URI:
   DIR Return Create A Forum - Home
       ---------------------------------------------------------
       Mindflashtalk
  HTML https://mindflash.createaforum.com
       ---------------------------------------------------------
       *****************************************************
   DIR Return to: Politik Geld Waehrung Edelmetalle Krisen Weltgesche...
       *****************************************************
       #Post#: 21769--------------------------------------------------
       HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
       By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:35 am
       ---------------------------------------------------------
       [tt]HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle[/tt]
       Inhaltsstoffe von Hanföl Natrea Hanföl | kaltgepresst ✔
       100% reines BIO-Öl ✔ in 250 ml Lichtschutzflasche (1 x
       0,25 l)  Die Hanfsamen bestehen aus ungefähr 33 % Öl und ca. 25
       % Proteine. Hinzu kommt ein großer Anteil von Ballaststoffen,
       Vitaminen und Mineralstoffen. Das Hanföl
  HTML http://www.hanf-oel.org/
       ist ein fettes Öl, es ist homogen und
       cremig in der Konsistenz. Das fertig gepresste Hanföl weist
       einen Anteil von 80 % mehrfach ungesättigter Fettsäuren sowie
       einen hohen Anteil essenzieller Fettsäuren (Omega 3 und Omega 6)
       auf. Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören
       Linolsäure, Alpha-Linolensäure, essentielle Omega-n-Fettsäure
       sowie Gamma-Linolensäure.
       Hanföl hat einen Brennwert von rund 800 kcal pro 100 g. Die
       Zusammensetzung ergibt sich aus[list]
       [li]50 g Linolsäure,[/li]
       [li]25 g Alpha-Linolensäure,[/li]
       [li]ca. 13 g Ölsäure,[/li]
       [li]7 g Palmitinsäure,[/li]
       [li]4 g γ-Linolensäure,[/li]
       [li]3 g Stearinsäure,[/li]
       [li]bis zu 2 g Stearidonsäure[/li]
       [li]sowie Gadoleinsäure.[/li]
       [li]Daneben bestimmen außerdem Tocopherol sowie Phytosterine
       den Charakter von Hanföl.[/li]
       [/list]Essenzielle Fettsäuren im HanfölGrundsätzlich bedeutet
       der Begriff „essenzielle Fettsäuren“, dass die Fettsäuren vom
       menschlichen Organismus nicht selber produziert werden können.
       Wir müssen essenzielle Fettsäuren deshalb über die Nahrung
       aufnehmen. Im Hanföl ist ein beachtlicher Anteil dieser
       essenziellen Fettsäuren enthalten. Sie[list]
       [li]sorgen für einen guten Sauerstofftransport im Blut,[/li]
       [li]sind für die Bildung der Zellmembran zuständig,[/li]
       [li]nehmen Einfluss auf den Hormonhaushalt,[/li]
       [li]stärken das Herz-Kreislauf-System [/li]
       [li]und beugen Arthritis vor.[/li]
       [li]Darüber hinaus wirken sie sich positiv auf die Wundheilung
       aus.[/li]
       [/list]Die Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 sind wichtig für den
       menschlichen Organismus, sie haben eine große Bedeutung für den
       Stoffwechsel. Das ideale Verhältnis von 1:3 zwischen Omega 6 und
       Omega 3 Fettsäuren macht es für den Körper so
       wertvoll.Gamma-Linolensäure, Vitamine und Mineralstoffe im
       HanfölDie Gamma-Linoleum ist eine dreifach ungesättigte Omega 6
       Fettsäuren. Bei Menschen, die sich ungesund ernähren, viel
       raffiniertes Öl, Zucker und Alkohol zu sich nehmen, wirkt die
       Gamma-Linolensäure wahre Wunder. Sie bekämpft die negativen
       Auswirkungen der Fehlernährung. Hauptvitamine im Hanföl sind
       Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2. Hinzu kommen die
       Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen,
       Natrium, Mangan, Zink und Kupfer.
