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#Post#: 76--------------------------------------------------
Re: Gute Neuigkeiten, Entwicklungen und interessante Ideen ....
By: SilkeGiesinger Date: November 9, 2012, 10:07 am
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HTML http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2557921/
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Öffentlicher Verkehr: Jahreskarte für 365 Euro
Im Volkswirtschaftlichen Ausschuss des Landtags am Mittwoch ist
der Antrag der Grünen auf Einführung einer Jahreskarte für den
öffentlichen Verkehr um 365 Euro angenommen worden. Bisher
kostete die Jahreskarte 584 Euro.
Am 1. Dezember 2013 wird die neue Jahresfahrkarte eingeführt.
Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, damit noch mehr
Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
Laut dem grünen Verkehrssprecher Bernd Bösch wird sich die
günstigere Jahreskarte durch die steigende Zahl an Fahrgästen
selbst finanzieren. Laut Bösch stammen 18 Prozent der Einnahmen
des Öffentlichen Verkehrs aus dem Verkauf von Fahrkarten und
zweidrittel davon von Einzelfahrscheinen. In Wien habe sich das
neue Jahresticket, das im Mai eingeführt wurde, umgehend zu 20
Prozent mehr Fahrgästen geführt. Der Antrag auf Einführung der
365-Euro-Jahreskarte wurde einstimmig im Landtag angenommen. Für
Grünen-Klubobmann Johannes Rauch ist das einer wichtigsten
Erfolge der Grünen in der jüngeren Vergangenheit.
#Post#: 118--------------------------------------------------
Re: Gute Neuigkeiten, Entwicklungen und interessante Ideen ....
By: SilkeGiesinger Date: November 28, 2012, 1:50 pm
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HTML http://www.nachhaltigleben.de/24-energie-klima/1916-gut-fuer-mensch-und-umwelt-vancouver-bis-2020-gruenste-stadt-der-welt
HTML http://www.nachhaltigleben.de/24-energie-klima/1916-gut-fuer-mensch-und-umwelt-vancouver-bis-2020-gruenste-stadt-der-welt
Der Plan ist so gigantisch wie vorbildlich: Vancouver, mit
insgesamt 2,31 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt
Kanadas, will mit gutem Beispiel voran gehen und mit einem
riesigen 10-Punkte-Plan die grünste, ökologischste und
nachhaltigste Stadt auf der ganzen Welt werden. Die
Schwerpunkte: Co2-Ausstoß, Müllvermeidung und ein gesundes
Ökosystem fördern. Ein Überblick über die nachhaltigen
Maßnahmen.
Eine Stadt erfindet sich neu: Vancouver arbeitet emsig daran,
bis 2020 die grünste Stadt der Welt zu werden. Vieles ist heute
schon umgesetzt.
„Greenest City 2020 Action Plan“ nennt sich das gigantische
Projekt, an dem schon seit geraumer Zeit gearbeitet wird und in
den verbleibenden acht Jahren die Stadt zum ökologischen
Vorzeigemodell für urbanes Leben machen will. Sind einige Punkte
bereits mehrheitlich oder gar komplett umgesetzt, so steht den
Stadtverantwortlichen noch viel Arbeit bevor um das Ziel zu
erreichen. Einige bereits getroffenen Maßnahmen und der Plan an
sich haben bereits zu mehreren internationalen Awards geführt.
Null Abfall: Wie eine Stadt Müll frei werden will
Plastikverpackungen, alte Elektronik, bis hin zu Bauschutt –
alles scheint ein negativer Bestandteil des modernen Lebens
geworden zu sein. Zudem sorgt die Verrottung von organischem wie
recycelbarem Material für klimaschädliche Gase, der Abbau
ständig neuer Rohstoffe schadet der Umwelt noch zusätzlich.
Doch, so die Pläne der Stadt Vancouver, das muss nicht sein.
Viele Materialien können recycelt werden. Lebensmittelmüll und
anderes, verwertbares organisches Material wird heute in
Vancouver zu 100 Prozent gesammelt und kompostiert. Recycelbare
Altstoffe sollen nicht mehr in der Müllverwertung landen – ein
Bildungsprogramm soll hier die Stadtbewohner sensibilisieren -,
Hersteller sollen mehr in die Pflicht genommen werden, um
Verpackungsmüll und andere Wertstoffe zurückzunehmen und diese
einer sinnvollen Wiederverwertung zuführen. Selbst Bauschutt
soll minimiert werden. Lebensmittel beispielsweise machten 40
Prozent des Mülls der Stadt aus.
