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       #Post#: 5--------------------------------------------------
       Thema "Wasser"
       By: SilkeGiesinger Date: September 12, 2012, 12:17 pm
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  HTML http://www.youtube.com/watch?v=DJnZ3TDolyc
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=DJnZ3TDolyc
       Von der Arte Homepage:
       Während die Weltbevölkerung rasant wächst, wird sauberes Wasser
       immer mehr zur Mangelware. "Bottled Life" dokumentiert das
       boomende Geschäft mit dem Trinkwasser in der Flasche und
       fokussiert dabei ganz auf den Leader der Branche: auf den
       Schweizer Nestlé-Konzern.
       Nestlé besitzt weltweit über 70 verschiedene Wassermarken.
       Trotzdem ist Wasser eine Sparte, über die man bei Nestlé nicht
       gerne spricht. Das muss der Schweizer Journalist Res Gehriger
       erfahren. Die Nestlé-Manager verweigern Interviews. Aber
       Gehriger lässt nicht locker. Auf einer Recherche-Reise erfährt
       er, wie konfliktgeladen das Geschäft mit dem Trinkwasser ist.
       "Bottled Life" wirft ein Schlaglicht auf Nestlés
       Expansionsstrategie im globalen Wassermarkt. Während der Konzern
       in den USA und in Europa vor allem Quellwasser mit
       Herkunftsbezeichnung verkauft, hat er für die Schwellen- und
       Entwicklungsländer ein anderes Konzept: Dort gibt es "Nestlé
       Pure Life", gereinigtes Grundwasser, angereichert mit einem
       Mineralienmix nach Nestlé-Rezept. Heute ist Pure Life das
       meistverkaufte Flaschenwasser der Welt.
       Res Gehringer reist nach Pakistan, das Nestlé als Testmarkt
       diente. Während Nestlé ihm den Zutritt zur Pure-Life-Produktion
       verweigert, lehrt er die Situation der Menschen kennen, die im
       Dorf außerhalb des Fabrikzauns leben. Hier ist der
       Grundwasserspiegel rapid gefallen und das Wasser aus den Brunnen
       der Einheimischen zur übelriechenden Brühe verkommen.
       "Nestlé Pure Life" ist ein cleveres Business-Modell, gerade in
       den Ländern des Südens. Dort, wo die öffentliche
       Wasserversorgung versagt, stellt Flaschenwasser eine zwar
       kostspielige, aber sichere Alternative dar. In Lagos zum
       Beispiel, der Megacity Nigerias, hat Wasser immer einen Preis.
       Der Film zeigt, dass die Vision einer Stadt, in der alle für
       Wasser zahlen müssen, hier bereits Realität geworden ist. Die
       Familien in den Slums von Lagos wenden die Hälfte ihres Budgets
       dafür auf, Wasser in Kanistern zu kaufen. Die Oberschicht trinkt
       Pure Life.
       Nestlé legt großen Wert auf Imagepflege. Wenn es um Wasser geht,
       prägt vor allem Peter Brabeck das Bild des Konzerns. Er
       entwickelte eine Kommunikationsstrategie, die mit Begriffen wie
       "Corporate Social Responsibility" (unternehmerische
       Sozialverantwortung) oder "Creating Shared Value" (gemeinsame
       Werte schaffen) operiert. Ist das gelebte Firmenphilosophie?
       Beim Überprüfen dieser Frage kommt Journalist Gehriger zu
       ernüchternden Einsichten. Am Schluss bleibt ihm das Bild eines
       Konzerns, der sich weltweit Rechte an Wasserquellen sichert, um
       den Wassermarkt der Zukunft zu dominieren.
       #Post#: 116--------------------------------------------------
       Re: Dokumentation "Bottled Life" 
       By: SilkeGiesinger Date: November 28, 2012, 1:20 pm
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       Petition zum Thema:
  HTML http://www.right2water.eu/de
  HTML http://www.right2water.eu/de
       Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware +++
       Wir fordern die Europäische Kommission zur Vorlage eines
       Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und
       sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der
       Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser-
       und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche
       Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese
       EU-Rechtsvorschriften sollten die Regierungen dazu verpflichten,
       für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit
       sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung
       sicherzustellen.
