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#Post#: 21769--------------------------------------------------
HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:35 am
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[tt]HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle[/tt]
Inhaltsstoffe von Hanföl Natrea Hanföl | kaltgepresst ✔
100% reines BIO-Öl ✔ in 250 ml Lichtschutzflasche (1 x
0,25 l) Die Hanfsamen bestehen aus ungefähr 33 % Öl und ca. 25
% Proteine. Hinzu kommt ein großer Anteil von Ballaststoffen,
Vitaminen und Mineralstoffen. Das Hanföl
HTML http://www.hanf-oel.org/
ist ein fettes Öl, es ist homogen und
cremig in der Konsistenz. Das fertig gepresste Hanföl weist
einen Anteil von 80 % mehrfach ungesättigter Fettsäuren sowie
einen hohen Anteil essenzieller Fettsäuren (Omega 3 und Omega 6)
auf. Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören
Linolsäure, Alpha-Linolensäure, essentielle Omega-n-Fettsäure
sowie Gamma-Linolensäure.
Hanföl hat einen Brennwert von rund 800 kcal pro 100 g. Die
Zusammensetzung ergibt sich aus[list]
[li]50 g Linolsäure,[/li]
[li]25 g Alpha-Linolensäure,[/li]
[li]ca. 13 g Ölsäure,[/li]
[li]7 g Palmitinsäure,[/li]
[li]4 g γ-Linolensäure,[/li]
[li]3 g Stearinsäure,[/li]
[li]bis zu 2 g Stearidonsäure[/li]
[li]sowie Gadoleinsäure.[/li]
[li]Daneben bestimmen außerdem Tocopherol sowie Phytosterine
den Charakter von Hanföl.[/li]
[/list]Essenzielle Fettsäuren im HanfölGrundsätzlich bedeutet
der Begriff „essenzielle Fettsäuren“, dass die Fettsäuren vom
menschlichen Organismus nicht selber produziert werden können.
Wir müssen essenzielle Fettsäuren deshalb über die Nahrung
aufnehmen. Im Hanföl ist ein beachtlicher Anteil dieser
essenziellen Fettsäuren enthalten. Sie[list]
[li]sorgen für einen guten Sauerstofftransport im Blut,[/li]
[li]sind für die Bildung der Zellmembran zuständig,[/li]
[li]nehmen Einfluss auf den Hormonhaushalt,[/li]
[li]stärken das Herz-Kreislauf-System [/li]
[li]und beugen Arthritis vor.[/li]
[li]Darüber hinaus wirken sie sich positiv auf die Wundheilung
aus.[/li]
[/list]Die Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 sind wichtig für den
menschlichen Organismus, sie haben eine große Bedeutung für den
Stoffwechsel. Das ideale Verhältnis von 1:3 zwischen Omega 6 und
Omega 3 Fettsäuren macht es für den Körper so
wertvoll.Gamma-Linolensäure, Vitamine und Mineralstoffe im
HanfölDie Gamma-Linoleum ist eine dreifach ungesättigte Omega 6
Fettsäuren. Bei Menschen, die sich ungesund ernähren, viel
raffiniertes Öl, Zucker und Alkohol zu sich nehmen, wirkt die
Gamma-Linolensäure wahre Wunder. Sie bekämpft die negativen
Auswirkungen der Fehlernährung. Hauptvitamine im Hanföl sind
Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2. Hinzu kommen die
Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen,
Natrium, Mangan, Zink und Kupfer.
HTML http://www.hanf-oel.org/inhaltsstoffe/
#Post#: 21771--------------------------------------------------
Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:38 am
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Wirkung von Hanföl
Die Wirkung von Hanföl ist nicht unumstritten. Es gibt Anwender,
die von der Heilung einer ganzen Reihe verschiedener Krankheiten
berichten, seit sie Hanföl einnehmen. Sogar über das komplette
Verschwinden von Gehirntumoren wird berichtet. Allerdings fehlt
hier jegliche wissenschaftliche Analyse, ein zuverlässiger
Beweis liegt also nicht vor. Dennoch gibt es einige anerkannte
Studien, die Hanföl als Medikament rosige Zukunftsaussichten
voraussagen.
