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KONSUMENTENSOLIDARITÄT – JETZT
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#Post#: 5--------------------------------------------------
Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: September 12, 2012, 12:17 pm
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HTML http://www.youtube.com/watch?v=DJnZ3TDolyc
HTML http://www.youtube.com/watch?v=DJnZ3TDolyc
Von der Arte Homepage:
Während die Weltbevölkerung rasant wächst, wird sauberes Wasser
immer mehr zur Mangelware. "Bottled Life" dokumentiert das
boomende Geschäft mit dem Trinkwasser in der Flasche und
fokussiert dabei ganz auf den Leader der Branche: auf den
Schweizer Nestlé-Konzern.
Nestlé besitzt weltweit über 70 verschiedene Wassermarken.
Trotzdem ist Wasser eine Sparte, über die man bei Nestlé nicht
gerne spricht. Das muss der Schweizer Journalist Res Gehriger
erfahren. Die Nestlé-Manager verweigern Interviews. Aber
Gehriger lässt nicht locker. Auf einer Recherche-Reise erfährt
er, wie konfliktgeladen das Geschäft mit dem Trinkwasser ist.
"Bottled Life" wirft ein Schlaglicht auf Nestlés
Expansionsstrategie im globalen Wassermarkt. Während der Konzern
in den USA und in Europa vor allem Quellwasser mit
Herkunftsbezeichnung verkauft, hat er für die Schwellen- und
Entwicklungsländer ein anderes Konzept: Dort gibt es "Nestlé
Pure Life", gereinigtes Grundwasser, angereichert mit einem
Mineralienmix nach Nestlé-Rezept. Heute ist Pure Life das
meistverkaufte Flaschenwasser der Welt.
Res Gehringer reist nach Pakistan, das Nestlé als Testmarkt
diente. Während Nestlé ihm den Zutritt zur Pure-Life-Produktion
verweigert, lehrt er die Situation der Menschen kennen, die im
Dorf außerhalb des Fabrikzauns leben. Hier ist der
Grundwasserspiegel rapid gefallen und das Wasser aus den Brunnen
der Einheimischen zur übelriechenden Brühe verkommen.
"Nestlé Pure Life" ist ein cleveres Business-Modell, gerade in
den Ländern des Südens. Dort, wo die öffentliche
Wasserversorgung versagt, stellt Flaschenwasser eine zwar
kostspielige, aber sichere Alternative dar. In Lagos zum
Beispiel, der Megacity Nigerias, hat Wasser immer einen Preis.
Der Film zeigt, dass die Vision einer Stadt, in der alle für
Wasser zahlen müssen, hier bereits Realität geworden ist. Die
Familien in den Slums von Lagos wenden die Hälfte ihres Budgets
dafür auf, Wasser in Kanistern zu kaufen. Die Oberschicht trinkt
Pure Life.
Nestlé legt großen Wert auf Imagepflege. Wenn es um Wasser geht,
prägt vor allem Peter Brabeck das Bild des Konzerns. Er
entwickelte eine Kommunikationsstrategie, die mit Begriffen wie
"Corporate Social Responsibility" (unternehmerische
Sozialverantwortung) oder "Creating Shared Value" (gemeinsame
Werte schaffen) operiert. Ist das gelebte Firmenphilosophie?
Beim Überprüfen dieser Frage kommt Journalist Gehriger zu
ernüchternden Einsichten. Am Schluss bleibt ihm das Bild eines
Konzerns, der sich weltweit Rechte an Wasserquellen sichert, um
den Wassermarkt der Zukunft zu dominieren.
#Post#: 116--------------------------------------------------
Re: Dokumentation "Bottled Life"
By: SilkeGiesinger Date: November 28, 2012, 1:20 pm
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Petition zum Thema:
HTML http://www.right2water.eu/de
HTML http://www.right2water.eu/de
Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware +++
Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines
Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und
sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der
Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser-
und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche
Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese
EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten,
für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit
sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung
sicherzustellen.
