch Justizpolitik? Was geht hier vor?
Es geht in Wahrheit um etwas ganz anderes als die Kriminalität
von Kleinganoven. Es geht um den Wunsch der EZB, die
Einlagenzinsen noch weiter in den negativen Bereich zu schieben.
Derzeit verlangt die EZB einen Strafzins von 0,3 Prozent für das
Geld, das Banken bei ihr einlegen. Am liebsten würde sie noch
mehr verlangen, doch kann sie nicht weiter gehen, weil Banken
dann lieber Bargeld horten. Das Einzige, was die Banken davon
abhält, nur noch Bargeld zu halten, sind die Kosten der
Aufbewahrung der Banknoten in den Tresoren. Die Tresorkosten
implizieren eine natürliche Obergrenze für den Strafzins.
Ende Dezember wurden 307 Milliarden Euro, also 28 Prozent des
Euro-Bargelds, in Form von 500-Euro-Scheinen gehalten. Von wem
sie gehalten wurden, ist nicht klar. Dazu gehörten vermutlich
auch Kriminelle, doch vor allen dürfte das Geld in Osteuropa und
der Türkei als Wertaufbewahrungsmittel gedient haben, wie schon
seinerzeit die 1000-D-Mark-Banknoten. Immerhin zirkulierte
damals ein Drittel der D-Mark-Banknoten im Ausland. Außerdem
halten die Banken aus den genannten Gründen nun auch selbst
immer mehr Bargeld.
Strafzinsen auf Bankkonten von Kunden?
Wenn die Banken nun gezwungen werden, statt der 500-Euro-Scheine
die etwas kleineren 200-Euro-Scheine zu halten, steigen die
Tresorkosten etwa auf das Zweieinhalbfache. Unter der Annahme,
dass der genannte Strafzins von 0,3 Prozent, den die Banken auf
ihre Einlagen bei der Notenbank zahlen, bereits durch die
Tresorkosten limitiert wurde, könnte die EZB diesen Strafzins
nach der Abschaffung der 500-Euro-Scheine rechnerisch auf das
Zweieinhalbfache, also auf 0,75 Prozent erhöhen.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Kunden der Banken dann auch
Strafzinsen auf ihre Bankkonten zahlen müssen, wie es jetzt
schon in Einzelfällen beobachtet werden kann. Das gesamte
Laufzeitenspektrum der ohnehin minimalen Zinsen auf
Finanzanlagen würde dann noch weiter gegen null gedrückt, und
mindestens die Zinsen für kurzfristige, liquide Anlagen würden
negativ. Vermutlich würden auch Zinsen auf Staatspapiere für
einige Länder negativ.
Wenn die EZB diese Begründung offiziell kommunizieren würde,
wäre ihr ein Proteststurm bei den Sparern gewiss. Deshalb wäre
es kommunikativ in der Tat geschickter, die Bekämpfung der
Kriminalität in den Vordergrund zu stellen. Dafür hat die EZB
zwar kein Mandat, doch wen schert heute noch die Rechtslage.
Wichtiger ist es, dass man eine Begründung für das Fernsehen hat
und dann seine eigentliche Agenda verfolgen kann.
Nullzinsgrenze für Südeuropa immer noch zu hoch
Dafür, dass die Zinsen in den negativen Bereich gedrückt werden
sollen, gibt es seriöse und weniger seriöse ökonomische Gründe.
Ein seriöser Grund ist, dass man auf diese Weise die Wirtschaft
ankurbeln will. Angesichts der verheerenden Wettbewerbslage der
Volkswirtschaften Südeuropas ist die Nullzinsgrenze, die aus der
Möglichkeit der Bargeldhaltung resultiert, offenbar noch immer
zu hoch, als dass die Konjunktur dort anspringt. Der
Harvard-Ökonom Alvin Hansen hat ein ähnliches Phänomen schon
1938 unter dem Begriff der „säkularen Stagnation“ diskutiert.
HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hans-werner-sinn-wie-sich-der-einzug-des-500-euro-scheins-rechnet-14054372.html
HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hans-werner-sinn-wie-sich-der-einzug-des-500-euro-scheins-rechnet-14054372.html
Ein weniger seriöser Grund in die Sphäre der negativen Zinsen
abzutauchen liegt darin, dass die EZB auf diese Weise den
überschuldeten Staaten und Haushalten Südeuropas helfen kann,
mit ihren Budgets zurechtzukommen. Anstatt Zinsen für ihre
Schulden zahlen zu müssen, erhalten die überschuldeten Staaten
Zinsen von den Sparern, die ihnen ihr sauer verdientes Geld
geliehen haben. Auf diese Weise lässt sich der Lebensstandard in
den Schuldenländern halten, und die Schulden werden von den
Gläubigern selbst getilgt.
HTML http://www.faz.net/ppmedia/aktuell/wirtschaft/DW_16717-18536472/1.3999868/mmobject-still/daenen-haben-kaum-noch-bargeld.jpg
HTML http://video.faz.net/v/video/dw/2016/1/DW_16717-18536472-bdeu160104_001_daene_01i_hd_h.mp4
Dänemark als bargeldloses Vorbild?
Schon durch die bisherigen Zinssenkungen, die der Euro zum
Beispiel Italien bescherte, hat der italienische Staat jährlich
mehr Geld gespart, als er an Mehrwertsteuern einnimmt. Was nun
geplant ist, könnte auf eine gewaltige offene
Entschuldungsaktion durch Negativzinsen hinauslaufen, welche die
bisherigen Zinsvorteile nochmals stark vergrößert.