Grüne Fortbewegung für mehr Lebensqualität
Fortbewegungsmittel Nummer eins ist, typisch Nordamerika, das
Auto und der damit die Umwelt belastende Individualverkehr. Aber
immerhin: Der Anteil konnte durch den Ausbau des öffentlichen
Nahverkehrs, ein Angebot an neuen Radwegen oder Leihfahrräder
beziehungsweise „Bike-Sharing“ sowie die Steigerung der
Fußgängersicherheit gesenkt werden. Und schon jetzt gibt es
Erfolge zu verzeichnen und der Autoverkehr wurde von 58 Prozent
vor ein paar Jahren auf nunmehr 50 Prozent gesenkt. Das erspart
dem Einzelnen Kosten und ist ein guter Beitrag zur
Luftverbesserung und den Klimaschutz. Zudem wird die
Elektromobilität gefördert.
Die grünste Stadt der Welt wird Vancouver dank vieler Maßnahmen;
auch mittels der Förderung von ÖPNV oder der Förderung der
Radnutzung, die bis zum 'Bike-Sharing' reicht.
Grüne Gebäude für ein nachhaltiges Stadtbild
Die urbane Bebauung Vancouvers ist verantwortlich für 55 Prozent
des Ausstoßes an klimaschädlichen Gasen; sicherlich vergleichbar
mit anderen Städten, auch in Deutschland. Schon heute ist
Vancouver führend in Nordamerika was die energiesparende
Bauweise der privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäude
angeht. Im nächsten Schritt wird insbesondere auf die
Verbesserung der Bestandsgebäude gesetzt, soll die
Altbausanierung gefördert werden. Ab 2020 gebaute Häuser sollen
allesamt CO2-neutral errichtet werden. Schon heute werden herzu
finanzielle Anreize von Seiten der Stadt geboten und
Finanzierungsmittel für die Altbausanierung wurden entwickelt
und angeboten, sollen aber noch weiter ausgebaut werden.
Vancouver – Eine Stadt wird grün
Nicht nur der Vermeidung von Abfällen oder
Treibhausgasemissionen wird sich in Vancouver gewidmet, die
Stadt an sich soll grüner werden. Die Bewohner der Stadt sollen
bis 2020 in nur fünf Minuten Laufdistanz einen Park, einen
Grünstreifen oder andere begrünte Orte erreichen. Hierzu werden
derzeit und in Zukunft unter anderem 150.000 Bäume gepflanzt,
werden vier bis sechs neue, kleine Parks und ein großer
errichtet und Brachflächen grün angelegt. Dies und die die
Reduktion des Individualverkehrs sollen für einen weiteren
Maßnahmenpunkt sorgen: Die Stadt mit der reinsten Luft.
Sauberes Wasser
Vancouver hat das Ziel, die Stadt mit der besten
Trinkwasserqualität der Welt zu werden. Gleichzeitig soll der
derzeit sehr hohe Pro-Kopf-Wasserverbrauch von 320 Liter am Tag
deutlich gesenkt werden. Ein Hauptgrund hierfür: Es gibt keine
Wasserzähler. Diese sollen sukzessive in Ein- und
Zweifamilienhäuser eingebaut werden. Weiterhin sollen
Auffangbecken für Regenwasser den Verbrauch senken genauso wie
ein nachhaltiges Regenwassermanagement. Zudem soll der
öffentliche Zugang zu Trinkwasser gefördert werden, um den
Pro-Kopf-Verbrauch an Plastikflaschen zu senken.
Die ehedem schon sehr grüne Stadt - hier eine der vielen
Dachbegrünungen auf Vancouvers Kongresszentrum - wird mit
unzähligen neuen Bäumen, Parks, Gemeinschaftsgärten, etc. noch
grüner.
Green Economy: Mekka für grüne Unternehmen
Bis 2020 soll es doppelt so viele grüne Jobs geben wie heute.
Schon jetzt wächst die „Green Economy“ Vancouvers doppelt so
schnell wie traditionelle Arbeitsbereiche. Dies reiche von
grüner Mode über saubere Technologien und Energieversorgung.
Zahlreiche Fördermaßnahmen werden hierfür angeboten und noch
folgen. Kleiner Nebeneffekt: Das Wirtschaftsaufkommen der Stadt
steigt.