+++ online-Unterschriftenaktion:
HTML http://www.right2water.eu/de
HTML http://www.right2water.eu/de/node/45/#was
HTML https://signature.right2water.eu/oct-web-public/
HTML http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome
#Post#: 141--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: December 9, 2012, 8:45 am
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HTML http://www.youtube.com/watch?v=omF6BEkg5f8
HTML http://www.youtube.com/watch?v=omF6BEkg5f8
Dokumentation "Die Geldquelle - Das Milliardengeschäft mit dem
Wasser"
**Die Geldquelle - Das Milliardengeschäft mit dem Wasser**
"Sorina lebt mit ihren 6 Kindern in einem Slum in Manila. Die
Cholera haben sie nur knapp überlebt. Das verschmutzte
Leitungswasser hatte sie infiziert. Mineralwasser in Flaschen
kann sich Sorina nicht leisten. Manila, die Metropole der
Philippinen, hat die staatliche Wasserversorgung privatisiert
und internationale Konzerne übernahmen das Wassergeschäft. Sie
versprachen sauberes, billiges Wasser und neue Anschlüsse --
doch stattdessen explodierten die Preise und die Qualität sank.
Nach UNO-Angaben mangelt es weltweit mehr als 1,1 Milliarden
Menschen an sauberem Wasser, was zu mehr als drei Millionen
Todesfällen im Jahr führt. Dieses Wasserchaos droht in
Deutschland nicht. Aber auch hier verkaufen immer mehr Kommunen
ihr Wasser an große private Wasserversorger. Zum Beispiel
Berlin, das sich für 1,7 Milliarden Euro die Hälfte seiner
Wasserversorgung von den "global player" RWE und Veolia abkaufen
ließ. Seit 2004 müssen die Berliner 15 Prozent mehr Gebühren
zahlen, in diesem Jahr kommen noch mal 5,4 Prozent dazu, denn
RWE/Veolia wurde für 29 Jahre eine Rendite von 8 Prozent pro
Jahr garantiert. Auch in Buenos Aires hat die Privatisierung zu
exorbitant steigenden Preisen geführt, genauso wie in Teilen
Uruguays. Zwar ist dort in der Verfassung festgeschrieben, dass
Trink- und Abwassersysteme ausschließlich öffentlich betrieben
werden dürfen, doch Präsident Tabaré Vázquez sieht keinen
Anlass, den europäischen Wasserkonsortien Aguas de la Costa ( =
Suez aus Frankreich) zu kündigen. Seitdem die Wasserversorgung
des Küstenstreifens nördlich von der Touristenhochburg Punta del
Este privatisiert wurde, stieg der Preis auf das 7 bis 16-fache
des uruguayischen Durchschnitts und kostenlose Wasserstellen
wurden abgeschafft. Dass vor allem die Franzosen eine
Vorreiterrolle auf dem Gebiet der privaten Wasserversorgung
innehaben, ist kein Zufall: Acht von zehn Franzosen beziehen ihr
Wasser von einem privaten Anbieter. Auch in Frankreich ist das
nicht unumstritten, denn nur drei Konzerne machen den größten
Teil des Geschäftes. Ihr Vorgehen ist oft dubios: mangelnde
Transparenz der Vertragsinhalte, saftige Preiserhöhungen und
Monopolpraktiken. Die Gemeinden sind nicht in der Lage, die von
den Privatunternehmen erstellten Rechnungen auf sachliche
Richtigkeit zu prüfen. Solche Missstände, die seit Jahren durch
öffentliche Untersuchungen aufgedeckt wurden, zeigen zweifellos
eine Form der strukturellen Korruption. Deswegen wächst in
vielen Städten der Widerstand gegen den Ausverkauf des guten
Wassers. Wasser ist zum Top-Thema der Globalisierungsdiskussion
geworden. Trinkwasser muss in öffentlicher Kontrolle bleiben,
fordern die Privatisierungsgegner. Wasserleitungen sind immer
nur Einmal vorhanden, echte Marktwirtschaft könne es nicht
geben, so die Kritiker. Deswegen sei hier die Monopolisierung
vorprogrammiert. "Wasser ist Lebensgrundlage und nicht fürs
Globalisierungmonopoly". Doch Multis wie Nestlé oder Danone
haben es längst geschafft, Europäer und Amerikaner "an die
Flasche" zu bringen. Mineralwasser ist ein Boomprodukt. Statt
billigeres Wasser aus dem Hahn trinken wir Deutschen allein mehr
als 120 Liter Evian, Vittel oder etwa Gerolsteiner pro Jahr und
bezahlen gerne das Hundertfache dafür. Flaschenwasser verspricht
Jugend, Fitness und ist ein Produkt mit lukrativer Gewinnspanne,
vor allem in den Schwellenländern, wo die Wasserversorgung den
Menschen kein trinkbares Wasser zu liefern vermag. Die
Dokumentation beleuchtet das Wasser-Geschäft, fragt nach den
Akteuren, den Interessen und den Folgen für die Kunden. Wenn es
nach der Welthandelsorganisation ginge, dann würde der
Wassermarkt komplett liberalisiert und Wasser wäre eine Ware,
vermarktet wie Computer oder Schokoriegel. Ein Film von Tilman
Achtnich."