Hanföl im Testlabor
Die Cannabinoide im Hanföl hemmen zumindest im Reagenzglas und
im Rahmen von Tierversuchen das ausufernde Wachstum von
aggressiven Krebs-Tumorzellen, ohne die typischen Nebenwirkungen
einer klassischen Krebstherapie zu verursachen. Erbrechen und
Appetitlosigkeit wurden in Tierversuchen nicht festgestellt.
Weitere Untersuchungen in der Anwendung von Hanföl zeigen
positive Auswirkungen auf das Schmerzempfinden bei multipler
Sklerose.
Außerdem soll es die Entwicklung der Alzheimerkrankheit
verlangsamen.
Hanföl wird gegen erhöhte Cholesterinwerte und bei
Bluthochdruck eingesetzt.
Es wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und
kann bei Gefäßerkrankungen unterstützend verwendet werden.
Auch bei Prostatahyperplasie, Gelenkentzündungen und zur
Vorbeugung gegen Schlaganfälle werden Hanföl messbare Wirkungen
vorausgesagt.
Hanföl in der Kosmetikindustrie
In der Kosmetikindustrie entfaltet Hanföl ebenfalls eine sehr
positive Wirkung. Es wird pur verwendet oder es kommt als Zusatz
in Cremes und anderen Körperpflegeprodukte zum Einsatz. Hanföl
wirkt beruhigend und ist sehr mild zur Haut. Irritierte Haut
kann durch Hanföl deshalb wirkungsvoll gepflegt werden. Sogar
bei Neurodermitis entspannt Hanföl die geplagte Haut. Außerdem
funktioniert es ist wie ein Anti-Aging-Produkt, denn es
verstärkt die Zellmembran, polstert also das Hautbild auf.
Dennoch ist der Anteil von Hanföl in der Kosmetikindustrie trotz
der positiven Effekte vergleichsweise gering.
Biotreibstoff aus Hanföl
Nicht zuletzt mit Hanföl auch als Biotreibstoff eingesetzt.
Allerdings ist dieser Einsatz im Vergleich zu anderen
Pflanzenölen eher mit Vorsicht zu bewerten. Die technischen
Anforderungen der Motoren bezüglich des Emissionsverhaltens sind
zu hoch. Dennoch könnte es durch die Verwendung von Additiven
oder selbst als Zusatz zu anderen Pflanzenölen Eingang in die
Biokraftstoffbranche finden. Die Versuche hierzu laufen. Mehr
hierzu und den allgemeinen Wirkungen von Hanföl auch unter
naturinstitut.info.
HTML http://www.hanf-oel.org/wirkung/
#Post#: 21772--------------------------------------------------
Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:39 am
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Hanföl in der Medizin
Hanföl
HTML http://www.hanf-oel.org/
holt im Rennen um gesunde Pflanzenöle
deutlich auf. Neben Kokosöl und Olivenöl gehört es zu den
wertvollsten Ölen auf dem Gesundheitsmarkt. Die
Weltgesundheitsorganisation WHO hat Hanföl als „vorbildlich"
eingestuft. Es ist das Öl, das für den menschlichen Organismus
die ideale Fettsäuren-Zusammensetzung liefert. Grund hierfür ist
das ausgewogene Verhältnis der essenziellen Omega-Fettsäuren,
die der Körper genau in diesem Verhältnis benötigt. Die
Anreicherung von Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen
runden den gesundheitlichen Wert des Öls ab. Nimmt der Mensch
Hanföl ein, können nicht nur gesundheitliche Defizite
ausbalanciert, sondern das Immunsystem nachweislich gestärkt.
Inzwischen hat sich sogar die Aids-Forschung mit Hanföl befasst
und will es unter medizinischen Aspekten auf den Prüfstand
stellen.
