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DIR Return to: Politik Geld Waehrung Edelmetalle Krisen Weltgesche...
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#Post#: 8237--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 4, 2016, 1:23 pm
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Wer erhält das globale Finanzsystem eigentlich am Leben?
Ernst Wolff
Eine der meistgestellten Fragen unserer Zeit dürfte die folgende
sein: Wie ist es möglich, dass das globale Finanzsystem trotz
aller Einschläge der jüngeren Vergangenheit noch immer nicht in
sich zusammengebrochen ist? Das Gesamtbild der Weltwirtschaft
könnte kaum düsterer sein: Rezession und Deflation,
Kapitalflucht aus den Schwellenländern, Verwerfungen an den
Devisenmärkten, Einbruch des Ölpreises und der Rohstoffmärkte,
miserable Wirtschaftsdaten aus den USA und China - und das alles
vor dem Hintergrund von weltweit mehr als 200 Billionen
US-Dollar Schulden, einem sich ständig verschärfenden
Währungskrieg und einer Unzahl geopolitischer Krisenherde...
Freitag, der 29.01.: Ein aufschlussreicher Tag an der Wall
Street
Einen Hinweis darauf, wie und warum das globale Finanzsystem
trotz dieser katastrophalen Gesamtlage noch funktioniert, gaben
die Ereignisse an der New Yorker Börse am letzten Freitag des
Monats Januar: Obwohl aus den USA extrem schlechte
Wirtschaftsdaten gemeldet wurden, die sich auf die Kurse
eigentlich negativ hätten auswirken müssen, schoss der Dow Jones
um fast 400 Punkte in die Höhe. Weshalb? Weil die japanische
Zentralbank am selben Tag bekannt gab, dass sie Negativzinsen
einführen wird. Die Anleger an der New Yorker Börse gingen
umgehend davon aus, dass die US-Zentralbank Federal Reserve
ihren im Dezember begonnenen Kurs der Erhöhung des Leitzinses
wegen der schlechten US-Wirtschaftsdaten nicht fortsetzen,
sondern den Zinssatz ebenfalls wieder senken und Investoren
damit weiteres, noch billigeres Geld zur Spekulation an den
Finanzmärkten zur Verfügung stellen wird.
Die Reaktion zeigte einmal mehr, dass sich das Geschehen an den
Aktienmärkten inzwischen vollständig von der
realwirtschaftlichen Entwicklung entkoppelt hat und ein
Eigenleben führt, dessen Regeln keiner Wirtschaftstheorie
folgen. Konzepte wie das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage
zählen nicht mehr, die Entwicklung der Börsenkurse basiert heute
in erster Linie auf der Erwartung zukünftiger Manipulation der
Märkte durch die Zentralbanken.
Die Reanimation des Systems hatte ihren Preis
2008 wäre das Todesjahr für das bestehende globale Finanzsystem
gewesen, hätten Regierungen und Zentralbanken es nicht durch die
größte Vermögensumverteilung aller Zeiten mit Hilfe von
Steuergeldern am Leben erhalten. Diese Reanimation aber hatte
ihren Preis: Sie hat eine ständig wachsende Schuldenlawine von
nie dagewesenem Ausmaß in Gang gesetzt, die unablässig durch
Zinszahlungen bedient werden muss. Aus diesem Grund bleibt den
Zentralbanken seit 2008 gar nichts anderes übrig, als immer
neues Geld zu drucken und es der Finanzindustrie zu immer
niedrigeren Zinsen zur Verfügung zu stellen.
Das allein aber reicht nicht aus. Die Aktivitäten der
Zentralbanken gehen deshalb weit über das Drucken von Geld und
das Senken von Zinssätzen hinaus. Seit Jahren greifen sie auch
in großem Stil an den Rohstoff-, Anleihe- und Aktienmärkten ein.
Laut dem Official Monetary and Financial Institutions Forum
hielten sie bereits im Juni 2014 mehr als 30 Billionen US-Dollar
in Aktien und anderen Vermögenswerten. Zu den größten Playern am
Markt zählen die chinesische Zentralbank (Bank of China, BoC),
die US-Zentralbank Federal Reserve und die Schweizer
Nationalbank (SNB). Im Klartext heißt das: Die Banken, die Geld
drucken dürfen, zählen selbst zu den größten Marktteilnehmern
und steuern mit ihrer eigenen Finanzkraft die Kurse.
Doch selbst diese Form der Manipulation dürfte in den
vergangenen Wochen kaum ausgereicht haben, um das System am
Leben zu erhalten. Gerade die Entwicklung an den Rohstoffmärkten
hat zu Verwerfungen geführt, die internationale Giganten wie
z.B. die Konzerne Glencore, Rio Tinto und BHP Billiton und ganze
Industriezweige wie die mit Krediten in Höhe von einer halben
Billion US-Dollar belastete die US-Fracking-Industrie an den
Rand des Zusammenbruchs gebracht haben.
