URI:
   DIR Return Create A Forum - Home
       ---------------------------------------------------------
       Mindflashtalk
  HTML https://mindflash.createaforum.com
       ---------------------------------------------------------
       *****************************************************
   DIR Return to: Politik Geld Waehrung Edelmetalle Krisen Weltgesche...
       *****************************************************
       #Post#: 9208--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: February 17, 2016, 4:03 pm
       ---------------------------------------------------------
       Leitzinsen: Die US-Notenbank Fed ringt mit der Unsicherheit....
       Ende Januar hat Fed-Chefin Janet Yellen verkündet, die
       Leitzinsen bei 0,25–0,5% zu belassen, nachdem Mitte Dezember
       erstmals seit 10 Jahren wieder eine Zinserhöhung vorgenommen
       worden war.   17.2.2016, 21:32 Uhr
       Ausschussmitglieder sehen eine erhöhte Unsicherheit
       mla. Washington
       Ende Januar hat Fed-Chefin Janet Yellen verkündet, die
       Leitzinsen bei 0,25–0,5% zu belassen, nachdem Mitte Dezember
       erstmals seit 10 Jahren wieder eine Zinserhöhung vorgenommen
       worden war. Aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll der
       Januar-Sitzung des geldpolitischen Ausschusses geht hervor, dass
       viele Ausschussmitglieder der Meinung waren, dass die
       Unsicherheit zugenommen habe. Es herrschte aber Einigkeit, dass
       die Datenlage keine definitiven Schlüsse darüber zulasse, wie
       sich diese Unsicherheit auf die US-Arbeitsmarkt- und
       -Inflationsaussichten auswirken würde. Einige Mitglieder
       bemerkten, dass die Geldpolitik weniger gut in der Lage sei, auf
       negative Schocks zu reagieren als auf positive. Deshalb sei es
       angezeigt, weitere Informationen bezüglich der Solidität des
       Wirtschaftsgangs abzuwarten, bevor ein nächster Zinsschritt
       erfolge. Da der Ausschuss zudem zum Schluss kam, dass es wegen
       des neuerlichen Rückgangs der Energiepreise und der weiteren
       Erstarkung des Dollars nun noch länger als erwartet dauern
       dürfte, bis die Inflation wieder den Zielwert von 2% erreichen
       werde, gilt eine Zinserhöhung an der März-Sitzung als
       unwahrscheinlich. Ein paar Mitglieder machten denn auch
       deutlich, dass sie konkrete Anzeichen sehen wollten, dass sich
       die Inflation tatsächlich auf die 2%-Marke hinbewege, bevor sie
       eine Zinserhöhung erwägen würden.
  HTML http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-us-notenbank-fed-ringt-mit-der-unsicherheit-1.18697029
  HTML http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/die-us-notenbank-fed-ringt-mit-der-unsicherheit-1.18697029
       Ergo: Wir werden alle von Unsicherheiten durch unser bisschen
       Leben begleitet. Unsicherheiten gehören zum Leben dazu. Wäre ja
       sehr schön, wenn wir alle Unsicherheiten ausschalten könnten,
       aber danach wäre das Leben nur noch stink langweilig, wir würden
       nur noch Gewinne und großen Reibach einfahren, bis wir auf Bahre
       liegend, so wie Rockefeller, hinausgetragen werdet.... ;D
       Wenn ich mal etwas Zeit hätte, da würde ich Yellen etwas
       bemitleiden, wegen den Unsicherheiten….
       Rockefeller Vermögen.....Das kombinierte Vermögen der Familie,
       also die Bilanzsumme der Investitionen sowie das individuelle
       Reichtum der einzelnen Mitglieder, wurde noch nie mit
       Genauigkeit bestimmt. Die Familienarchive sind im Bezug auf das
       Vermögen für die Öffentlichkeit verschlossen......Der Großteil
       des Vermögens liegt in den Familienstiftungen von 1934 und 1952
       und beide Organisationen werden von der Chase Manhattan Bank
       verwaltet. Diese Organisationen halten Aktien der
       Nachfolgerunternehmen von Standard Oil und andere diverse
       Anlagen, sowie den erheblichen Immobilienbesitz der
       Familie......Die Verwaltung des Reichtums wird von
       professionellen Vermögensverwaltern übernommen, welche auch die
       Holdinggesellschaft Rockefeller Financial Services
       beaufsichtigen. Der leitende Vorsitzende ist momentan David
       Rockefeller Jr. ....
  HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Rockefeller
  HTML https://de.wikipedia.org/wiki/Rockefeller
       Bilder zu Rockefeller:
  HTML https://www.google.de/search?q=rockefeller&biw=1574&bih=1053&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiGzNC75P_KAhXF_iwKHQFgCfYQsAQILg
  HTML https://www.google.de/search?q=rockefeller&biw=1574&bih=1053&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiGzNC75P_KAhXF_iwKHQFgCfYQsAQILg
  HTML https://www.google.de/search?q=Rockf%C3%A4ller&ie=utf-8&oe=utf-8&channel=fs&gws_rd=cr,ssl&ei=wevEVpHxB8G7sQGfvJTQDw#q=rockefeller
  HTML https://www.google.de/search?q=Rockf%C3%A4ller&ie=utf-8&oe=utf-8&channel=fs&gws_rd=cr,ssl&ei=wevEVpHxB8G7sQGfvJTQDw#q=rockefeller
       Die Rockefeller-Saga (Doku)
  HTML https://youtu.be/yvLGYlC-SbU
       Veröffentlicht am 21.02.2014
       ➤ Was Sie nicht wissen sollen!: Einigen wenigen Familien
       gehört die gesamte westliche Welt - und nun wollen sie den Rest!
  HTML http://goo.gl/MKhnyk
       ➤ Dokus bequem auf dem TV gucken. Mit dem Amazon Fire TV
       Stick:
  HTML http://goo.gl/qiULt8
       Sie sind ein Synonym für den Kapitalismus schlechthin: Über
       Generationen war die Geschichte der Familie Rockefeller geprägt
       von Skandalen und Tragödien, die den Aufstieg des Clans
       begleiteten. Alles begann vor mehr als 100 Jahren, als John D.
       Rockefeller die Standard Oil Company gründete. Das war ihm aber
       keineswegs in die Wiege gelegt. Sein Vater, William Rockefeller,
       verdiente sein Geld mit dem Verkauf von zweifelhaften
       Wundermedikamenten. John war das zweite von sechs Kindern. 1853
       verließ sein Vater die Familie, kümmerte sich nicht um eine
       Scheidung, ging nach Kanada und gründete dort eine neue Familie.
       Der 16-jährige John suchte sich einen Job, und schon drei Jahre
       später gründete er mit einem Partner sein erstes Geschäft.Als
       Chef der Standard Oil Company übernahm er einen Konkurrenten
       nach dem anderen, mit allen Mitteln, die dafür notwendig waren.
       1882 kontrollierte er 90 Prozent der Produktionskapazität von Öl
       in den USA und diktierte den Eisenbahngesellschaften die
       Beförderungspreise. Die Dokumentation aus der Reihe "Menschen &
       Mächte" erzählt mit der "Rockefeller-Saga" eine der großen
       amerikanischen Familiengeschichten.
       #Post#: 9232--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: February 18, 2016, 11:02 am
       ---------------------------------------------------------
       Massenentlassungen im amerikanischen Bergbau
       Erwin Matula - 10 Feb 2016 - Kommentare (1)
       Von der aus den USA laufend vermeldeten Verbesserung der
       Arbeitslosenrate scheint der Bergbau wohl nicht tangiert zu
       sein. Eben wurden in einem Report des Büros für Arbeitsstatistik
       die neuesten Daten veröffentlicht und die sehen eher
       katastrophal aus. 131.000 Arbeitnehmer haben im Jahr 2015 ihren
       Job im Bergbau des Landes verloren. Nachfolgend eingeblendete
       Grafik zeigt die monatliche Entwicklung des Arbeitsmarktes.
