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KONSUMENTENSOLIDARITÄT – JETZT
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#Post#: 230--------------------------------------------------
Medien - Berichte zum Verein
By: SilkeGiesinger Date: March 17, 2013, 3:35 am
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HTML http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/kirchenblatt/artikel/ich-bin-ge-wichtig
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Ökologisch, sozial und gerecht: es gibt ihn schon, den neuen
Lebensstil. In
tausenden Mosaiksteinchen findet er sich weltweit. Auch hier im
Ländle. Der neue Verein "Konsumentensolidarität - Jetzt" will
nun diese „Mosaiksteinchen“ vernetzen. Damit deren Kräfte größer
werden. Und die Lebensfreude noch dazu.
Patricia Begle
„Man sollte etwas tun.“ „Wir können nicht einfach so
weitermachen.“ Solche Sätze standen am Beginn eines Prozesses,
der im vergangenen Jahr in eine Vereinsgründung mündete. Sechs
Menschen taten sich zusammen, um eine Vernetzungsstruktur zu
schaffen, die einen alternativen Lebensstil fördert und
weiterentwickelt. Einen Lebensstil, der nicht auf Kosten anderer
funktioniert, sondern Lebendigkeit und Freude mehrt.
Kaufen hat Kraft
„Wir setzen dabei auf jener Ebene an, die nicht mehr bestechlich
und nicht mehr abhängig ist“, erklärt Hubert Feurstein, Obmann
des Vereines. „Und das ist der Konsument. Von ihm ist der Markt
abhängig. Und er ist Wähler.“ Wer seine Kaufkraft in ethisch
gute Produkte fließen lässt, sozusagen auf die richtige
Waagschale legt, trägt dazu bei, das weltweite Ungleichgewicht
zu verändern. Das Gewicht eines Einzelnen hat dabei kaum
Auswirkungen, die Masse aber kann zum Gegengewicht des „freien
Marktes“ werden, hinter dem sich so oft Habgier und Geldsucht
verstecken.
Alles ist mit allem verbunden. Wir sind tatsächlich eine Welt
und die Verbundenheit aller ist ein komplexes Geschehen. „Die
Antwort darauf kann deshalb nur eine komplexe sein“, erläutert
Feurstein seinen Ansatz. Der Verein arbeitet deshalb auf drei
Ebenen: informieren, solidarisieren und konsumieren.
Wissen teilen
Zentrales Hilfsmittel ist dabei der Konsumkodex. Dieser ist eine
Auflistung von Produkten und Firmen im Land, die ökologisch,
sozial und gerecht sind. Die Liste wird von den
Vereinsmitgliedern immer wieder erweitert, der persönliche
Kontakt ist Ausgangspunkt dafür. Wer ein neues Geschäft oder
Produkt entdeckt, erzählt es weiter und sorgt dafür, dass dieses
auf der Homepage genannt wird. Dabei sind alle Komsumbereiche
mit einbezogen: vom Putzmittel über die Elektronik bis zur
Geldanlage, vom Reisen über Verpackungen bis zur Kosmetik. Wer
einen Tipp für eine gute Kaufentscheidung braucht, findet ihn
auf der Liste.
Gemeinsam statt einsam
Wie bei jedem Verein ist auch bei diesem das Miteinander das
Herzstück. Treffen finden nicht nur im Internetforum statt,
sondern auch im echten Forum, zu dem regelmäßig eingeladen wird.
Dadurch bekommt die Sache eine wohltuende und motivierende
Verbindlichkeit. Zudem werden Verbindungen auch nach außen
geknüpft, zu Gruppen und Institutionen, die eine andere
Konsum-Kultur leben. Gleichgesinnte gibt es viele.
ZUR SACHE
Die Kauf-Macht
Im Internet findet man den Verein unter der Adresse
CONSOLNOW.org. Die englische Abkürzung des Vereinsnamens bringt
dessen Programm auf den Punkt:
CON steht für „Konsumenten“, für jene Rolle, die mir vom Markt
zugeschrieben wird. Ob ich will oder nicht, ich bin Konsumentin.
Angesichts der globalen Zusammenhänge und den damit verbundenen
Ausbeutungen wird diese Rolle zur Bürde. Angesichts der Kraft,
die in der Masse steckt, verwandelt sie sich zur großen Chance.
SOL. Um diese „Masse“ geht es beim Stichwort „Solidarität“. Nur
gemeinsam kann es gehen. Es macht mehr Freude, bestärkt,
motiviert, lässt ganz neue Ideen entstehen. Zudem nimmt es auch
jene in den Blick und mit in die Vision, die wir nicht sehen.
Jene, die in der Ferne leben und trotzdem die Auswirkungen
unseres Konsumverhaltens hautnah zu spüren bekommen.
NOW. Jetzt. Das lässt keinen Aufschub zu und keine Ausreden
gelten. Einen anderen Zeitpunkt gibt es nicht, wenn die
Entscheidung für eine andere Konsum-Kultur gefallen ist. Denn
die innere Einstellung muss sich im Außen zeigen.
Termine:
Forum Konsumentensolidarität - Jetzt.
Fr 1. März, 18.15 Uhr, Freihof Sulz.
4. Ethikforum Vorarlberg. Der Verein stellt sich beim
„Marktplatz der Initiativen“ vor.
Fr 8. März, 9-14 Uhr, Kulturhaus Dornbirn.
Buchtipp:
Hubert Feurstein. Das Leben ist da, das Leben zu mehren.
Konsumentensolidarität - Jetzt. Das Projekt CONSOL 2021. Ibera
Verlag 2013. ISBN 978-3-85052-319-6
www.consolnow.org
Von Marianne Springer veröffentlicht am 28.02.2013
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