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       #Post#: 94--------------------------------------------------
       Stichwort "Kleidung"
       By: SilkeGiesinger Date: November 20, 2012, 11:32 pm
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  HTML http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/die_giftige_masche_der_modemarken/
  HTML http://www.greenpeace.de/themen/chemie/nachrichten/artikel/die_giftige_masche_der_modemarken/
       Die giftige Masche der Modemarken
       20.11.2012, veröffentlicht von Beate Steffens
       Fast Fashion? Das ist Wegwerfmode mit Chemie statt Charme. In
       einem der weltweit größten Tests hat Greenpeace Textilien von
       Modemarken wie Zara, Benetton und Tommy Hilfiger auf
       krebserregende oder hormonell wirksame Chemikalien untersuchen
       lassen. Und ist überall fündig geworden.
       In Kleidung vieler bekannter Modemarken finden sich
       krebserregende oder hormonell wirksame Chemikalien.
       141 Kleidungsstücke aus 29 Ländern hat Greenpeace auf
       Nonylphenolethoxylate (NPE), Weichmacher und krebserregende
       Amine untersuchen lassen. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse
       heute mit einer Pressekonferenz und Modenschau in Peking.
       Die Test-Ergebnisse: Alle Markenprodukte enthielten NPE, die zu
       giftigem Nonylphenol abgebaut werden. Die Kleidungsstücke mit
       den höchsten NPE-Konzentrationen stammen von den Marken C&A und
       Mango, Levi's, Calvin Klein, Zara, Metersbonwe, Jack & Jones und
       Marks&Spencer. Fortpflanzungsschädigende Weichmacher (Phthalate)
       wurden in hohen Konzentrationen in bedruckten T-Shirts von Tommy
       Hilfiger und Armani festgestellt. Produkte von Zara enthielten
       sowohl hormonell wirksame, als auch krebserregende Chemikalien:
       Hohe NPE-Rückstände fanden sich in einer Kinderjacke aus China,
       karzinogene Amine aus Azofarbstoffen in Zara-Jeans, hergestellt
       in Pakistan.
       Modemarken missbrauchen weltweit Flüsse als private
       Abwasserkanäle und verschmutzen so das Trinkwasser von Millionen
       Menschen, sagt Christiane Huxdorff, Chemie-Expertin von
       Greenpeace. Von der Produktion bis zur Entsorgung schaden
       gefährliche Textilchemikalien Umwelt und Gesundheit. Auch wenn
       Textilien in China, Mexiko oder Pakistan produziert werden, sind
       die eingesetzten Schadstoffe in unserem Blut nachweisbar.
       Die getesteten Kleidungsstücke - Jeans, Hosen, Kleider, T-Shirts
       und Unterwäsche - stammen von Armani, Benetton, C&A, Calvin
       Klein, Diesel, Esprit, Gap, H&M, Jack&Jones, Levi's, Mango,
       Metersbonwe, Only, Tommy Hilfiger, Vero Moda, Victoria's Secret
       und Zara. Sie wurden in mindestens 18 Ländern hergestellt.
       Mit jährlich 840 Millionen verkauften Textilien ist die
       spanische Inditex-Gruppe, zu der Zara gehört, das weltweit
       größte sogenannte Fast-Fashion-Unternehmen. Sechs bis acht neue
       Kollektionen liefern Firmen wie Zara, Mango, H&M und Benetton
       jedes Jahr in ihre Filialen. Fast Fashion wird massenhaft
       produziert, gekauft und weggeworfen: 2011 haben deutsche
       Verbraucher knapp sechs Milliarden Kleidungsstücke gekauft - auf
       dem Müll landen jährlich eine Million Tonnen der schnelllebigen
       Massenware.
       Greenpeace fordert seit vergangenem Jahr mit der Kampagne Detox
       Textilhersteller auf, Risiko-Chemikalien durch umweltfreundliche
       Alternativen zu ersetzen. Greenpeace-Untersuchungen belegen,
       dass Textilchemikalien durch Fabrikabwässer im Herstellungsland
       und die Haushaltswäsche im Absatzland freigesetzt werden können.