Deutschland würde leiden
Schon seit Jahren lassen sich viele der EZB-Maßnahmen am besten
durch das Interesse der hochverschuldeten und nicht mehr
wettbewerbsfähigen mediterranen Krisenländer sowie auch
Frankreichs erklären, das in Südeuropa wichtige Absatzmärkte hat
und auch ansonsten dorthin orientiert ist. Ob es um die Käufe
der Staatspapiere der Krisenländer im Rahmen des Securities
Markets Programme, um die außergewöhnlichen Freiheiten bei der
Bedienung der lokalen Druckerpressen (Schrottpfänder, Ela, Anfa,
widergespiegelt in den Target-Salden) oder das unbegrenzte
Sicherungsversprechen für die Käufe der Staatspapiere dieser
Länder im Rahmen des OMT-Programms ging, das vom deutschen
Verfassungsgericht heftig kritisiert wurde:
Immer konnte man die Handlungen der EZB am besten verstehen,
wenn man die salbungsvollen Formulierungen ihrer
Kommunikationsabteilung überhörte und sich fragte, was wohl die
Maßnahmen waren, die man zur Vermeidung und Verschleppung von
Staatskonkursen in Südeuropa benötigen würde.
Für Deutschland wären negative Zinsen alles andere als angenehm,
denn Deutschland ist das Land der Sparer. Auch wenn der
überschuldete deutsche Fiskus profitierte, würde Deutschland
insgesamt unter negativen Zinsen leiden, denn die Deutschen
exportieren über ihre Leistungsbilanzüberschüsse mehr
Ersparnisse als jedes andere Land der Erde. Deutschland ist nach
China der größte Nettogläubiger der Welt. Ein Nettogläubiger
profitiert nicht, wenn die Zinsen negativ werden, sondern er
erleidet Verluste.
Es geht ja nur um Kleinganoven
Kapitalgedeckte Riester-Renten, Lebensversicherungen und
Sparbücher werden bei negativen Zinsen zu Wohlstandsfallen, weil
sich dort das Sparkapital Jahr um Jahr verringert, anstatt durch
Zins und Zinseszins zu wachsen. Bedenkt man, dass man früher
durch jahrzehntelanges Sparen damit rechnen konnte, dass das
Dreifache der Ersparnis für die Rente zur Verfügung stand, so
kommt bei negativen Zinsen nicht mal die Ersparnis selbst
zurück.
Im Vergleich zu den gesamten Nettokapitalerträgen, die
Deutschland noch im Jahr 2007 auf sein Nettoauslandsvermögen
verdient hatte, bedeuteten die niedrigen Zinsen zuletzt einen
jährlichen Verlust an Kapitalerträgen von etwa 68 Milliarden
Euro, während die südeuropäischen Krisenländer in ihrer
Gesamtheit jährlich etwa 85 Milliarden Euro an Gewinnen
erzielten.
Gelänge es der EZB, die durchschnittlichen Marktrenditen um
weitere 0,45 Prozentpunkte zu senken, wie es wegen der Erhöhung
der Tresorkosten zu erwarten ist, stiege der jährliche deutsche
Verlust bei den Kapitalerträgen um weitere 8 Milliarden Euro,
und die Südländer hätten einen zusätzlichen jährlichen Vorteil
von 10 Milliarden Euro. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das
sind sicher nur unbeabsichtigte Nebeneffekte einer dem
Gemeinwohl dienenden EZB-Politik. Es geht ja nur um
Kleinganoven.
Der Autor: Hans-Werner Sinn ist Präsident des Münchener
Ifo-Instituts.
HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hans-werner-sinn-wie-sich-der-einzug-des-500-euro-scheins-rechnet-14054372-p2.html
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Ergo: Die deutschen Sparer Subventionieren & Sanieren zugleich
alle die maroden Südländerschulden und Ihre miserablen
hintertriebenen Schuldenfinanzpolitik. Die EZB enteignet
Sparguthaben der Sparer in Deutschland. Hilfe: Hinter der EZB
steckt eine MAFIA-Gruppe, die an das Geld der Deutschen will.
Die Einzige sofortige Erstmassnahme heißt hier: Spargelder alle
abheben, anschließend in Gold und in etwas Silber anlegen.
Fazit: Keinerlei Zinsen auf Sparguthaben zu bekommen ist schon
schlimm genug. Aber, negativ Zinsen auf Sparguthaben bezahlen zu
müssen das vom Sparguthaben abgezogen wird, ist ein geplantes
EZB-Verbrechen, mit dem Betrugsvorsatz, Deutschlands Sparer,
finanziell zu schädigen und um diese kaltschnäuzig zu Enteignen!
Feststellung: Auf der EZB sitzen Gangster und Ganoven, die seit
längerer zeit planen, die angesparten Sparguthaben der deutschen
Sparer, in Billionen Höhe, zu berauben. Das was die EZB da
macht, dürfte der Größte Raubzug in der Menschheitsgeschichte
darstellen und die Finanzopfer werden Deutschlands Sparer
sein....
#Post#: 9381--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 20, 2016, 9:41 am
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Hans-Werner Sinn: "Abschaffung des 500-Euro-Scheins extrem
schädlich"....
von Bert Losse
Die von der Europäischen Zentralbank geplante Abschaffung des
500-Euro-Scheins hätte nach Ansicht von Hans-Werner Sinn, dem
Präsidenten des ifo Instituts, schwerwiegende wirtschaftliche
Nachteile für Deutschland.
„Es wäre extrem schädlich, die großen Euro-Scheine abzuschaffen.
Der Euro würde einen Teil seines Wettbewerbsvorteils gegenüber
dem Dollar einbüßen und als internationale Transaktionswährung
in Osteuropa und der Türkei an Bedeutung verlieren“, schreibt
Sinn in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche.
„Im Umfang der Verdrängung des Euro-Bargeldes entstünde ein
echter Vermögensverlust für die Euro-Zone“, warnt der Ökonom. Er
verweist zudem darauf, dass „die Geldschöpfungsgewinne des
Euro-Systems bei einer Abschaffung des 500-Euro-Scheines
empfindlich zurückgehen könnten“. Diese Gewinne werden in der
Euro-Zone aufaddiert und anschließend nach dem EZB-Kapitalanteil
auf die nationalen Notenbanken verteilt.