Mit Hanföl gegen die Folgen des Übergewichts Das Problem der
Übergewichtigkeit ist in Industrienationen ganz offensichtlich.
Die Kausalkette ist überzeugend: Wer Übergewicht hat, leidet
unter den Folgekrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Aus
diesem Grund ist eine ausgewogene Ernährung mit gesunden Fetten
enorm wichtig. Die Zivilisationskrankheiten werden mit
gehärteten Fetten in Verbindung gebracht, doch wer seinem Körper
Öle mit einem idealen Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6
Fettsäuren zuführt, steuert aktiv gegen.
Multiple Wirkungsweise Hanföl ist eine wertvolle Quelle für die
essenziell wichtigen Omega-Fettsäuren. Die erstklassige
Kombination
[list]
[li]schützt vor Herzkrankheiten,[/li]
[li]senkt den Cholesteringehalt
HTML http://www.hanf-oel.org/cholesterin-senken.html
im Blut[/li]
[li]und regt den Stoffwechsel an.[/li]
[/list] Im Rahmen des Stoffwechsels unterstützt das Hanföl
Enzyme bei ihrer Arbeit, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und
ermöglicht eine bessere Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A,
D, E und K.
In der Folge zirkuliert sauerstoffreiches Blut, die Zellen
können stabil gebildet werden und es wird ein Schutz gegen
Arthritis aufgebaut. Auch im Kampf gegen Krebs helfen die
antioxidativen Inhaltsstoffe
HTML http://www.hanf-oel.org/inhaltsstoffe.html
sowie Vitamin B und
Beta-Carotin. Die Alpha-Linolensäure im Hanföl ist wesentlicher
Akteur bei der Eiweißsynthese, hilft bei der Produktion von
Hormonen und unterstützt die Bildung der körpereigenen
Abwehrzellen. All diese Eigenschaften lassen
[list]
[li]Hanföl im Kampf gegen Alzheimer helfen,[/li]
[li] mildern Depressionen [/li]
[li]und auch Rheumatiker profitieren von der heilenden Wirkung
HTML http://www.hanf-oel.org/wirkung.html
des Hanföls.[/li]
[/list]
HTML http://www.hanf-oel.org/medizin/
#Post#: 21773--------------------------------------------------
Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:41 am
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[list][li][tt]Hanföl
HTML http://www.hanf-oel.org/[/tt][/li][li][/li]
[li]Anbau von Hanf
HTML http://www.hanf-oel.org/anbau/[/li]
[li]Inhaltsstoffe von Hanföl
HTML http://www.hanf-oel.org/inhaltsstoffe/[/li]
[li]Wirkung von Hanföl
HTML http://www.hanf-oel.org/wirkung/[/li]
[li]Hanföl in der Medizin
HTML http://www.hanf-oel.org/medizin/[/li]
[li]Hanföl bei Bluthochdruck
HTML http://www.hanf-oel.org/bluthochdruck/[/li]
[li]Hanföl bei erhöhten Cholesterinwerten
HTML http://www.hanf-oel.org/cholesterin-senken/[/li]
[li]Hanföl bei Gelenkentzündungen
HTML http://www.hanf-oel.org/gelenkentzuendungen/[/li]
[li]Hanföl bei Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
HTML http://www.hanf-oel.org/herz-kreislauferkrankungen/[/li]
[li]Hanföl bei Krebsleiden
HTML http://www.hanf-oel.org/krebsleiden/[/li]
[li]Hanföl bei Prostatahyperplasie
HTML http://www.hanf-oel.org/prostatahyperplasie/[/li]
[li]Hanföl beugt Schlaganfälle vor
HTML http://www.hanf-oel.org/schlaganfall/[/li]
[li]Hanföl in der Kosmetik
HTML http://www.hanf-oel.org/kosmetik/[/li]
[li]Hanföl für die Haut
HTML http://www.hanf-oel.org/haut/[/li]