Auch müssen im Bereich der Derivate, insbesondere der
Kreditausfallversicherungen, allein in den vergangenen acht
Wochen Zahlungen in Milliardenhöhe fällig geworden sein. Da
jedem Gewinner in diesem Bereich ein Verlierer gegenübersteht,
muss man sich fragen: Wer sind diese Verlierer und wieso haben
ihre Verluste keine Kettenreaktion ausgelöst? Und noch eine
weitere Frage steht seit Längerem im Raum: Wer hat die in den
vergangenen eineinhalb Jahren auf den Markt geworfenen
US-Staatsanleihen in Höhe von etwa einer Billion Dollar, die in
keiner der Öffentlichkeit zugänglichen Bilanz auftauchen,
gekauft und bezahlt...?
Die im Verborgenen arbeitenden Helfershelfer der Zentralbanken
Ein genauer Blick auf das Umfeld der Zentralbanken zeigt: Diese
fast unumschränkten Herrscher über das System haben mächtige
Helfershelfer, die sie bei ihrer Manipulation der Märkte
unterstützen, sich dabei aber auf Grund rechtlicher Regelungen
den Augen der Öffentlichkeit entziehen und das Gesamtbild so für
Außenstehende noch undurchsichtiger machen.
Die EZB zum Beispiel kann sich auf die nationalen Notenbanken
der Eurozone und das mit ihnen abgeschlossene und bis heute
geheim gehaltene Agreement on Net Financial Assets (Anfa)
stützen. Dieses Abkommen erlaubt den europäischen Notenbanken,
die Öffentlichkeit über ihre Anlagetätigkeit und das Ausmaß z.B.
ihrer Staatsanleihenkäufe im Dunkeln zu belassen. Die Bestände
müssen nicht ausdrücklich in ihren Bilanzen ausgewiesen, sondern
können zusammen mit anderen Posten angegeben werden – ein
Freibrief zur Manipulation, deren Umfang bis 2015 auf etwa 700
Mrd. Euro beziffert wird. (siehe Daniel Hoffmanns 2015
erschienene Dissertation «Die EZB in der Krise – Eine Analyse
der wesentlichen Sondermaßnahmen von 2007 bis 2012»).
Wichtigster Partner der Federal Reserve in den USA dürfte neben
der 1988 unter Ronald Reagan gegründeten obskuren President’s
Working Group on Financial Markets, auch Plunge Protection Team
(PPT, zu deutsch: Gruppe zum Schutz vor Börsenabstürzen)
genannt, der Exchange Stabilization Fund (ESF, zu deutsch:
Börsenstabilisierungsfonds) sein. In den Dreißiger Jahren mit
dem Gewinn der US-Regierung aus der Enteignung privater
Goldbesitzer gegründet, arbeitet der ESF seit acht Jahrzehnten
unter allergrößter Geheimhaltung. Er ist nur dem US-Präsidenten
und dem US-Finanzminister auskunftspflichtig, seine Bücher
dürfen von niemandem eingesehen werden, eine parlamentarische
Kontrolle durch den US-Kongress gibt es nicht.
Die größte schwarze Kasse der Welt?
Es wird vermutet, dass der ESF sich u.a. die durch CIA-gestützte
Putsche erworbenen Reichtümer wie zuletzt die Goldreserven der
Ukraine und Gaddafis konfiszierten Goldschatz angeeignet und auf
diese Weise die größte schwarze Kasse der Welt geschaffen hat.
Unter anderem soll er in der jüngeren Vergangenheit beim
Rückkauf von US-Staatsanleihen aktiv gewesen sein. Da allein in
den vergangenen 17 Monaten (vor allem zur globalen
Schuldenbegleichung) US-Staatsanleihen im Wert von 1 Billion
Dollar eingelöst wurden und diese enorme Summe weder in den
Büchern der Fed, noch in denen des Finanzministeriums der USA
auftaucht und darüber hinaus zu keiner Schwächung des Dollars
geführt hat, scheint diese Annahme durchaus berechtigt.
Es ist auch sehr gut möglich, dass der ESF dann eingreift, wenn
Großunternehmen vom Bankrott bedroht sind und ihr Zusammenbruch
das gesamte System bedrohen könnte. Er dürfte in diesen Fällen
einspringen und dem betroffenen Unternehmen unter höchster
Geheimhaltung Kredite zur Verfügung stellen, die es
stabilisieren und die Fälligkeit von Kreditausfallversicherungen
so verhindern. Im Jahr 2008 ist er in den USA – das ist sogar
offiziell bestätigt - auf diese Weise in einer Größenordnung von
50 Mrd. US-Dollar aktiv gewesen.
Der ESF verfügt im übrigen nicht nur über US-Dollar und
ausländische Währungen, sondern auch über die
Sonderziehungsrechte des IWF (2009 bereits in einer Höhe von 60
Mrd. US-Dollar). Diese künstliche Reservewährung, die bereits
2008 in einer Größenordnung von 250 Mrd. US-Dollar zur Rettung
von Staaten eingesetzt wurde, würde im Fall eines
Dollar-Zusammenbruchs vermutlich als allerletztes Mittel zur
Rettung des bestehenden Systems zum Einsatz kommen.