Sinn: „Wird weniger emittiert, liegt die Last bei den
Steuerzahlern, die für fehlende Gewinnausschüttungen des
Euro-Systems einstehen müssen.“
HTML http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/hans-werner-sinn-abschaffung-des-500-euro-scheins-extrem-schaedlich/12986062.html
HTML http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/hans-werner-sinn-abschaffung-des-500-euro-scheins-extrem-schaedlich/12986062.html
Ergo: Die EZB ist nicht nur dabei das Bargeld abzuschaffen,
sondern, dazu den Euro. Sollte kein Euro-Bargeld durch die EZB
bereitgestellt werden, hat der Euro fertig und ausgedient. Denn
eine Währung, die man mit Händen nicht fassen kann, hat keinen
Bestand und wird untergehen.
#Post#: 9714--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 26, 2016, 3:30 am
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Schock im Goldsektor!
Bislang sind die Zahlen, die die großen Goldproduzenten gemeldet
haben, im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Manch einer, wie
zum Beispiel Barrick Gold, konnte die Erwartungen sogar
übertreffen. Gemeinsam mit einem steigenden Goldpreis sorgte das
für gute Stimmung bei den Goldminenaktien. Doch gestern gab es
nachbörslich einen Dämpfer.
Einer der größten und bislang auch wachstumsstärksten
Goldproduzenten, Goldcorp, hat gestern nach Börsenschluss in
Nordamerika Zahlen gemeldet und die fallen auf den ersten Blick
schwach aus. Der Konzern meldete für das abgelaufene Jahr einen
Verlust von 4,3 Milliarden Dollar. Analysten hatten im
Durchschnitt mit einem Gewinn gerechnet. Dazu hat der Konzern
eine weitere Dividendenkürzung beschlossen. Die Dividende
beläuft sich jetzt nur noch auf 0,08 Dollar pro Jahr. Die
Dividendenzahlung wurde auf eine quartalsweise Zahlung
umgestellt.
Produktion geht zurück
Dazu kommt: Goldcorp will im laufenden Jahr weniger Gold
produzieren als noch im abgelaufenen Jahr. Der Konzern spricht
von 2,8 bis 3,1 Millionen Unzen. 2015 hatte Goldcorp noch 3,46
Millionen Unzen produziert. Bis zum Jahr 2018 sieht der Konzern
auch kein Wachstum. Die All in Sustaining Costs sollen bei 850
bis 925 Dollar je Unze liegen.
Das alles sind mehr oder weniger schockierende Zahlen. Freilich
ist der Verlust zum Großteil auf eine Wertberichtigung
zurückzuführen. Dennoch dürfte der Markt davon unangenehm
überrascht sein. Doch warum diese hohe Abschreibung, wieso
jetzt? Die Antwort dürfte auf der Hand liegen. Ende Februar
findet bei Goldcorp ein Chefwechsel statt. Offensichtlich macht
man Tabula Rasa, bevor der neue Chef das Ruder übernimmt. Ein
klarer Cut also – das ist zwar sinnvoll, könnte aber kurzfristig
dennoch schmerzhaft werden.
HTML http://www.deraktionaer.de/aktie/schock-im-goldbereich--220230.htm
HTML http://www.deraktionaer.de/aktie/schock-im-goldbereich--220230.htm
#Post#: 10273--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: March 6, 2016, 5:09 am
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Der eskalierende Krieg gegen das Bargeld
05.03.2016 | John Browne
Am 16. Februar druckte die Washington Post einen Artikel mit dem
Titel "It's time to kill the $100 bill" ("Es ist an der Zeit,
die 100-$-Note abzuschaffen"). Erst am Tag zuvor hatte CNNMoney
den Beitrag "Death of the 500 euro bill getting closer" ("Das
Ende des 500-€-Scheins rückt näher") veröffentlicht. Im Artikel
der Washington Post wurde ein Diskussionspapier der Harvard
Kennedy School, Nr. 52, von Senior Fellow Peter Sands zitiert,
das zu dem Schluss kam, die Abschaffung von Banknoten mit hohem
Nennwert würde helfen "Steuerhinterziehung, Finanzkriminalität,
die Finanzierung terroristischer Aktivitäten und Korruption" zu
verhindern.
Im Laufe der vergangenen Tage haben sich der frühere
US-Finanzminister Larry Summers, der EZB-Präsident Mario Draghi
und sogar die Redaktionsleitung der New York Times für die
Abschaffung dieser Geldscheine ausgesprochen. Abgesehen von der
Frage, warum Forderungen dieser Art gerade jetzt so häufig zu
hören sind, muss vor allem untersucht werden, ob solche
Maßnahmen tatsächlich notwendig sind, oder ob sie den
Zentralbanken nur einen Vorwand für viel komplexere
Manipulationen der Wirtschaft liefern, mit deren Hilfe sie ihre
Kontrolle über das private Vermögen von Bürgern und Unternehmen
ausweiten können.
Anfang 2015 wurde berichtet, dass Spanien für private
Bargeldtransaktionen eine Höchstgrenze von 2.500 Euro festgelegt
hat. In Italien und Frankreich wurden sogar Obergrenzen von nur
1.000 Euro beschlossen. Zudem müssen in Frankreich alle
Bargeldabhebungen, die 10.000 Euro im Monat übersteigen, den
Regierungsbehörden gemeldet werden. In den Vereinigten Staaten
liegt die Grenze hierfür bei 10.000 Dollar je Abhebung. China,
Indien und Schweden zählen zu den Ländern, in denen es bereits
Pläne für die Abschaffung des Bargelds gibt.