       [img]
  HTML http://uploads.miningscout.de/http/1374142591/4329c5a87353e36556fad37db6ef9e13.JPG[/img]
       Quelle: Büro für Arbeitsstatistik
       Auch wenn die beiden letzten Monate in der Statistik noch ein
       Schätzung sind, das Jahresergebnis ist erschütternd. Bis Mitte
       2014 sah das Ganze noch einigermaßen erträglich aus, aber was
       danach folgte ist die traurige Antwort auf die bestehende Lage
       bei den Unternehmen in Zeiten gedrückter Rohstoffpreise.
       Statistisch gesehen war 2015 das erste Negativjahr seit 2009 und
       das Jahr mit den größten Stellenverlusten seit 1986.
       Wenn man bedenkt, dass mit Jahresende 2015 insgesamt noch
       782.000 Menschen beschäftigt sind, dann bekommen die
       weggefallenen 131.000 Positionen erst den richtigen Stellenwert.
       Dabei sind die noch verbliebenen 782.000 Mitarbeiter bereits um
       475.000 weniger als noch zur Hochblüte im Jahr 1981.
       Nimmt man die heute bestehende Lage der Rohstoffe und deren
       überwiegend wenig rosigen Aussichten für das Jahr 2016, so muss
       befürchtet werden, dass die Entlassungswelle den Bergbausektor
       auch weiterhin belasten wird. Speziell im Ölgeschäft werden bei
       anhaltend niedrigen Ölpreisen verstärkt Insolvenzen und damit
       verstärkt Jobverluste erwartet. Bei Ölpreisen von rd. USD 30 je
       Barrel sind so gut wie alle amerikanischen Ölproduzenten in den
       roten Zahlen. Lediglich die saudiarabischen Förderer halten noch
       Preise bis gegen USD 20 je Barrel aus. Welche Auswirkungen die
       schrumpfende Eigenversorgung der amerikanischen
       Energiewirtschaft haben wird, muss abgewartet werden. Da nutzt
       es wenig, dass die Gehälter und Löhne um 1,4% alleine im
       Dezember 2015 gefallen sind. Der Kampf um die verbleibenden
       Arbeitsplätze wird ein erhebliches Dumping entfachen, dessen
       Ende noch offen ist.
       Betrachtet man nun zusammenfassend die Nachricht des
       statistischen Büros in Relation mit den erwarteten Trends des
       Rohstoffmarktes, so wird 2016 mit an Sicherheit grenzender
       Wahrscheinlichkeit ein weiteres Jahr mit großen Verwerfungen
       werden. Als Investor ist man sicher gut beraten dies in seinen
       Vorhaben mit zu berücksichtigen.
  HTML http://www.miningscout.de/blog/2016/02/10/massenentlassungen-im-amerikanischen-bergbau/
  HTML http://www.miningscout.de/blog/2016/02/10/massenentlassungen-im-amerikanischen-bergbau/<br
       />
       #Post#: 9356--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: February 20, 2016, 6:40 am
       ---------------------------------------------------------
       Gastbeitrag: Wie sich der Einzug des 500-Euro-Scheins
       rechnet....
       Deutschland erwägt eine Grenze für Bargeldzahlungen von 5000
       Euro, während die EZB den 500-Euro-Schein abschaffen will.
       Begründet werden beide Vorstöße mit einer besseren Bekämpfung
       von Kriminalität. Doch im Fall der EZB hat der Schritt ganz
       andere Gründe......07.02.2016, von Hans-Werner Sinn.....
  HTML http://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/2544535580/1.4054854/article_multimedia_overview/der-500-euro-schein-ist-er.jpg
       Der 500-Euro-Schein: Ist er bald Geschichte?
       Auf französischen Druck hin erwägt Deutschland, die
       Bargeldzahlungen von mehr als 5000 Euro zu verbieten.
       Gleichzeitig erwägt die Europäische Zentralbank, die
       500-Euro-Scheine abzuschaffen. Als Begründung wird in den Medien
       berichtet, dass die EZB die Kriminalität einschränken will. Aber
       der EZB-Präsident selbst sagt, die EZB überlege noch, wie sie
       ihre Absicht am besten kommunizieren solle. Das macht stutzig.
       Macht die EZB neuerdings neben der ihr verbotenen Fiskalpolitik
       auch noch Justizpolitik? Was geht hier vor?
       Es geht in Wahrheit um etwas ganz anderes als die Kriminalität
       von Kleinganoven. Es geht um den Wunsch der EZB, die
       Einlagenzinsen noch weiter in den negativen Bereich zu schieben.
       Derzeit verlangt die EZB einen Strafzins von 0,3 Prozent für das
       Geld, das Banken bei ihr einlegen. Am liebsten würde sie noch
       mehr verlangen, doch kann sie nicht weiter gehen, weil Banken
       dann lieber Bargeld horten. Das Einzige, was die Banken davon
       abhält, nur noch Bargeld zu halten, sind die Kosten der
       Aufbewahrung der Banknoten in den Tresoren. Die Tresorkosten
       implizieren eine natürliche Obergrenze für den Strafzins.
       Ende Dezember wurden 307 Milliarden Euro, also 28 Prozent des
       Euro-Bargelds, in Form von 500-Euro-Scheinen gehalten. Von wem
       sie gehalten wurden, ist nicht klar. Dazu gehörten vermutlich
       auch Kriminelle, doch vor allen dürfte das Geld in Osteuropa und
       der Türkei als Wertaufbewahrungsmittel gedient haben, wie schon
       seinerzeit die 1000-D-Mark-Banknoten. Immerhin zirkulierte
       damals ein Drittel der D-Mark-Banknoten im Ausland. Außerdem
       halten die Banken aus den genannten Gründen nun auch selbst
       immer mehr Bargeld.
       Strafzinsen auf Bankkonten von Kunden?
       Wenn die Banken nun gezwungen werden, statt der 500-Euro-Scheine
       die etwas kleineren 200-Euro-Scheine zu halten, steigen die
       Tresorkosten etwa auf das Zweieinhalbfache. Unter der Annahme,
       dass der genannte Strafzins von 0,3 Prozent, den die Banken auf
       ihre Einlagen bei der Notenbank zahlen, bereits durch die
       Tresorkosten limitiert wurde, könnte die EZB diesen Strafzins
       nach der Abschaffung der 500-Euro-Scheine rechnerisch auf das
       Zweieinhalbfache, also auf 0,75 Prozent erhöhen.
       Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Kunden der Banken dann auch
       Strafzinsen auf ihre Bankkonten zahlen müssen, wie es jetzt
       schon in Einzelfällen beobachtet werden kann. Das gesamte
       Laufzeitenspektrum der ohnehin minimalen Zinsen auf
       Finanzanlagen würde dann noch weiter gegen null gedrückt, und
       mindestens die Zinsen für kurzfristige, liquide Anlagen würden
       negativ. Vermutlich würden auch Zinsen auf Staatspapiere für
       einige Länder negativ.
       Wenn die EZB diese Begründung offiziell kommunizieren würde,
       wäre ihr ein Proteststurm bei den Sparern gewiss.  Deshalb wäre
       es kommunikativ in der Tat geschickter, die Bekämpfung der
       Kriminalität in den Vordergrund zu stellen. Dafür hat die EZB
       zwar kein Mandat, doch wen schert heute noch die Rechtslage.
       Wichtiger ist es, dass man eine Begründung für das Fernsehen hat
       und dann seine eigentliche Agenda verfolgen kann.