Quelle des Textes:
HTML http://www.klimaschutz-netz.de/
#Post#: 146--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: December 16, 2012, 9:11 am
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HTML https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dLaVwYjfejw#!
HTML https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dLaVwYjfejw#!
Ein deutsch-französische Koproduktion von Leslie Franke und
Herdolor Lorenz
in Zusammenarbeit mit Jean Luc Touly, Marc Laimé, Christiane
Hansen
Länge: 90Min.
Technik:HDcam (16:9)
Als unverzichtbares Grundnahrungsmittel war Wasser immer ein
öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Auch heute noch ist die
Wasserversorgung weltweit zu mehr als 80% in öffentlicher Hand.
Derzeit jedoch klopfen überall die weltgrößten Wasserkonzerne
Veolia und Suez an die Tür finanziell klammer Kommunen. Allein
Veolia - erst 2003 als Nachgeburt des größten finanzpolitischen
Crashs in der Geschichte Frankreichs aus Vivendi Universal
entstanden - ist heute in mindestens 69 Ländern auf allen fünf
Kontinenten präsent und damit die unbestrittene No. 1 in der
Welt der privaten Wasserversorgung. Auch in Deutschland hat
Veolia es in kürzester Zeit geschafft, mit der Beteiligung an
Wasserwerken von 450 deutschen Kommunen zum größten Versorger
des Landes im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Tag für
Tag melden die französischen Globalplayer neue Eroberungen. Sie
versprechen Effektivität, günstigere Finanzierungsmöglichkeiten
und auch Nachhaltigkeit. Nur in der Heimat der Konzerne, in
Frankreich, glaubt ihnen kaum noch jemand...
#Post#: 154--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: December 19, 2012, 2:40 pm
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HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Xq4ncp-iNNA
HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Xq4ncp-iNNA
Veröffentlicht am 13.12.2012
+++ BITTE HIER UNTERSCHREIBEN:
HTML http://right2water.eu/de
+++
Unterstützung der geplanten Europäischen Bürgerinitiative:
Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht!
Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!
#Post#: 156--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: December 27, 2012, 12:18 pm
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HTML http://www.welt.de/wirtschaft/article112246435/EU-will-Verbraucher-zum-Wassersparen-zwingen.html
HTML http://www.welt.de/wirtschaft/article112246435/EU-will-Verbraucher-zum-Wassersparen-zwingen.html
Die EU hätte es am liebsten, wenn die Verbraucher ihre
Duschköpfe austauschen.
Die EU-Kommission plant eine Pflicht zum Wassersparen. Sie
erwägt eine entsprechende Regulierung von Armaturen und
Duschköpfen in Europa: Analog zum von der EU durchgesetzten
Verbot der klassischen Glühbirne sollen die Europäer nach dem
Willen von Brüsseler Beamten künftig nur noch
ressourcenschonende Wasserhähne im Handel finden.
Das geht aus einem vertraulichen "Arbeitsplan" der Kommission
bis zum Jahr 2014 hervor. Der "Welt" liegt das 17-seitige
Dokument vor. Es definiert "wasserbezogene Produkte, zum
Beispiel Wasserhähne und Duschköpfe" als eine von sieben
Produktgruppen, welche die EU-Kommission per Verordnung auf
Ressourceneffizienz trimmen will.
Jede Renovierung von der Vorschrift betroffen
Dass davon jeder Neubau, jede Renovierung in bald 28
Mitgliedsstaaten betroffen sein würde, ist der Kommission ein
Antrieb und nicht Grund zur Zurückhaltung: Schließlich sei "ein
hohes Umsatz- und Handelsvolumen auf dem Binnenmarkt" eine der
Voraussetzungen dafür, eine Produktgruppe der Brüsseler
Öko-Regulierung zu unterwerfen, wie es in dem Papier heißt.
