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       #Post#: 87--------------------------------------------------
       Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 17, 2012, 12:15 pm
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  HTML http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/11692476_die-story-im-ersten-sklavenarbeit-fuer-unseren
  HTML http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/11692476_die-story-im-ersten-sklavenarbeit-fuer-unseren
       Ob Waschmaschine oder Handy, ob Windrad oder Auto, für unsere
       Wohlstandprodukte brauchen wir seltene Rohstoffe wie Zinn,
       Wolfram, Tantal oder auch Gold. Und weil die Nachfrage boomt,
       strömen in Asien, Afrika und Südamerika Millionen Menschen in
       den Bergbau und graben die Rohstoffe für die Hightech-Produkte
       aus der Erde. Oft illegal, unkontrolliert - unter unsäglichen
       Bedingungen. Archaisch, wie zu biblischen Zeiten
       #Post#: 88--------------------------------------------------
       Re: Informative Dokumentation "Sklavenarbeit für unseren Fo
       rtschritt"
       By: SilkeGiesinger Date: November 17, 2012, 12:28 pm
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  HTML http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/min_rohstoffe_node.html
  HTML http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/min_rohstoffe_node.html
       Mineralische Rohstoffe
       Die Bundesrepublik Deutschland ist einer der größten
       Rohstoffverbraucher weltweit. Ein jeder von uns verbraucht im
       Lauf seines Lebens zwischen 1.000 und 1.100 t an Rohstoffen.
       Fast zwei Drittel davon entfallen auf mineralische Rohstoffe,
       d.h. Metalle, Industrieminerale, Steine und Erden.
       Von den nichtmetallischen Rohstoffen stammen vor allem Kali- und
       Steinsalz sowie der größte Teil der Steine und Erden aus
       inländischer Produktion. Bei den primären Metallrohstoffen sind
       wir jedoch zu 100% importabhängig. Rohstoffpolitische und
       rohstoffwirtschaftliche Entscheidungsträger tragen daher nicht
       nur Verantwortung für die heimische Industrieproduktion und
       deren Versorgung mit Rohstoffen, sondern auch Mitverantwortung
       für die Nachhaltigkeit der Rohstoffgewinnung in den Ländern, aus
       denen wir Rohstoffe oder daraus weiterverarbeitete Produkte
       beziehen
       Zur Sicherung der Rohstoffversorgung stellt der Staat der
       deutschen Wirtschaft eine wissenschaftlich-technisch und
       ökonomische Infrastruktur zur Verfügung. Hierzu zählen auch die
       Tätigkeiten der BGR im Themenfeld "Mineralische Rohstoffe".
       Im Bereich der Rohstoffwirtschaft analysieren wir die weltweiten
       Entwicklungen auf den Märkten mineralischer Rohstoffe. Das Ziel
       ist die Bundesregierung und die Wirtschaft sowie die
       Gesellschaft zur Verfügbarkeit und Versorgungssituation von
       mineralischen Rohstoffen zu informieren und beraten.
       Zudem entwickeln wir im Bereich Bergwirtschaft und
       Nachhaltigkeit neue rohstoff- und bergwirtschaftliche
       Instrumente und Konzepte zur nachhaltigen Nutzung mineralischer
       Rohstoffe.
       Im Bereich Rohstoffforschung führen wir Untersuchungen und
       Bewertungen von Rohstoffpotentialen durch. Schwerpunkte sind die
       lagerstättenkundliche Untersuchungen in ausgewählten Regionen
       oder von ausgewählten Rohstoffgruppen sowie Untersuchungen zur
       Erhöhung von Effizienzpotentialen bei der Primärgewinnung.
       Kontakt 1 (Rohstoffforschung):