       Nullzinsgrenze für Südeuropa immer noch zu hoch
       Dafür, dass die Zinsen in den negativen Bereich gedrückt werden
       sollen, gibt es seriöse und weniger seriöse ökonomische Gründe.
       Ein seriöser Grund ist, dass man auf diese Weise die Wirtschaft
       ankurbeln will. Angesichts der verheerenden Wettbewerbslage der
       Volkswirtschaften Südeuropas ist die Nullzinsgrenze, die aus der
       Möglichkeit der Bargeldhaltung resultiert, offenbar noch immer
       zu hoch, als dass die Konjunktur dort anspringt. Der
       Harvard-Ökonom Alvin Hansen hat ein ähnliches Phänomen schon
       1938 unter dem Begriff der „säkularen Stagnation“ diskutiert.
  HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hans-werner-sinn-wie-sich-der-einzug-des-500-euro-scheins-rechnet-14054372.html
  HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hans-werner-sinn-wie-sich-der-einzug-des-500-euro-scheins-rechnet-14054372.html
       Ein weniger seriöser Grund in die Sphäre der negativen Zinsen
       abzutauchen liegt darin, dass die EZB auf diese Weise den
       überschuldeten Staaten und Haushalten Südeuropas helfen kann,
       mit ihren Budgets zurechtzukommen. Anstatt Zinsen für ihre
       Schulden zahlen zu müssen, erhalten die überschuldeten Staaten
       Zinsen von den Sparern, die ihnen ihr sauer verdientes Geld
       geliehen haben. Auf diese Weise lässt sich der Lebensstandard in
       den Schuldenländern halten, und die Schulden werden von den
       Gläubigern selbst getilgt.
  HTML http://www.faz.net/ppmedia/aktuell/wirtschaft/DW_16717-18536472/1.3999868/mmobject-still/daenen-haben-kaum-noch-bargeld.jpg
  HTML http://video.faz.net/v/video/dw/2016/1/DW_16717-18536472-bdeu160104_001_daene_01i_hd_h.mp4
       Dänemark als bargeldloses Vorbild?
       Schon durch die bisherigen Zinssenkungen, die der Euro zum
       Beispiel Italien bescherte, hat der italienische Staat jährlich
       mehr Geld gespart, als er an Mehrwertsteuern einnimmt. Was nun
       geplant ist, könnte auf eine gewaltige offene
       Entschuldungsaktion durch Negativzinsen hinauslaufen, welche die
       bisherigen Zinsvorteile nochmals stark vergrößert.
       Deutschland würde leiden
       Schon seit Jahren lassen sich viele der EZB-Maßnahmen am besten
       durch das Interesse der hochverschuldeten und nicht mehr
       wettbewerbsfähigen mediterranen Krisenländer sowie auch
       Frankreichs erklären, das in Südeuropa wichtige Absatzmärkte hat
       und auch ansonsten dorthin orientiert ist. Ob es um die Käufe
       der Staatspapiere der Krisenländer im Rahmen des Securities
       Markets Programme, um die außergewöhnlichen Freiheiten bei der
       Bedienung der lokalen Druckerpressen (Schrottpfänder, Ela, Anfa,
       widergespiegelt in den Target-Salden) oder das unbegrenzte
       Sicherungsversprechen für die Käufe der Staatspapiere dieser
       Länder im Rahmen des OMT-Programms ging, das vom deutschen
       Verfassungsgericht heftig kritisiert wurde:
       Immer konnte man die Handlungen der EZB am besten verstehen,
       wenn man die salbungsvollen Formulierungen ihrer
       Kommunikationsabteilung überhörte und sich fragte, was wohl die
       Maßnahmen waren, die man zur Vermeidung und Verschleppung von
       Staatskonkursen in Südeuropa benötigen würde.
       Für Deutschland wären negative Zinsen alles andere als angenehm,
       denn Deutschland ist das Land der Sparer. Auch wenn der
       überschuldete deutsche Fiskus profitierte, würde Deutschland
       insgesamt unter negativen Zinsen leiden, denn die Deutschen
       exportieren über ihre Leistungsbilanzüberschüsse mehr
       Ersparnisse als jedes andere Land der Erde. Deutschland ist nach
       China der größte Nettogläubiger der Welt. Ein Nettogläubiger
       profitiert nicht, wenn die Zinsen negativ werden, sondern er
       erleidet Verluste.
       Es geht ja nur um Kleinganoven
       Kapitalgedeckte Riester-Renten, Lebensversicherungen und
       Sparbücher werden bei negativen Zinsen zu Wohlstandsfallen, weil
       sich dort das Sparkapital Jahr um Jahr verringert, anstatt durch
       Zins und Zinseszins zu wachsen. Bedenkt man, dass man früher
       durch jahrzehntelanges Sparen damit rechnen konnte, dass das
       Dreifache der Ersparnis für die Rente zur Verfügung stand, so
       kommt bei negativen Zinsen nicht mal die Ersparnis selbst
       zurück.
       Im Vergleich zu den gesamten Nettokapitalerträgen, die
       Deutschland noch im Jahr 2007 auf sein Nettoauslandsvermögen
       verdient hatte, bedeuteten die niedrigen Zinsen zuletzt einen
       jährlichen Verlust an Kapitalerträgen von etwa 68 Milliarden
       Euro, während die südeuropäischen Krisenländer in ihrer
       Gesamtheit jährlich etwa 85 Milliarden Euro an Gewinnen
       erzielten.
       Gelänge es der EZB, die durchschnittlichen Marktrenditen um
       weitere 0,45 Prozentpunkte zu senken, wie es wegen der Erhöhung
       der Tresorkosten zu erwarten ist, stiege der jährliche deutsche
       Verlust bei den Kapitalerträgen um weitere 8 Milliarden Euro,
       und die Südländer hätten einen zusätzlichen jährlichen Vorteil
       von 10 Milliarden Euro. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Das
       sind sicher nur unbeabsichtigte Nebeneffekte einer dem
       Gemeinwohl dienenden EZB-Politik. Es geht ja nur um
       Kleinganoven.
       Der Autor: Hans-Werner Sinn ist Präsident des Münchener
       Ifo-Instituts.
  HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hans-werner-sinn-wie-sich-der-einzug-des-500-euro-scheins-rechnet-14054372-p2.html
  HTML http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hans-werner-sinn-wie-sich-der-einzug-des-500-euro-scheins-rechnet-14054372-p2.html
       Ergo: Die deutschen Sparer Subventionieren & Sanieren zugleich
       alle die maroden Südländerschulden und Ihre miserablen
       hintertriebenen Schuldenfinanzpolitik. Die EZB enteignet
       Sparguthaben der Sparer in Deutschland. Hilfe: Hinter der EZB
       steckt eine MAFIA-Gruppe, die an das Geld der Deutschen will.
       Die Einzige sofortige Erstmassnahme heißt hier: Spargelder alle
       abheben, anschließend in Gold und in etwas Silber anlegen.
       Fazit: Keinerlei Zinsen auf Sparguthaben zu bekommen ist schon
       schlimm genug. Aber, negativ Zinsen auf Sparguthaben bezahlen zu
       müssen das vom Sparguthaben abgezogen wird, ist ein geplantes
       EZB-Verbrechen, mit dem Betrugsvorsatz, Deutschlands Sparer,
       finanziell zu schädigen und um diese kaltschnäuzig zu Enteignen!
       Feststellung: Auf der EZB sitzen Gangster und Ganoven, die seit
       längerer zeit planen, die angesparten Sparguthaben der deutschen
       Sparer, in Billionen Höhe, zu berauben. Das was die EZB da
       macht, dürfte der Größte Raubzug in der Menschheitsgeschichte
       darstellen und die Finanzopfer werden Deutschlands Sparer
       sein....