  HTML http://www.hanf-oel.org/inhaltsstoffe/
       #Post#: 21771--------------------------------------------------
       Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
       By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:38 am
       ---------------------------------------------------------
       Wirkung von Hanföl
       Die Wirkung von Hanföl ist nicht unumstritten. Es gibt Anwender,
       die von der Heilung einer ganzen Reihe verschiedener Krankheiten
       berichten, seit sie Hanföl einnehmen. Sogar über das komplette
       Verschwinden von Gehirntumoren wird berichtet. Allerdings fehlt
       hier jegliche wissenschaftliche Analyse, ein zuverlässiger
       Beweis liegt also nicht vor. Dennoch gibt es einige anerkannte
       Studien, die Hanföl als Medikament rosige Zukunftsaussichten
       voraussagen.
       Hanföl im Testlabor
       Die Cannabinoide im Hanföl hemmen zumindest im Reagenzglas und
       im Rahmen von Tierversuchen das ausufernde Wachstum von
       aggressiven Krebs-Tumorzellen, ohne die typischen Nebenwirkungen
       einer klassischen Krebstherapie zu verursachen. Erbrechen und
       Appetitlosigkeit wurden in Tierversuchen nicht festgestellt.
       Weitere Untersuchungen in der Anwendung von Hanföl zeigen
       positive Auswirkungen auf das Schmerzempfinden bei multipler
       Sklerose.
       Außerdem soll es die Entwicklung der Alzheimerkrankheit
       verlangsamen.
       Hanföl wird gegen erhöhte Cholesterinwerte und bei
       Bluthochdruck eingesetzt.
       Es wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und
       kann bei Gefäßerkrankungen unterstützend verwendet werden.
       Auch bei Prostatahyperplasie, Gelenkentzündungen und zur
       Vorbeugung gegen Schlaganfälle werden Hanföl messbare Wirkungen
       vorausgesagt.
       Hanföl in der Kosmetikindustrie
       In der Kosmetikindustrie entfaltet Hanföl ebenfalls eine sehr
       positive Wirkung. Es wird pur verwendet oder es kommt als Zusatz
       in Cremes und anderen Körperpflegeprodukte zum Einsatz. Hanföl
       wirkt beruhigend und ist sehr mild zur Haut. Irritierte Haut
       kann durch Hanföl deshalb wirkungsvoll gepflegt werden. Sogar
       bei Neurodermitis entspannt Hanföl die geplagte Haut. Außerdem
       funktioniert es ist wie ein Anti-Aging-Produkt, denn es
       verstärkt die Zellmembran, polstert also das Hautbild auf.
       Dennoch ist der Anteil von Hanföl in der Kosmetikindustrie trotz
       der positiven Effekte vergleichsweise gering.
       Biotreibstoff aus Hanföl
       Nicht zuletzt mit Hanföl auch als Biotreibstoff eingesetzt.
       Allerdings ist dieser Einsatz im Vergleich zu anderen
       Pflanzenölen eher mit Vorsicht zu bewerten. Die technischen
       Anforderungen der Motoren bezüglich des Emissionsverhaltens sind
       zu hoch. Dennoch könnte es durch die Verwendung von Additiven
       oder selbst als Zusatz zu anderen Pflanzenölen Eingang in die
       Biokraftstoffbranche finden. Die Versuche hierzu laufen. Mehr
       hierzu und den allgemeinen Wirkungen von Hanföl auch unter
       naturinstitut.info.
  HTML http://www.hanf-oel.org/wirkung/
       #Post#: 21772--------------------------------------------------
       Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
       By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:39 am
       ---------------------------------------------------------
       Hanföl in der Medizin
       Hanföl
  HTML http://www.hanf-oel.org/
       holt im Rennen um gesunde Pflanzenöle
       deutlich auf. Neben Kokosöl und Olivenöl gehört es zu den
       wertvollsten Ölen auf dem Gesundheitsmarkt. Die
       Weltgesundheitsorganisation WHO hat Hanföl als „vorbildlich"
       eingestuft. Es ist das Öl, das für den menschlichen Organismus
       die ideale Fettsäuren-Zusammensetzung liefert. Grund hierfür ist
       das ausgewogene Verhältnis der essenziellen Omega-Fettsäuren,
       die der Körper genau in diesem Verhältnis benötigt. Die
       Anreicherung von Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen
       runden den gesundheitlichen Wert des Öls ab. Nimmt der Mensch
       Hanföl ein, können nicht nur gesundheitliche Defizite
       ausbalanciert, sondern das Immunsystem nachweislich gestärkt.