       Einige Marktführer haben im Jahr 2011 eine zeitnahe giftfreie
       Produktion angekündigt: Die Sportartikelhersteller Puma, Adidas,
       Nike, Li Ning und die Modemarken H&M, C&A und Marks&Spencer.
       Greenpeace kontrolliert mit dem aktuellen Test auch, ob H&M und
       C&A Fortschritte bei der Entgiftung ihrer Produktion machen.
       Neuerdings wollen auch Hersteller von Outdoor-Kleidung sauberer
       produzieren: Zuletzt veröffentlichte Greenpeace im Oktober 2012
       einen Test zum Einsatz von umweltgiftigen per- und
       polyfluorierten Chemikalien in wetterfesten Textilien.
       Hier können Sie sehen welche Kleidung von welcher Marke getestet
       wurde.
       (Autorin: Simone Miller)
       
       Publikationen zum Thema (bitte auf Internetlink oben klicken, um
       diese abzurufen)
       19.11.2012PDF11.2 MBGiftige Garne
       20.11.2012PDF56 KBDetox FAQ
       Um PDFs zu betrachten, benötigen Sie einen PDF Reader.
       Zum Thema in www.greenpeace.de
       29.10.2012Chemie für jedes Wetter
       25.10.2012Marks & Spencer wird gefährliche Chemikalien aus der
       Kleidung entfernen
       07.09.2012H&M: Regenpelle ohne Risiko
       #Post#: 100--------------------------------------------------
       Re: Kleidung
       By: SilkeGiesinger Date: November 21, 2012, 11:35 pm
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  HTML http://marktcheck.greenpeace.at/uploads/media/umweltgifte_Giftige_Garne_2012.pdf
  HTML http://marktcheck.greenpeace.at/uploads/media/umweltgifte_Giftige_Garne_2012.pdf
       Publikation "Giftige Garne"
       #Post#: 107--------------------------------------------------
       Re: Kleidung
       By: SilkeGiesinger Date: November 27, 2012, 10:58 am
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  HTML http://www.nachhaltigleben.de/21-mode-kosmetik/1915-gegen-unglueck-in-textilfabrik-in-bangladesh-nachhaltige-modelabels
  HTML http://www.nachhaltigleben.de/21-mode-kosmetik/1915-gegen-unglueck-in-textilfabrik-in-bangladesh-nachhaltige-modelabels
       NICHT ERST SEIT BANGLADESCH: DIESE LABELS SIND
       ARBEITERFREUNDLICH
       „Täglich grüßt das Murmeltier“ könnte man über die verheerenden
       Arbeitsbedingungen in Textilfabriken wie in Bangladesch sagen.
       Marode Gebäude, schlechte Arbeitsbedingungen und dann auch noch
       versperrte Fluchtwege führten letztlich dazu, dass beim Brand in
       einer Textilfabrik mehr als 100 Menschen starben. Wer ein
       Zeichen setzen möchte, vertraut auf folgende Labels.
       
       Unmenschlich lange Arbeitstage, keine Freizeit, Kinderarbeit,
       kaum eine Chance von dem Gehalt zu leben und noch dazu viele
       Ausreden der Mode-Konzerne, dass sie anders nicht produzieren
       können: Die Zustände in tausenden von Textilfabriken sind
       verheerend. Und die Menschen sind davon abhängig, das
       Staatseinkommen ebenfalls. Beispiel Bangladesch: Alleine in
       diesem Land macht die Textilproduktion 80 Prozent des
       Bruttoinlandsproduktes aus, eine Tatsache, die nicht gerade
       dafür spricht, dass von staatlicher Seite einschneidende
       Schritte getätigt werden, um nachhaltige Gegenmaßnahmen gegen
       die haarsträubenden Arbeitsbedingungen zu ergreifen. Doch, der
       Verbraucher kann etwas tun und sich auf folgende, nachhaltige
       Modelabels verlassen, die auch die sozialen Kriterien am
       Produktionsstandort bewerten.