       #Post#: 9381--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: February 20, 2016, 9:41 am
       ---------------------------------------------------------
       Hans-Werner Sinn: "Abschaffung des 500-Euro-Scheins extrem
       schädlich"....
       von Bert Losse
       Die von der Europäischen Zentralbank geplante Abschaffung des
       500-Euro-Scheins hätte nach Ansicht von Hans-Werner Sinn, dem
       Präsidenten des ifo Instituts, schwerwiegende wirtschaftliche
       Nachteile für Deutschland.
       „Es wäre extrem schädlich, die großen Euro-Scheine abzuschaffen.
       Der Euro würde einen Teil seines Wettbewerbsvorteils gegenüber
       dem Dollar einbüßen und als internationale Transaktionswährung
       in Osteuropa und der Türkei an Bedeutung verlieren“, schreibt
       Sinn in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche.
       „Im Umfang der Verdrängung des Euro-Bargeldes entstünde ein
       echter Vermögensverlust für die Euro-Zone“, warnt der Ökonom. Er
       verweist zudem darauf, dass „die Geldschöpfungsgewinne des
       Euro-Systems bei einer Abschaffung des 500-Euro-Scheines
       empfindlich zurückgehen könnten“. Diese Gewinne werden in der
       Euro-Zone aufaddiert und anschließend nach dem EZB-Kapitalanteil
       auf die nationalen Notenbanken verteilt.
       Sinn: „Wird weniger emittiert, liegt die Last bei den
       Steuerzahlern, die für fehlende Gewinnausschüttungen des
       Euro-Systems einstehen müssen.“
  HTML http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/hans-werner-sinn-abschaffung-des-500-euro-scheins-extrem-schaedlich/12986062.html
  HTML http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/hans-werner-sinn-abschaffung-des-500-euro-scheins-extrem-schaedlich/12986062.html
       Ergo: Die EZB ist nicht nur dabei das Bargeld abzuschaffen,
       sondern, dazu den Euro. Sollte kein Euro-Bargeld durch die EZB
       bereitgestellt werden, hat der Euro fertig und ausgedient. Denn
       eine Währung, die man mit Händen nicht fassen kann, hat keinen
       Bestand und wird untergehen.
       #Post#: 9714--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: February 26, 2016, 3:30 am
       ---------------------------------------------------------
       Schock im Goldsektor!
       Bislang sind die Zahlen, die die großen Goldproduzenten gemeldet
       haben, im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Manch einer, wie
       zum Beispiel Barrick Gold, konnte die Erwartungen sogar
       übertreffen. Gemeinsam mit einem steigenden Goldpreis sorgte das
       für gute Stimmung bei den Goldminenaktien. Doch gestern gab es
       nachbörslich einen Dämpfer.
       Einer der größten und bislang auch wachstumsstärksten
       Goldproduzenten, Goldcorp, hat gestern nach Börsenschluss in
       Nordamerika Zahlen gemeldet und die fallen auf den ersten Blick
       schwach aus. Der Konzern meldete für das abgelaufene Jahr einen
       Verlust von 4,3 Milliarden Dollar. Analysten hatten im
       Durchschnitt mit einem Gewinn gerechnet. Dazu hat der Konzern
       eine weitere Dividendenkürzung beschlossen. Die Dividende
       beläuft sich jetzt nur noch auf 0,08 Dollar pro Jahr. Die
       Dividendenzahlung wurde auf eine quartalsweise Zahlung
       umgestellt.
       Produktion geht zurück
       Dazu kommt: Goldcorp will im laufenden Jahr weniger Gold
       produzieren als noch im abgelaufenen Jahr. Der Konzern spricht
       von 2,8 bis 3,1 Millionen Unzen. 2015 hatte Goldcorp noch 3,46
       Millionen Unzen produziert. Bis zum Jahr 2018 sieht der Konzern
       auch kein Wachstum. Die All in Sustaining Costs sollen bei 850
       bis 925 Dollar je Unze liegen.
       Das alles sind mehr oder weniger schockierende Zahlen. Freilich
       ist der Verlust zum Großteil auf eine Wertberichtigung
       zurückzuführen. Dennoch dürfte der Markt davon unangenehm
       überrascht sein. Doch warum diese hohe Abschreibung, wieso
       jetzt? Die Antwort dürfte auf der Hand liegen. Ende Februar
       findet bei Goldcorp ein Chefwechsel statt. Offensichtlich macht
       man Tabula Rasa, bevor der neue Chef das Ruder übernimmt. Ein
       klarer Cut also – das ist zwar sinnvoll, könnte aber kurzfristig
       dennoch schmerzhaft werden.
  HTML http://www.deraktionaer.de/aktie/schock-im-goldbereich--220230.htm
  HTML http://www.deraktionaer.de/aktie/schock-im-goldbereich--220230.htm
       #Post#: 10273--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: March 6, 2016, 5:09 am
       ---------------------------------------------------------
       Der eskalierende Krieg gegen das Bargeld
       05.03.2016  |  John Browne
       
       Am 16. Februar druckte die Washington Post einen Artikel mit dem
       Titel "It's time to kill the $100 bill" ("Es ist an der Zeit,
       die 100-$-Note abzuschaffen"). Erst am Tag zuvor hatte CNNMoney
       den Beitrag "Death of the 500 euro bill getting closer" ("Das
       Ende des 500-€-Scheins rückt näher") veröffentlicht. Im Artikel
       der Washington Post wurde ein Diskussionspapier der Harvard
       Kennedy School, Nr. 52, von Senior Fellow Peter Sands zitiert,
       das zu dem Schluss kam, die Abschaffung von Banknoten mit hohem
       Nennwert würde helfen "Steuerhinterziehung, Finanzkriminalität,
       die Finanzierung terroristischer Aktivitäten und Korruption" zu
       verhindern.
       Im Laufe der vergangenen Tage haben sich der frühere
       US-Finanzminister Larry Summers, der EZB-Präsident Mario Draghi
       und sogar die Redaktionsleitung der New York Times für die
       Abschaffung dieser Geldscheine ausgesprochen. Abgesehen von der
       Frage, warum Forderungen dieser Art gerade jetzt so häufig zu
       hören sind, muss vor allem untersucht werden, ob solche
       Maßnahmen tatsächlich notwendig sind, oder ob sie den
       Zentralbanken nur einen Vorwand für viel komplexere
       Manipulationen der Wirtschaft liefern, mit deren Hilfe sie ihre
       Kontrolle über das private Vermögen von Bürgern und Unternehmen
       ausweiten können.
       Anfang 2015 wurde berichtet, dass Spanien für private
       Bargeldtransaktionen eine Höchstgrenze von 2.500 Euro festgelegt
       hat. In Italien und Frankreich wurden sogar Obergrenzen von nur
       1.000 Euro beschlossen. Zudem müssen in Frankreich alle
       Bargeldabhebungen, die 10.000 Euro im Monat übersteigen, den
       Regierungsbehörden gemeldet werden. In den Vereinigten Staaten
       liegt die Grenze hierfür bei 10.000 Dollar je Abhebung. China,
       Indien und Schweden zählen zu den Ländern, in denen es bereits
       Pläne für die Abschaffung des Bargelds gibt.
       Am 20. April 2015 berichtete das Mises Institute, dass Chase,
       eine Tochtergesellschaft von JPMorgan Chase und Empfänger von
       Finanzhilfen in Höhe von 25 Milliarden Dollar (ProPublica, 22.
