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       #Post#: 210--------------------------------------------------
       Thema "Lebensmittelverschwendung"
       By: SilkeGiesinger Date: February 18, 2013, 2:33 pm
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  HTML http://www.bewusstkaufen.at/news/496/allianz-gegen-lebensmittelverschwendung.html
  HTML http://www.bewusstkaufen.at/news/496/allianz-gegen-lebensmittelverschwendung.html
       18.02.2013
       Allianz gegen Lebensmittelverschwendung
       Lebensmittel sind kostbar: Berlakovich startet Allianz gegen
       Lebensmittelverschwendung - Sozialpartner unterstützen
       Initiative des Lebensministeriums
       
       In Österreich landen jährlich rund 157.000 Tonnen an verpackten
       und unverpackten Lebensmitteln sowie Speiseresten von über einer
       Milliarde Euro im Restmüll. Das sind pro Haushalt und Jahr Waren
       im Wert von 300 Euro. Deshalb startete das Lebensministerium die
       „Initiative Lebensmittel sind kostbar!" und holte dazu alle
       österreichischen Sozialpartner mit ins Boot.
       „Wir können nur gemeinsam gegen dieses Problem ankämpfen, denn
       Lebensmittel werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette
       weggeworfen. Es darf nicht sein, dass hochwertige Lebensmittel
       einfach im Müll landen. Es geht darum, gemeinsam Verantwortung
       zu übernehmen und Ressourcen zu schonen. Wir müssen daher in
       allen Bereichen den Hebel ansetzen, damit unsere Lebensmittel
       auf den Teller kommen und nicht in die Mülltonne geworfen
       werden", begrüßt Umweltminister Niki Berlakovich im Rahmen der
       gemeinsamen Pressekonferenz die Bereitschaft der Sozialpartner
       zur Zusammenarbeit.
       
       Um dieses Problem gezielt angehen zu können, wurde im Rahmen
       einer Studie untersucht, welche Personengruppen besonders dazu
       neigen, Lebensmittel im Müll zu entsorgen. Dabei kam zum
       Vorschein, dass es sich vor allem um ein Generationenthema
       handelt. So gaben Personen, die das 50. Lebensjahr überschritten
       haben, an, seltener als einmal im Monat Lebensmittel im Müll zu
       entsorgen. Rund 60 Prozent von ihnen geben an, Lebensmittel
       seltener bis nie wegzuwerfen. Bei den 15-29-Jährigen sind es
       hingegen nur mehr 29 Prozent und bei 30-49-Jährigen 40 Prozent.
       In Bezug auf das Geschlecht kommt die Studie zu dem Schluss,
       dass Männer geringfügig mehr wegwerfen. 40 Prozent von ihnen
       geben an Lebensmittel „selten bis nie" im Müll entsorgen, bei
       den Frauen hingegen sind es 46 Prozent.
       VIKTUALIA 2013 - Award zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen
       