Man sieht: Die Zentralbanken halten sich Verbündete, die ihr
zwielichtiges Geschäft weitgehend im Dunkeln betreiben und dabei
helfen, ein im Grunde totes System fern der Augen der
internationalen Öffentlichkeit am Leben zu erhalten. Die
entscheidende Frage lautet: Wie lange wird ihnen das noch
gelingen?
Wie nah ist das System dem finalen Kollaps?
Aller Wahrscheinlichkeit nach werden Regierungen und
Zentralbanken weiterhin unbegrenzt Geld drucken und den Zinssatz
immer stärker in negatives Territorium bewegen. Es wird hinter
den Kulissen weiter manipuliert und aus schwarzen Kassen bezahlt
werden. Aber das Problem ist: Die Folgen dieser Maßnahmen sind
nicht unbegrenzt beherrschbar.
Das Gelddrucken hat die Blasen an den Börsen der Welt inzwischen
so weit aufgebläht, dass sie im Fall ihres Platzens viele
Großinvestoren (wie z.B. die Pensionskassen) mit sich in den
Abgrund ziehen und unabsehbare finanzielle, wirtschaftliche und
soziale Folgen haben werden. Die Auswirkungen von Negativzinsen
sind unabsehbar, da es hierfür keine historischen Parallelen
gibt. Ihre Einführung muss aber wegen der Flucht der Sparer ins
Bargeld auf jeden Fall ein Bargeldverbot nach sich ziehen, was
ebenfalls zu sozialen Unruhen führen kann. Eine Reihe von
Firmenpleiten im Zuge des Ölpreisverfalls könnte wegen der zur
Rettung erforderlichen Summen schnell außer Kontrolle geraten.
Der Derivatemarkt wiederum hat mit einem Umfang von über einer
halben Trillion Dollar ein Ausmaß angenommen, das im Fall einer
Kettenreaktion durch keine schwarze Kasse mehr zu beherrschen
wäre. Ein Fall der Deutschen Bank als inzwischen größtem
Derivatehändler der Welt (noch vor JPMorgan) wäre auf jeden Fall
das abrupte Ende ...
Es gibt viele Arten und Weisen, auf die ein Crash des
bestehenden Systems eingeläutet werden kann. Es ist auch gut
möglich, dass die USA, die vom Zusammenbruch am härtesten
betroffen wären, dem Crash durch das Entfachen eines größeren
Krieges (der die Gefahr eines 3. Weltkrieg heraufbeschwören
würde) vorzugreifen versuchen. Schauplätze könnten der Nahe
Osten, Russland oder China sein. Ein Krieg im Nahen Osten würde
den Ölpreis sofort in die Höhe treiben, die
US-Fracking-Industrie somit vor dem Untergang retten und wäre
für die USA daher wirtschaftlich und finanziell zumindest
vorübergehend ein Befreiungsschlag. Ein Krieg gegen Russland und
die Ersetzung des Regimes Putin durch ein Marionettenregime vom
Schlag Jazenjuk würde das System durch die Öffnung eines
riesigen Marktes auf jeden Fall für einige Zeit stabilisieren
und ein Krieg gegen China würde einen potentiellen Gefahrenherd
für die USA, nämlich die Einführung einer goldgedeckten Währung
durch das Reich der Mitte (die das sichere Ende des US-Dollars
als globale Leitwährung bedeuten würde), ausschalten.
Angesichts der Vielzahl der Möglichkeiten kann niemand ernsthaft
vorhersagen, wie oder in welchem Zeitraum sich die kommenden
Ereignisse abspielen werden. Nur eines lässt sich mit
Bestimmtheit feststellen: Das bestehende System befindet sich
historisch gesehen in seiner Endphase und ist nicht mehr zu
retten. Was wir zurzeit erleben ist der Versuch, den endgültigen
Crash auf Biegen und Brechen und unter Einsatz aller
erdenklichen Mittel hinauszuzögern. Der Preis dafür ist hoch:
Manipulation der Märkte, Täuschung der Öffentlichkeit,
Enteignung der Sparer, Repression, Gewaltanwendung und
schlussendlich der Rückgriff auf das Mittel des Krieges sind zu
diesem Zweck unvermeidlich.
HTML http://antikrieg.com/aktuell/2016_02_04_wer.htm
HTML http://antikrieg.com/aktuell/2016_02_04_wer.htm
#Post#: 8247--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 4, 2016, 1:53 pm
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Ihre Meinung zählt!
Freiheit der Bürger garantieren – Jeder soll bezahlen können,
wie er will!