       Februar 2016), angekündigt hat, die Verwendung von Bargeld zum
       Begleichen ausstehender Kreditkartenschulden, Hypotheken und
       Autokredite zu beschränken. Bereits zuvor, am 1. April 2015,
       haben Chase und JPMorgen den Mietvertrag ihrer
       Bankenschließfächer angepasst und diesen Zusatz eingefügt: "Sie
       erklären sich hiermit einverstanden, in dem Schließfach kein
       Bargeld und keine Münzen [einschließlich Gold und Silber] zu
       lagern. Ausgenommen davon sind Sammlermünzen."
       Der Krieg gegen das Bargeld hat sich zweifellos von der
       Regierung auf den Privatsektor ausgeweitet. Doch die
       Öffentlichkeit ist sich dieser zunehmenden Übergriffe auf ihre
       persönlichen Freiheitsrechte mehrheitlich gar nicht bewusst.
       Am 5. Februar 2016 meldete die New York Times, den Vereinigten
       Staaten könne "2016 infolge eines 'perfekten Sturmes' der
       Wirtschaftslage einen neue Rezession bevorstehen". Zehn Tage
       später teilte Mario Draghi einem Ausschuss des Europäischen
       Parlaments Folgendes mit: "In den letzten Wochen haben wir eine
       Zunahme der Sorgen bezüglich der Zukunftsaussichten der
       Weltwirtschaft beobachtet."
       Wenn die Verbraucher im Hinblick auf den Zustand der Wirtschaft,
       die Arbeitslosigkeit oder ihre eigene Finanzlage beunruhigt
       sind, sinken die Ausgaben für nicht lebensnotwendige Güter.
       Diese Vorsicht resultiert auch in der Tilgung von Schulden und
       dem Horten von Bargeld.
       Ist die Wirtschaftsleistung rückläufig, senken die Zentralbanken
       die Zinsen und pumpen Finanzmittel in die Wirtschaft. Nimmt das
       Vertrauen der Verbraucher dennoch weiter ab, führt das Horten
       von Cash dazu, dass sich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes
       verringert. Die Zentralbanken nehmen das zum Anlass, die
       Sparanreize durch die Einführung negativer Zinssätze
       abzuschaffen und so zu erzwingen, dass das Einlagenkapital
       wieder in Umlauf gelangt.
       Am 10. Februar gab Janet Yellen, die Vorsitzende der
       US-Notenbank, während ihrer Ansprache vor dem Kongress zu, dass
       negative Zinssätze bereits diskutiert wurden, die Rechtslage
       jedoch noch nicht abschließend geklärt sei. Nur neun Tage zuvor
       hatte der Vize-Vorsitzende der Fed, Stanley Fisher, gegenüber
       dem Think Tank Council on Foreign Relations jedoch bereits
       erklärt, dass die Notenbank schon im Jahr 2012 über
       Negativzinsen debattiert habe.
       Sollte es mit Hilfe der Minuszinsen nicht gelingen, die
       Spareinlagen wieder in Umlauf zu bringen, könnte die Regierung
       auch die Verwendung von Bargeld bei größeren Transaktionen
       einschränken oder gar verbieten. Das kommt einem Kampf gegen
       Cash gleich, der Teil einer größeren Initiative ist, den Bürgern
       die Kontrolle über ihr Vermögen zu entziehen.
       Im Zuge dieser Kampagne gegen das Bargeld könnten auch Gesetze
       erlassen werden, die die Beschlagnahmung von Bankeinlagen unter
       gewissen Umständen ermöglichen. Die Konfiszierung von Bankkonten
       mag in den Augen der US-Amerikaner ein abwegiges Szenario sein.
       Doch die Bankenkrise von Zypern hat im Jahr 2013 aufgezeigt, wie
       die Zentralbanken heutzutage zu Bail-Ins stehen, in deren Rahmen
       die Einlagen eingefroren und sogar beschlagnahmt werden können,
       um eine Bank zu retten.
       Das Wirtschaftswachstum und der scheinbare Wohlstand in den 45
       Jahren seit die Vereinigten Staaten die letzte Verbindung ihrer
       Währung zu Gold gekappt haben, wurden größtenteils durch Kredite
       finanziert, Kredite in Höhe von unvorstellbar vielen Billionen
       Dollar. Und im Zentrum dieses enormen Schuldensystems stehen die
       Banken.
       [move]www.goldseiten.de/artikel/276507--Der-eskalierende-Krieg-gegen-das-Bargeld-.html]
  HTML http://www.goldseiten.de/artikel/276507--Der-eskalierende-Krieg-gegen-das-Bargeld-.html[/move]
       #Post#: 10496--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: March 8, 2016, 12:39 pm
       ---------------------------------------------------------
       Gold und Silber: Rote Karte für die betrügerischen Banken......
       Bernd Heim: Börsenausblick, Gold, Silber, Bronze -
       Edelmetalle....By Bernd Heim / 25. Februar 2016.....
       Ein Volkswirtschaftler wird Ihnen erzählen, dass die Preise sich
       durch das freie Spiel von Angebot und Nachfrage entwickeln oder
       zumindest entwickeln sollen und der Markt prinzipiell fair ist,
       weil allen Markteilnehmern die gleichen Einflussmöglichkeiten
       und Rechte zukommen.
       Ein Rohstoffhändler wird ihnen, wenn er von der Praxis
       berichtet, das glatte Gegenteil erzählen. Die Märkte sind
       manipuliert und alles andere als frei. Es gibt Kartelle wie die
       OPEC, die den Preis je nach Bedarf in die eine oder andere
       Richtung verschieben und dann gibt es da noch die Banken, die
       über die von ihnen kontrollierten Papiermärkte den Schwanz mit
       dem Hund wedeln lassen.
       Der Ölpreis wird in dem Moment wieder steigen, in dem die OPEC
       das Gefühl hat den Kampf gegen die amerikanische
       Schieferölindustrie gewonnen zu haben und die Preise für die
       Metalle und Edelmetalle fallen immer dann, wenn die Banken der
       Meinung sind, dass sie fallen sollten, egal, ob die physische
       Nachfrage hoch oder tief ist.
       Geklagt haben die Rohstoffunternehmen über diese beständige
       Manipulation ihrer Preise und damit ihrer Geschäftsgrundlage
       schon immer. Getan hat sich wenig. Es wurde verkauft, zwar
       zähneknirschend, aber verkauft, und zwar meist zu den Preisen,
       die der manipulierte Markt als die offiziellen und damit als die
       „richtigen“ ausgegeben hat.
       Gleich und Gleich gesellt sich gern
       Die Börsen sind eigentlich zur Neutralität verpflichtet, weil
       sie für den Käufer wie für den Verkäufer als Dienstleister
       fungieren. Aber auch das ist leider nur graue Theorie. Wenn die
       Verbindungen zu den Banken zu eng sind, wird bei überraschenden
       Kursbewegungen leicht mal ein Auge zugedrückt.
       Es ist traurig, aber wahr: Man muss sich inzwischen fragen, was
       die Banken eigentlich noch nicht manipuliert haben. Außer dem
       Wetter und den Gezeiten Ebbe und Flut fällt mir persönlich dazu
       leider nicht viel ein. Zinsen, Gold, Silber, Abweichungen bei
       den Kursen oder beim Spread … – die Liste der Tricksereien
       zulasten der Allgemeinheit ist lang und beinahe allumfassend.
       Eigentlich wäre es die Aufgabe des Staates regulierend
       einzugreifen, wenn ein Markt bewusst manipuliert und verzerrt
       wird. Doch die Staaten sind auffällig untätig. Wenn sich die EU
       beispielsweise mit dem gleichen Eifer, mit dem sie sich um den
       Inhalt von Marmeladengläsern kümmert, auch den Manipulationen
       der Banken widmen würde, wären die meisten Institute längst
       geschlossen.