       Dr. Thomas Oberthür
       Tel.:  +49 (0)511-643-2231
       Fax: +49 (0)511-643-2304
       E-Mail: Thomas.Oberthuer@bgr.de
       Kontakt 2 (Rohstoffwirtschaft, Bergwirtschaft und
       Nachhaltigkeit):
       Dr. Hildegard Wilken
       Tel.:  +49-(0)511-643-2362
       Fax: +49-(0)511-643-3661
       E-Mail: Hildegard.Wilken@bgr.de
       #Post#: 89--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 17, 2012, 1:37 pm
       ---------------------------------------------------------
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=yPj9S6jXepA
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=yPj9S6jXepA
       Eine Dokumentation zum Thema:
       Schmeiß weg, kauf neu! - Warum nicht mehr repariert wird
       #Post#: 90--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 18, 2012, 2:03 am
       ---------------------------------------------------------
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=9xwRxQDzKgI
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=9xwRxQDzKgI
       Dokumentation vom 17.02.2011
       Bei zahlreichen Produkten ist der Verschleiß vorprogrammiert.
       Seien es Glühbirnen, Computer oder Handys, der Kunde soll ein
       defektes Gerät nicht reparieren lassen, sondern das Altgerät
       entsorgen und sich ein neues anschaffen. Diese beabsichtigte
       eingeschränkte Lebensdauer nennt man "geplante Obsoleszenz". Die
       Dokumentation geht dem Phänomen nach und wirft einen kritischen
       Blick auf die moderne Wegwerfgesellschaft.
       Bereits 1928 schrieb eine Werbezeitschrift unumwunden: "Ein
       Artikel, der sich nicht abnutzt, ist eine Tragödie fürs
       Geschäft".
       Die Dokumentation wirft einen kritischen Blick auf die
       Entstehung der heutigen Konsumgesellschaft. Es wird erklärt was
       "geplante Obsoleszenz" ist und wie dadurch unser enormes
       (Wirtschafts-)Wachstum erst möglich wurde. Doch unbegrenztes
       Wachstum ist in einer begrenzten Welt nicht möglich, und so
       zeigt der Film gegen Ende Alternativen und Lösungswege auf, die
       uns hoffentlich eines Tages aus diesem Dilemma heraushelfen
       werden.
       #Post#: 95--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 21, 2012, 1:06 pm
       ---------------------------------------------------------
  HTML http://marktcheck.greenpeace.at/ratgeber-gruene-elektronik.html?utm_source=newsletterMC12_13&utm_medium=email&utm_campaign=Elektronik
  HTML http://marktcheck.greenpeace.at/ratgeber-gruene-elektronik.html?utm_source=newsletterMC12_13&utm_medium=email&utm_campaign=Elektronik
       Wipro an erster Stelle des Ratgebers "Grüne Elektronik"
       Greenpeace hat heute eine aktuelle Version seines Ratgebers
       „Grüne Elektronik“ veröffentlicht. In der Bewertung führender
       Hersteller von Unterhaltungselektronik geht der indische
       Hersteller Wipro in Führung, gefolgt von HP und Nokia. Der
       Blackberry-Hersteller RIM belegt nach wie vor den letzten Platz.
       Aufholbedarf bei Energie und Klimaschutz
       Im Hinblick auf das beginnende Weihnachtsgeschäft hat Greenpeace
       heute eine neue Version seines Ratgebers „Grüne Elektronik“
       veröffentlicht. Für diese bereits 18. Ausgabe wurden erneut
       internationale Elektronikmarken unter die Lupe genommen und die
       Umweltbelastung ihres gesamten Herstellungsprozess untersucht.
       Das Ergebnis des Rankings ist ernüchternd und höchst
       klimaschädlich: Immer noch wird verstärkt auf fossile
       Energiequellen, anstatt auf Erneuerbare Energieträger gesetzt.
       