[li]Hanföl bei Neurodermitis
HTML http://www.hanf-oel.org/bei-neurodermitis/[/li]
[li]Hanföl als Anti-Aging-Produkt
HTML http://www.hanf-oel.org/anti-aging/[/li]
[li]Hanföl in der Küche
HTML http://www.hanf-oel.org/kueche/[/li]
[li]Hanföl als Biotreibstoff
HTML http://www.hanf-oel.org/biotreibstoff/[/li]
[li]Bio Hanföl
HTML http://www.hanf-oel.org/bio-hanfoel/[/li]
[li]Lagerung und Haltbarkeit von Hanföl
HTML http://www.hanf-oel.org/lagerung-und-haltbarkeit/[/li]
[/list]
#Post#: 21793--------------------------------------------------
Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
By: Memory193 Date: January 3, 2017, 1:22 am
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Moin Ilmen,
Du hast eins vergessen........ "RAUCHEN"
#Post#: 23935--------------------------------------------------
Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
By: Ilmen Date: March 30, 2017, 2:20 pm
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[tt]Danke Memory193,[/tt]
[tt]für deinen Beitrag - ich bin lieber fürs einnehmen in Form
von Hanföl - sehr-gut dieses Hanföl eine wahre Köstlichkeit
dieses Hanföl und tut der Gesundheit aüßerst gut...[/tt]
[tt]Hanf wie Nutzpfanze[/tt]
[tt]Hanf kann nicht nur als Rauschmittel angewandt werden,
sondern ist universell nutzbar und dabei anderen Rohstoffen in
vieler Hinsicht überlegen. Hanf kann auf verschiedenste Weise
genutzt werden und ist der am schnellsten nachwachsende Rohstoff
der Welt. Eine Hanf-pflanze wächst in 100 Tagen mehrere Meter
hoch. Als Ausgangslage zur Nutzung dienen hauptsächlich die
Fasern und Samen. [/tt]
[tt]Papierherstellung aus Hanf[/tt]
[tt]Aus Hanf lässt sich Papier herstellen, das qualitativ
hochwertiger und zugleich umweltfreund-licher zu produzieren ist
als Holzpapier. Holzzellmasse enthält von Natur aus Stoffe, die
zur Herstellung von Papier eine aufwendige chemische Behandlung
(Schwefelsäure und Blei-che) erforderlich machen. Hanf enthält
diese Stoffe nicht, weshalb die Papierproduktion aus Hanf die
Gewässer so gut wie nicht belastet. Zudem lässt sich von einem
Hanffeld die 50-fache Menge Papier gewinnen, als von einem
Waldstück gleicher Grösse. Der Grund: Hanf wächst schnell nach.
In den USA wurden seit dem Hanfverbot in den 30er Jahren 70% der
Wälder abgeholzt, jetzt macht man sich an die tropischen
Regenwälder. Pro Tonne Hanfpa-pier könnten 12 Bäume stehen
bleiben und dem Treibhauseffekt würde gegengesteuert.[/tt]
[tt]Textilherstellung aus Hanf[/tt]
[tt]Ähnlich verhält es sich bei der Textilherstellung. Aus Hanf
lassen sich Textilfasern herstellen, die in Feinheit und
Qualität der Baumwolle mindesten ebenbürtig sind. Im Unterschied
zur Baumwolle sind bei der Produktion von Hanftextilien keine
Chemikalien nötig. Da Hanf sehr resistent ist, wäre auch der,
bei der Baumwollzucht notwendige, sehr hohe Pestizideinsatz auf
ein Minimum reduziert. Aus einem Hanffeld liesse sich die
3-fache Menge dioxin- und pestizidfreier Textilfasern gewinnen
als aus einem Baumwollfeld gleicher Grösse. [/tt]
[tt] Treib- und Kunststoffe herstellen von Hanf[/tt]
[tt]Aus dem Öl der Hanfsamen lassen sich Treibstoffe (vgl.