       GOTS-Zertifikat: Mode mit gutem Gewissen
       Allen voran sorgt das GOTS-Label – „Global Organic Textile
       Standard“ – für saubere, nachhaltige Kleidung. Wer das
       GOTS-Label erhalten möchte, muss auf dem ganzen Produktionsweg
       für Nachhaltigkeit sorgen. So gehören zu den GOTS-Kriterien das
       Verbot von Zwangsarbeit (siehe: iPhone-Produktion) und
       Kinderarbeit sowie die Garantie, dass die Gesundheit der
       Arbeiter geachtet wird oder die Sicherheit am Arbeitsplatz
       gewährleistet ist. Zudem ist eine Höchtzahl an Arbeitsstunden
       vorgeschrieben und maximal zwölf Überstunden sind erlaubt, die
       auch entlohnt werden.
       IVN und IVN BEST: Strenge Auflagen
       Ebenfalls zuverlässig was die Arbeitsbedingungen und
       Produktqualität angeht ist das Label „IVN zertifiziert
       Naturtextil“. Hier erhält der Verbraucher nicht nur Kleidung aus
       ökologisch produzierten Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder
       Seide. Das IVN-Label sorgt zudem für die Einhaltung von
       Sozialstandards in den Produktionsbetrieben. Zwangs- oder
       Kinderarbeit und unmenschliche Arbeitszeiten sind für die
       Kontrolleure von IVN tabu. Betriebe, die noch höhere Standards
       erfüllen, erhalten das nächst höhere Produktlabel in blau, das
       den Zusatz „Best“ erhält. Letzteres ist heute das Label, das die
       höchsten Ansprüche stellt und die strengsten ökologischen
       Vorgaben fordert.
       Oeko-Tex-Standard: Gut für Umwelt und Arbeiter
       Auch das Öko-Label „Textiles Vertrauen nach Oeko-Text Standard
       100plus“ achtet auf die sozialen Kriterien der ausgezeichneten,
       nachhaltigen Mode. Es garantiert für uns selbstverständliche
       Kriterien wie Versammlungsrecht, Verbot von Zwangsarbeit und
       Diskriminierung, eine Bewertung der Arbeitssicherheit inklusive.
       Die Fabrik, die unlängst in Bangladesch brannte wäre hierbei
       nicht zertifiziert worden. Denn in Ermangelung eines Lagers war
       die einzige Fluchtmöglichkeit, das Treppenhaus, vollends mit
       Materialien und Textilien vollgestellt gewesen.
       FairTrade-Label auch für nachhaltige Kleidung
       Schließlich gibt es das bekannte „Fairtrade“-Siegel. Auch dieses
       zeichnet besonders nachhaltig produzierte Bekleidung aus und
       nicht nur Lebensmittel. Meist sind es Baumwollprodukte, die dann
       das Fairtrade-Siegel erhalten, wenn menschenwürdige
       Arbeitsbedingungen herrschen und faire Löhne gezahlt werden,
       abgesehen von einem transparenten Management und einer
       umweltverträglichen Produktion.
       Daher gilt: Vielleicht einfach mal genauer hinschauen, weil es
       letztlich auch den Arbeitern in Produktionsländern wie
       Bangladesch ein besseres, nachhaltigeres Auskommen sichert und
       das Leben am Arbeitsplatz nicht gefährdet.
       Quellen: www.fairtrade.de, www.oeko-tex.com,
       www.naturtextil.com, www.global-standard.org, Text: Jürgen
       Rösemeier
       #Post#: 109--------------------------------------------------
       Re: Kleidung
       By: SilkeGiesinger Date: November 27, 2012, 2:50 pm
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  HTML http://www.youtube.com/watch?v=IBTa23wucs0
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=IBTa23wucs0
       "makro: Nähen bis zum Umfallen" fragt nach der Moral der
       Fabrikbesitzer, spricht mit Arbeiterinnen,
       Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften. Ein Film über
       Segen und Fluch der globalisierten Wirtschaftswelt.
       Tausende Arbeiter in China, Bangladesch und Indien nähen Hemden,
       Hosen und Jacken für den europäischen Markt - zum Teil im
       Akkord. Die großen, westlichen Textilanbieter haben inzwischen
       Kontrollsysteme entwickelt, um die Ausbeutung der Arbeiter in
       asiatischen Fabriken zu verringern. Doch verbessern sie die Lage
       der Näherinnen und Weber tatsächlich? Oder ist die Arbeit der
       Prüfer vor allem Unternehmens-PR? Welche Folgen hat der Wunsch
       der Kunden nach möglichst billigen Produkten hat.