Petition an die Mitglieder des Deutschen Bundestages
Sehr geehrte Mitglieder des Bundestages,
hiermit fordern die Unterzeichner dieser Petition Sie auf, die
grundrechtlich geschützten Freiheits- und Eigentumsrechte der
Bürger dieses Landes zu bewahren und weiterhin Zahlungsvorgänge
mit Bargeld zu gewährleisten. Die aktuelle Debatte um
bargeldlose Geldsysteme ist eine Debatte, die völlig an der
Realität und Lebenswirklichkeit der Deutschen vorbeigeht und nur
darauf abzielt, eine zentral überwachte und kontrollierbare
digitale Währung zu schaffen, von der lediglich
Finanzdienstleister und staatliche Institutionen profitieren
würden. Für Verbraucher bedeutet ein bargeldloses Geldsystem
allerdings die systematische Entkernung ihrer Freiheitsrechte,
die Abschaffung ihrer Finanzautonomie und die damit verbundene
Entwicklung hin zum gläsernen, überwachten Bürger. Dieser Gefahr
muss Einhalt geboten werden!
Konkret fordern wir Sie daher auf,
sich für die Freiheiten unserer Bürger einzusetzen und sich
gegen ein bargeldloses Geldsystem zu positionieren.
die Senkung der Schwellenwerte zur Anwendung der
Sorgfaltspflichten bei Bargeld-Käufen im kommenden
Referentenentwurf zur Umsetzung der 4. EU-Geldwäscherichtlinie
nicht umzusetzen. Die Annahmepflichten bei Bargeldkäufen
innerhalb Deutschlands beizubehalten.
Wir machen hiermit von unserem Petitionsrecht aus Art. 17 GG
Gebrauch und fordern Sie auf, die Interessen Ihrer Wähler
wahrzunehmen und sich jetzt entschieden für ihre grundrechtlich
geschützten Freiheitsrechte einzusetzen.
Anzahl der Unterschriften
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HTML https://www.volkspetition.org/lp/bargeldverbot-stoppen/?ehkz=ENL5942&emhk=pet&i=undefined#aufruf
HTML https://www.volkspetition.org/lp/bargeldverbot-stoppen/?ehkz=ENL5942&emhk=pet&i=undefined#aufruf
#Post#: 8337--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 6, 2016, 4:22 am
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Gold wird teurer – der Dollar verliert gegenüber dem Euro
Nach langer Schwächephase steigt der Goldpreis wieder. Das
erfreut die Anleger. Als wichtigen Grund nennen Analysten die
„Auspreisung“ einer Zinserhöhung in Amerika. Was bedeutet das?
04.02.2016, von Christian Siedenbiedel
Für Anleger, die in Gold investiert haben, sind die ersten
Wochen dieses Jahres eine erfreuliche Zeit gewesen. Nach einer
langen Phase des Niedergangs des Goldpreises hat er zuletzt
deutlich zugelegt. „Gold war in diesem Jahr bislang der Rohstoff
mit der besten Performance, gefolgt von Silber“, sagt Giovanni
Staunovo, Rohstoff-Fachmann der Schweizer Großbank UBS. Der
Goldpreis habe in den ersten Wochen dieses Jahres um rund acht
Prozent zugelegt, der Silberpreis um 6,5 Prozent. Am Donnerstag
kostete eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold rund 1155 Dollar, was
abermals ein leichtes Plus von rund einem Prozent gegenüber dem
Vortageswert bedeutete.
Allerdings konnten Anleger in Deutschland vom Wertzuwachs
bislang weniger profitieren, weil im Gegenzug der Wechselkurs
des Euros gegenüber dem Dollar deutlich zugelegt hat und der
Goldpreis in Euro damit weniger stark gestiegen ist. Der Preis
von Gold in Euro hat seit Jahresbeginn um 5,44 Prozent zugelegt.
Zinserhöhung belastet Dollarkurs
Noch im vergangenen Jahr war es genau umgekehrt gewesen. Damals
war der Goldpreis in Dollar innerhalb von zwölf Monaten um rund
10 Prozent zurückgegangen; für die Anleger in Euro aber hatte
ein Anstieg des Wechselkurses des Dollars gegenüber dem Euro
diesen Wertverlust nahezu vollständig ausgeglichen. Für sie
blieb lediglich ein Jahresverlust von etwa einem Viertelprozent.
Auch Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank, nennt die
Haltung der Fed als einen wichtigen Grund für den Anstieg des
Goldpreises – erwähnt aber auch noch einen zweiten: die
allgemeine Unsicherheit an den Märkten. Öl, Rohstoffe, Aktien –
überall seien im Moment Schwankungen und Unsicherheit zu
beobachten. Das sei erfahrungsgemäß immer gut für das Gold.
Daraus leitet Weinberg auch ab, wie er sich die weitere
Entwicklung des Goldpreises in diesem Jahr vorstellt. „Wenn die
Märkte sich wieder stabilisieren sollten, kann es durchaus eine
Gegenbewegung beim Goldpreis geben.“ Gleichwohl glaube er unter
dem Strich, dass Gold zum Jahresende teurer sein werde als
jetzt: „Der Goldpreis dürfte seinen Boden im vierten Quartal des
Jahres 2015 gefunden haben.“ Auch die Degussa Goldhandel GmbH,
die in der Regel sehr optimistisch für den Goldpreis ist, geht
in ihrer Prognose von einem „moderaten Anstieg“ bis zum
Jahresende aus. Durchschnittlich werde sich der Preis um 1145
Dollar bewegen, man könne aber auch Preise von bis zu 1300
Dollar sehen.