Am 20. April 2015 berichtete das Mises Institute, dass Chase,
eine Tochtergesellschaft von JPMorgan Chase und Empfänger von
Finanzhilfen in Höhe von 25 Milliarden Dollar (ProPublica, 22.
Februar 2016), angekündigt hat, die Verwendung von Bargeld zum
Begleichen ausstehender Kreditkartenschulden, Hypotheken und
Autokredite zu beschränken. Bereits zuvor, am 1. April 2015,
haben Chase und JPMorgen den Mietvertrag ihrer
Bankenschließfächer angepasst und diesen Zusatz eingefügt: "Sie
erklären sich hiermit einverstanden, in dem Schließfach kein
Bargeld und keine Münzen [einschließlich Gold und Silber] zu
lagern. Ausgenommen davon sind Sammlermünzen."
Der Krieg gegen das Bargeld hat sich zweifellos von der
Regierung auf den Privatsektor ausgeweitet. Doch die
Öffentlichkeit ist sich dieser zunehmenden Übergriffe auf ihre
persönlichen Freiheitsrechte mehrheitlich gar nicht bewusst.
Am 5. Februar 2016 meldete die New York Times, den Vereinigten
Staaten könne "2016 infolge eines 'perfekten Sturmes' der
Wirtschaftslage einen neue Rezession bevorstehen". Zehn Tage
später teilte Mario Draghi einem Ausschuss des Europäischen
Parlaments Folgendes mit: "In den letzten Wochen haben wir eine
Zunahme der Sorgen bezüglich der Zukunftsaussichten der
Weltwirtschaft beobachtet."
Wenn die Verbraucher im Hinblick auf den Zustand der Wirtschaft,
die Arbeitslosigkeit oder ihre eigene Finanzlage beunruhigt
sind, sinken die Ausgaben für nicht lebensnotwendige Güter.
Diese Vorsicht resultiert auch in der Tilgung von Schulden und
dem Horten von Bargeld.
Ist die Wirtschaftsleistung rückläufig, senken die Zentralbanken
die Zinsen und pumpen Finanzmittel in die Wirtschaft. Nimmt das
Vertrauen der Verbraucher dennoch weiter ab, führt das Horten
von Cash dazu, dass sich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
verringert. Die Zentralbanken nehmen das zum Anlass, die
Sparanreize durch die Einführung negativer Zinssätze
abzuschaffen und so zu erzwingen, dass das Einlagenkapital
wieder in Umlauf gelangt.
Am 10. Februar gab Janet Yellen, die Vorsitzende der
US-Notenbank, während ihrer Ansprache vor dem Kongress zu, dass
negative Zinssätze bereits diskutiert wurden, die Rechtslage
jedoch noch nicht abschließend geklärt sei. Nur neun Tage zuvor
hatte der Vize-Vorsitzende der Fed, Stanley Fisher, gegenüber
dem Think Tank Council on Foreign Relations jedoch bereits
erklärt, dass die Notenbank schon im Jahr 2012 über
Negativzinsen debattiert habe.
Sollte es mit Hilfe der Minuszinsen nicht gelingen, die
Spareinlagen wieder in Umlauf zu bringen, könnte die Regierung
auch die Verwendung von Bargeld bei größeren Transaktionen
einschränken oder gar verbieten. Das kommt einem Kampf gegen
Cash gleich, der Teil einer größeren Initiative ist, den Bürgern
die Kontrolle über ihr Vermögen zu entziehen.
Im Zuge dieser Kampagne gegen das Bargeld könnten auch Gesetze
erlassen werden, die die Beschlagnahmung von Bankeinlagen unter
gewissen Umständen ermöglichen. Die Konfiszierung von Bankkonten
mag in den Augen der US-Amerikaner ein abwegiges Szenario sein.
Doch die Bankenkrise von Zypern hat im Jahr 2013 aufgezeigt, wie
die Zentralbanken heutzutage zu Bail-Ins stehen, in deren Rahmen
die Einlagen eingefroren und sogar beschlagnahmt werden können,
um eine Bank zu retten.
Das Wirtschaftswachstum und der scheinbare Wohlstand in den 45
Jahren seit die Vereinigten Staaten die letzte Verbindung ihrer
Währung zu Gold gekappt haben, wurden größtenteils durch Kredite
finanziert, Kredite in Höhe von unvorstellbar vielen Billionen
Dollar. Und im Zentrum dieses enormen Schuldensystems stehen die
Banken.
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#Post#: 10496--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: March 8, 2016, 12:39 pm
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Gold und Silber: Rote Karte für die betrügerischen Banken......
Bernd Heim: Börsenausblick, Gold, Silber, Bronze -
Edelmetalle....By Bernd Heim / 25. Februar 2016.....
Ein Volkswirtschaftler wird Ihnen erzählen, dass die Preise sich
durch das freie Spiel von Angebot und Nachfrage entwickeln oder
zumindest entwickeln sollen und der Markt prinzipiell fair ist,
weil allen Markteilnehmern die gleichen Einflussmöglichkeiten
und Rechte zukommen.
Ein Rohstoffhändler wird ihnen, wenn er von der Praxis
berichtet, das glatte Gegenteil erzählen. Die Märkte sind
manipuliert und alles andere als frei. Es gibt Kartelle wie die
OPEC, die den Preis je nach Bedarf in die eine oder andere
Richtung verschieben und dann gibt es da noch die Banken, die
über die von ihnen kontrollierten Papiermärkte den Schwanz mit
dem Hund wedeln lassen.
Der Ölpreis wird in dem Moment wieder steigen, in dem die OPEC
das Gefühl hat den Kampf gegen die amerikanische
Schieferölindustrie gewonnen zu haben und die Preise für die
Metalle und Edelmetalle fallen immer dann, wenn die Banken der
Meinung sind, dass sie fallen sollten, egal, ob die physische
Nachfrage hoch oder tief ist.