Kanal-Gestank
Wassersparen schafft unangenehme Probleme
Was für die Europäer aber den Einmarsch der Verwaltung in ihre
Badezimmer darstellt, ist für die Kommission die Folge einer
selbst auferlegten Verpflichtung. Sie will die sogenannte
Ökodesign-Richtlinie, die Grundlage des Glühbirnen-Verbots und
nun der Armaturen-Regulierung, künftig nicht nur auf Strom
verbrauchende Produkte beziehen wie bisher. Nun sollen schon
allgemein gehaltene "Umweltauswirkungen" ausreichen, damit eine
strenge Regulierung greifen kann.
Keine Einspruchsmöglichkeit durch das Parlament
Das Generalsekretariat der Kommission leitete den Arbeitsplan
bereits seinem Gegenpart im Europäischen Rat zu, eine
Veröffentlichungspflicht gibt es nicht – und auch kein Recht der
EU-Mitglieder oder des Europaparlaments zum Einspruch gegen das
Planungsdokument.
"Die Ökodesign-Richtlinie ist ein Musterstück aus Planwirtschaft
und politischem Dirigismus. Mit ihrem Arbeitsplan betreten
EU-Beamte bereits das Badezimmer der Bürger", sagte der
FDP-Europaabgeordnete und Umweltpolitiker Holger Krahmer. Das
Parlament allerdings kann nicht nur gegen den Arbeitsplan nichts
tun, auch bei der Umsetzung der Vorhaben in einzelne Gesetze ist
es außen vor.
Nach dem hier greifenden Verfahren wird ein Regelungsausschuss
aus Mitgliedsstaaten und Verbänden über einen künftigen
Gesetzesvorschlag beraten und mit qualifizierter Mehrheit
entscheiden. Die Abgeordneten hingegen können nur ein Veto
einlegen, wenn Verfahrensstandards verletzt worden sein sollten.
Noch kein Gesetzesvorschlag
Der Arbeitsplan selbst ist noch kein Gesetzesvorschlag. Er
definiert zunächst diejenigen Produktgruppen, die im Rahmen der
Ökodesign-Richtlinie als Nächstes einer europäischen Regulierung
unterwerfen werden sollen. Gemeinsam mit Wasserhähnen finden
sich auf der Liste der sieben prioritär zu regulierenden
Produktgruppen unter anderem Fenster, Stromkabel,
Unternehmens-Server – und Weinkühlschränke.
Studien zum Einsparpotenzial sind der nächste Schritt, der
darauf folgende wiederum könnte bereits in ein Verbot
herkömmlicher Armaturen münden: "Die Kommission hat vor, die
Vorbereitungen für die Annahme von Umsetzungsmaßnahmen für die
in diesem Arbeitsplan identifizierten Produktgruppen zu
beginnen", heißt es in dem Dokument.
Den Auftrag zu dieser Ausweitung hat die Kommission nicht vom
Gesetzgeber erhalten, sondern sich selbst vorgenommen: Ein
"ressourceneffizientes Europa" gehört zu ihren selbst gesetzten
Zielen, in dem Arbeitsplan bezieht sie sich konkret darauf.
#Post#: 160--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: December 28, 2012, 12:46 pm
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HTML http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/427262_w-wie-wissen/12653286_tibet-wasser-marsch-
HTML http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/427262_w-wie-wissen/12653286_tibet-wasser-marsch-<br
/>- Beitrag "Tibet - Wasser Marsch"
W wie Wissen
Tibet: Wasser marsch!
Sonntag, 02.12.201217:00 Uhr im Ersten
Nach den Polkappen sind die Himalaya-Gletscher die größten
Süßwasserspeicher der Welt. Doch China beansprucht das Wasser
aus Tibet zur Stromerzeugung, als Trinkwasser und für die
Industrie. Lässt sich Tibet einfach so das Wasser abgraben?
#Post#: 198--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: February 2, 2013, 11:09 am
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Wir werden alle in die Geschichte der EU eingehen :))
Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Wasser ist ein
Menschenrecht“ ist die erste EBI, die eine Millionen
Unterschriften sammeln wird.
Aktueller Stand: 861.090 !!
HTML http://www.right2water.eu/de
(Quelle: Klimaschutz-Netz)
#Post#: 200--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: February 6, 2013, 11:05 am
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HTML http://www.watermakesmoney.com/index.php/de/der-prozess
HTML http://www.watermakesmoney.com/index.php/de/der-prozess
Verbot des Films ist zu befürchten!