       Unsere Pullis, Hemden und Hosen in Deutschland sind unverschämt
       billig, denn sie werden von armen Menschen hergestellt. Menschen
       in China oder Indien. Und wenn es ganz billig sein muss in
       Bangladesh. Die großen Einzelhändler wie C&A oder die Otto
       Gruppe, aber auch H&M, Zara, Esprit und S. Oliver wollen soziale
       Mindeststandards garantieren. Ihre Kontrolleure sollen das
       Schlimmste verhindern. Der "Fashion Star" bei C&A ist ein
       Pullover für gerade einmal sieben Euro. Geht das überhaupt?
       Die großen, westlichen Textilanbieter haben inzwischen
       Kontrollsysteme entwickelt, um die Ausbeutung der Arbeiter in
       asiatischen Fabriken zu verringern. Doch verbessern sie die Lage
       der Näherinnen und Weber tatsächlich? Oder ist die Arbeit der
       Prüfer vor allem Unternehmens-PR?
       Asien-Experte Frank Sieren hat Prüfer bei ihren Kontrollen
       begleitet. Ihm ist ein tiefer und ungehinderter Einblick in das
       asiatische Fabrikuniversum gelungen. Und er zeigt, welche Folgen
       der Wunsch der Kunden nach möglichst billigen Produkten hat.
       Der Film schildert den Zwiespalt der Prüfer zwischen
       Wirtschaftsinteressen und sozialen Mindeststandards, zwischen
       lokalen Umständen und deutschen Maßstäben. Manchmal können
       selbst die unter großem Druck stehenden Prüfer ihre Emotionen
       nicht mehr zügeln. Sie werden wütend oder brechen sogar in
       Tränen aus.
       "Nähen bis zum Umfallen" fragt auch nach der Moral der
       Fabrikbesitzer, spricht mit Arbeiterinnen,
       Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften. "Die
       westlichen Firmen müssen enger zusammenarbeiten und gemeinsame
       Standards entwickeln", fordert der bengalische Gewerkschaftschef
       Roy Ramesh Chandra. "Und sie müssen sich für die Streikrechte
       der Arbeiter einsetzen."
       #Post#: 130--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Kleidung"
       By: SilkeGiesinger Date: December 4, 2012, 11:21 am
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  HTML https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=v-hGuVAPP7w
  HTML https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=v-hGuVAPP7w
       Panorama - die Reporter" zeigt Ergebnisse von Recherchen beim
       umstrittenen Textildiscounter KiK. Bereits die erste Folge "Die
       KiK-
       Story" hatte für großes Aufsehen und Schlagzeilen gesorgt (aus
       dem Jahre 2010)
       #Post#: 131--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Kleidung"
       By: SilkeGiesinger Date: December 4, 2012, 11:43 am
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  HTML http://www.youtube.com/watch?v=r7lQDL7n3DU
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=r7lQDL7n3DU
       Für viele sind sie Symbol von Freiheit und Lebenslust - die Blue
       Jeans sind mit das beliebteste Kleidungsstück Deutschlands, quer
       durch die Generationen. Ob als stylishes Luxusprodukt für ein
       paar hundert Euro oder als billige Freizeitkluft vom Discounter,
       die Jeans transportiert ein lockeres Lebensgefühl mit einem
       Hauch vom "American way of life". Dabei kommen die Baumwollhosen
       schon längst nicht mehr aus Amerika, die meisten werden
       inzwischen in China produziert.
       #Post#: 135--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Kleidung"
       By: SilkeGiesinger Date: December 8, 2012, 9:12 am
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  HTML http://www.youtube.com/watch?v=djXkFedpTrE
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=djXkFedpTrE
       Dokumentation: "Die Altkleider-Lüge"
       Hochgeladen am 09.11.2011
       Die meisten glauben, dass die hierzulande gesammelten
       Altkleiderspenden direkt in die Katastrophengebiete der Welt
       gehen. Was sie nicht wissen: Der größte Teil der gespendeten
       Bekleidung wird weiterverkauft - zum Kilopreis. Einige
       Hilfsorganisationen platzieren oft nur ihr Logo auf den
       Sammelcontainern von Altkleiderfirmen.