       „Unser regelmäßiges Ranking hat in der Vergangenheit bereits
       einige Elektronik-Hersteller dazu anges****t, ihre
       Unternehmenspolitik ‚grüner‘ zu gestalten und so beispielsweise
       auf den Einsatz gefährlicher Chemikalien zu verzichten. Bei den
       Energie-Kriterien hinken viele Hersteller jedoch immer noch
       ihren Möglichkeiten hinterher“, so Greenpeace-Elektronikexpertin
       Claudia Sprinz.
       
       Indisches Unternehmen auf Platz 1
       Der indische Elektronik-Hersteller Wipro schneidet dabei im
       Vergleich zu den anderen 15 geprüften Herstellern am besten ab,
       gefolgt von HP, Nokia, Acer und Dell. Auf dem letzten Platz
       findet sich wie schon beim Ranking des Vorjahres der kanadische
       Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM).
       
       Das erste Mal dabei und gleich Bester des diesjährigen Rankings
       ist Wipro. Der indische Hersteller hat besonders durch seine
       Bemühungen um eine grünere Energiepolitik, beispielhaftes
       Recycling und bei der Vermeidung von gefährlichen Chemikalien
       die Nase vorne.
       
       „Die indische Marke Wipro ist in Punkto ökologischer
       Elektronikherstellung richtungsweisend. Besonders im Hinblick
       auf westliche Standards ist das Ergebnis unseres aktuellen
       Checks beschämend und sollte US-amerikanischen, europäischen,
       japanischen  und besonders dem Schlusslicht unseres Rankings,
       dem kanadischen Hersteller RIM, zu denken geben“, so Sprinz.
       
       RIM erneut auf letztem Platz
       Ökologisches Schlusslicht im Greenpeace Ranking: RIM. Der
       Blackberry-Hersteller aus Kanada erzielt im Bereich Energie nur
       kümmerliche zwei von 32 möglichen Punkten und hat hier im
       Vergleich zu seinen Mitbewerbern noch viel Aufholbedarf.
       
       Chancen zur Optimierung
       Viel zu verbessern – insbesondere beim Einsatz von Erneuerbaren
       Energieträgern – gibt es auch für bekannte Hersteller wie
       Toshiba (Rang 15 von 16), Sharp und HCL Infosystems (gemeinsam
       auf Rang 13), LGE (Rang 12), Panasonic (Rang 11), Philips (Rang
       10), Lenovo (Rang 9 ), Sony (Rang 8 ), Samsung (Rang 7) oder
       Apple (Rang 6).
       
       „Die Elektronik-Industrie erzielt – nicht zuletzt aufgrund des
       Weihnachtsgeschäftes – jährlich Milliardenumsätze. Würde die bei
       der Produktion benötigte Energie anstelle mit Strom aus Kohle-
       und Atomkraftwerken, mit Erneuerbaren Energieträgern produziert
       werden, könnte zum Klimaschutz ein bemerkenswerter Beitrag
       geleistet werden“, so Sprinz abschließend.
       
       Details zur den einzelnen Firmen können auf der nächsten Seite
       im Firmenranking nachgelesen bzw. downgeloadet werden.
       
       Was zu tun ist
       Vor Kauf eines neuen Gerätes kritisch prüfen, ob es überhaupt
       benötigt wird.
       Bei der Auswahl eines neuen Produktes an diesem Ratgeber
       orientieren.
       
       Weiterführende Informationen:
       Firmenranking im Detail
       Infos zum Thema Elektronik
       Südwind Clean IT-Kampagne zu Arbeitsbedingungen in der Branche
       