HTML http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/anlagen-gold-wird-teurer-der-dollar-verliert-gegenueber-dem-euro-14052713.html
HTML http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/anlagen-gold-wird-teurer-der-dollar-verliert-gegenueber-dem-euro-14052713.html
#Post#: 8437--------------------------------------------------
FORUM INFO
DIR By: DanielMindon
Date: February 7, 2016, 6:26 pm
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Liebe members,
aufgrund des Serverumzuges kam es leider wieder
zu einer downtime des Forums bis 8.2.2016 01:10 MEZ
Leider wurde es wieder nicht vorher angekuendigt.
Sorry fuer den erneuten Schreck.
Daniel
#Post#: 8455--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: hondaspeedy
Date: February 8, 2016, 3:59 am
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hier ein beachtenswerter Beitrag über die Zukunft des Geldes im
Verhältnis zum Goldkauf und Verkauf, welcher mich zum nachdenken
zwingt!
HTML http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-brueckner/bargeldverbot-als-goldfalle-.html
#Post#: 8456--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: hondaspeedy
Date: February 8, 2016, 4:01 am
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LINK vergessen einzufügen
link also hier
HTML http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-brueckner/bargeldverbot-als-goldfalle-.html
#Post#: 8941--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 15, 2016, 4:26 am
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US-SCHULDENUHR:
HTML http://www.usdebtclock.org/
HTML http://www.usdebtclock.org/
HTML http://www.usdebtclock.org/index.html
HTML http://www.usdebtclock.org/index.html
#Post#: 8947--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 15, 2016, 5:40 am
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Gold: Panik sorgt für Run auf das Edelmetall..... am Montag,
15.02.2016 - 08:52 Uhr
Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
Börse: Deutsche Bank Indikation / Kursstand: 1.212,93 $/Unze
(Deutsche Bank Indikation)
Die Landesbank Baden Württemberg rechnet per Jahresende 2016
weiterhin mit einem Goldpreis von 1.300 US-Dollar.
Stuttgart (GodmodeTrader.de) - Die panikartige Stimmung in der
Finanzwelt sorgte für einen Run auf Gold. Auf dem gegenwärtigen
Niveau halten wir das gelbe Edelmetall aber für überhitzt, wofür
auch die Charttechnik spricht, wie die Analysten der Landesbank
Baden-Württemberg im aktuellen „Commodities Weekly“ schreiben.
[img]
HTML http://www.godmode-trader.de/api/v1/articleimage/4234658.image?width=618&height=206[/img]
Einige Argumente sprächen dafür, dass nach dem starken
Goldpreisanstieg der letzten Tage eine Konsolidierungsphase
eintreten dürfte. Aus charttechnischer Sicht gelte Gold als
überkauft, da sich der Relative-Stärke-Index schon seit mehreren
Tagen oberhalb der kritischen Schwelle von 70 Punkten bewege.
Aktuell werde ein Wert von 83 erreicht, heißt es weiter.
„Auf der anderen Seite bringt die aktuell laufende Gegenbewegung
an den stark gesunkenen Aktienmärkten Gegenwind, was den
Goldpreis ebenfalls belasten dürfte. Grundsätzlich gehen wir
zwar nicht von dem Eintreffen der aktuell an den Finanzmärkten
diskutierten Negativszenarien aus. Das Interesse vieler Anleger
an Gold dürfte aufgrund der allgemein bestehenden Verunsicherung
jedoch hoch bleiben, weshalb wir unsere Goldprognose von 1.300
US-Dollar zum Jahresende 2016 bestätigen“, so Investmentanalyst
Thorsten Proettel.
HTML http://www.godmode-trader.de/artikel/gold-panik-sorgt-fuer-run-auf-das-edelmetall,4531323
HTML http://www.godmode-trader.de/artikel/gold-panik-sorgt-fuer-run-auf-das-edelmetall,4531323
#Post#: 9056--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 16, 2016, 3:16 am
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Geld-EZB-Politik: "Das alles dürfte im Chaos enden"
Das Finanzsystem sollte stärker werden. Tatsächlich ist es
abhängiger vom Geld der Notenbanken denn je. Das zumindest sagt
der frühere EZB-Chefökonom Jürgen Stark – und sieht darin ein
großes Risiko.
HTML http://img.welt.de/img/boerse/crop152276156/985973563-ci3x2l-w540/Executives-Attend-The-Ambrosetti-Workshop.jpg
Jürgen Stark trat 2011 von seinem Direktoriumsposten in der EZB
zurück, weil er mit der Politik der Notenbank nicht
einverstanden war.
Nach den heftigen Börsenturbulenzen der vergangenen Tage wächst
die Sorge darüber, dass dies womöglich bereits der Beginn einer
neuen großen Finanzkrise sein könnte. Dabei hat die Welt bisher
noch nicht einmal die Folgeschäden der vorherigen großen Krise
ab 2007 vollständig überwunden.