Geklagt haben die Rohstoffunternehmen über diese beständige
Manipulation ihrer Preise und damit ihrer Geschäftsgrundlage
schon immer. Getan hat sich wenig. Es wurde verkauft, zwar
zähneknirschend, aber verkauft, und zwar meist zu den Preisen,
die der manipulierte Markt als die offiziellen und damit als die
„richtigen“ ausgegeben hat.
Gleich und Gleich gesellt sich gern
Die Börsen sind eigentlich zur Neutralität verpflichtet, weil
sie für den Käufer wie für den Verkäufer als Dienstleister
fungieren. Aber auch das ist leider nur graue Theorie. Wenn die
Verbindungen zu den Banken zu eng sind, wird bei überraschenden
Kursbewegungen leicht mal ein Auge zugedrückt.
Es ist traurig, aber wahr: Man muss sich inzwischen fragen, was
die Banken eigentlich noch nicht manipuliert haben. Außer dem
Wetter und den Gezeiten Ebbe und Flut fällt mir persönlich dazu
leider nicht viel ein. Zinsen, Gold, Silber, Abweichungen bei
den Kursen oder beim Spread … – die Liste der Tricksereien
zulasten der Allgemeinheit ist lang und beinahe allumfassend.
Eigentlich wäre es die Aufgabe des Staates regulierend
einzugreifen, wenn ein Markt bewusst manipuliert und verzerrt
wird. Doch die Staaten sind auffällig untätig. Wenn sich die EU
beispielsweise mit dem gleichen Eifer, mit dem sie sich um den
Inhalt von Marmeladengläsern kümmert, auch den Manipulationen
der Banken widmen würde, wären die meisten Institute längst
geschlossen.
Aber die Banken werden gebraucht, um die Staatsanleihen unters
Volk zu bringen. Eine Anleihe, die man nie wirklich zurückzahlen
will, sondern bei Fälligkeit höchstens mit einem neuen Kredit
bedient, ist im Grunde genauso betrügerisch, wie es die
Manipulationen der Banken sind. Wundert es da noch, dass die
eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, weil gewisse Krähen
„systemrelevant“ sind?
Eine Branche beginnt sich zu wehren
Auf Besserung zu hoffen, ist illusorisch. Wer sich wehren will,
dem bleibt eigentlich nur noch das Medium des Boykotts. Als
Privatanleger kauft man dann beispielsweise keine
Goldzertifikate, sondern nur noch reales Gold und verwahrt
dieses selbst.
Wenn der Preis dann mal für zwei oder drei Jahre nach unten
geschleust wird, weil die Krisen zu zahlreich sind, verlieren
die gekauften Münzen oder Barren zwar offiziell an Wert, aber
gewiss nicht an Gewicht, währen die Zertifikate von den
Emittenten fröhlich geknockt werden und wertlos verfallen.
Als Produzent kann man sich auch verweigern, indem man an einer
Börse nicht mehr handelt, wenn dort manipulative Aktionen
geduldet werden. Dann können die Freunde des Papiergolds und
Papiersilbers dort zwar weiterhin eifrig Papier untereinander
verschieben, nur echtes Metall gibt es für dieses „Altpapier“
anschließend nicht mehr.
Geschehen ist dies am 8. Februar 2016 und die betroffene Börse
ist die London Metals Exchange (LME). Die Londoner Metallbörse
zählt neben der Comex in New York und den Börsen in Shanghai und
Singapur zu den größten Handelsplätzen, an denen edle und unedle
Metalle am Kassamarkt bzw. auf Termin gehandelt werden.
Sechs große Bergbaugesellschaften verweigern sich
Die London Metals Exchange ermittelt täglich Referenz- bzw.
Kassakurse für Metalle. Sie bietet Hedgegeschäfte an und
ermöglicht auch die mit dem Handel verbundene, physische
Lagerung der Metalle. Es war genau diese Ermittlung der
Referenz- bzw. Kassakurse, die das Fass zum Überlaufen brachte.
Angeführt vom Minengiganten Rio Tinto verließen am 8. Februar
2016 insgesamt sechs große Bergbaukonzerne die LME. Damit verlor
die Londoner Börse auf einen Schlag zehn Prozent ihrer
Mitglieder der wichtigen ‚Kategorie 5‘, in der die absoluten
Schwergewichte des Metallhandels zusammengefasst sind.
Für den drastischen Schritt wurde offiziell keine Begründung
genannt. Viel deutet jedoch darauf hin, dass die Fixierung des
Silberpreises in der Woche zuvor der ausschlaggebende Punkt war.
Einige Banker glaubten offenbar ihre Boni optimieren zu müssen
und beschlossen, dass der Tagespreis für die Auslieferung von
physischem Silber um sechs Prozent unter dem aktuellen
Silber-Papierpreis liegen sollte. Die polnische KGHM, immerhin
einer der größten Silberproduzenten der Welt, kritisierte diese
Manipulation umgehend.
Am Ende hilft nur noch Selbsthilfe
Als die den Handel an der LME koordinierende und kontrollierende
London Bullion Market Association (LBMA) nicht gegen die
offensichtliche Manipulation einschritt, zogen die großen
Minengesellschaften die Reißleine und verließen die Londoner
Metallbörse.
An dieser Stelle sind die Feinheiten wichtig. Die London Bullion
Market Association ist eigentlich eine Interessenvertretung der
Minengesellschaften. Aber nicht einmal sie hielt es für nötig,
ihren Mitgliedern beizuspringen und Unterstützung zu gewähren.
Hervorzuheben ist auch, dass Rio Tinto kein klassischer
Goldförderer ist. Gold und Silber fallen bei Rio Tinto eher als
Nebenprodukte an und spielen damit in der Bilanz und beim Gewinn
des Unternehmens nur eine nachgeordnete Rolle.