       Aber die Banken werden gebraucht, um die Staatsanleihen unters
       Volk zu bringen. Eine Anleihe, die man nie wirklich zurückzahlen
       will, sondern bei Fälligkeit höchstens mit einem neuen Kredit
       bedient, ist im Grunde genauso betrügerisch, wie es die
       Manipulationen der Banken sind. Wundert es da noch, dass die
       eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, weil gewisse Krähen
       „systemrelevant“ sind?
       Eine Branche beginnt sich zu wehren
       Auf Besserung zu hoffen, ist illusorisch. Wer sich wehren will,
       dem bleibt eigentlich nur noch das Medium des Boykotts. Als
       Privatanleger kauft man dann beispielsweise keine
       Goldzertifikate, sondern nur noch reales Gold und verwahrt
       dieses selbst.
       Wenn der Preis dann mal für zwei oder drei Jahre nach unten
       geschleust wird, weil die Krisen zu zahlreich sind, verlieren
       die gekauften Münzen oder Barren zwar offiziell an Wert, aber
       gewiss nicht an Gewicht, währen die Zertifikate von den
       Emittenten fröhlich geknockt werden und wertlos verfallen.
       Als Produzent kann man sich auch verweigern, indem man an einer
       Börse nicht mehr handelt, wenn dort manipulative Aktionen
       geduldet werden. Dann können die Freunde des Papiergolds und
       Papiersilbers dort zwar weiterhin eifrig Papier untereinander
       verschieben, nur echtes Metall gibt es für dieses „Altpapier“
       anschließend nicht mehr.
       Geschehen ist dies am 8. Februar 2016 und die betroffene Börse
       ist die London Metals Exchange (LME). Die Londoner Metallbörse
       zählt neben der Comex in New York und den Börsen in Shanghai und
       Singapur zu den größten Handelsplätzen, an denen edle und unedle
       Metalle am Kassamarkt bzw. auf Termin gehandelt werden.
       Sechs große Bergbaugesellschaften verweigern sich
       Die London Metals Exchange ermittelt täglich Referenz- bzw.
       Kassakurse für Metalle. Sie bietet Hedgegeschäfte an und
       ermöglicht auch die mit dem Handel verbundene, physische
       Lagerung der Metalle. Es war genau diese Ermittlung der
       Referenz- bzw. Kassakurse, die das Fass zum Überlaufen brachte.
       Angeführt vom Minengiganten Rio Tinto verließen am 8. Februar
       2016 insgesamt sechs große Bergbaukonzerne die LME. Damit verlor
       die Londoner Börse auf einen Schlag zehn Prozent ihrer
       Mitglieder der wichtigen ‚Kategorie 5‘, in der die absoluten
       Schwergewichte des Metallhandels zusammengefasst sind.
       Für den drastischen Schritt wurde offiziell keine Begründung
       genannt. Viel deutet jedoch darauf hin, dass die Fixierung des
       Silberpreises in der Woche zuvor der ausschlaggebende Punkt war.
       Einige Banker glaubten offenbar ihre Boni optimieren zu müssen
       und beschlossen, dass der Tagespreis für die Auslieferung von
       physischem Silber um sechs Prozent unter dem aktuellen
       Silber-Papierpreis liegen sollte. Die polnische KGHM, immerhin
       einer der größten Silberproduzenten der Welt, kritisierte diese
       Manipulation umgehend.
       Am Ende hilft nur noch Selbsthilfe
       Als die den Handel an der LME koordinierende und kontrollierende
       London Bullion Market Association (LBMA) nicht gegen die
       offensichtliche Manipulation einschritt, zogen die großen
       Minengesellschaften die Reißleine und verließen die Londoner
       Metallbörse.
       An dieser Stelle sind die Feinheiten wichtig. Die London Bullion
       Market Association ist eigentlich eine Interessenvertretung der
       Minengesellschaften. Aber nicht einmal sie hielt es für nötig,
       ihren Mitgliedern beizuspringen und Unterstützung zu gewähren.
       Hervorzuheben ist auch, dass Rio Tinto kein klassischer
       Goldförderer ist. Gold und Silber fallen bei Rio Tinto eher als
       Nebenprodukte an und spielen damit in der Bilanz und beim Gewinn
       des Unternehmens nur eine nachgeordnete Rolle.
       Das zeigt, dass die Bergbaukonzerne der vielen Manipulationen
       überdrüssig sind, und nun auch endlich gewillt scheinen, die
       notwendigen Konsequenzen zu ziehen. In der Öffentlichkeit ist
       der Austritt kaum bekannt geworden. Das Schweigekartell der
       Banken und befreundeten Medien funktioniert an dieser Stelle
       noch tadellos.
       Verweigern auch Sie sich den Betrügern!
       Möglicherweise wurden wir in diesem Monat Zeugen eines
       historischen Schritts. Er war überfällig und er sollte von
       möglichst vielen Marktteilnehmern nachvollzogen werden.
       Allerdings nicht nur die Produzenten sind an dieser Stelle
       gefordert.
       Auch die Privatanleger verfügen durchaus über einen gewissen
       Gestaltungsspielraum und damit über eine Marktmacht. Für
       Letztere bietet es sich an, auf Zertifikate vollständig zu
       verzichten.
       Wenn man ohnehin von Emittenten, Banken und Brokern nur noch
       nach allen Regeln der Kunst abgezockt wird, sollte man sich
       überlegen, ob man an diesem falschen Spiel überhaupt noch
       teilnehmen will.
       Wer diese Frage mit einem ’nein‘ beantwortet, der kauft in
       Zukunft nur noch die allem Papier zugrunde liegenden wahren
       Werte, also die Aktien oder bei den Edelmetallen Gold und Silber
       in physischer Form.
       Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie
       herzlich
       Ihr
       Bernd Heim
       [move]
  HTML http://7vor8.de/2016/02/25/gold-und-silber-rote-karte-fuer-die-betruegerische-banken/[/move]
       #Post#: 10497--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: March 8, 2016, 12:50 pm
       ---------------------------------------------------------
       Target 2-Salden: Ein altes Krisenthema kehrt zurück.....
       Bernd Heim: Börsenausblick.....By Bernd Heim / 29. Februar 2016
       Einige Zeit war es ruhig um das Thema, nun könnte es schon bald
       wieder in den Vordergrund treten und die Diskussion um die
       Stabilität des Euros neu entfachen. Die Rede ist von den
       sogenannten Target 2 Salden. Sie sind ein sensibler Gradmesser
       für die Spannungen innerhalb der Euro-Zone und damit ein Signal
       für kommende Krisen und Probleme.
       Als Target 2-Salden bezeichnet man, die Forderungen und
       Verbindlichkeiten der nationalen Notenbanken der Euro-Zone
       gegenüber der Europäischen Zentralbank. Sie spiegeln die
       Zahlungsströme innerhalb der Währungsunion wider.
       Werden Güter von Deutschland nach beispielsweise Frankreich oder
       Spanien geliefert, werden die Zahlungsströme über das
       Target-System der EZB abgerechnet. In unserem Beispiel fließen
       Waren von Deutschland ins europäische Ausland und im Gegenzug
       Gelder von dort in die Bundesrepublik. Die französische oder
       spanische Notenbank hat dadurch gegenüber der EZB eine
       Verbindlichkeit, während die Bundesbank gegenüber der
       Europäischen Zentralbank eine Forderung aufbaut.
       Bis 2007 pendelten die Target 2-Salden meist um die Nulllinie.