       Ein geringer Teil der Kleidung wird direkt in Deutschland an
       Bedürftige ausgegeben. Die besten noch brauchbaren Sachen gehen
       nach Osteuropa und in die arabischen Staaten. Sechzig Prozent
       der heimischen Ware gelangt nach Afrika. Doch was passiert dort
       mit den Altkleidern? Die Reportage-Autoren Michael Höft und
       Christian Jentzsch haben in Tansania nach Antworten gesucht. Ihr
       Fazit: Nicht nur deutsche Firmen und einige große
       Hilfsorganisationen verdienen gut an den Kleiderspenden, auch
       für viele Händler in Afrika sind Altkleiderspenden ein
       lukratives Geschäft. Selbst die Ärmsten der Armen müssen dafür
       bezahlen. Die Billigkleider überschwemmen die Märkte des Landes
       und zwingen die afrikanische Textilbranche in die Knie
  HTML http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage
       #Post#: 149--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Kleidung"
       By: SilkeGiesinger Date: December 17, 2012, 1:48 pm
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  HTML http://www.nachhaltigleben.de/nachhaltige-nachrichten/hm-recycling-aktion-fuer-alte-kleidung-403
  HTML http://www.nachhaltigleben.de/nachhaltige-nachrichten/hm-recycling-aktion-fuer-alte-kleidung-403
       95% unserer weggeworfenen Kleidung ließe sich recyclen. Wer
       dennoch Lust auf was Neues hat, kann 2013 bei H&M doppelt
       punkten. Ab dem 13. Februar kann man seine alten Klamotten in
       jeder Filiale abgeben und erhält dazu vom schwedischen
       Modekonzern obendrein pro abgegebener Tüte 15% Rabatt auf den
       Einkauf. Nachhaltigkeit beginnt im kleinen Umfang, also machen
       Sie mit!
       
       Kunden der schwedischen Modekette Hennes & Mauritz (H&M) können
       ab Februar gebrauchte oder schadhafte Kleidungsstücke in die
       Filialen zurückbringen. Damit will die Modekette die
       Auswirkungen auf die Umwelt durch Kleidung über den gesamten
       Lebenszyklus minimieren.
       Alle Kleidungsstücke von allen Marken und in jedem Zustand
       werden akzeptiert, versicherte das Unternehmen. Die Kunden
       werden fürs Recycling zum Kauf eines neuen Kleidungsstücks
       animiert: Pro abgegebener Tüte bekommen sie einen Gutschein über
       einen Preisnachlass von 15 Prozent auf einen neuen Artikel. Die
       eingesammelten Klamotten werden anschließend von einem
       Geschäftspartner übernommen, der “eine etablierte Infrastruktur
       für eine Weiterverarbeitung bietet”.
       Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt die Aktion
       generell, verweist aber auch auf die Unklarheiten hinsichtlich
       des angestrebten Recyclings. Das ökologische Hauptproblem sind
       weiterhin auch die unglaublichen Mengen an günstiger Kleidung,
       die Konzerne wie H&M weltweit auf den Markt bringen und die
       anschließend entsorgt werden müssen.
       Jedes Jahr würden Tonnen von Textilien in den Hausmüll geworfen
       und landeten auf Deponien. Bis zu 95 Prozent dieser
       Kleidungsstücke könnten aber erneut genutzt, weiter getragen
       oder recycelt werden. 2011 kauften deutsche Verbraucher
       Greenpeace zufolge knapp sechs Milliarden Kleidungsstücke – im
       Schnitt 70 Teile pro Kopf. Eine Million Tonnen Kleidung landen
       demnach hierzulande jährlich auf dem Müll. Ob es nun eine gute
       Tat oder doch eher ein profitabler Imagezug für H&M ist,  bleibt
       fraglich.