Das zeigt, dass die Bergbaukonzerne der vielen Manipulationen
überdrüssig sind, und nun auch endlich gewillt scheinen, die
notwendigen Konsequenzen zu ziehen. In der Öffentlichkeit ist
der Austritt kaum bekannt geworden. Das Schweigekartell der
Banken und befreundeten Medien funktioniert an dieser Stelle
noch tadellos.
Verweigern auch Sie sich den Betrügern!
Möglicherweise wurden wir in diesem Monat Zeugen eines
historischen Schritts. Er war überfällig und er sollte von
möglichst vielen Marktteilnehmern nachvollzogen werden.
Allerdings nicht nur die Produzenten sind an dieser Stelle
gefordert.
Auch die Privatanleger verfügen durchaus über einen gewissen
Gestaltungsspielraum und damit über eine Marktmacht. Für
Letztere bietet es sich an, auf Zertifikate vollständig zu
verzichten.
Wenn man ohnehin von Emittenten, Banken und Brokern nur noch
nach allen Regeln der Kunst abgezockt wird, sollte man sich
überlegen, ob man an diesem falschen Spiel überhaupt noch
teilnehmen will.
Wer diese Frage mit einem ’nein‘ beantwortet, der kauft in
Zukunft nur noch die allem Papier zugrunde liegenden wahren
Werte, also die Aktien oder bei den Edelmetallen Gold und Silber
in physischer Form.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie
herzlich
Ihr
Bernd Heim
[move]
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#Post#: 10497--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: March 8, 2016, 12:50 pm
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Target 2-Salden: Ein altes Krisenthema kehrt zurück.....
Bernd Heim: Börsenausblick.....By Bernd Heim / 29. Februar 2016
Einige Zeit war es ruhig um das Thema, nun könnte es schon bald
wieder in den Vordergrund treten und die Diskussion um die
Stabilität des Euros neu entfachen. Die Rede ist von den
sogenannten Target 2 Salden. Sie sind ein sensibler Gradmesser
für die Spannungen innerhalb der Euro-Zone und damit ein Signal
für kommende Krisen und Probleme.
Als Target 2-Salden bezeichnet man, die Forderungen und
Verbindlichkeiten der nationalen Notenbanken der Euro-Zone
gegenüber der Europäischen Zentralbank. Sie spiegeln die
Zahlungsströme innerhalb der Währungsunion wider.
Werden Güter von Deutschland nach beispielsweise Frankreich oder
Spanien geliefert, werden die Zahlungsströme über das
Target-System der EZB abgerechnet. In unserem Beispiel fließen
Waren von Deutschland ins europäische Ausland und im Gegenzug
Gelder von dort in die Bundesrepublik. Die französische oder
spanische Notenbank hat dadurch gegenüber der EZB eine
Verbindlichkeit, während die Bundesbank gegenüber der
Europäischen Zentralbank eine Forderung aufbaut.
Bis 2007 pendelten die Target 2-Salden meist um die Nulllinie.
Danach zogen sie deutlich an. Steigende Salden deuten entweder
auf eine unausgeglichene Handelsbilanz hin, in diesem Fall
importiert ein Land mehr Güter aus einem anderen Mitgliedsland
der Euro-Zone als es selbst dorthin exportiert, oder sie
verweisen auf eine Kapitalflucht. In diesem Fall wird, ohne
physische Güter auszutauschen, Kapital von einer deutschen Bank
zu einer spanischen transferiert oder umgekehrt.
Nach der Krise ist vor der nächsten Krise
Ihr bisheriges Extrem erreichten die Target 2-Salden im Jahr
2012, als auch die Staatsschuldenkrise im Euroraum ihren
Höhepunkt erreichte. Danach bildeten sich die Salden zwar
zunächst wieder zurück, stiegen dann aber doch wieder an.
In den vergangenen eineinhalb Jahren um 120 Milliarden Euro.
Erklärbar ist dieses Phänomen zumindest zum Teil mit der Rettung
Griechenlands im vergangenen Jahr. Da lange nicht klar war, ob
die Gemeinschaft den überschuldeten Griechen noch einmal unter
die Arme greifen würde, sicherten viele Griechen ihre
Sparguthaben, indem sie sie auf ausländische Konten
transferierten.
So verständlich dieser Schritt ist, so klar ist auch, dass
zumindest in den Monaten nach dem Ende der Krise, also in der
zweiten Jahreshälfte 2015, die Salden sich wieder hätten
zurückbilden müssen. Das taten sie jedoch nicht. Momentan
steigen sie seit März 2015 pro Monat um etwa sieben Milliarden
Euro.
Eine interessante Fußnote bei dieser Entwicklung ist, dass
ausgerechnet im März 2015 das umfangreiche Anleihenkaufprogramm
der EZB startete. Hier scheint also innerhalb der Euro-Zone
etwas nicht so zu laufen, wie gewünscht.
Wirken Mario Draghis Milliarden am Ende als Brandbeschleuniger?
Offiziell kauft die EZB den Banken Staatsanleihen ab. Mit dem
eingenommenen Geld sollen die Banken ihrerseits Kredite
ausgeben, die das Wirtschaftswachstum fördern. Doch
offensichtlich fließt das Geld nicht in neue Kredite im eigenen
Land, sondern in andere Länder und lässt dadurch die Target
2-Salden wieder ansteigen.
Damit wird hier ebenfalls deutlich, was auch an anderer Stelle
längst spürbar ist: Das Anleihenkaufprogramm der EZB
funktioniert nicht – zumindest nicht so, wie es ursprünglich
angedacht war. Statt die nationalen Wirtschaften zu fördern,
fördert es die Kapitalflucht ins Ausland.