       Das Lebensministerium sucht im Rahmen seiner Initiative
       „Lebensmittel sind kostbar!" ambitionierte Projekte gegen
       Lebensmittelverschwendung. Die besten werden mit dem „VIKTUALIA
       2013" ausgezeichnet. Die Einreichfrist endet am 15. März 2013.
       #Post#: 211--------------------------------------------------
       Re: Thema "Lebensmittelverschwendung"
       By: SilkeGiesinger Date: February 18, 2013, 2:35 pm
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  HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dVkrR6Hz4QA
  HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dVkrR6Hz4QA
       wastecooking “trash-talk” behind the scenes
       Ein kleiner Blick hinter die Kulissen unserer
       cooking-talking-show!
       Die  letzte Episode der Salzburg-Stffel von wastecooking, der
       konsumkritischen Kochshow! Wir versuchen unsere Erfahrungen zu
       sammeln und auf den Punkt zu bringen. Zum ersten Mal
       veranstalten wir einen „trash talk“, und laden erlesene Gäste
       zum Thema Lebensmittelverschwendung ein. Auf einer Baustelle in
       Salzburg diskutieren wir mit Gastrosophen, Waste Divern und
       Aktivisten. Wir versuchen der Wegwerfgesellschaft auf den Grund
       zu gehen, Ursachen zu finden und Lösungen aufzuzeigen. Dazu wird
       selbstverständlich gekocht: Köstlichkeiten, die wir in der
       vorher gegangenen Nacht aus dem Abfall hinter Supermärkten
       geholt haben. Im Studio bereitet unser waste-cook eine wärmende
       Ingwer-Karotten-Fenchel-Suppe zu, gefolgt von einem
       Radicchio-Risotto und einem süßscharfen Fruchtspiegel mit
       Milchreis und Chili. food is culture…don´t waste it, cook it!
       #Post#: 214--------------------------------------------------
       Re: Thema "Lebensmittelverschwendung"
       By: SilkeGiesinger Date: February 21, 2013, 11:24 pm
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       Filmbeitrag:
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29576
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29576
       Gammel ade
       Lebensmittel ohne Verfallsdatum?
       Konservierungstechniken haben die Lebensmittelbranche
       revolutioniert. Was mit einfachem Pökeln und Erhitzen begann,
       hat sich immer mehr zu einer Hightechindustrie gewandelt - die
       nicht mehr kontrollierbar scheint.
       Die Nachfrage nach neuen Konservierungstechniken steigt, denn
       nur haltbare Lebensmittel können sicher und vor allem im großen
       Stil verfügbar sein - meinen die Hersteller. Die europäischen
       Verbraucher können sich den Grundsatz leisten: Im Zweifel lieber
       weg damit. In den ärmeren Gegenden der Welt geht das nicht.
       Lebensmittelforscher stehen vor großen Herausforderungen.
       Bunt, billig und lange haltbar
       Thema zur Sendung "Gammel ade"
       In Paris fand im Herbst 2011 eine der der größten Messen für
       Nahrungsmittelzusätze statt. Hier ist nichts frisch oder gar
       natürlich. Stattdessen präsentiert und handelt die Industrie
       alles, was unser Essen in großem Stil möglichst bunt, billig -
       und vor allem lange haltbar macht.
       Der Journalist und Fachbuchautor Hans-Ulrich Grimm ist
       regelmäßig unterwegs in der schönen neuen Welt der
       Lebensmittelindustrie. Auf der Messe "Food Ingredients" in Paris
       will er mehr über die neuesten Methoden und Zusatzstoffe der
       Branche herausfinden. Denn die Industrie kocht nach ganz eigenen
       Rezepten.
       Hans-Ulrich Grimm, Journalist:
       "Die Lieferanten hier, die beliefern ja diese großen
       Lebensmittelkonzerne und da müssen die Sachen im Supermarkt halt
       oft ein Jahr halten oder manche Babynahrung muss fast zwei Jahre
       halten. So, das sind ganz andere Anforderungen als wir sie
       zuhause mit richtigem Kochen, mit richtigen natürlichen Zutaten
       kennen. Das sind zwei völlig verschiedene Welten. Die Welt der
       echten Nahrungsmittel und diese Parallelwelt der
       Industrienahrungsmittel."
       Große Chemiefirmen mischen mit
       
       Wie viel hat industrielles Essen noch mit frischen Lebensmitteln
       zu tun? In der EU werden hunderte Zusätze wie
       Konservierungsmittel, Stabilisatoren, Aromen, Enzyme, Farbstoffe
       und Geschmacksverstärker eingesetzt. Da verwundert es nicht,
       dass große Chemiefirmen bei diesem lukrativen Geschäft
       mitmischen. Hans-Ulrich Grimm hat besonders die Stoffe im
       Visier, die nachweislich für Verbraucher bedenklich sind. Zum
       Beispiel Konservierungsstoffe auf der Basis von Schwefel - die
       so genannten Sulfite.
       Sie können bei Allergien eine unheilvolle Rolle spielen. Sie
       können aber auch dazu führen, dass im Darm Bakterien wachsen,
       die vom Schwefel leben und die dann den Darm, die Darmwand von
       innen angreifen, so dass sich Allergene, Krankheitserreger,
       Schadstoffe praktisch leichter in Körper innen ausbreiten
       können. Sulfite finden sich in sehr vielen Produkten: Sie
       konservieren Senf, Meerrettich, Rosinen, getrocknetes Gemüse,
       Würzmittel, Stärke oder Shrimps. Sie finden sich aber auch in
       Essig, Zitronensaft und Kartoffelprodukten. Und es gibt so gut
       wie keinen Wein ohne Schwefel.
       Kopfschmerzen, Übelkeit oder Asthmaanfälle
       So weit verbreitet Sulfite sind, so problematisch sind sie auch.
       Im Lebensmittel zersetzen sie das Vitamin B1. Und bei
       empfindlichen Personen lösen sie Kopfschmerzen, Übelkeit oder
       Asthmaanfälle aus. Für jedes Lebensmittel gibt es zwar eine
       gesetzlich zugelassene Höchstmenge für Sulfite und andere
       Zusatzstoffe. Doch kein Hersteller verrät, wie weit er diese
       Grenzwerte ausschöpft. Deshalb lässt sich nur grob abschätzen,
       wie viele Chemikalien wir über die Nahrung zu uns nehmen.
       