Rapsdiesel) und Kunststoffe (poly-mere Plastike wie PVC, PE und
Plexiglas) herstellen, welche die umweltschädigende Petro-chemie
weitgehend ersetzen könnten. Dem Treibhauseffekt würde
entgegengewirkt, weil im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie
Öl und Kohle die Verbrennung von Biomasse die CO2-Bilanz nicht
negativ beeinflussen würde und die Kunststoffe zu 100%
biologisch abbau-bar wären. Hanf verbraucht während des
Wachstums mehr CO2 als er bei der Verbrennung freigibt und ist
deshalb generell auch ein mögliches Mittel zur Bekämpfung der
Erderwär-mung. Zudem lässt sich der Presskuchen aus der
Ölgewinnung als Kraftfutter für Tiere einsetzen.
Der Industriepionier Henry Ford hatte in den 20er Jahren die
Vision vom "Auto, das vom Acker wächst" mit Karosserien aus
Hanfkunststoff und Treibstoff aus Hanföl. Die Hanfprohi-bition
(Prohibition) machte ihm und der Umwelt einen Strich durch die
Rechnung. [/tt]
[tt]Hanf wie Medizin[/tt]
[tt]Haschischextrakte und -tinkturen gehörten einst zu den am
häufigsten eingesetzten Medi-kamenten, unverzichtbar als
Entkrampfungs- und Beruhigungsmittel. Die pharmakologische
Erforschung von Cannabis steckt wegen des Verbots noch in den
Kinderschuhen. Man weiss jedoch, dass sich daraus verträgliche
Antibiotika und sanfte Psychopharmaka gewinnen lassen, welche im
Vergleich zu anderen Medikamenten kaum Nebenwirkungen haben.
(Kurzzeitwirkungen).[/tt]
[tt]Nahrungsmittel von Hanfsamen[/tt]
[tt]Aus Hanfsamen lässt sich Mehl herstellen und damit
verschiedenste Brote oder anderes Gebäck. Unter anderem kann man
auch Tee, Suppen oder Salate machen. Es wird hier nicht weiter
darauf eingegangen. Vegetarier hätten jedenfalls ihre helle
Freude. [/tt]
[tt] Hanf Speiseöl[/tt]
[tt]In den letzten Jahren wurden auch die unter medizinischen
Aspekt wertvollen Qualitäten des aus den Hanfsamen gewonnenen
Speiseöls (nicht zu verwechseln mit Haschischöl) ent-deckt. Es
hat einen hohen Gehalt an ein- und mehrfach ungesättigten
Fettsäuren, was es zu einem der wertvollsten Nahrungslieferanten
für essentielle Fettsäure macht. Hanföl kann daher zur Ernährung
bei bestehender Fettstoffwechselstörung empfohlen werden. Sein
unter den Speiseölen einzigartig hoher Anteil von ca. 2%
Gamma-Linolensäure macht es zudem geeignet zur Behandlung der
Neurodermitis. Es kann, sowohl innerlich als auch äusserlich
angewendet, günstig auf die Entzündungsprozesse der Haut
einwirken. Der Vorteil von Hanföl gegenüber in Kapselform
erhältlichen und teuren Gamma-Linolensäuren-Präparaten ist die
Möglichkeit, es in die normale Nahrungsaufnahme zu integrieren.
Auch für das Hanföl gilt allerdings die Regel, dass es kein
Allerheilmittel gegen Neurodermitis gibt und nur das
Ausprobieren Klärung über die Wirksamkeit bzw. Unwirksamkeit in
konkreten Fall bringen kann.[/tt]
[tt] Geschichte[/tt]
[tt] Als sich vor 12'000 Jahren der Mensch gerade an die
aufrechte Gangart gewöhnt hatte und er noch zur Spezies der
Allesfresser gehörte, da liess er sich auch ein grünes Kraut
munden, welches in ihm umwerfende Gefühle hervorrief. Dies war
die Stunde, in der der Haschisch-rausch geboren wurde, denn eben
jenes Wunderkraut war nichts anderes, als der Hanf, auch
Cannabis sativa genannt. Und der erzeugte gar wundersame Bilder,
die den Menschen für wenige Stunden sein tristes Dasein
vergessen liessen - freilich mit den entsprechenden
gesundheitlichen Folgen, die bekanntlich die Kehrseite jener
Stoffe sind. Der Haschisch-rausch also hatte in der
Kulturgeschichte des Homo sapiens nun seinen Platz gefunden -
als Material, um Seile und Textilien herzustellen, wurde er erst
Jahre später entdeckt...