Durch diese Fluchtbewegung werden aber ohnehin bestehende
Ungleichgewichte nur noch weiter verstärkt. Diese
Unausgewogenheit ist in wirtschaftlich guten Zeiten noch
irgendwie tragbar. Zum Problem wird sie aber in einer Krise,
denn in der verstärken die Ungleichgewichte die allgemein
bestehende Unsicherheit und verschärfen damit die Krise.
Mit ein wenig Phantasie kann man sich leicht ausmalen, was wohl
geschehen wird, wenn der Stress innerhalb der Euro-Zone im
bisherigen Tempo weiter ansteigen sollte. Die Kapitalflucht
schwächt die ohnehin angeschlagenen Banken, denn von ihnen
werden Gelder abgezogen und auf sicherere Institute verlagert.
Im Euroraum tickt eine Zeitbombe
Brechen einige größere Banken zusammen, ist die Bankenkrise
sofort wieder zurück. Auf sie können wir alle gerne verzichten.
Fraglich ist nur, ob sie überhaupt verhindert werden kann? Eine
Möglichkeit wäre, das Anleihekaufprogramm der EZB vorzeitig
auslaufen zu lassen. Da es ohnehin nicht die gewünschten Effekte
hat, sondern sich sogar teilweise als kontraproduktiv erweist,
wäre hier leicht der Hebel anzusetzen.
Die europäischen Aktienmärkte würde eine derartige Entscheidung
im ersten Moment sicher auf Talfahrt schicken. Aber diesen
Effekt hätte eine erneute Bankenkrise auch. Der Nachteil der
Variante mit Bankenkrise ist, dass dann nicht nur die
Aktienkurse am Boden liegen, sondern die gesamte Wirtschaft in
erhöhte Turbulenzen geraten wird.
Ob der Euro diese Zerreißprobe überstehen wird, ist mehr als
fraglich. Deshalb ist die Europäische Zentralbank unter
Umständen gut beraten, wenn sie von zwei Übeln das kleinere
wählt, um so wenigstens eine Chance zu haben, den Euro erhalten
zu können.
Ignoriert man die Gefahr und steigen die Target 2-Salden auch
weiterhin so sportlich an, könnte es früher oder später ein
böses Erwachen und am Ende möglicherweise keinen Euro mehr
geben.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie
herzlich
Ihr
Bernd Heim
[move]
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#Post#: 10499--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: March 8, 2016, 12:58 pm
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Ist der 500-Euro-Schein das trojanische Pferd der EZB?
Hans-Werner Sinn, der scheidende Präsident des ifo-Instituts,
hat vor einigen Tagen eine interessante Einschätzung geäußert.
Die von der EZB geplante Abschaffung des 500-Euro-Scheins richte
sich nicht gegen die organisierte Kriminalität oder die
Schwarzarbeit, sondern gegen die Banken.
Wird die größte Euro-Banknote aus dem Verkehr gezogen, wird es
für die Institute schwieriger, Liquidität in Form von Bargeld
vorzuhalten. Der Bedarf an Tresorraum verdoppelt sich quasi über
Nacht und in die bestehenden Räumlichkeiten kann in Kürze nicht
einmal mehr die Hälfte dessen eingelagert werden, was heute mit
dem 500-Euro-Schein noch möglich ist.
Liquidität kann dann nur noch bei der EZB selbst geparkt werden
und dort werden die negativen Strafzinsen fällig. Da die Banken
keine Wohlfahrtsinstitute sind, rechnet Hans-Werner Sinn damit,
dass sie die ihnen dadurch entstehenden Kosten an ihre Kunden,
also die Sparer, weitergeben werden.
Negative Zinsen auf dem Sparbuch und auf dem Girokonto sind dann
nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Aktuell liegt der
Zinssatz noch bei minus 0,3 Prozent. Er könnte als Folge der
Abschaffung der 500-Euro-Banknote um 0,45 Prozentpunkte auf
minus 0,75 Prozent sinken.
Wird wieder mit unserer Gutgläubigkeit gespielt?
Bislang haben die Zinsen die Nulllinie immer nur leicht
unterschritten. Alle Versuche, sie tiefer in den negativen
Bereich zu drücken, verliefen erfolglos. Das Bargeld ist einer
der Gründe, warum diese Bemühungen nahezu zwangsläufig scheitern
mussten. Solange die Möglichkeit besteht, Guthaben in Form von
Bargeld zu stapeln, kann man sein Vermögen der zersetzenden
Wirkung von negativen Zinsen leicht entziehen.
Dieser Fluchtweg soll offensichtlich geschlossen werden und die
Abschaffung des 500-Euro-Scheins ist vermutlich nur der erste
Schritt in diese Richtung. Weitere können folgen und sie werden
auch sicher folgen, wenn sich die von der EZB gewünschten
Ergebnisse nicht oder nicht genügend einstellen.
Sollten die Banken unverdrossen weiter auf das Bargeld setzen,
um die negativen Zinsen der Europäischen Zentralbank zu umgehen,
könnte auch der 200-Euro-Schein schnell unter Beschuss geraten.
Wenn das nicht reicht, kommt vermutlich nicht nur der
100-Euro-Schein an die Reihe, sondern wird die Bezahlung Münzen
und Banknoten gänzlich abgeschafft.
Negative Zinsen enteignen die Gläubiger und begünstigen die
Schuldner. Deutschland als eine der größten Gläubigernationen
hat unter den Maßnahmen der EZB deshalb besonders stark zu
leiden. In Fragen der Kapitalanlage gelten die Deutschen zwar
gemeinhin als Analphabeten, doch auch hier wird sich die Suche
nach kreativen Lösungen zum Umgehen der negativen Zinsen auf dem
Bankkonto früher oder später zu einem neuen Volkssport
entwickeln.
Langfristige Konsequenzen nicht unterschätzen
Kurzfristig befeuern die Maßnahmen der europäischen
Zentralbanker vielleicht die Konjunktur und sie nehmen auch
etwas Druck von den Schultern der Schuldner. Doch langfristig
wird sich der Schritt negativ auswirken.