       Inzwischen hat sich sogar die Aids-Forschung mit Hanföl befasst
       und will es unter medizinischen Aspekten auf den Prüfstand
       stellen.
       Mit Hanföl gegen die Folgen des Übergewichts Das Problem der
       Übergewichtigkeit ist in Industrienationen ganz offensichtlich.
       Die Kausalkette ist überzeugend: Wer Übergewicht hat, leidet
       unter den Folgekrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck. Aus
       diesem Grund ist eine ausgewogene Ernährung mit gesunden Fetten
       enorm wichtig. Die Zivilisationskrankheiten werden mit
       gehärteten Fetten in Verbindung gebracht, doch wer seinem Körper
       Öle mit einem idealen Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6
       Fettsäuren zuführt, steuert aktiv gegen.
       Multiple Wirkungsweise Hanföl ist eine wertvolle Quelle für die
       essenziell wichtigen Omega-Fettsäuren. Die erstklassige
       Kombination
       [list]
       [li]schützt vor Herzkrankheiten,[/li]
       [li]senkt den Cholesteringehalt
  HTML http://www.hanf-oel.org/cholesterin-senken.html
       im Blut[/li]
       [li]und regt den Stoffwechsel an.[/li]
       [/list] Im Rahmen des Stoffwechsels unterstützt das Hanföl
       Enzyme bei ihrer Arbeit, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und
       ermöglicht eine bessere Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A,
       D, E und K.
       In der Folge zirkuliert sauerstoffreiches Blut, die Zellen
       können stabil gebildet werden und es wird ein Schutz gegen
       Arthritis aufgebaut. Auch im Kampf gegen Krebs helfen die
       antioxidativen Inhaltsstoffe
  HTML http://www.hanf-oel.org/inhaltsstoffe.html
       sowie Vitamin B und
       Beta-Carotin. Die Alpha-Linolensäure im Hanföl ist wesentlicher
       Akteur bei der Eiweißsynthese, hilft bei der Produktion von
       Hormonen und unterstützt die Bildung der körpereigenen
       Abwehrzellen. All diese Eigenschaften lassen
       [list]
       [li]Hanföl im Kampf gegen Alzheimer helfen,[/li]
       [li] mildern Depressionen [/li]
       [li]und auch Rheumatiker profitieren von der heilenden Wirkung
  HTML http://www.hanf-oel.org/wirkung.html
       des Hanföls.[/li]
       [/list]
  HTML http://www.hanf-oel.org/medizin/
       #Post#: 21773--------------------------------------------------
       Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
       By: Ilmen Date: January 2, 2017, 11:41 am
       ---------------------------------------------------------
       [list][li][tt]Hanföl
  HTML http://www.hanf-oel.org/[/tt][/li][li][/li]
       [li]Anbau von Hanf
  HTML http://www.hanf-oel.org/anbau/[/li]
       [li]Inhaltsstoffe von Hanföl
  HTML http://www.hanf-oel.org/inhaltsstoffe/[/li]
       [li]Wirkung von Hanföl
  HTML http://www.hanf-oel.org/wirkung/[/li]
       [li]Hanföl in der Medizin
  HTML http://www.hanf-oel.org/medizin/[/li]
       [li]Hanföl bei Bluthochdruck
  HTML http://www.hanf-oel.org/bluthochdruck/[/li]
       [li]Hanföl bei erhöhten Cholesterinwerten
  HTML http://www.hanf-oel.org/cholesterin-senken/[/li]
       [li]Hanföl bei Gelenkentzündungen
  HTML http://www.hanf-oel.org/gelenkentzuendungen/[/li]
       [li]Hanföl bei Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
  HTML http://www.hanf-oel.org/herz-kreislauferkrankungen/[/li]
       [li]Hanföl bei Krebsleiden
  HTML http://www.hanf-oel.org/krebsleiden/[/li]
       [li]Hanföl bei Prostatahyperplasie
  HTML http://www.hanf-oel.org/prostatahyperplasie/[/li]
       [li]Hanföl beugt Schlaganfälle vor
  HTML http://www.hanf-oel.org/schlaganfall/[/li]
       [li]Hanföl in der Kosmetik