       Danach zogen sie deutlich an. Steigende Salden deuten entweder
       auf eine unausgeglichene Handelsbilanz hin, in diesem Fall
       importiert ein Land mehr Güter aus einem anderen Mitgliedsland
       der Euro-Zone als es selbst dorthin exportiert, oder sie
       verweisen auf eine Kapitalflucht. In diesem Fall wird, ohne
       physische Güter auszutauschen, Kapital von einer deutschen Bank
       zu einer spanischen transferiert oder umgekehrt.
       Nach der Krise ist vor der nächsten Krise
       Ihr bisheriges Extrem erreichten die Target 2-Salden im Jahr
       2012, als auch die Staatsschuldenkrise im Euroraum ihren
       Höhepunkt erreichte. Danach bildeten sich die Salden zwar
       zunächst wieder zurück, stiegen dann aber doch wieder an.
       In den vergangenen eineinhalb Jahren um 120 Milliarden Euro.
       Erklärbar ist dieses Phänomen zumindest zum Teil mit der Rettung
       Griechenlands im vergangenen Jahr. Da lange nicht klar war, ob
       die Gemeinschaft den überschuldeten Griechen noch einmal unter
       die Arme greifen würde, sicherten viele Griechen ihre
       Sparguthaben, indem sie sie auf ausländische Konten
       transferierten.
       So verständlich dieser Schritt ist, so klar ist auch, dass
       zumindest in den Monaten nach dem Ende der Krise, also in der
       zweiten Jahreshälfte 2015, die Salden sich wieder hätten
       zurückbilden müssen. Das taten sie jedoch nicht. Momentan
       steigen sie seit März 2015 pro Monat um etwa sieben Milliarden
       Euro.
       Eine interessante Fußnote bei dieser Entwicklung ist, dass
       ausgerechnet im März 2015 das umfangreiche Anleihenkaufprogramm
       der EZB startete. Hier scheint also innerhalb der Euro-Zone
       etwas nicht so zu laufen, wie gewünscht.
       Wirken Mario Draghis Milliarden am Ende als Brandbeschleuniger?
       Offiziell kauft die EZB den Banken Staatsanleihen ab. Mit dem
       eingenommenen Geld sollen die Banken ihrerseits Kredite
       ausgeben, die das Wirtschaftswachstum fördern. Doch
       offensichtlich fließt das Geld nicht in neue Kredite im eigenen
       Land, sondern in andere Länder und lässt dadurch die Target
       2-Salden wieder ansteigen.
       Damit wird hier ebenfalls deutlich, was auch an anderer Stelle
       längst spürbar ist: Das Anleihenkaufprogramm der EZB
       funktioniert nicht – zumindest nicht so, wie es ursprünglich
       angedacht war. Statt die nationalen Wirtschaften zu fördern,
       fördert es die Kapitalflucht ins Ausland.
       Durch diese Fluchtbewegung werden aber ohnehin bestehende
       Ungleichgewichte nur noch weiter verstärkt. Diese
       Unausgewogenheit ist in wirtschaftlich guten Zeiten noch
       irgendwie tragbar. Zum Problem wird sie aber in einer Krise,
       denn in der verstärken die Ungleichgewichte die allgemein
       bestehende Unsicherheit und verschärfen damit die Krise.
       Mit ein wenig Phantasie kann man sich leicht ausmalen, was wohl
       geschehen wird, wenn der Stress innerhalb der Euro-Zone im
       bisherigen Tempo weiter ansteigen sollte. Die Kapitalflucht
       schwächt die ohnehin angeschlagenen Banken, denn von ihnen
       werden Gelder abgezogen und auf sicherere Institute verlagert.
       Im Euroraum tickt eine Zeitbombe
       Brechen einige größere Banken zusammen, ist die Bankenkrise
       sofort wieder zurück. Auf sie können wir alle gerne verzichten.
       Fraglich ist nur, ob sie überhaupt verhindert werden kann? Eine
       Möglichkeit wäre, das Anleihekaufprogramm der EZB vorzeitig
       auslaufen zu lassen. Da es ohnehin nicht die gewünschten Effekte
       hat, sondern sich sogar teilweise als kontraproduktiv erweist,
       wäre hier leicht der Hebel anzusetzen.
       Die europäischen Aktienmärkte würde eine derartige Entscheidung
       im ersten Moment sicher auf Talfahrt schicken. Aber diesen
       Effekt hätte eine erneute Bankenkrise auch. Der Nachteil der
       Variante mit Bankenkrise ist, dass dann nicht nur die
       Aktienkurse am Boden liegen, sondern die gesamte Wirtschaft in
       erhöhte Turbulenzen geraten wird.
       Ob der Euro diese Zerreißprobe überstehen wird, ist mehr als
       fraglich. Deshalb ist die Europäische Zentralbank unter
       Umständen gut beraten, wenn sie von zwei Übeln das kleinere
       wählt, um so wenigstens eine Chance zu haben, den Euro erhalten
       zu können.
       Ignoriert man die Gefahr und steigen die Target 2-Salden auch
       weiterhin so sportlich an, könnte es früher oder später ein
       böses Erwachen und am Ende möglicherweise keinen Euro mehr
       geben.
       Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie
       herzlich
       Ihr
       Bernd Heim
       [move]
  HTML http://7vor8.de/2016/02/29/target-2-salden-ein-altes-krisenthema-kehrt-zurueck/[/move]
       #Post#: 10499--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: March 8, 2016, 12:58 pm
       ---------------------------------------------------------
       Ist der 500-Euro-Schein das trojanische Pferd der EZB?
       Hans-Werner Sinn, der scheidende Präsident des ifo-Instituts,
       hat vor einigen Tagen eine interessante Einschätzung geäußert.
       Die von der EZB geplante Abschaffung des 500-Euro-Scheins richte
       sich nicht gegen die organisierte Kriminalität oder die
       Schwarzarbeit, sondern gegen die Banken.
       Wird die größte Euro-Banknote aus dem Verkehr gezogen, wird es
       für die Institute schwieriger, Liquidität in Form von Bargeld
       vorzuhalten. Der Bedarf an Tresorraum verdoppelt sich quasi über
       Nacht und in die bestehenden Räumlichkeiten kann in Kürze nicht
       einmal mehr die Hälfte dessen eingelagert werden, was heute mit
       dem 500-Euro-Schein noch möglich ist.
       Liquidität kann dann nur noch bei der EZB selbst geparkt werden
       und dort werden die negativen Strafzinsen fällig. Da die Banken
       keine Wohlfahrtsinstitute sind, rechnet Hans-Werner Sinn damit,
       dass sie die ihnen dadurch entstehenden Kosten an ihre Kunden,
       also die Sparer, weitergeben werden.
       Negative Zinsen auf dem Sparbuch und auf dem Girokonto sind dann
       nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Aktuell liegt der
       Zinssatz noch bei minus 0,3 Prozent. Er könnte als Folge der
       Abschaffung der 500-Euro-Banknote um 0,45 Prozentpunkte auf
       minus 0,75 Prozent sinken.
       Wird wieder mit unserer Gutgläubigkeit gespielt?
       Bislang haben die Zinsen die Nulllinie immer nur leicht
       unterschritten. Alle Versuche, sie tiefer in den negativen
       Bereich zu drücken, verliefen erfolglos. Das Bargeld ist einer
       der Gründe, warum diese Bemühungen nahezu zwangsläufig scheitern
       mussten. Solange die Möglichkeit besteht, Guthaben in Form von
       Bargeld zu stapeln, kann man sein Vermögen der zersetzenden
       Wirkung von negativen Zinsen leicht entziehen.
       Dieser Fluchtweg soll offensichtlich geschlossen werden und die
       Abschaffung des 500-Euro-Scheins ist vermutlich nur der erste
       Schritt in diese Richtung. Weitere können folgen und sie werden
       auch sicher folgen, wenn sich die von der EZB gewünschten
       Ergebnisse nicht oder nicht genügend einstellen.