Global führend bei regionaler Lebensmittelversorgung
Viele Dächer Vancouvers sind heute schon grün, seien es
öffentliche Gebäude oder im privaten Wohnungsbau. Hier und in
geplanten oder bereits vorhandenen Gemeinschaftsgärten und in
einer großangelegten städtischen Farm sollen in Zukunft
regionale Produkte angebaut werden, die die Städter nachhaltig
und frisch mit Lebensmitteln versorgen sollen. Die Pläne reichen
bis zu öffentlichen Obstbäumen, der Unterstützung von
Bauernläden und dem Angebot lokal erzeugter Lebensmittel in
städtischen Einrichtungen. Nebenbei wird hierdurch erneut die
Umwelt und das Klima geschont, nicht nur aufgrund der
entfallenden, teils langen Transportwege von angelieferten
Lebensmitteln.
Vancouver hat einen Masterplan entwickelt, der sich letztlich
auch wirtschaftlich nachhaltig positiv auswirken wird. Ein Plan
für die Städte der Zukunft? Ein Bestandteil des
Maßnahmenkataloges ist auch der Einsatz eines neuen,
umweltfreundlichen Straßenbelages, der 300 Tonnen Treibhausgase
jährlich einspart. Nur in Toronto.
Quelle: www.vancouver.ca, Text: Jürgen Rösemeier
#Post#: 168--------------------------------------------------
Re: Gute Neuigkeiten, Entwicklungen und interessante Ideen ....
By: SilkeGiesinger Date: January 3, 2013, 10:44 am
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HTML http://ywd365.com/projekte/das-verhalten-andern-andert-alles/
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Das Verhalten ändern–ändert alles
Wie kann man bei den Menschen eine Verhaltensänderung im Umgang
mit Energie erreichen? Ein Berliner Startup lässt seine Kunden
eigenen Strom fürs Smartphone produzieren und belohnt das
richtige Verhalten mit einer neuen Währung. Echt jetzt.
Es braucht ein wenig Zeit, bis man die große Vision von Changers
fassen kann. Markus Schulz und Daniela Schiffer sind davon
überzeugt, dass das, was den Klimawandel verursacht hat, ihn
auch aufhalten kann: unser aller Verhalten.
Mit einem kleinen Photovoltaik Panel und einem stylischen Akku
als Zwischenspeicher, ermöglichen sie auch Menschen ohne
Hausdach, selbst ihre grüne Energie herzustellen und zu
benutzen. Bei optimaler Sonneneinstrahlung lädt der Akku in 4
Stunden und kann dann zweimal das Smartphone aufladen. Für die
meisten Menschen die erste Erfahrung, beim Produzieren der
eigenen Energie.
Doch Changers geht noch weiter. Der Akku ist nicht nur hübsch,
sondern auch intelligent. Er zeichnet die Energieproduktion auf
und schickt die Daten mittels eigener Software beim Anstecken an
den Computer weiter in die Changers Community. Dort kann man die
eigene Produktion von Energie – und damit die Ersparnis des CO2
Ausstoßes – verfolgen und mit anderen Usern vergleichen. Ein
User- und Städte Ranking wecken den spielerischen Wettbewerb.
Wir wollen die Zukunft der Welt nicht den "anderen" überlassen.
Markus Schulz, Gründer von Changers.com
Doch Markus Schulz und Daniela Schiffer wollen noch weiter
gehen. Mit Entschlossenheit bauen sie an einem Marktplatz, auf
dem ihre User für ihr nachhaltiges Verhalten auch real etwas
bekommen. Für jede produzierte Wattstunde wird nämlich ein
Changers Credit auf dem Konto gut geschrieben.
Social Energy nennen sie das – jene Energie, die erzeugt wird,
wenn das eigene Handeln von gesellschaftlichem Nutzen ist. Das
Angebot im Marketplace reicht schon heute von Übernachtungen in
Hotels, über Bio Lebensmittel bis hin zu Nutzungszeiten von
Carsharing Angeboten.
Eine neue, digitale Währung für gesellschaftlich wertvolles
Verhalten? Markus Schulz und Daniela Schiffer haben sich den
Leitsatz „think big“ wirklich zu Herzen genommen und hoffen,
dass Changers auch ein Katalysator für die Akzeptanz neuer
Technologien im Kampf gegen den Klimawandel sein kann.
Elektrisierend.
Und die Zukunft? Derzeit sucht man erfolgreiche Unternehmer aus
der Mess- und Steuerungstechnik und der Spieleentwicklung, sowie
nationale Retail Partner und internationale Vertriebspower –
alle die Spass hätten, mit Changers gemeinsam Wege zu
beschreiten.
#Post#: 173--------------------------------------------------
Re: Gute Neuigkeiten, Entwicklungen und interessante Ideen ....
By: SilkeGiesinger Date: January 6, 2013, 8:14 am
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HTML http://ywd365.com/projekte/da-braucht-es-mehr-als-argumente/
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Wie kann man es schaffen, ein altes Futtermittel für Weidetiere,
als innovativen Baustoff zu positionieren? Man muss ganz vorne
beginnen und neben Bewusstsein auch die nötige Kompetenz für den
Umgang damit schaffen.