  HTML http://www.hanf-oel.org/kosmetik/[/li]
       [li]Hanföl für die Haut
  HTML http://www.hanf-oel.org/haut/[/li]
       [li]Hanföl bei Neurodermitis
  HTML http://www.hanf-oel.org/bei-neurodermitis/[/li]
       [li]Hanföl als Anti-Aging-Produkt
  HTML http://www.hanf-oel.org/anti-aging/[/li]
       [li]Hanföl in der Küche
  HTML http://www.hanf-oel.org/kueche/[/li]
       [li]Hanföl als Biotreibstoff
  HTML http://www.hanf-oel.org/biotreibstoff/[/li]
       [li]Bio Hanföl
  HTML http://www.hanf-oel.org/bio-hanfoel/[/li]
       [li]Lagerung und Haltbarkeit von Hanföl
  HTML http://www.hanf-oel.org/lagerung-und-haltbarkeit/[/li]
       
       [/list]
       #Post#: 21793--------------------------------------------------
       Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
       By: Memory193 Date: January 3, 2017, 1:22 am
       ---------------------------------------------------------
       Moin Ilmen,
       Du hast eins vergessen........ "RAUCHEN"
       #Post#: 23935--------------------------------------------------
       Re: HANFÖL -eines der gesündesten Speiseöle
       By: Ilmen Date: March 30, 2017, 2:20 pm
       ---------------------------------------------------------
       [tt]Danke Memory193,[/tt]
       [tt]für deinen Beitrag - ich bin lieber fürs einnehmen in Form
       von Hanföl - sehr-gut dieses Hanföl eine wahre Köstlichkeit
       dieses Hanföl und tut der Gesundheit aüßerst gut...[/tt]
       [tt]Hanf wie Nutzpfanze[/tt]
       [tt]Hanf kann nicht nur als Rauschmittel angewandt werden,
       sondern ist universell nutzbar und dabei anderen Rohstoffen in
       vieler Hinsicht überlegen. Hanf kann auf verschiedenste Weise
       genutzt werden und ist der am schnellsten nachwachsende Rohstoff
       der Welt. Eine Hanf-pflanze wächst in 100 Tagen mehrere Meter
       hoch. Als Ausgangslage zur Nutzung dienen hauptsächlich die
       Fasern und Samen. [/tt]
       [tt]Papierherstellung aus Hanf[/tt]
       [tt]Aus Hanf lässt sich Papier herstellen, das qualitativ
       hochwertiger und zugleich umweltfreund-licher zu produzieren ist
       als Holzpapier. Holzzellmasse enthält von Natur aus Stoffe, die
       zur Herstellung von Papier eine aufwendige chemische Behandlung
       (Schwefelsäure und Blei-che) erforderlich machen. Hanf enthält
       diese Stoffe nicht, weshalb die Papierproduktion aus Hanf die
       Gewässer so gut wie nicht belastet. Zudem lässt sich von einem
       Hanffeld die 50-fache Menge Papier gewinnen, als von einem
       Waldstück gleicher Grösse. Der Grund: Hanf wächst schnell nach.
       In den USA wurden seit dem Hanfverbot in den 30er Jahren 70% der
       Wälder abgeholzt, jetzt macht man sich an die tropischen
       Regenwälder. Pro Tonne Hanfpa-pier könnten 12 Bäume stehen
       bleiben und dem Treibhauseffekt würde gegengesteuert.[/tt]
       [tt]Textilherstellung aus Hanf[/tt]
       [tt]Ähnlich verhält es sich bei der Textilherstellung. Aus Hanf
       lassen sich Textilfasern herstellen, die in Feinheit und
       Qualität der Baumwolle mindesten ebenbürtig sind. Im Unterschied
       zur Baumwolle sind bei der Produktion von Hanftextilien keine
       Chemikalien nötig. Da Hanf sehr resistent ist, wäre auch der,
       bei der Baumwollzucht notwendige, sehr hohe Pestizideinsatz auf
       ein Minimum reduziert. Aus einem Hanffeld liesse sich die
       3-fache Menge dioxin- und pestizidfreier Textilfasern gewinnen
       als aus einem Baumwollfeld gleicher Grösse. [/tt]
       [tt] Treib- und Kunststoffe herstellen von Hanf[/tt]
       [tt]Aus dem Öl der Hanfsamen lassen sich Treibstoffe (vgl.