       +++ online-Unterschriftenaktion:
  HTML http://www.right2water.eu/de
  HTML http://www.right2water.eu/de/node/45/#was
  HTML https://signature.right2water.eu/oct-web-public/
  HTML http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome
       #Post#: 141--------------------------------------------------
       Re: Thema "Wasser"
       By: SilkeGiesinger Date: December 9, 2012, 8:45 am
       ---------------------------------------------------------
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=omF6BEkg5f8
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=omF6BEkg5f8
       Dokumentation "Die Geldquelle - Das Milliardengeschäft mit dem
       Wasser"
       **Die Geldquelle - Das Milliardengeschäft mit dem Wasser**
       "Sorina lebt mit ihren 6 Kindern in einem Slum in Manila. Die
       Cholera haben sie nur knapp überlebt. Das verschmutzte
       Leitungswasser hatte sie infiziert. Mineralwasser in Flaschen
       kann sich Sorina nicht leisten. Manila, die Metropole der
       Philippinen, hat die staatliche Wasserversorgung privatisiert
       und internationale Konzerne übernahmen das Wassergeschäft. Sie
       versprachen sauberes, billiges Wasser und neue Anschlüsse --
       doch stattdessen explodierten die Preise und die Qualität sank.
       Nach UNO-Angaben mangelt es weltweit mehr als 1,1 Milliarden
       Menschen an sauberem Wasser, was zu mehr als drei Millionen
       Todesfällen im Jahr führt. Dieses Wasserchaos droht in
       Deutschland nicht. Aber auch hier verkaufen immer mehr Kommunen
       ihr Wasser an große private Wasserversorger. Zum Beispiel
       Berlin, das sich für 1,7 Milliarden Euro die Hälfte seiner
       Wasserversorgung von den "global player" RWE und Veolia abkaufen
       ließ. Seit 2004 müssen die Berliner 15 Prozent mehr Gebühren
       zahlen, in diesem Jahr kommen noch mal 5,4 Prozent dazu, denn
       RWE/Veolia wurde für 29 Jahre eine Rendite von 8 Prozent pro
       Jahr garantiert. Auch in Buenos Aires hat die Privatisierung zu
       exorbitant steigenden Preisen geführt, genauso wie in Teilen
       Uruguays. Zwar ist dort in der Verfassung festgeschrieben, dass
       Trink- und Abwassersysteme ausschließlich öffentlich betrieben
       werden dürfen, doch Präsident Tabaré Vázquez sieht keinen
       Anlass, den europäischen Wasserkonsortien Aguas de la Costa ( =
       Suez aus Frankreich) zu kündigen. Seitdem die Wasserversorgung
       des Küstenstreifens nördlich von der Touristenhochburg Punta del
       Este privatisiert wurde, stieg der Preis auf das 7 bis 16-fache
       des uruguayischen Durchschnitts und kostenlose Wasserstellen
       wurden abgeschafft. Dass vor allem die Franzosen eine
       Vorreiterrolle auf dem Gebiet der privaten Wasserversorgung
       innehaben, ist kein Zufall: Acht von zehn Franzosen beziehen ihr
       Wasser von einem privaten Anbieter. Auch in Frankreich ist das
       nicht unumstritten, denn nur drei Konzerne machen den größten
       Teil des Geschäftes. Ihr Vorgehen ist oft dubios: mangelnde
       Transparenz der Vertragsinhalte, saftige Preiserhöhungen und
       Monopolpraktiken. Die Gemeinden sind nicht in der Lage, die von
       den Privatunternehmen erstellten Rechnungen auf sachliche
       Richtigkeit zu prüfen. Solche Missstände, die seit Jahren durch
       öffentliche Untersuchungen aufgedeckt wurden, zeigen zweifellos
       eine Form der strukturellen Korruption. Deswegen wächst in
       vielen Städten der Widerstand gegen den Ausverkauf des guten
       Wassers. Wasser ist zum Top-Thema der Globalisierungsdiskussion
       geworden. Trinkwasser muss in öffentlicher Kontrolle bleiben,