Der Stoff, aus dem die Räusche sind ist aus den ersten
Kulturvölkern nicht mehr wegzuden-ken, so aus denen des
Zweistromlandes, auch Mesopotamien genannt. In eben jenen
Landstrichen zwischen Euphrat und Tigris gelegen, ist der Hanf
in einer Schrift aus dem Jahr 650 v. Chr. dokumentiert. Auf
einer Tontafel ist zu lesen: „Gut für das Leben, sein Rausch
erhebt die Gedanken, eignet sich auch zum Spinnen.“
Möglicherweise aber spielte in Mesopotamien der Hanfrausch
schon viel früher eine primär kultisch-religiöse Rolle. Im
babylonischen Schöpfungsmythos mit Namen „enuma elish" entsteht
die Welt aus einem permanenten Götterkampf. Der Gott Marduk,
Sieger des Götter-dramas schützt sich - so die Legende - beim
Endkampf unter anderem mit einem giftvernich-tenden Kraut des
Lebens. Religionswissenschaftler vermuten nun genau in diesem
Lebens-kraut den Hanf. Jedoch: Hanf ist alles andere als ein
Medikament gegen Vergiftungen. Medizinisch freilich wird er in
der Antike schon genutzt, wie der römische Arzt Galen be-zeugt.
Darüber hinaus wird der Hanf in allen frühen Kulturen dem Leben
zugeordnet. Sollte dies mit seiner entspannenden Wirkung zu tun
haben? Ob also in „enuma elish" vom Hanf die Rede ist - wer wird
es je wissen? Die Geheimnisse um das Kraut des Lebens werden
wohl ein unlösbares Rätsel bleiben.
Auch die alten Griechen freuten sich am Hanf. Sie hatten
einen ganzen Götterstaat, deren oberster der Altvater Zeus war.
Für alles und jedes hatten sie ihre Götter: Aphrodite sorgte für
die Liebe, Athene für den Krieg und Hermes war der Götterbote.
Für die Ekstase war Dionysos zuständig.
Dionysos, von den Römern Bacchus genannt, war an sich der
Gott des Weines und mithin Freund all jener, die einem guten
Tropfen nicht abgeneigt waren. Doch nicht nur im Wein lag für
die alten Hellenen die Wahrheit, sondern auch in einem anderen
berauschenden Ge-tränk, zu dem neben Bilsenkraut und Pilzen auch
der Saft des Hanfes gehörte. Genannt wurde jener Trank das "Blut
des Gottes" und ist in Thrakien und Makedonien bekannt gewe-sen.
Besonders im Rahmen der Mysterien der Sekte der Dionysiker
spielte der Hanf eine Rolle. Bei ihren religiösen Festen nämlich
tanzten sie zum Getöse kreischender Becken, donnern-der Pauken
und jauchzender Flöten durch wilde Wälder und öde Berghalden.
Mehr und mehr gerieten sie in Ekstase, bis schliesslich die
Seele aus dem Leibe trat und die innige Vereinigung mit Dionysos
geschehen konnte. Damit man so richtig high wurde, trank man
wohl jenen Göttertrank. Die Initiationsriten, also die Riten,
die der Einweisung in die dionysi-schen Mysterien dienten,
fanden darüber hinaus in rauchgeschwängerten Höhlen statt - und
der alleweil trächtige Dampf ist wohl der des Haschischs
gewesen.
Alsdann führt uns der Weg zu den Völkern des Nordens.