       Hans-Ulrich Grimm, Journalist:
       "Das Problem liegt eben darin, dass es nicht nur darum geht,
       dass die Menschen ein Produkt essen, wo das drin ist, sondern
       sie essen eben viele. Da es 61 Produktgruppen gibt, wo die
       Sulfite drin sind, Und dann wissen sie auch nicht die Behörden,
       wie viel insgesamt von diesen Stoffen in den verschiedenen
       Produktgruppen eingesetzt wird. Es gab mal von der Europäischen
       Union eine vorläufige Untersuchung. Bei der kam raus, dass
       Kinder in einem bestimmten Alter bis zum Zwölffachen dessen
       aufnehmen von diesen Sulfiten, was noch akzeptabel ist."
       Minderwertige Qualität wird kaschiert
       Und immer neue Zusätze und Additive werden von der Industrie
       entwickelt. Der Markt ist selbst für Fachleute nur schwer zu
       durchschauen. Für den Verbraucher ist es ungleich schwerer an
       Informationen zu kommen. Am Hamburger Großmarkt kann er mehr
       erfahren: im Deutschen Zusatzstoffmuseum. Hier werden zahlreiche
       Zusatzstoffe ausgestellt - vor allem die, mit den berühmten
       E-Nummern. Diese Nummer wird vergeben, wenn der Stoff vom
       Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der EU geprüft und
       zugelassen wurde.
       Udo Pollmer hat die wissenschaftlichen Fakten zu den
       Zusatzstoffen aufbereitet. Der Lebensmittelchemiker hat immer
       wieder vor den gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener
       chemischer Lebensmittelzusätze gewarnt. Das größere Problem
       sieht er heute allerdings darin, dass die Industrie Zusatzstoffe
       immer wieder einsetzt, um die minderwertige Qualität der Zutaten
       zu kaschieren.
       Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker:
       "Diese Technologien, die wir heute haben und die dazugehörigen
       Zusatzstoffe und Additive, erlauben es natürlich auch das
       Produkt besser erscheinen zu lassen als es wirklich ist. D.h.
       wir haben da nicht die Notwendigkeit, dass Produkte ordentlich
       werden, sondern heute mit dem technischen Fortschritt können wir
       im Grunde minderwertige Produkte besser erscheinen lasse und da
       brauch ich natürlich meine Zusatzstoffe damit das schmeckt als
       ob."
       + weitere Infos auf:
  HTML http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/160649/index.html
       #Post#: 215--------------------------------------------------
       Re: Thema "Lebensmittelverschwendung"
       By: SilkeGiesinger Date: February 21, 2013, 11:33 pm
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       Diese Videos, die gestern auf 3Sat liefen, fand ich auch
       informativ:
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29698
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29698
       Traumfabrik Essen
       Deutschland ist schön: Satte Weiden, glückliche Tiere und
       bodenständige Bauern. Unser Essen: Ein Stück gesundes Landleben,
       hergestellt nach traditionellen Rezepten. Ehrliche Qualität zum
       ehrlichen Preis? Die Wirklichkeit sieht anders aus.
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29699
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29699
       Gefährliches Schlaraffenland
       Die Wenigstens müssen in unserer Wohlstandsgesellschaft Hunger
       leiden. Es gibt Lebensmittel im Überfluss und zu günstigen
       Preisen. Doch sind unsere Nahrungsmittel auch gesund? Die
       Lebensmittelskandale der letzten Jahre haben Substanzen zu Tage
       gefördert, die im Essen nichts zu suchen haben.
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29700
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29700
       Desinformation als Prinzip
       1908 entdeckte der japanische Chemiker Kikunae Ikeda warum Tofu
       in Kombination mit Tangbrühe so viel besser schmeckte. Es war
       die Glutaminsäure im Seetang. Bereits ein Jahr später begann die
       Firma Ajinomoto, bis heute Weltmarktführer, mit der Produktion
       von synthetischem Glutamat.
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29701
  HTML http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=29701
       Ethisch und natürlich essen
       Das Sein ist eins mit dem Essen, argumentierte bereits der
       Philosoph Ludwig Feuerbach. Im belgischen Gent hat man in diesem
       Sinne begonnen anders zu denken. Seit drei Jahren ist hier jeden
       Donnerstag Veggie-Day. Schulen und Kantinen bieten dann nur
       vegetarisches Essen. Auch Restaurants haben mitgezogen, begrüßt
       von der Mehrheit der Bürger. In Bremen ist man dem Beispiel
       gefolgt und auch...⊕
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