       fordern die Privatisierungsgegner. Wasserleitungen sind immer
       nur Einmal vorhanden, echte Marktwirtschaft könne es nicht
       geben, so die Kritiker. Deswegen sei hier die Monopolisierung
       vorprogrammiert. "Wasser ist Lebensgrundlage und nicht fürs
       Globalisierungmonopoly". Doch Multis wie Nestlé oder Danone
       haben es längst geschafft, Europäer und Amerikaner "an die
       Flasche" zu bringen. Mineralwasser ist ein Boomprodukt. Statt
       billigeres Wasser aus dem Hahn trinken wir Deutschen allein mehr
       als 120 Liter Evian, Vittel oder etwa Gerolsteiner pro Jahr und
       bezahlen gerne das Hundertfache dafür. Flaschenwasser verspricht
       Jugend, Fitness und ist ein Produkt mit lukrativer Gewinnspanne,
       vor allem in den Schwellenländern, wo die Wasserversorgung den
       Menschen kein trinkbares Wasser zu liefern vermag. Die
       Dokumentation beleuchtet das Wasser-Geschäft, fragt nach den
       Akteuren, den Interessen und den Folgen für die Kunden. Wenn es
       nach der Welthandelsorganisation ginge, dann würde der
       Wassermarkt komplett liberalisiert und Wasser wäre eine Ware,
       vermarktet wie Computer oder Schokoriegel. Ein Film von Tilman
       Achtnich."
       Quelle des Textes:
  HTML http://www.klimaschutz-netz.de/
       #Post#: 146--------------------------------------------------
       Re: Thema "Wasser"
       By: SilkeGiesinger Date: December 16, 2012, 9:11 am
       ---------------------------------------------------------
  HTML https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dLaVwYjfejw#!
  HTML https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=dLaVwYjfejw#!
       Ein deutsch-französische Koproduktion von Leslie Franke und
       Herdolor Lorenz
       in Zusammenarbeit mit Jean Luc Touly, Marc Laimé, Christiane
       Hansen
       Länge: 90Min.
       Technik:HDcam (16:9)
       Als unverzichtbares Grundnahrungsmittel war Wasser immer ein
       öffentliches, kommunal verwaltetes Gut. Auch heute noch ist die
       Wasserversorgung weltweit zu mehr als 80% in öffentlicher Hand.
       Derzeit jedoch klopfen überall die weltgrößten Wasserkonzerne
       Veolia und Suez an die Tür finanziell klammer Kommunen. Allein
       Veolia - erst 2003 als Nachgeburt des größten finanzpolitischen
       Crashs in der Geschichte Frankreichs aus Vivendi Universal
       entstanden - ist heute in mindestens 69 Ländern auf allen fünf
       Kontinenten präsent und damit die unbestrittene No. 1 in der
       Welt der privaten Wasserversorgung. Auch in Deutschland hat
       Veolia es in kürzester Zeit geschafft, mit der Beteiligung an
       Wasserwerken von 450 deutschen Kommunen zum größten Versorger
       des Landes im Trink- und Abwasserbereich aufzusteigen. Tag für
       Tag melden die französischen Globalplayer neue Eroberungen. Sie
       versprechen Effektivität, günstigere Finanzierungsmöglichkeiten
       und auch Nachhaltigkeit. Nur in der Heimat der Konzerne, in
       Frankreich, glaubt ihnen kaum noch jemand...
       #Post#: 154--------------------------------------------------
       Re: Thema "Wasser"
       By: SilkeGiesinger Date: December 19, 2012, 2:40 pm
       ---------------------------------------------------------
  HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Xq4ncp-iNNA
  HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Xq4ncp-iNNA
       Veröffentlicht am 13.12.2012
       +++ BITTE HIER UNTERSCHREIBEN:
  HTML http://right2water.eu/de
       +++
       Unterstützung der geplanten Europäischen Bürgerinitiative:
       Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht!
       Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!
       #Post#: 156--------------------------------------------------
       Re: Thema "Wasser"
       By: SilkeGiesinger Date: December 27, 2012, 12:18 pm
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  HTML http://www.welt.de/wirtschaft/article112246435/EU-will-Verbraucher-zum-Wassersparen-zwingen.html
  HTML http://www.welt.de/wirtschaft/article112246435/EU-will-Verbraucher-zum-Wassersparen-zwingen.html
       Die EU hätte es am liebsten, wenn die Verbraucher ihre
       Duschköpfe austauschen.
       Die EU-Kommission plant eine Pflicht zum Wassersparen. Sie
       erwägt eine entsprechende Regulierung von Armaturen und
       Duschköpfen in Europa: Analog zum von der EU durchgesetzten
       Verbot der klassischen Glühbirne sollen die Europäer nach dem
       Willen von Brüsseler Beamten künftig nur noch
       ressourcenschonende Wasserhähne im Handel finden.
       Das geht aus einem vertraulichen "Arbeitsplan" der Kommission
       bis zum Jahr 2014 hervor. Der "Welt" liegt das 17-seitige
       Dokument vor. Es definiert "wasserbezogene Produkte, zum
       Beispiel Wasserhähne und Duschköpfe" als eine von sieben
       Produktgruppen, welche die EU-Kommission per Verordnung auf
       Ressourceneffizienz trimmen will.
       Jede Renovierung von der Vorschrift betroffen
       Dass davon jeder Neubau, jede Renovierung in bald 28
       Mitgliedsstaaten betroffen sein würde, ist der Kommission ein
       Antrieb und nicht Grund zur Zurückhaltung: Schließlich sei "ein
       hohes Umsatz- und Handelsvolumen auf dem Binnenmarkt" eine der
       Voraussetzungen dafür, eine Produktgruppe der Brüsseler
       Öko-Regulierung zu unterwerfen, wie es in dem Papier heißt.
       Kanal-Gestank
       Wassersparen schafft unangenehme Probleme
       Was für die Europäer aber den Einmarsch der Verwaltung in ihre
       Badezimmer darstellt, ist für die Kommission die Folge einer
       selbst auferlegten Verpflichtung. Sie will die sogenannte
       Ökodesign-Richtlinie, die Grundlage des Glühbirnen-Verbots und
       nun der Armaturen-Regulierung, künftig nicht nur auf Strom
       verbrauchende Produkte beziehen wie bisher. Nun sollen schon
       allgemein gehaltene "Umweltauswirkungen" ausreichen, damit eine
       strenge Regulierung greifen kann.
       Keine Einspruchsmöglichkeit durch das Parlament
       Das Generalsekretariat der Kommission leitete den Arbeitsplan
       bereits seinem Gegenpart im Europäischen Rat zu, eine
       Veröffentlichungspflicht gibt es nicht – und auch kein Recht der
       EU-Mitglieder oder des Europaparlaments zum Einspruch gegen das
       Planungsdokument.
       "Die Ökodesign-Richtlinie ist ein Musterstück aus Planwirtschaft
       und politischem Dirigismus. Mit ihrem Arbeitsplan betreten
       EU-Beamte bereits das Badezimmer der Bürger", sagte der
       FDP-Europaabgeordnete und Umweltpolitiker Holger Krahmer. Das
       Parlament allerdings kann nicht nur gegen den Arbeitsplan nichts
       tun, auch bei der Umsetzung der Vorhaben in einzelne Gesetze ist
       es außen vor.
       Nach dem hier greifenden Verfahren wird ein Regelungsausschuss
       aus Mitgliedsstaaten und Verbänden über einen künftigen
       Gesetzesvorschlag beraten und mit qualifizierter Mehrheit
       entscheiden. Die Abgeordneten hingegen können nur ein Veto
       einlegen, wenn Verfahrensstandards verletzt worden sein sollten.