Bereits den Altvätern in deutschen und keltischen Landen war der
Hanf eine heilige Pflanze. Aber dies war er nicht, weil er für
berauschende Reisen in Wotans Reich sorgte, sondern weil daraus
Kleider gefertigt wurden. Im Mittelalter diente der Hanf auch
der Papierherstellung. Berauscht hat man sich hingegen mit
Alkohol, mehr aber noch mit Muscarin, dem Wirkstoff des
Fliegenpilzes.
Im Zeitalter der Teufelmania, im hohen Mittelalter galt der
Hanf zudem in Österreich als Hilfe den bösartigen Dämonen zu
entgehen. Den Jungfrauen riet man, sich ins Hanffeld zu
flüch-ten, wenn die Teufel kamen, um mit ihnen zu buhlen. In
Südtirol galt und gilt hingegen Hanf (auch Hexenkraut genannt)
als probates Mittel gegen Hexen. "Wann'st ein Büscherl
Hanf-kraut unters Dach legst," so das Zeugnis eines alten
Ackermanns aus dem Tirolischen, "so kaunn koa Hex wos
ausrichten. Dös is a gaunz a guads Kraut".
Blicken wir nun hinein ins hohe Mittelalter. Hier wurde
gerade in der Klostermedizin gern auf den Hanf zurückgegriffen.
Augenscheinlich verwendete man Hanftee als Medikament gegen
Bronchialkatarrh. Berühmtester Patient scheint hier der
Reformator Martin Luther zu sein, der seinerzeit auf der
Wartburg, wo er in einer kargen und wohl auch kalten Zelle die
Bibel ins Deutsche übersetzte, gegen Husten, Schnupfen und
Heiserkeit ankämpfte.
Weiter geht unser Surf nun ins sinnenfreudige Barock. Es war
die Zeit der Westerweiterung östlicher Kultur, respektive der
türkischen. Die brachten nicht nur den Kaffee, den viel
ge-rühmten Türkentrank in westliche Gefilde, sondern auch einen
"Türkentabak". Wissenschaft-ler rätseln, was es wohl mit diesem
Genussmittel auf sich hat. Allemal gibt es Hinweise darauf, dass
dieser osmanische Tabak ein Hanfprodukt war. Allerdings handelte
es sich nicht um Hanfblätter, sondern vielmehr um so genanntes
Smyrna-Pulver, anders gesagt um Hanfstaub.
1799 bekam dann auch Frankreichs Feldherr Napoleon Bonaparte
(oder besser gesagt seine Soldaten) die Wirkung des Hanfs zu
spüren. Beim Ägypten-Feldzug fehlte es an Alkohol und so nutzte
man stattdessen zur Berauschung des Alltags den Hanf. Mithin
ging es hoch her in Napoleons Truppe. Napoleon verbot seinen
Soldaten das Haschisch.
Springen wir nun hinein ins 19. Jahrhundert. Es war die
Zeit, wo in der Medizin die bis dato gängigen Naturheilmittel
allmählich ernsthafte Konkurrenz in den chemischen Extrakten
fanden. Friedrich Wilhelm Sertürner extrahierte aus dem Opium
das Morphin heraus. Damit erhoffte sich der gerade einmal
20-jährige Naturforscher "durch chemische Reinheit die normale
Gefahr gewöhnlichen Opiums, zu ständigen Gebrauch zu verführen,
endgültig ausgeschaltet zu haben."
Mit dem Hanf indes befassten sich Naturwissenschaftler aus
anderen Gründen. Man hatte ihn in leichteren Fällen bereits im
frühen 19. Jahrhundert als Alternative zum Opium ver-schrieben.