Am 14.02.2013 beginnt um 13h30 im Pariser Justizpalast der
Prozess des Veolia-Konzerns gegen den Film „Water Makes Money".
Angeklagt sind allerdings nur der französische Vertrieb La Mare
aux Canards und der zentrale Protagonist des Films, der Veolia -
Mitarbeiter Jean-Luc Touly. Das juristische Vorgehen des
Konzerns gegen die eigentlichen Verantwortlichen von „Water
Makes Money", die Regisseure Leslie Franke und Herdolor Lorenz,
ist an den deutschen Behörden und der deutschen Veolia-Tochter
gescheitert, die sich einer Klage nach deutschem Recht
verweigert hat.
Der Prozess wird eröffnet im großen Saal mit der Vorführung des
Films. Veolia fühlt sich durch den Film verleumdet und hatte am
28.09.2010 Klage erhoben. Schon vor der Premiere von „Water
Makes Money" hatte es Hinweise gegeben, dass Veolia versuchen
werde, den Film mit einer einstweiligen Verfügung am Erscheinen
zu hindern. Dem begegneten die Filmemacher mit einer
gleichzeitigen Premiere in 150 europäischen Städten. Der Film
erlangte dadurch großes Interesse bei einer breiten
Öffentlichkeit und erlebte seither etwa 1000
(Kino-)Veranstaltungen. Auch ARTE zeigte ihn mehrfach und wird
ihn demonstrativ zwei Tage vor dem Prozess, am 12.02.2012 um
22h, noch ein weiteres Mal ausstrahlen.
Veolia konnte den Film nicht verhindern. Angesichts der großen
Öffentlichkeit mochte der Konzern bisher nicht die Filmemacher
verklagen, die den Film tatsächlich zu verantworten haben.
Stattdessen hält er sich jetzt schadlos an einer Organisation,
die die keineswegs für den Inhalt, sondern lediglich für den
Vertrieb des Films in Frankreich verantwortlich zeichnet. Und
natürlich an den Whistleblower, Jean-Luc Touly. Er hat schon
viele Prozesse mit seinem Arbeitgeber ausgefochten. Und er hat
bisher vor Gericht immer Recht bekommen.
Im Prozess am 14.02.2013 bestreitet Veolia zum einen Jean-Luc
Toulys Behauptung, der Konzern habe ihm eine Million Euro
geboten. Zum anderen ist die Verwendung des Begriffs
„Korruption" angeklagt. Nicht die im Film gezeigten Fakten
werden in der Anklage bestritten, nur mit dem strafrechtlich
relevanten Wort „Korruption" hätte man es nicht benennen dürfen!
Gerade in diesen Tagen versucht die EU-Kommission, alle Kommunen
zur Ausschreibung der Wasserversorgung zu zwingen. Dadurch werde
das Trink- und Abwasser günstiger, urteilte die sog. Stearing
Kommission. Sie hat den entsprechenden Gesetzentwurf
ausgearbeitet, und das ARD-Magazin „Monitor" hat aufgedeckt,
dass dort fast alle privaten Wasserkonzerne der Welt vertreten
sind. Diese arbeiteten ein Gesetz aus, das der Privatisierung
der Wasserversorgung Tür und Tor öffnet. Derartige Verquickung
von Öffentlichem und Privaten stellt der Film „Water Makes
Money" in den vielen Varianten der Wirklichkeit dar. Nein, das
ist nicht einfach Korruption, das ist „strukturelle Korruption"
auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. An dieser
Bewertung werden wir auf jeden Fall festhalten!
Man wolle den Film nicht verbieten, hatte der Pressechef von
Veolia Wasser Matthias Kolbeck seit zwei Jahren stets in
öffentlichen Veranstaltungen beteuert. Aber sollte Veolia in
einer Woche den Prozess gewinnen, wird man erfahrungsgemäß die
Zensur der Filmstellen fordern, die der Konzern als Verleumdung
ansieht! Darauf werden und können wir uns nicht einlassen. Und
dann ist das Verbot des Films zu befürchten.
Dies ist ein ernsthafter Anschlag auf die Pressefreiheit.