       Noch kein Gesetzesvorschlag
       Der Arbeitsplan selbst ist noch kein Gesetzesvorschlag. Er
       definiert zunächst diejenigen Produktgruppen, die im Rahmen der
       Ökodesign-Richtlinie als Nächstes einer europäischen Regulierung
       unterwerfen werden sollen. Gemeinsam mit Wasserhähnen finden
       sich auf der Liste der sieben prioritär zu regulierenden
       Produktgruppen unter anderem Fenster, Stromkabel,
       Unternehmens-Server – und Weinkühlschränke.
       Studien zum Einsparpotenzial sind der nächste Schritt, der
       darauf folgende wiederum könnte bereits in ein Verbot
       herkömmlicher Armaturen münden: "Die Kommission hat vor, die
       Vorbereitungen für die Annahme von Umsetzungsmaßnahmen für die
       in diesem Arbeitsplan identifizierten Produktgruppen zu
       beginnen", heißt es in dem Dokument.
       Den Auftrag zu dieser Ausweitung hat die Kommission nicht vom
       Gesetzgeber erhalten, sondern sich selbst vorgenommen: Ein
       "ressourceneffizientes Europa" gehört zu ihren selbst gesetzten
       Zielen, in dem Arbeitsplan bezieht sie sich konkret darauf.
       #Post#: 160--------------------------------------------------
       Re: Thema "Wasser"
       By: SilkeGiesinger Date: December 28, 2012, 12:46 pm
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  HTML http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/427262_w-wie-wissen/12653286_tibet-wasser-marsch-
  HTML http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/427262_w-wie-wissen/12653286_tibet-wasser-marsch-<br
       />- Beitrag "Tibet - Wasser Marsch"
       W wie Wissen
       Tibet: Wasser marsch!
       Sonntag, 02.12.201217:00 Uhr im Ersten
       Nach den Polkappen sind die Himalaya-Gletscher die größten
       Süßwasserspeicher der Welt. Doch China beansprucht das Wasser
       aus Tibet zur Stromerzeugung, als Trinkwasser und für die
       Industrie. Lässt sich Tibet einfach so das Wasser abgraben?
       #Post#: 198--------------------------------------------------
       Re: Thema &quot;Wasser&quot;
       By: SilkeGiesinger Date: February 2, 2013, 11:09 am
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       Wir werden alle in die Geschichte der EU eingehen :))
       Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Wasser ist ein
       Menschenrecht“ ist die erste EBI, die eine Millionen
       Unterschriften sammeln wird.
       Aktueller Stand: 861.090 !!
  HTML http://www.right2water.eu/de
       (Quelle: Klimaschutz-Netz)
       #Post#: 200--------------------------------------------------
       Re: Thema &quot;Wasser&quot;
       By: SilkeGiesinger Date: February 6, 2013, 11:05 am
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  HTML http://www.watermakesmoney.com/index.php/de/der-prozess
  HTML http://www.watermakesmoney.com/index.php/de/der-prozess
       Verbot des Films ist zu befürchten!
       Am 14.02.2013 beginnt um 13h30 im Pariser Justizpalast der
       Prozess des Veolia-Konzerns gegen den Film „Water Makes Money".
       Angeklagt sind allerdings nur der französische Vertrieb La Mare
       aux Canards und der zentrale Protagonist des Films, der Veolia -
       Mitarbeiter Jean-Luc Touly. Das juristische Vorgehen des
       Konzerns gegen die eigentlichen Verantwortlichen von „Water
       Makes Money", die Regisseure Leslie Franke und Herdolor Lorenz,
       ist an den deutschen Behörden und der deutschen Veolia-Tochter
       gescheitert, die sich einer Klage nach deutschem Recht
       verweigert hat.