       Rapsdiesel) und Kunststoffe (poly-mere Plastike wie PVC, PE und
       Plexiglas) herstellen, welche die umweltschädigende Petro-chemie
       weitgehend ersetzen könnten. Dem Treibhauseffekt würde
       entgegengewirkt, weil im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie
       Öl und Kohle die Verbrennung von Biomasse die CO2-Bilanz nicht
       negativ beeinflussen würde und die Kunststoffe zu 100%
       biologisch abbau-bar wären. Hanf verbraucht während des
       Wachstums mehr CO2 als er bei der Verbrennung freigibt und ist
       deshalb generell auch ein mögliches Mittel zur Bekämpfung der
       Erderwär-mung. Zudem lässt sich der Presskuchen aus der
       Ölgewinnung als Kraftfutter für Tiere einsetzen.
       Der Industriepionier Henry Ford hatte in den 20er Jahren die
       Vision vom "Auto, das vom Acker wächst" mit Karosserien aus
       Hanfkunststoff und Treibstoff aus Hanföl. Die Hanfprohi-bition
       (Prohibition) machte ihm und der Umwelt einen Strich durch die
       Rechnung. [/tt]
       [tt]Hanf wie Medizin[/tt]
       [tt]Haschischextrakte und -tinkturen gehörten einst zu den am
       häufigsten eingesetzten Medi-kamenten, unverzichtbar als
       Entkrampfungs- und Beruhigungsmittel. Die pharmakologische
       Erforschung von Cannabis steckt wegen des Verbots noch in den
       Kinderschuhen. Man weiss jedoch, dass sich daraus verträgliche
       Antibiotika und sanfte Psychopharmaka gewinnen lassen, welche im
       Vergleich zu anderen Medikamenten kaum Nebenwirkungen haben.
       (Kurzzeitwirkungen).[/tt]
       [tt]Nahrungsmittel von Hanfsamen[/tt]
       [tt]Aus Hanfsamen lässt sich Mehl herstellen und damit
       verschiedenste Brote oder anderes Gebäck. Unter anderem kann man
       auch Tee, Suppen oder Salate machen. Es wird hier nicht weiter
       darauf eingegangen. Vegetarier hätten jedenfalls ihre helle
       Freude. [/tt]
       [tt] Hanf Speiseöl[/tt]
       [tt]In den letzten Jahren wurden auch die unter medizinischen
       Aspekt wertvollen Qualitäten des aus den Hanfsamen gewonnenen
       Speiseöls (nicht zu verwechseln mit Haschischöl) ent-deckt. Es
       hat einen hohen Gehalt an ein- und mehrfach ungesättigten
       Fettsäuren, was es zu einem der wertvollsten Nahrungslieferanten
       für essentielle Fettsäure macht. Hanföl kann daher zur Ernährung
       bei bestehender Fettstoffwechselstörung empfohlen werden. Sein
       unter den Speiseölen einzigartig hoher Anteil von ca. 2%
       Gamma-Linolensäure macht es zudem geeignet zur Behandlung der
       Neurodermitis. Es kann, sowohl innerlich als auch äusserlich
       angewendet, günstig auf die Entzündungsprozesse der Haut
       einwirken. Der Vorteil von Hanföl gegenüber in Kapselform
       erhältlichen und teuren Gamma-Linolensäuren-Präparaten ist die
       Möglichkeit, es in die normale Nahrungsaufnahme zu integrieren.