Neben dem Verbot des Films drohen dem französischen Verleih „La
Mare aux Canards" und dem Protagonisten Jean-Luc Touly
Geldstrafen, Anwaltskostenkosten bzw. die Bezahlung von
Widerrufsanzeigen in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Bisher haben
die französischen Freunde schon 9.600€ für diesen Prozess
ausgelegt.
Zu dieser drohenden Knebelung der Wahrheit darf die
Öffentlichkeit nicht schweigen!
Bitte sammeln Sie bei Ihren Veranstaltungen mit dem Film Spenden
und überweisen Sie diese zeitnah auf das „Water Makes Money"
Konto unter dem
Stichwort „ Spenden für Prozesskosten WMM", Hamburger Sparkasse,
Konto: 1230131474, BLZ 20050550, IBAN DE03200505501230131474,
BIC HASPDEHHXXX
Kann ein Weltkonzern einen Dokumentarfilm vernichten? Nur die
Öffentlichkeit kann dies verhindern!
ARTE zeigt den Film aus Solidarität zwei Tage vor dem Prozess,
am 12.02.2013 um 22h. In Deutschland, Frankreich, der Schweiz,
Italien und Österreich wird „Water Makes Money" in den Tagen um
den Prozess in vielen Veranstaltungen aufgeführt.
Danke, sagt Ihnen das Water Makes Money-Team
Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Lissi Dobbler
#Post#: 208--------------------------------------------------
Re: Thema "Wasser"
By: SilkeGiesinger Date: February 12, 2013, 11:46 pm
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HTML http://videos.arte.tv/de/videos#/tv/coverflow///1/120/
HTML http://videos.arte.tv/de/videos#/tv/coverflow///1/120/
Hier auch noch einmal zum anschauen für die nächsten 7 Tage:
WATER MAKES MONEY
Private Konzerne versorgen rund 80 Prozent der französischen
Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch im ganzen Land schwindet das
Vertrauen in ihre Seriosität, denn die Wahrheit über das Gebaren
der Konzerne drängt an die Oberfläche: Wasserzähler werden dem
Kunden faktisch doppelt berechnet, der Austausch von
Bleileitungen erfolgt nur teilweise, dringende Reparaturen
werden dem Verbraucher als Neuanschaffung in Rechnung gestellt.
Inzwischen liegen die Wasserpreise bei privaten Betreibern in
Frankreich um 20 bis 60 Prozent höher als bei öffentlichen
Versorgern. Skandalös sind auch die üblichen geheimen Deals der
Wassermultis mit den Kommunen: Der Konzern kauft sich bei der
Gemeinde ein, um Wasser zu liefern oder Abwasser zu entsorgen.
Diese 200 oder 300 Millionen Euro oder mehr gelten als Kaufsumme
oder auch als Geschenk an die Kommune. Doch die Zahlung der
Konzerne entpuppt sich dann als Kredit, der von den Wasserkunden
über 20 oder 30 Jahre mit Zins und Zinseszins in dreifacher Höhe
zurückgezahlt werden muss.
Beispiele in Frankreich und Braunschweig machen ein System
sichtbar, das den Wasserkonzernen erlaubt, ihren globalen
Expansionskurs zu finanzieren - ein System, das inzwischen viele
Franzosen motiviert, die Rückkehr zur kommunalen
Wasserversorgung anzustreben.
Noch schockierender ist die Tatsache, dass in Frankreich die
Ressource Wasser mittlerweile in einem bedenklichen Zustand ist.
Dabei liegt die Lösung nah und ist absolut kostengünstig: die
Ausweisung von Wasserschutzgebieten, auf denen nur
Biolandwirtschaft erlaubt ist. Nur die Multis verdienen daran
nichts. Zusätzlich würde ein sinkender Wasserverbrauch die
Rendite der Konzerne schmälern. Aber in Frankreich wächst
zusehends das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne für ihre
globalen Expansionspläne zu sein, und es baut sich eine
Rekommunalisierungswelle auf. Und auch in anderen europäischen
Ländern sowie in Lateinamerika, Afrika und den USA kommt es
immer häufiger zur Rückkehr der Wasserversorgung in die Hände
der Bürgerinnen und Bürger
(Deutschland, 2010, 75mn)
ZDF
Erstausstrahlungstermin:
Gestern, 22:02
weitere Ausstrahlungstermine:
Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:55
Themen:Dokumentationen, Geopolitik & Geschichte
Stichworte:Wasser, Veolia, Suez, Trinkwasse
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