       Sollten die Banken unverdrossen weiter auf das Bargeld setzen,
       um die negativen Zinsen der Europäischen Zentralbank zu umgehen,
       könnte auch der 200-Euro-Schein schnell unter Beschuss geraten.
       Wenn das nicht reicht, kommt vermutlich nicht nur der
       100-Euro-Schein an die Reihe, sondern wird die Bezahlung Münzen
       und Banknoten gänzlich abgeschafft.
       Negative Zinsen enteignen die Gläubiger und begünstigen die
       Schuldner. Deutschland als eine der größten Gläubigernationen
       hat unter den Maßnahmen der EZB deshalb besonders stark zu
       leiden. In Fragen der Kapitalanlage gelten die Deutschen zwar
       gemeinhin als Analphabeten, doch auch hier wird sich die Suche
       nach kreativen Lösungen zum Umgehen der negativen Zinsen auf dem
       Bankkonto früher oder später zu einem neuen Volkssport
       entwickeln.
       Langfristige Konsequenzen nicht unterschätzen
       Kurzfristig befeuern die Maßnahmen der europäischen
       Zentralbanker vielleicht die Konjunktur und sie nehmen auch
       etwas Druck von den Schultern der Schuldner. Doch langfristig
       wird sich der Schritt negativ auswirken.
       Wer aus dem Cockpit eines Flugzeugs oder von der Brücke eines
       Schiffs den Kompass ausbaut, der braucht sich nicht zu wundern,
       wenn die Orientierung verloren geht und Schiff und Flugzeug am
       Ende überall ankommen werden, nur nicht dort, wo sie eigentlich
       hinkommen wollten.
       Der Zins hat für uns Menschen eine wichtige Steuerungsfunktion.
       Er steuert die knappe Ressource Geld und lässt sie bevorzugt
       dahin fließen, wo Rendite und Risiko stimmen und nicht nur die
       Rendite.
       Diese Steuerungsfunktion wird durch negative Zinsen komplett
       ausgehebelt. Der Schuldner wird für seine Investition in jedem
       Fall belohnt. Egal, ob sie gut oder schlecht war, er verdient in
       jedem Fall Geld. Lästige Dinge wie eine gründliche
       Marktrecherche oder sorgfältige Kalkulationen kann man sich vor
       diesem Hintergrund getrost sparen.
       Negative Zinsen zerstören mehr als sie aufbauen
       Auch Strukturreformen zur Verbesserung der eigenen
       Leistungsfähigkeit, Investitionen in die Infrastruktur eines
       Landes oder die Bildung seiner Einwohner können gefahrlos auf
       die lange Bank geschoben werden, denn es geht zunächst auch
       ohne.
       Am Ende steht dann eine Situation, wie sie Ende der 1980er Jahre
       in der DDR und in den meisten Ostblockländern gegeben war. Die
       Menschen waren nicht dumm und sie waren auch nicht faul, doch
       Leistung lohnte nicht. Das Sparen machte keinen rechten Sinn und
       das Land war wirtschaftlich und politisch am Ende.
       Als die Schwelle zum Abgrund überschritten war, halfen auch
       keine Transferrubel mehr und die Bevölkerung in allen Ländern
       probte den Aufstand. Der Ostblock zerfiel schneller und
       gründlicher, als sich das manch einer noch wenige Jahre zuvor
       hätte vorstellen können.
       Der Euro-Zone könnte es ähnlich ergehen. Wenn auch hier die
       möglichen Bruchstellen so sehr und vor allem so systematisch
       belastet werden, wie es augenblicklich geschieht, dann ist das
       Ende nur noch eine Frage der Zeit und die könnte analog zum
       Geschehen in der Welt des real existierenden Sozialismus sehr
       kurz bemessen sein.
       Zerbricht die Euro-Zone aufgrund ihrer internen Spannungen, kann
       sich auch die EU als Ganze möglicherweise nicht mehr halten. Die
       Schuld daran tragen aber nicht der Euro oder die Eurogegner,
       sondern jene, die in dem Ziel, den Euro zu halten, über das Ziel
       hinausschießen und eine Brücke, die nur eine Tragkraft von 30
       Tonnen hat, mit einem 40-Tonnen-LKW wieder und wieder befahren
       wollen und sich schließlich wundern, dass die Brücke mitsamt LKW
       und seiner Ladung irgendwann einmal im Fluss liegt und davon
       geschwemmt wird.
       Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Handelstag und grüße Sie
       herzlich
       Ihr
       Bernd Heim
       [move]
  HTML http://7vor8.de/2016/03/01/ist-der-500-euro-schein-das-trojanische-pferd-der-ezb/[/move]
       #Post#: 10667--------------------------------------------------
       Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
       Ecke
   DIR By: Ilmen
       Date: March 11, 2016, 1:39 pm
       ---------------------------------------------------------
       Gold
       Anleger im Euroraum müssen umdenken – auch wenn EZB-Präsident
       Mario Draghi verkündet hat, der EZB-Rat sähe keinen Bedarf für
       weitere Zinssenkungen (also etwa auf eine weitere Absenkung des
       EZB-Einlagenzinses).
       Angesichts weiter fallender Euro-Zinsen und sogar negativer
       Realzinsen im Euroraum sollten Anleger überdenken, ob sie nicht
       (Teile ihrer) Bankguthaben und Schuldpapieren gegen zum Beispiel
       Aktien tauschen wollen.
       Zudem sollten sie – vor allem mit Blick auf die liquiden
       Vermögensbestände – ein „Euro-Klumpenrisiko“ vermeiden. Dazu
       bietet es sich zum Beispiel an, US-Dollar oder Schweizer Franken
       zu halten anstelle des Euro.
       Vor allem aber sollten Anleger im Euroraum auch Gold in ihrem
       Portfolio halten. Gold ist das „ultimative Zahlungsmittel“: Es
       ist eine Versicherung gegen die interne und externe
       Kaufkraftentwertung des Euro, ist eine Versicherung mit
       Preissteigerungspotential.
       Unsere Einschätzung ist, dass das Gold nach wie vor nicht „zu
       teuer“ ist, und dass die internationale finanzielle und
       wirtschaftliche Risikolage einen weitergehenden Goldpreisanstieg
       recht wahrscheinlich macht.
       Der Politikkurs der EZB zielt darauf ab, die Inflation in die
       Höhe zu treiben. Das wird auch gelingen. Denn als Geldmonopolist
       kann die EZB die Geldmenge beliebig ausweiten, und es wird nur
       eine Frage der Zeit sein, bis die Preise auf breiter Front
       ansteigen.................das Vermehren der Geldmenge schafft
       keinen Wohlstand. (Wäre das so, gäbe es keine Armut mehr auf der
       Welt! Denn das heutige ungedeckte Geld lässt sich ja jederzeit
       in jeder beliebigen Menge produzieren und in Umlauf bringen!) Es
       führt lediglich zu einer Umverteilung von Einkommen und
       Vermögen, durch die einige besser gestellt werden auf Kosten
       anderer.
       Es sorgt dafür, dass die Güterpreise höher ausfallen (im
       Vergleich zu einer Situation, in der die Geldmenge nicht
       ausgeweitet wird), und das ist zweifellos nicht im Interesse der
       Euro-Bürger. Eine steigende Geldmenge oder höhere Inflation
       haben keine positiven Wohlfahrtseffekte.
       [move]
  HTML http://www.rottmeyer.de/ezb-auf-inflationierungskurs/[/move]
       Merke: Gold ist Geld und alles andere ist Kredit !!!
       *****************************************************
       Page 19 of 22
   DIR Previous Page
   DIR Next Page