Wer aus dem Cockpit eines Flugzeugs oder von der Brücke eines
Schiffs den Kompass ausbaut, der braucht sich nicht zu wundern,
wenn die Orientierung verloren geht und Schiff und Flugzeug am
Ende überall ankommen werden, nur nicht dort, wo sie eigentlich
hinkommen wollten.
Der Zins hat für uns Menschen eine wichtige Steuerungsfunktion.
Er steuert die knappe Ressource Geld und lässt sie bevorzugt
dahin fließen, wo Rendite und Risiko stimmen und nicht nur die
Rendite.
Diese Steuerungsfunktion wird durch negative Zinsen komplett
ausgehebelt. Der Schuldner wird für seine Investition in jedem
Fall belohnt. Egal, ob sie gut oder schlecht war, er verdient in
jedem Fall Geld. Lästige Dinge wie eine gründliche
Marktrecherche oder sorgfältige Kalkulationen kann man sich vor
diesem Hintergrund getrost sparen.
Negative Zinsen zerstören mehr als sie aufbauen
Auch Strukturreformen zur Verbesserung der eigenen
Leistungsfähigkeit, Investitionen in die Infrastruktur eines
Landes oder die Bildung seiner Einwohner können gefahrlos auf
die lange Bank geschoben werden, denn es geht zunächst auch
ohne.
Am Ende steht dann eine Situation, wie sie Ende der 1980er Jahre
in der DDR und in den meisten Ostblockländern gegeben war. Die
Menschen waren nicht dumm und sie waren auch nicht faul, doch
Leistung lohnte nicht. Das Sparen machte keinen rechten Sinn und
das Land war wirtschaftlich und politisch am Ende.
Als die Schwelle zum Abgrund überschritten war, halfen auch
keine Transferrubel mehr und die Bevölkerung in allen Ländern
probte den Aufstand. Der Ostblock zerfiel schneller und
gründlicher, als sich das manch einer noch wenige Jahre zuvor
hätte vorstellen können.
Der Euro-Zone könnte es ähnlich ergehen. Wenn auch hier die
möglichen Bruchstellen so sehr und vor allem so systematisch
belastet werden, wie es augenblicklich geschieht, dann ist das
Ende nur noch eine Frage der Zeit und die könnte analog zum
Geschehen in der Welt des real existierenden Sozialismus sehr
kurz bemessen sein.
Zerbricht die Euro-Zone aufgrund ihrer internen Spannungen, kann
sich auch die EU als Ganze möglicherweise nicht mehr halten. Die
Schuld daran tragen aber nicht der Euro oder die Eurogegner,
sondern jene, die in dem Ziel, den Euro zu halten, über das Ziel
hinausschießen und eine Brücke, die nur eine Tragkraft von 30
Tonnen hat, mit einem 40-Tonnen-LKW wieder und wieder befahren
wollen und sich schließlich wundern, dass die Brücke mitsamt LKW
und seiner Ladung irgendwann einmal im Fluss liegt und davon
geschwemmt wird.
Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie
herzlich
Ihr
Bernd Heim
[move]
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#Post#: 10667--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: March 11, 2016, 1:39 pm
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Gold
Anleger im Euroraum müssen umdenken – auch wenn EZB-Präsident
Mario Draghi verkündet hat, der EZB-Rat sähe keinen Bedarf für
weitere Zinssenkungen (also etwa auf eine weitere Absenkung des
EZB-Einlagenzinses).
Angesichts weiter fallender Euro-Zinsen und sogar negativer
Realzinsen im Euroraum sollten Anleger überdenken, ob sie nicht
(Teile ihrer) Bankguthaben und Schuldpapieren gegen zum Beispiel
Aktien tauschen wollen.
Zudem sollten sie – vor allem mit Blick auf die liquiden
Vermögensbestände – ein „Euro-Klumpenrisiko“ vermeiden. Dazu
bietet es sich zum Beispiel an, US-Dollar oder Schweizer Franken
zu halten anstelle des Euro.
Vor allem aber sollten Anleger im Euroraum auch Gold in ihrem
Portfolio halten. Gold ist das „ultimative Zahlungsmittel“: Es
ist eine Versicherung gegen die interne und externe
Kaufkraftentwertung des Euro, ist eine Versicherung mit
Preissteigerungspotential.
Unsere Einschätzung ist, dass das Gold nach wie vor nicht „zu
teuer“ ist, und dass die internationale finanzielle und
wirtschaftliche Risikolage einen weitergehenden Goldpreisanstieg
recht wahrscheinlich macht.
Der Politikkurs der EZB zielt darauf ab, die Inflation in die
Höhe zu treiben. Das wird auch gelingen. Denn als Geldmonopolist
kann die EZB die Geldmenge beliebig ausweiten, und es wird nur
eine Frage der Zeit sein, bis die Preise auf breiter Front
ansteigen.................das Vermehren der Geldmenge schafft
keinen Wohlstand. (Wäre das so, gäbe es keine Armut mehr auf der
Welt! Denn das heutige ungedeckte Geld lässt sich ja jederzeit
in jeder beliebigen Menge produzieren und in Umlauf bringen!) Es
führt lediglich zu einer Umverteilung von Einkommen und
Vermögen, durch die einige besser gestellt werden auf Kosten
anderer.
Es sorgt dafür, dass die Güterpreise höher ausfallen (im
Vergleich zu einer Situation, in der die Geldmenge nicht
ausgeweitet wird), und das ist zweifellos nicht im Interesse der
Euro-Bürger. Eine steigende Geldmenge oder höhere Inflation
haben keine positiven Wohlfahrtseffekte.
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Merke: Gold ist Geld und alles andere ist Kredit !!!
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