       Der Prozess wird eröffnet im großen Saal mit der Vorführung des
       Films. Veolia fühlt sich durch den Film verleumdet und hatte am
       28.09.2010 Klage erhoben. Schon vor der Premiere von „Water
       Makes Money" hatte es Hinweise gegeben, dass Veolia versuchen
       werde, den Film mit einer einstweiligen Verfügung am Erscheinen
       zu hindern. Dem begegneten die Filmemacher mit einer
       gleichzeitigen Premiere in 150 europäischen Städten. Der Film
       erlangte dadurch großes Interesse bei einer breiten
       Öffentlichkeit und erlebte seither etwa 1000
       (Kino-)Veranstaltungen. Auch ARTE zeigte ihn mehrfach und wird
       ihn demonstrativ zwei Tage vor dem Prozess, am 12.02.2012 um
       22h, noch ein weiteres Mal ausstrahlen.
       Veolia konnte den Film nicht verhindern. Angesichts der großen
       Öffentlichkeit mochte der Konzern bisher nicht die Filmemacher
       verklagen, die den Film tatsächlich zu verantworten haben.
       Stattdessen hält er sich jetzt schadlos an einer Organisation,
       die die keineswegs für den Inhalt, sondern lediglich für den
       Vertrieb des Films in Frankreich verantwortlich zeichnet. Und
       natürlich an den Whistleblower, Jean-Luc Touly. Er hat schon
       viele Prozesse mit seinem Arbeitgeber ausgefochten. Und er hat
       bisher vor Gericht immer Recht bekommen.
       Im Prozess am 14.02.2013 bestreitet Veolia zum einen Jean-Luc
       Toulys Behauptung, der Konzern habe ihm eine Million Euro
       geboten. Zum anderen ist die Verwendung des Begriffs
       „Korruption" angeklagt. Nicht die im Film gezeigten Fakten
       werden in der Anklage bestritten, nur mit dem strafrechtlich
       relevanten Wort „Korruption" hätte man es nicht benennen dürfen!
       Gerade in diesen Tagen versucht die EU-Kommission, alle Kommunen
       zur Ausschreibung der Wasserversorgung zu zwingen. Dadurch werde
       das Trink- und Abwasser günstiger, urteilte die sog. Stearing
       Kommission. Sie hat den entsprechenden Gesetzentwurf
       ausgearbeitet, und das ARD-Magazin „Monitor" hat aufgedeckt,
       dass dort fast alle privaten Wasserkonzerne der Welt vertreten
       sind. Diese arbeiteten ein Gesetz aus, das der Privatisierung
       der Wasserversorgung Tür und Tor öffnet. Derartige Verquickung
       von Öffentlichem und Privaten stellt der Film „Water Makes
       Money" in den vielen Varianten der Wirklichkeit dar. Nein, das
       ist nicht einfach Korruption, das ist „strukturelle Korruption"
       auf Kosten von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. An dieser
       Bewertung werden wir auf jeden Fall festhalten!
       Man wolle den Film nicht verbieten, hatte der Pressechef von
       Veolia Wasser Matthias Kolbeck seit zwei Jahren stets in
       öffentlichen Veranstaltungen beteuert. Aber sollte Veolia in
       einer Woche den Prozess gewinnen, wird man erfahrungsgemäß die
       Zensur der Filmstellen fordern, die der Konzern als Verleumdung
       ansieht! Darauf werden und können wir uns nicht einlassen. Und
       dann ist das Verbot des Films zu befürchten.
       Dies ist ein ernsthafter Anschlag auf die Pressefreiheit.
       Neben dem Verbot des Films drohen dem französischen Verleih „La
       Mare aux Canards" und dem Protagonisten Jean-Luc Touly
       Geldstrafen, Anwaltskostenkosten bzw. die Bezahlung von
       Widerrufsanzeigen in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Bisher haben
       die französischen Freunde schon 9.600€ für diesen Prozess
       ausgelegt.
       Zu dieser drohenden Knebelung der Wahrheit darf die
       Öffentlichkeit nicht schweigen!