Das Problem aber war die Dosierung. Hier aber konnte ein Schotte
Abhilfe leis-ten: William O'Shaugnessy verabreichte einem
mittelgrossen Hund zehn Körner Churrus, also das Harz des
Hanfes. Das Tier wurde schläfrig, döste und wedelte hin und
wieder mit dem Schwanz. Alles in allem wirkte es betrunken. Nach
zwei Stunden klang der Zustand ab und nach sechs Stunden war es
wieder nüchtern. Einem kleinen Hund verabreichte Shaugnessy dann
eine kleine Menge Gunjah. Gunjah ist die Hanfpflanze, aus der
das Harz noch nicht ausgelöst ist. Shaugnessy hatte das Gunjah
in Spiritus aufgelöst und es dem Hund zu trinken gegeben. Der
war nach einer Viertelstunde berauscht - aber happy. Nach vier
Stunden war sein Zustand wieder normal. Durch diese und andere
Experimente gelang es Shaughnessy die rechte Hanfdosis zu
eruieren und die Pharmazie interessierte sich für ihn. Sein
Hanfextrakt wurde ein Renner. Auch Ihre Majestät Queen Victoria
von England schluckte es, um gegen Husten, Schnupfen und
Heiserkeit gefeit zu sein. Nur am Rande sei bemerkt, dass es
erst einer grossen pharmazeutischen Firma aus dem rheinischen
Leverku-sen um 1900 gelang, den Siegeszug des Hanfs zu stoppen.
Dieser Firma nämlich war es gelungen, aus dem Opium einen Stoff
zu gewinnen, der ihrer Ansicht nach garantiert nicht süchtig
machte: das Heroin.
Aber kehren wir zurück in die heile Welt des "British
Empire" zur Zeit von Queen Victoria. Hier lebte im goldenen 19.
Jahrhundert ein Dichter mit Namen Charles Ludwig Dogdson, ein
etwas skurriler Mensch, der vor allem deshalb Aufsehen bei
seiner Mitwelt erregte, weil er sich in ein kleines Mädchen
verliebt hatte. Alice Liddell hiess sie und sie war die Tochter
eines Dekans. Charles Ludwidge Dogson hat dieser Alice in seinem
Bestseller "Alice im Wunderland", den er unter dem Namen Lewis
Carroll veröffentlichte, ein Denkmal gesetzt. Seine Werke waren
voller Skurrilität - ob's vom Hanf kam? Lewis Carroll, ein
allgemein eher schüchterner Zeitgenosse, neigte zu Depression.
Um sie in den Griff zu bekommen, riet sein Arzt ihm zu einem
probaten Mittel, welches er bis zu seinem Tod löffelweise
verschlang: den "Indian Soothing Syrup". Und der bestand aus
Honig, Kräutern und zwölfprozentiger Canna-bis Tinktur.
Mit Meilenstiefeln geht es weiter ins 20. Jahrhundert. In
die Hochzeit der Prohibition (9.1 Prohibition). Die Hippies und
die Gammler kamen und ihnen war eines besonders heilig: der
Hanf. Haschisch hatte die Ghettos verlassen und war, zusammen
mit anderen Drogen, das Kultobjekt der Jugend geworden. In den
USA und anderswo. Im Jahr 1967 sorgte die bedeu-tendste Popband
der 60er Jahre, die Beatles für einen Skandal. Auf ihrer Kult-LP
"Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" tauchte ein mysteriöses
Lied auf: "Lucy in the Sky with Diamonds" Eine Fantasy-Story,
die nur dem Rausch nachempfunden sein konnte. Und irgendwo
erinnert die Titelzeile auch an eine weitere Droge, die in jenen
Tagen neben dem Hanf gross herauskam, an LSD. John Lennon, der
begnadete Texter der "Fab Four", bestritt diese Assoziation zwar
und brachte vor, er sei durch eine Kindergartenzeichnung seines
Sohnes zu dem Lied inspiriert worden, aber die Mentalität der
68er lehrt etwas anderes. Die nämlich wollten keinesfalls dem
Establishment zugehören - und von denen distanzierte man sich
nicht nur durch den One-night-stand, sondern auch durch den
Haschkonsum, wie die Bilder und Filmaufnahmen von den Tagen zu
Woodstock unschwer zeigen.[/tt]
HTML http://hanfsame.com/nutzpfanze.html#Papierherstellung_aus_Hanf
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