       Quelle:csr-news.net / Text: Christina Jung
       #Post#: 170--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Kleidung"
       By: SilkeGiesinger Date: January 4, 2013, 11:56 pm
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  HTML http://www.nachhaltigleben.de/nachhaltige-nachrichten/thailand-750-euro-mindestlohn-pro-tag-zu-teuer-fuer-die-textilindustrie-424
  HTML http://www.nachhaltigleben.de/nachhaltige-nachrichten/thailand-750-euro-mindestlohn-pro-tag-zu-teuer-fuer-die-textilindustrie-424
       Der Preiskampf in der Textilindustrie ist hart. Wie hart,
       beweist eine Reportage von Spiegel Online. Demnach verlagern
       thailändische Fabrikanten ihre Produktionsstandorte massiv ins
       benachbarte Kambodscha. Grund dafür ist die Einführung eines
       Mindestlohns von umgerechnet 7,50 Euro – pro Tag.
       
       Kommt der Mindestlohn so droht die Abwanderung von
       Arbeitsplätzen. Eine vermeintlich einfache Formel mit der der
       globalisierte freie Markt weltweit  erfolgreich Druck auf
       Politik und Gesellschaft ausübt. Wie konkret dabei die Gefahr
       des Jobverlustes vor allem für einfache Arbeiter in Schwellen-
       und Entwicklungsländern sein kann, zeigt sich am Beispiel von
       Thailand. Während einige Vertreter der Wirtschaft im Vorfeld des
       Anfang 2013 von der Regierung eingeführten gesetzlichen
       Mindestlohnes von 300 täglich Baht (umgerechnet etwa 7,50 Euro)
       lediglich vor steigenden Preisen und Stellenabbau warnten,
       machten  andere, allen voran Chefs großer Textilfabriken,
       bereits 2012 ernst und verlagerten ihre Produktionsstätten ins
       benachbarte Kambodscha. Dort schuften aktuell etwa 300.000 zum
       überwiegenden Teil zwischen 18 und 35 Jahre alte Näherinnen für
       einen täglichen Lohn von lediglich 51 Baht – etwa 1,25 Euro. Die
       Arbeitsbedingungen sind, allen internationalen Protesten zum
       Trotz, nach wie vor katastrophal und das monatliche Einkommen
       von etwa 50 Euro reicht trotz hoher Überstundenkonten nicht aus
       um eine Familie zu ernähren. Scheinbar kein Problem für die
       Branche und so wird auf absehbare Zeit wohl auch weiterhin jedes
       zehnte T-Shirt weltweit ‚made in Cambodia’ sein.
       Quelle: Spiegel Online
       Text: Andreas Grüter
       #Post#: 255--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Kleidung"
       By: SilkeGiesinger Date: May 12, 2013, 11:17 pm
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  HTML http://www.mixcloud.com/igamazak/20130510_fm4_jugendzimmer_cleanclothes_sicherheitsnadel/
  HTML http://www.mixcloud.com/igamazak/20130510_fm4_jugendzimmer_cleanclothes_sicherheitsnadel/
       Der Druck auf große Marken wie Calvin Klein, H&M oder Walmart
       ist zwar gestiegen, aber in den nächsten Tagen und Wochen wird
       sich zeigen, ob sich tatsächlich etwas ändert: werden die
       Produktions- und Sicherheitsbedingungen für die Arbeiterinnen in
       der Textilbranche in Bangladesh massiv verbessert oder wird die
       Tragödie, bei der bisher 1049 Arbeiterinnen gestorben und viele
       mehr verletzt wurden, im Sand der Weltchronik versickern?
       Im FM4 Jugendzimmer diskutiert Elisabeth Scharang mit den
       HörerInnen über unser Shopping-Verhalten, die Frage, wieviel ein
       Shirt kosten darf und über die Macht der KonsumentInnen. Zu Gast
       sind: Lisa Muhr, Labelbetreiberin von "Göttin des Glücks", dem
       ersten Fairtrade-Modelabel des Landes; Nicole Kornherr von der
       Initiative Die Sicherheitsnadel, einem Fashionguide für Wien,
       der beweist, dass nachhaltiger Konsum möglich ist und Michaela
       Königsberger, Aktivistin der CleanClothesKampagne.
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