       Bitte sammeln Sie bei Ihren Veranstaltungen mit dem Film Spenden
       und überweisen Sie diese zeitnah auf das „Water Makes Money"
       Konto unter dem
       Stichwort „ Spenden für Prozesskosten WMM", Hamburger Sparkasse,
       Konto: 1230131474, BLZ 20050550, IBAN DE03200505501230131474,
       BIC HASPDEHHXXX
       Kann ein Weltkonzern einen Dokumentarfilm vernichten? Nur die
       Öffentlichkeit kann dies verhindern!
       ARTE zeigt den Film aus Solidarität zwei Tage vor dem Prozess,
       am 12.02.2013 um 22h. In Deutschland, Frankreich, der Schweiz,
       Italien und Österreich wird „Water Makes Money" in den Tagen um
       den Prozess in vielen Veranstaltungen aufgeführt.
       Danke, sagt Ihnen das Water Makes Money-Team
       Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Lissi Dobbler
       
       #Post#: 208--------------------------------------------------
       Re: Thema &quot;Wasser&quot;
       By: SilkeGiesinger Date: February 12, 2013, 11:46 pm
       ---------------------------------------------------------
  HTML http://videos.arte.tv/de/videos#/tv/coverflow///1/120/
  HTML http://videos.arte.tv/de/videos#/tv/coverflow///1/120/
       Hier auch noch einmal zum anschauen für die nächsten 7 Tage:
       WATER MAKES MONEY
       Private Konzerne versorgen rund 80 Prozent der französischen
       Bevölkerung mit Trinkwasser. Doch im ganzen Land schwindet das
       Vertrauen in ihre Seriosität, denn die Wahrheit über das Gebaren
       der Konzerne drängt an die Oberfläche: Wasserzähler werden dem
       Kunden faktisch doppelt berechnet, der Austausch von
       Bleileitungen erfolgt nur teilweise, dringende Reparaturen
       werden dem Verbraucher als Neuanschaffung in Rechnung gestellt.
       Inzwischen liegen die Wasserpreise bei privaten Betreibern in
       Frankreich um 20 bis 60 Prozent höher als bei öffentlichen
       Versorgern. Skandalös sind auch die üblichen geheimen Deals der
       Wassermultis mit den Kommunen: Der Konzern kauft sich bei der
       Gemeinde ein, um Wasser zu liefern oder Abwasser zu entsorgen.
       Diese 200 oder 300 Millionen Euro oder mehr gelten als Kaufsumme
       oder auch als Geschenk an die Kommune. Doch die Zahlung der
       Konzerne entpuppt sich dann als Kredit, der von den Wasserkunden
       über 20 oder 30 Jahre mit Zins und Zinseszins in dreifacher Höhe
       zurückgezahlt werden muss.
       Beispiele in Frankreich und Braunschweig machen ein System
       sichtbar, das den Wasserkonzernen erlaubt, ihren globalen
       Expansionskurs zu finanzieren - ein System, das inzwischen viele
       Franzosen motiviert, die Rückkehr zur kommunalen
       Wasserversorgung anzustreben.
       Noch schockierender ist die Tatsache, dass in Frankreich die
       Ressource Wasser mittlerweile in einem bedenklichen Zustand ist.
       Dabei liegt die Lösung nah und ist absolut kostengünstig: die
       Ausweisung von Wasserschutzgebieten, auf denen nur
       Biolandwirtschaft erlaubt ist. Nur die Multis verdienen daran
       nichts. Zusätzlich würde ein sinkender Wasserverbrauch die
       Rendite der Konzerne schmälern. Aber in Frankreich wächst
       zusehends das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne für ihre
       globalen Expansionspläne zu sein, und es baut sich eine
       Rekommunalisierungswelle auf. Und auch in anderen europäischen
       Ländern sowie in Lateinamerika, Afrika und den USA kommt es
       immer häufiger zur Rückkehr der Wasserversorgung in die Hände
       der Bürgerinnen und Bürger
       (Deutschland, 2010, 75mn)
       ZDF
       Erstausstrahlungstermin:
       Gestern, 22:02
       weitere Ausstrahlungstermine:
       Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:55
       Themen:Dokumentationen, Geopolitik & Geschichte
       Stichworte:Wasser, Veolia, Suez, Trinkwasse
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