Der frühere Währungshüter Jürgen Stark, der 2012 aus
Unzufriedenheit über den Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB)
freiwillig von seinem Amt als EZB-Chefökonom zurücktrat,
kritisiert vor allem das Verhalten der Notenbanken.
Trotz aller Beteuerungen, das weltweite Finanzsystem
widerstandsfähiger zu machen und die Banken nachhaltig zu
sanieren, seien Regierungen und Finanzmärkte nach der
jahrelangen Lockerungspolitik der Währungshüter heute abhängiger
denn je vom Geld der Notenbanken.
Weder die zum Teil überbordende Verschuldung noch die
anhaltenden Wachstumsprobleme von Staaten seien dadurch gelöst
worden. Stattdessen, warnt der Experte, seien die Zentralbanken
längst zu Gefangenen ihrer eigenen Politik geworden.
Die Welt: Sind die aktuellen Ereignisse bereits Vorboten einer
neuen Finanzkrise – oder übertreiben die Märkte derzeit nur?
Jürgen Stark: Wir erleben seit einigen Wochen eine deutliche
Korrektur bei einigen bisher überbewerteten Vermögenswerten.
Dies gilt insbesondere für die Aktienmärkte. Das war zu
erwarten. Internationale Institutionen wie der IWF hatten vor
möglichen abrupten Finanzmarkt-Korrekturen gewarnt. Bei solchen
Prozessen kann es zu einem Überschießen der Marktreaktion
kommen.
Die Welt: Also doch der Beginn einer Finanzkrise 2.0?
Stark: Ob wir am Beginn einer neuen systemischen Krise stehen,
ist schwer abzuschätzen. Aber wenn die Stimmung an den
Finanzmärkten sich erst einmal gedreht hat, kann es sehr schnell
zu Überschwappeffekten von einem Marktsegment auf andere kommen.
Trotz aller Bemühungen und Beteuerungen, dass das Finanzsystem
als solches heute widerstandsfähiger sei, zeigt es sich jetzt
sehr deutlich, wie abhängig die Finanzmärkte, aber auch hoch
verschuldete Regierungen, vom Verhalten der Zentralbanken sind.
Die Welt: Ein Ziel nach dem Ausbruch der großen Finanzkrise 2008
war es doch, die Banken besser vom Rest des Finanzsystems zu
isolieren.
Stark: Richtig. Aber Banken sind und bleiben Teil des
Finanzsystems. Hier eine rasche Entkoppelung zu erwarten, führt
in die Irre. Zu bedenken ist auch, dass sich in wichtigen
Ländern des Euro-Raums die Bankensysteme noch in einem
Anpassungsprozess befinden. Ich denke hier insbesondere an
Italien und einige Peripherieländer.
Versäumnisse der Politik und der Bankenaufsicht haben zu einem
hohen Anteil notleidender Kredite geführt, die die Bankbilanzen
und die Kreditvergabe erheblich belasten. Auch der Abbau der
Überschuldung bei Unternehmen und privaten Haushalten ist in
vielen Ländern nicht ausreichend vorangekommen. Erst acht Jahre
nach dem Beginn der Finanzkrise geht man diese Probleme an.
Die Welt: Und diese Versäumnisse rächen sich jetzt?
Stark: Ziel war es auch, den Nexus zwischen Banken und Staaten
abzuschwächen. Aber solange die Bankensysteme nicht saniert
sind, bleibt die potenzielle Belastung für die Regierungen
bestehen. Zwar kaufen Banken derzeit nicht mehr in besonderem
Maße Staatspapiere ihrer jeweiligen Regierungen. Diese Funktion
ist über die "mengenmäßige Lockerung" der EZB-Geldpolitik nun
auf die Zentralbanken übergegangen. Aber damit sind weder die
Verschuldungsprobleme einiger Länder noch das Wachstumsproblem
gelöst.
Die Welt: Rächt es sich nun, dass die Notenbanken es bislang
immer noch nicht geschafft haben, das Weltfinanzsystem von der
massiven Geldflut der vergangenen Jahre zu entwöhnen?
Stark: Zunächst: Die Zentralbanken der westlichen
Volkswirtschaften haben ja mit ihrer Nullzins-Politik und dem
Fluten der Finanzmärkte mit Liquidität über viele Jahre hinweg
das Ziel verfolgt, kurzfristig die gesamtwirtschaftliche
Nachfrage zu stimulieren und die Refinanzierungskosten für die
Verschuldung der Regierungen zu senken.
Ersteres übersteigt die Möglichkeiten der Geldpolitik. Es wird
damit kein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum geschaffen.
Das Zweite setzt völlig falsche Anreize für die Regierungen,
indem die Verschuldung weiter nach oben getrieben wird und
manche Länder sich bei einer Marktkorrektur einer erhöhten
Insolvenzgefahr gegenübersehen. Die mittelfristigen Folgen einer
solchen Politik blieben außer Acht.
Die Welt: Die da wären?