       Auch für das Hanföl gilt allerdings die Regel, dass es kein
       Allerheilmittel gegen Neurodermitis gibt und nur das
       Ausprobieren Klärung über die Wirksamkeit bzw. Unwirksamkeit in
       konkreten Fall bringen kann.[/tt]
       [tt]     Geschichte[/tt]
       [tt]  Als sich vor 12'000 Jahren der Mensch gerade an die
       aufrechte Gangart gewöhnt hatte und er noch zur Spezies der
       Allesfresser gehörte, da liess er sich auch ein grünes Kraut
       munden, welches in ihm umwerfende Gefühle hervorrief. Dies war
       die Stunde, in der der Haschisch-rausch geboren wurde, denn eben
       jenes Wunderkraut war nichts anderes, als der Hanf, auch
       Cannabis sativa genannt. Und der erzeugte gar wundersame Bilder,
       die den Menschen für wenige Stunden sein tristes Dasein
       vergessen liessen - freilich mit den entsprechenden
       gesundheitlichen Folgen, die bekanntlich die Kehrseite jener
       Stoffe sind. Der Haschisch-rausch also hatte in der
       Kulturgeschichte des Homo sapiens nun seinen Platz gefunden -
       als Material, um Seile und Textilien herzustellen, wurde er erst
       Jahre später entdeckt...
       Der Stoff, aus dem die Räusche sind ist aus den ersten
       Kulturvölkern nicht mehr wegzuden-ken, so aus denen des
       Zweistromlandes, auch Mesopotamien genannt. In eben jenen
       Landstrichen zwischen Euphrat und Tigris gelegen, ist der Hanf
       in einer Schrift aus dem Jahr 650 v. Chr. dokumentiert. Auf
       einer Tontafel ist zu lesen: „Gut für das Leben, sein Rausch
       erhebt die Gedanken, eignet sich auch zum Spinnen.“
       Möglicherweise aber spielte in Mesopotamien der Hanfrausch
       schon viel früher eine primär kultisch-religiöse Rolle. Im
       babylonischen Schöpfungsmythos mit Namen „enuma elish" entsteht
       die Welt aus einem permanenten Götterkampf. Der Gott Marduk,
       Sieger des Götter-dramas schützt sich - so die Legende - beim
       Endkampf unter anderem mit einem giftvernich-tenden Kraut des
       Lebens. Religionswissenschaftler vermuten nun genau in diesem
       Lebens-kraut den Hanf. Jedoch: Hanf ist alles andere als ein
       Medikament gegen Vergiftungen. Medizinisch freilich wird er in
       der Antike schon genutzt, wie der römische Arzt Galen be-zeugt.
       Darüber hinaus wird der Hanf in allen frühen Kulturen dem Leben
       zugeordnet. Sollte dies mit seiner entspannenden Wirkung zu tun
       haben? Ob also in „enuma elish" vom Hanf die Rede ist - wer wird
       es je wissen? Die Geheimnisse um das Kraut des Lebens werden
       wohl ein unlösbares Rätsel bleiben.
       Auch die alten Griechen freuten sich am Hanf. Sie hatten
       einen ganzen Götterstaat, deren oberster der Altvater Zeus war.
       Für alles und jedes hatten sie ihre Götter: Aphrodite sorgte für
       die Liebe, Athene für den Krieg und Hermes war der Götterbote.
       Für die Ekstase war Dionysos zuständig.
       Dionysos, von den Römern Bacchus genannt, war an sich der
       Gott des Weines und mithin Freund all jener, die einem guten
       Tropfen nicht abgeneigt waren. Doch nicht nur im Wein lag für
       die alten Hellenen die Wahrheit, sondern auch in einem anderen
       berauschenden Ge-tränk, zu dem neben Bilsenkraut und Pilzen auch
       der Saft des Hanfes gehörte. Genannt wurde jener Trank das "Blut
       des Gottes" und ist in Thrakien und Makedonien bekannt gewe-sen.
       Besonders im Rahmen der Mysterien der Sekte der Dionysiker
       spielte der Hanf eine Rolle. Bei ihren religiösen Festen nämlich
       tanzten sie zum Getöse kreischender Becken, donnern-der Pauken
       und jauchzender Flöten durch wilde Wälder und öde Berghalden.
       Mehr und mehr gerieten sie in Ekstase, bis schliesslich die
       Seele aus dem Leibe trat und die innige Vereinigung mit Dionysos
       geschehen konnte. Damit man so richtig high wurde, trank man
       wohl jenen Göttertrank. Die Initiationsriten, also die Riten,
       die der Einweisung in die dionysi-schen Mysterien dienten,
       fanden darüber hinaus in rauchgeschwängerten Höhlen statt - und
       der alleweil trächtige Dampf ist wohl der des Haschischs
       gewesen.