Erwin Schwarzmüller hat in den letzten 11 Jahren an
unterschiedlichsten Forschungs- & Entwicklungsprojekten mit
Fokus auf ökologisches Bauen mitgewirkt. Doch die umfassende
Nachhaltigkeit von ökologischen Maßnahmen und neuen Baustoffen
ist eine knifflige Sache. Wenn der Dämmstoff primär aus Erdöl
hergestellt wird, dann wächst die CO2 Belastung schnell an.
Diese „graue Energie“, die bei dem Abbau und der Herstellung von
Baustoffen entsteht, wird noch immer gerne übersehen.
Gerade deshalb ist Erwin Schwarzmüller zum großen Fan von Stroh
als ökologischem Super-Baustoff geworden. Denn: Bei der
(lokalen) Herstellung des Baustoffes wird nur wenig Energie
benötigt und im Einsatz als Dämmstoff oder auch in Form von
lasttragenden Elementen wird sogar CO2 gebunden. Damit sind
erstmals Gebäude möglich, die mehr CO2 in ihrer Hülle speichern
als zur Herstellung aller Komponenten emittiert wurde.
Gleichzeitig können regionale Arbeitsplätze geschaffen werden
und die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffimporten
verringert werden. Eine Traum-Bilanz.
Stroh hat mehrfaches Potenzial zur Energie- und Rohstoffwende.
Es macht Häuser behaglich komfortabel, energieeffizient und es
speichert CO2 auf Lebensdauer.
Erwin Schwarzmüller, Schulungsleiter im Qualifizierungsnetzwerk
Doch bei all den überzeugenden Argumenten für Stroh erkannte
Erwin Schwarzmüller schnell ein großes Problem: Das Wissen über
den traditionellen wie innovativen Baustoff unter Planern ist
gering und die Vorbehalte groß. Resultat: Viele lassen lieber
die Finger davon. Aus diesem Missstand entstand die Idee für ein
Qualifizierungsnetzwerk für Stroh im Bauwesen. Gefördert durch
die österreichische Forschungs- und Fördergesellschaft hat das
Netzwerk im Herbst seine Arbeit aufgenommen. Gleich 4 Institute
von 3 Universitäten und 12 interessierte Unternehmen bilden
dieses Netzwerk und arbeiten für die Verbreitung von Planungs-
und Umsetzungskompetenz für Stroh als innovativem Baustoff.
Und die Zukunft? Erwin Schwarzmüller wünscht sich ein rasches
Wachstum des Netzwerkes und Partner für viele Folgeprojekte. Er
sieht ein enormes Potential für breite
Qualifizierungsinitiativen – auch über die österreichischen
Grenzen hinaus. Das Lobbying für Stroh steht erst am Anfang. Ob
die Berücksichtigung in Lehre & Ausbildung oder die Vertretung
in Normenausschüssen – es gibt viel zu tun. Mitstreiter herzlich
willkommen!
ABONNIEREN!
LINKS & INFOS
BOKU Wien , Inst. f. konstr. Ingenieurbau
DI Angelika Franke
Peter Jordanstr. 82
1190 – Wien
Österreich
www.boku.ac.at
angelika.franke@boku.ac.at
DASFAHRRADISTTOT.ESLEBEDASFAHRRAD!
#Post#: 179--------------------------------------------------
Re: Gute Neuigkeiten, Entwicklungen und interessante Ideen ....
By: SilkeGiesinger Date: January 9, 2013, 11:53 pm
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HTML http://ywd365.com/projekte/wie-damals-bei-der-oma/
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WiedamalsbeiderOma
Welchen Wert hat natürliches Obst in einer
Überflussgesellschaft? Einen zu geringen. Grund genug gemeinsam
für den Erhalt des Kulturguts zu kämpfen und es mit modernem
Branding wieder in die Läden zu bekommen.
Natürliches Obst? Gemeint ist jenes Obst, das – noch – an vielen
Plätzen wächst. Unscheinbar, oft unbeachtet und meist ohne
Wertschätzung. Die Rede ist von sogenannten Streuobstwiesen, wie
es sie früher hinter vielen Häusern gab. Vor der Zeit der
Obstplantagen und dem Import von billigem und makellosem Obst
aus dem Ausland. Viele kennen sie noch vom Besuch der Verwandten
am Land, die jährlich zur großen Obsternte luden. Als Belohnung
winkte oftmals ein frischer Obstkuchen von Oma. Diesen
romantischen Bildern steht heute vor allem ein Gedanke
gegenüber: Wer will sich die Arbeit noch antun?