Stark: Heute sind Finanzmärkte und Regierungen in einem bisher
nicht gekannten Ausmaß vom Handeln der Zentralbanken abhängig.
Insoweit hätte eine rasch vollzogene Wende in der Geldpolitik
katastrophale Folgen. Die Zentralbanken sind also in ihrer
eigenen Politik gefangen. Und sie haben den Regierungen "Zeit
gekauft", die diese nicht ehrgeizig zur Sanierung des
Bankensektors und zu Strukturreformen genutzt haben.
Die Welt: Welchen Spielraum haben die Zentralbanken dann
überhaupt noch, um einer erneuten Finanzkrise zu begegnen?
Stark: Entgegen der Beteuerungen von IWF und EZB halte ich die
mengenmäßige Lockerung…
Die Welt: Sie meinen den milliardenschweren Aufkauf von Anleihen
durch die Notenbanken.
Stark: Ja, und dieser ist unter den gegebenen Umständen wenig
oder gar nicht effektiv. Das gilt umso mehr, wenn man die
mittelfristigen negativen Folgen dieser Politik mit einer
völligen Marktverzerrung mit ins Kalkül nimmt. Eine Erhöhung der
Dosis für eine noch längere Zeit würde ebenso unwirksam bleiben
wie bisher, aber die negativen Folgen verschärfen. Ganz zu
schweigen von der Frage, wie man aus einer solchen Politik
wieder herausfindet.
Die Welt: Was bleibt den Herren des Geldes also noch?
Stark: Folgen die Zentralbanken ihrer bisherigen Logik, würden
sie sich nicht scheuen, noch innovativer zu werden und die
Belastbarkeit neuer Instrumente zu testen. Das heißt
insbesondere: die Ausweitung der "mengenmäßigen Lockerung" der
Geldpolitik und Negativ-Zinsen auf breiter Front durchzusetzen.
Dafür gibt es aber Grenzen der Akzeptanz und erhöht den Anreiz
zur verstärkten Bargeldhaltung, was wiederum ganz offensichtlich
die Zentralbankpolitik ins Leere laufen lassen würde. In letzter
Konsequenz führt dies zur Abschaffung des Bargelds und zur
Entmündigung der Bürger. Das alles dürfte im Chaos enden.
HTML http://www.welt.de/finanzen/boerse/article152276161/Das-alles-duerfte-im-Chaos-enden.html
HTML http://www.welt.de/finanzen/boerse/article152276161/Das-alles-duerfte-im-Chaos-enden.html
Zitat: Dafür gibt es aber Grenzen der Akzeptanz und erhöht den
Anreiz zur verstärkten Bargeldhaltung, was wiederum ganz
offensichtlich die Zentralbankpolitik ins Leere laufen lassen
würde. In letzter Konsequenz führt dies zur Abschaffung des
Bargelds und zur Entmündigung der Bürger. Das alles dürfte im
Chaos enden.
Ergo: Die EU-Flüchtlingskrise lässt Grüßen, das selbige wird
geschehen bei der Bargeld Abschaffung, die EU wird immer tiefer
gespalten und zerfällt anschließend, weil einige
EU-Mitgliedsstaaten ablehnen, das Bargeld abzuschaffen. Diese
Freiheit lässt man sich nicht so einfach rauben denn das
Bargeldsystem ist gelebte Freiheit....
#Post#: 9057--------------------------------------------------
Re: Auro loquente omnis oratio inanis est. Hier ist die Metall
Ecke
DIR By: Ilmen
Date: February 16, 2016, 3:32 am
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Geldpolitik: Die fatale Hilfslosigkeit der Notenbanken
Die Notenbanken haben großen Volkswirtschaften dieser Welt in
den vergangenen Jahren mit Geld geflutet und die Niedrigzins-Ära
eingeläutet. Doch die exzessive Politik wird ihnen jetzt zum
Verhängnis.
Es hat alles nichts genützt. Die Abermilliarden nicht, die
Japans Zentralbank in den vergangenen Jahren in die Wirtschaft
des Landes gepumpt hat. Und auch nicht die Negativzinsen, die
Notenbankchef Haruhiko Kuroda in einem Akt der Verzweiflung Ende
Januar veranlasst hat, um das Geldhorten der Banken zu
unterbinden.
Beides sollte der Konjunktur wieder auf die Sprünge helfen.
Stattdessen ist die japanische Wirtschaft im Schlussquartal 2015
geschrumpft. Vor allem die schwache Nachfrage der Verbraucher
nach größeren Anschaffungen wie Autos oder Haushaltsgeräten
setzten der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft zu.
Notenbanken haben sich sukzessive selbst entmachtet
Und auch an der Börse verfangen die Maßnahmen der Währungshüter
nicht. Seit Jahresbeginn hat die Börse in Tokio 16 Prozent an
Wert eingebüßt. Vor allem die Einführung von Negativzinsen hat
den Abwärtstrend beschleunigt. Denn es zeigt sich immer mehr,
dass die Notenbank-Politik an ihre Grenzen gestoßen ist.