       Alsdann führt uns der Weg zu den Völkern des Nordens.
       Bereits den Altvätern in deutschen und keltischen Landen war der
       Hanf eine heilige Pflanze. Aber dies war er nicht, weil er für
       berauschende Reisen in Wotans Reich sorgte, sondern weil daraus
       Kleider gefertigt wurden. Im Mittelalter diente der Hanf auch
       der Papierherstellung. Berauscht hat man sich hingegen mit
       Alkohol, mehr aber noch mit Muscarin, dem Wirkstoff des
       Fliegenpilzes.
       Im Zeitalter der Teufelmania, im hohen Mittelalter galt der
       Hanf zudem in Österreich als Hilfe den bösartigen Dämonen zu
       entgehen. Den Jungfrauen riet man, sich ins Hanffeld zu
       flüch-ten, wenn die Teufel kamen, um mit ihnen zu buhlen. In
       Südtirol galt und gilt hingegen Hanf (auch Hexenkraut genannt)
       als probates Mittel gegen Hexen. "Wann'st ein Büscherl
       Hanf-kraut unters Dach legst," so das Zeugnis eines alten
       Ackermanns aus dem Tirolischen, "so kaunn koa Hex wos
       ausrichten. Dös is a gaunz a guads Kraut".
       Blicken wir nun hinein ins hohe Mittelalter. Hier wurde
       gerade in der Klostermedizin gern auf den Hanf zurückgegriffen.
       Augenscheinlich verwendete man Hanftee als Medikament gegen
       Bronchialkatarrh. Berühmtester Patient scheint hier der
       Reformator Martin Luther zu sein, der seinerzeit auf der
       Wartburg, wo er in einer kargen und wohl auch kalten Zelle die
       Bibel ins Deutsche übersetzte, gegen Husten, Schnupfen und
       Heiserkeit ankämpfte.
       Weiter geht unser Surf nun ins sinnenfreudige Barock. Es war
       die Zeit der Westerweiterung östlicher Kultur, respektive der
       türkischen. Die brachten nicht nur den Kaffee, den viel
       ge-rühmten Türkentrank in westliche Gefilde, sondern auch einen
       "Türkentabak". Wissenschaft-ler rätseln, was es wohl mit diesem
       Genussmittel auf sich hat. Allemal gibt es Hinweise darauf, dass
       dieser osmanische Tabak ein Hanfprodukt war. Allerdings handelte
       es sich nicht um Hanfblätter, sondern vielmehr um so genanntes
       Smyrna-Pulver, anders gesagt um Hanfstaub.
       1799 bekam dann auch Frankreichs Feldherr Napoleon Bonaparte
       (oder besser gesagt seine Soldaten) die Wirkung des Hanfs zu
       spüren. Beim Ägypten-Feldzug fehlte es an Alkohol und so nutzte
       man stattdessen zur Berauschung des Alltags den Hanf. Mithin
       ging es hoch her in Napoleons Truppe. Napoleon verbot seinen
       Soldaten das Haschisch.
       Springen wir nun hinein ins 19. Jahrhundert. Es war die
       Zeit, wo in der Medizin die bis dato gängigen Naturheilmittel
       allmählich ernsthafte Konkurrenz in den chemischen Extrakten
       fanden. Friedrich Wilhelm Sertürner extrahierte aus dem Opium
       das Morphin heraus. Damit erhoffte sich der gerade einmal
       20-jährige Naturforscher "durch chemische Reinheit die normale
       Gefahr gewöhnlichen Opiums, zu ständigen Gebrauch zu verführen,
       endgültig ausgeschaltet zu haben."
       Mit dem Hanf indes befassten sich Naturwissenschaftler aus
       anderen Gründen. Man hatte ihn in leichteren Fällen bereits im
       frühen 19. Jahrhundert als Alternative zum Opium ver-schrieben.