Brigitte Gerger und ihre MitstreiterInnen würden jetzt wohl laut
„WIR WOLLEN!“ rufen. Ihr Verein „Wieseninitiative“ setzt sich
nämlich seit bereits 20 Jahren für die Erhaltung von Wiesen und
Streuobstbeständen im Südburgenland in Österreich ein. Ihr Ziel:
Die Menschen müssen wieder den Wert erkennen und schätzen, um
das Kulturgut langfristig erhalten zu können. Als Ökologin und
Geschäftsführerin des Vereins entwickelt sie mit
leidenschaftlicher Hartnäckigkeit Projektideen. Wenn nötig auch
über Jahre, bis die Idee schließlich in einem Förderprojekt
realisiert werden kann.
Nun gilt es die Streuobstwiesenbesitzer zu motivieren und die
Palette an hervorragenden Produkten ständig zu erweitern. Noch
immer verfault zu viel Obst in den Gärten.
Brigitte Gerger, Streuobstwiesn Projektleiterin
Das alles ist nicht einfach. Der Preis für das Streuobst war in
den letzten Jahren sehr gering und die einstige Bedeutung für
die Eigenversorgung ist zurückgegangen. Auf die
Herausforderungen antwortet man mit zeitgerechten Mitteln. Mit
einem gemeinsamen Marketingauftritt und einem Qualitätssiegel
will man die Vermarktung des Streuobstes erleichtern. Das soll
auf der einen Seite dem Konsumenten bei der Orientierung helfen
– und auf der anderen Seite weitere Besitzer von Streuobstwiesen
an Bord holen. Der wirtschaftliche Erfolg sichert auch den
Erhalt der Bestände und der Kulturlandschaft.
#Post#: 187--------------------------------------------------
Re: Gute Neuigkeiten, Entwicklungen und interessante Ideen ....
By: SilkeGiesinger Date: January 16, 2013, 11:03 am
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HTML http://www.awa-gmbh.de/weitere-nachrichten/einzeldarstellung/artikel/eroeffnung-einer-wunderkiste-waehrend-der-europaeischen-woche-zur-abfallvermeidung/
HTML http://www.awa-gmbh.de/weitere-nachrichten/einzeldarstellung/artikel/eroeffnung-einer-wunderkiste-waehrend-der-europaeischen-woche-zur-abfallvermeidung/
Eröffnung einer „Wunderkiste" während der „Europäischen Woche
zur Abfallvermeidung"
Im Rahmen der „Europäischen Woche zur Abfallvermeidung" vom 17.
- 25. November 2012 beteiligen wir uns mit einer eigenen Aktion.
Die "Wunderkiste" steht ab dem 17.11.2012 in Eschweiler
In der Aktionswoche wird eine „Wunderkiste“ zum kostenlosen
Geben und Nehmen im öffentlichen Raum installiert. Unter dem
Motto „Verschenken statt wegwerfen“ können die Bürgerinnen und
Bürger, gleich neben dem Talbahnhof, in einem wetterfesten
Häuschen ab dem 17.11. 2012 noch brauchbare und saubere Dinge,
bereitstellen, die vom Eigentümer nicht mehr benötigt werden
aber für den Abfall zu schade sind.
Alle, die vorbeikommen, dürfen ohne Gegenleistung Dinge,
mitnehmen, für die sie Verwendung haben. Durch diese
unkomplizierte Weitergabe wird erreicht, dass Gegenstände des
täglichen Bedarfs weiter benutzt werden und damit eine längere
Lebensdauer erreichen. Das nützt der Umwelt, weil diese Dinge
nicht neu gekauft und damit Ressourcen eingespart werden.
Das Pilotprojekt wird der Presse und den Bürgerinnen und Bürgern
am 17.11.2012 vorgestellt, gleichzeitig gibt es ein
Informationsangebot von 11:00 bis 13:00 Uhr rund um die
„Wunderkiste“.
Bei Erfolg des Projekts wird die Idee auf weitere Kommunen des
Zweckverbandsgebietes ausgeweitet. Veranstaltungsort: Vorplatz
Talbahnhof, Talbahnhof/ Bismarckstraße, 52249 Eschweiler
(Kontakt: Regina.Brueck@awa-gmbh.de).
Alle Aktionen der „Europäischen Woche zur Abfallvermeidung“
werden auf der Seite
HTML http://www.ewwr.eu/pre-home
sowie auf der
Homepage des Bundesverband Naturschutzbund Deutschland e.V.
www.nabu.de veröffentlicht.
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