Japan ist damit nur ein Beispiel – wenn auch ein besonders
negatives. Weltweit pumpen die großen Notenbanken rund um den
Globus nach wie vor Milliarden in den Geldkreislauf, um auf
diese Weise schwächelnde Finanzsysteme, bröckelnde Banken und
überschuldete Volkswirtschaften am Leben zu halten.
Die Nebenwirkungen dieser Politik werden jetzt offenbar.
Ausgerechnet die mächtigsten Akteure der Finanzwelt, die
Notenbanken, haben sich durch ihre exzessive Lockerungspolitik
Stück für Stück selbst entmachtet. Mittlerweile ist die
Abhängigkeit von den Hütern des Geldes so hoch, dass diese
selbst zu Gefangenen ihrer eigenen Politik geworden sind. Nicht
nur der Ausstieg aus dieser Art der Geldpolitik ist immer
schwieriger geworden. In Japan zeigt sich nun sogar, dass sich
selbst eine weitere Lockerung mittlerweile kontraproduktiv
auswirken kann.
HTML http://img.welt.de/img/boerse/crop152273024/7099733197-ci3x2l-w540/DWO-FI-Notenbank-ag-1.jpg
"Wir erleben das Ende des omnipotenten Notenbankzeitalters",
sagt Stephen Jen, renommierter Hedgefondsmanager bei SLJ Macro
Partners. "Die Anleger merken, dass die Politik der Geldhüter im
besten Falle nur ihre positive Wirkung verloren hat, im
schlimmsten Falle aber schweren Schaden anrichtet."
Anleihekäufe schaffen eine Art Zombie-Ökonomie
Vor allem das Instrument der negativen Zinsen, eine Wunderwaffe,
die das Horten von Bargeld durch die Banken unterbinden und
dafür die Kreditvergabe und den Konsum stimulieren soll, hat
sich als als toxisch erwiesen. Denn die Profitabilität von
Banken hat seitdem deutlich gelitten. Wenn die privaten
Geldhäuser unprofitabel sind, geben sie auch keine Kredite aus.
Und auch die privaten Sparer legen dann tendenziell das Geld
eher zur Seite statt es auszugeben.
Genau in diesem Dilemma steckt Japan nun.
Auch die bisherigen Anleihekäufe durch die Währungshüter
erweisen sich alles andere als segensreich. Inzwischen hat sich
herausgestellt, dass diese einen Abschwung der Wirtschaft zwar
abmildern können. Allerdings fällt der folgende Aufschwung
wesentlich kraftloser aus. Durch die Anleihekäufe der
Notenbanken kann sich die Wirtschaft in der Rezession nicht
richtig bereinigen.
HTML http://img.welt.de/img/boerse/crop152273023/1319409478-ci16x9-w780/DWO-FI-Notenbank-ag-2.jpg
Im Gegenteil: durch das künstlich billige Geld werden unrentable
Firmen am Leben erhalten, es entsteht eine Art Zombie-Ökonomie.
Gleichzeitig führt das viele Geld zu Spekulationsblasen an den
Finanzmärkten, deren Platzen ebenfalls den Aufschwung der
Realwirtschaft stören. Lehrbuchhaft lässt sich das in den USA
beobachten.
"Notenbanken sind mit ihrem Latein am Ende", sagt Mohamed El
Erian, früherer Pimco-Chef und heutiger Wirtschaftsberater des
Versicherungskonzerns Allianz. Nun müssten andere Akteure in die
Bresche springen, allen voran die Politik, die sich viel zu
lange auf die Notenbanken verlassen habe. Optimistisch, dass das
Weltfinanzsystem der nächsten Krise noch einmal entrinnen kann,
ist er allerdings nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt
in die nächste Finanzkrise geraten wird, beziffert er auf
immerhin 60 Prozent.
HTML http://www.welt.de/finanzen/boerse/article152273026/Die-fatale-Hilfslosigkeit-der-Notenbanken.html
HTML http://www.welt.de/finanzen/boerse/article152273026/Die-fatale-Hilfslosigkeit-der-Notenbanken.html
Ergo: Die Sowjetunion ging nicht unter, sondern ging irgendwie
komischerweise auf unser überlebtes Wirtschaftssystem und
Kapitalismus über, zerstört -nach Art der alten Ex-Sowjetunion-
unser Wirtschaftswesen und Finanzsystem von innen heraus immer
zu. Das Schuldensystem frisst sich selbst auf...
HTML https://www.google.de/search?q=Sowjetunion&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:en-US:unofficial&client=iceweasel-a&channel=nts&gws_rd=cr&ei=6u_CVsa-DIbaO_WqovgE
HTML https://www.google.de/search?q=Sowjetunion&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:en-US:unofficial&client=iceweasel-a&channel=nts&gws_rd=cr&ei=6u_CVsa-DIbaO_WqovgE
HTML https://www.google.de/search?q=Sowjetunion+ging+nicht+unter+&btnG=Suche&oe=utf-8&rls=org.mozilla%3Aen-US%3Aunofficial&client=iceweasel-a&channel=nts&gws_rd=cr
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