       Das Problem aber war die Dosierung. Hier aber konnte ein Schotte
       Abhilfe leis-ten: William O'Shaugnessy verabreichte einem
       mittelgrossen Hund zehn Körner Churrus, also das Harz des
       Hanfes. Das Tier wurde schläfrig, döste und wedelte hin und
       wieder mit dem Schwanz. Alles in allem wirkte es betrunken. Nach
       zwei Stunden klang der Zustand ab und nach sechs Stunden war es
       wieder nüchtern. Einem kleinen Hund verabreichte Shaugnessy dann
       eine kleine Menge Gunjah. Gunjah ist die Hanfpflanze, aus der
       das Harz noch nicht ausgelöst ist. Shaugnessy hatte das Gunjah
       in Spiritus aufgelöst und es dem Hund zu trinken gegeben. Der
       war nach einer Viertelstunde berauscht - aber happy. Nach vier
       Stunden war sein Zustand wieder normal. Durch diese und andere
       Experimente gelang es Shaughnessy die rechte Hanfdosis zu
       eruieren und die Pharmazie interessierte sich für ihn. Sein
       Hanfextrakt wurde ein Renner. Auch Ihre Majestät Queen Victoria
       von England schluckte es, um gegen Husten, Schnupfen und
       Heiserkeit gefeit zu sein. Nur am Rande sei bemerkt, dass es
       erst einer grossen pharmazeutischen Firma aus dem rheinischen
       Leverku-sen um 1900 gelang, den Siegeszug des Hanfs zu stoppen.
       Dieser Firma nämlich war es gelungen, aus dem Opium einen Stoff
       zu gewinnen, der ihrer Ansicht nach garantiert nicht süchtig
       machte: das Heroin.
       Aber kehren wir zurück in die heile Welt des "British
       Empire" zur Zeit von Queen Victoria. Hier lebte im goldenen 19.
       Jahrhundert ein Dichter mit Namen Charles Ludwig Dogdson, ein
       etwas skurriler Mensch, der vor allem deshalb Aufsehen bei
       seiner Mitwelt erregte, weil er sich in ein kleines Mädchen
       verliebt hatte. Alice Liddell hiess sie und sie war die Tochter
       eines Dekans. Charles Ludwidge Dogson hat dieser Alice in seinem
       Bestseller "Alice im Wunderland", den er unter dem Namen Lewis
       Carroll veröffentlichte, ein Denkmal gesetzt. Seine Werke waren
       voller Skurrilität - ob's vom Hanf kam? Lewis Carroll, ein
       allgemein eher schüchterner Zeitgenosse, neigte zu Depression.
       Um sie in den Griff zu bekommen, riet sein Arzt ihm zu einem
       probaten Mittel, welches er bis zu seinem Tod löffelweise
       verschlang: den "Indian Soothing Syrup". Und der bestand aus
       Honig, Kräutern und zwölfprozentiger Canna-bis Tinktur.
       Mit Meilenstiefeln geht es weiter ins 20. Jahrhundert. In
       die Hochzeit der Prohibition (9.1 Prohibition). Die Hippies und
       die Gammler kamen und ihnen war eines besonders heilig: der
       Hanf. Haschisch hatte die Ghettos verlassen und war, zusammen
       mit anderen Drogen, das Kultobjekt der Jugend geworden. In den
       USA und anderswo. Im Jahr 1967 sorgte die bedeu-tendste Popband
       der 60er Jahre, die Beatles für einen Skandal. Auf ihrer Kult-LP
       "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" tauchte ein mysteriöses
       Lied auf: "Lucy in the Sky with Diamonds" Eine Fantasy-Story,
       die nur dem Rausch nachempfunden sein konnte. Und irgendwo
       erinnert die Titelzeile auch an eine weitere Droge, die in jenen
       Tagen neben dem Hanf gross herauskam, an LSD. John Lennon, der
       begnadete Texter der "Fab Four", bestritt diese Assoziation zwar
       und brachte vor, er sei durch eine Kindergartenzeichnung seines
       Sohnes zu dem Lied inspiriert worden, aber die Mentalität der
       68er lehrt etwas anderes. Die nämlich wollten keinesfalls dem
       Establishment zugehören - und von denen distanzierte man sich
       nicht nur durch den One-night-stand, sondern auch durch den
       Haschkonsum, wie die Bilder und Filmaufnahmen von den Tagen zu
       Woodstock unschwer zeigen.[/tt]
  HTML http://hanfsame.com/nutzpfanze.html#Papierherstellung_aus_Hanf
       *****************************************************