       Quelle: Greenpeace
       #Post#: 96--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 21, 2012, 1:27 pm
       ---------------------------------------------------------
       Über Wipro
       Kontaktadresse in Vorarlberg:
       NewLogic Technologies GmbH
       - a Wipro Company -
       Millennium Park 6
       A-6890 Lustenau
       Austria
       Phone :  +43 5577 995-0
       Fax : +43 5577 995-988
       Email: wnl-info@wipro.com
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2012/greenerelectronics/ge-v18-wipro.pdf
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2012/greenerelectronics/ge-v18-wipro.pdf
       WIPRO
       1. Platz, 7.1/10
       Wipro ist ein Elektronik-Hersteller aus Indien, der schon in der
       indischen Version des
       Ratgebers „Grüne Elektronik” vertreten war und erstmals in der
       internationalen Ausgabe
       vertreten ist. Wipro ist im Bereich „Energie und Klima“ führend
       und steigt auch deshalb mit 7.1
       Punkten gleich auf den Platz 1 des Rankings ein.
       Wipro hat im Bereich „Energie und Klima” den Ausstoß von
       Treibhausgasemissionen reduzieren und
       den Anteil Erneuerbarer Energieträger erhöhen können. Mit dem
       Ziel, die ausgestossenen
       Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2015 um 44% gegenüber dem
       Referenzjahr 2008 zu senken,
       nimmt Wipro somit eine Führungsrolle ein und übertrifft die
       Bestrebungen anderer indischer als auch
       der internationaler Unternehmen deutlich. Ferner stellt Wipro
       zur Erreichung der jährlichen
       Reduktionsziele einen detailierten Plan auf, der
       Energieeffizienz-Maßnahmen und Investitionen in
       Erneuerbare Energieträger umfasst. Mittels Nutzung von
       Erneuerbarer Energie sollen 85% der
       Emissionsreduktionen erzielt werden. Weiters wurden der
       indischen Regierung strategische
       Dokumente vorgelegt, in denen sich Wipro für den Einsatz von
       Strom aus Sonnenenergie sowie für
       andere Erneuerbare Energieträger einsetzt und die Bedeutung der
       Informations- und
       Telekommunikationsunternehmen zur Bekämpfung des Klimawandels
       hervorgehoben hat.
       In der Kategorie „Grünere Produkte” erhält Wipro die maximale
       Punktezahl für die Herstellung
       energieeffizienter Produkte, wobei alle Geräte die neuesten
       Energy Star Kriterien
       1
       erfüllen und 52%
       der Produkte den ES 5.0 Standard übertreffen. Weiters ist das
       Unternehmen bemüht, auf gefährliche
       chemische Substanzen zu verzichten, wenngleich die Bestrebung
       bis 2012 völlig auf Polyvinylchlorid
       (PVC) und bromierten Flammschutzmittel (BFR) zu verzichten, nur
       bei 80% der Erzeugnisse erreicht
       werden konnte. Zukünftig sollte das Unternehmen aktuelle
       Informationen zum Einsatz von recyceltem
       Kunststoff sowie eine Übersicht, in welchen Produkten diese
       enthalten sind, veröffentlichen.
       Außerdem fehlen detaillierte Informationen zum
       Produktlebenszyklus, was zu einer Bewertung mit 0
       Punkten in dieser Unterkategorie geführt hat.
       Bei „Nachhaltige Betriebsabläufe” konnte Wipro Maximalpunkte
       dank ihrer Rücknahmepolitik sowie
       der Sammlung und Wiederverwertung von Elektroschrott erzielen.
       Dies wird durch 17 betriebseigene
       und 300 autorisierte Sammelzentren bewerkstelligt, was die
       höchste Zahl derartiger Zentren von PCHerstellern in Indien
       darstellt. Das Unternehmen zeichnet sich weitergehend durch ihre
       Chemikalienmanagementstrategie und dem Verfolgen des
       Vorsorgeprinzips
       2
       aus. Wipro erzielte
       zusätzliche Punkte für die Vermeidung von Rohstoffen aus
       Konfliktgebieten. Jedoch hat das
       Unternehmen bisher keine Bestrebungen bezüglich einer
       Papierbeschaffung aus nachhaltiger
       Forstwirtschaft vorgewiesen, wodurch einer illegalen Abholzung
       der Wälder bzw. der Entwaldung nicht
       entgegengewirkt wird.
       
       1
       Der ES (Energy Star) Standard ist eine freiwillige Kennzeichnung
       für energiesparende Geräte und basiert auf
       Kriterien der US-Umweltbehörde EPA (Environmental Protection
       Agency) und wurde 1992 gestartet. Die
       Version 5.0 ist seit 2009 in Kraft und hat zu strengeren
       Richtlinien in Bezug auf Energieverbrauch geführt. Mehr
       Informationen zum Standard:
  HTML http://www.energystar.gov/ia/partners/prod_development/revisions/downloads/computer/Version5.0_Computer_
       Spec.pdf
       2
       Das Vorsorgeprinzip besagt, dass die Belastungen für die
       Gesundheit und/oder Schäden für die Umwelt, bereits
       im Voraus vermieden oder weitestgehend verringert werden
       sollten, auch wenn darüber möglicherweise noch
       nicht eine ausreichende Wissensbasis vorhanden ist. Das
       bedeutet, dass Unternehmen weder
       gesundheitsschädliche, noch umweltzerstörerische Produkte auf
       den Markt bringen sollten. Bei Problemstoffen
       (z. B. gefährlichen Chemikalien) akzeptiert Greenpeace keine
       sogenannten „Toleranzwerte“
       #Post#: 97--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 21, 2012, 1:34 pm
       ---------------------------------------------------------
       Zu HP:
       Kontakt in Vorarlberg:
       Standort Götzis:
       Hewlett-Packard Gesellschaft m.b.H
       Vorarlberger Wirtschaftspark, A-6840 Götzis
       Phone  +43 5523 55304
       Fax :+43 1 81118 - 8080
       Keine Serviceannahmestelle. Bitte kontaktieren Sie die Hotline.
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2012/greenerelectronics/ge-v18-hp.pdf
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2012/greenerelectronics/ge-v18-hp.pdf
       HP
       2. Platz, 5.7/10
       HP schneidet nach wie vor besser als die meisten anderen
       Unternehmen ab, vor allem
       aufgrund seiner Bemühungen zu nachhaltiger Papierbeschaffung,
       Vermeidung von Rohstoffen
       aus Krisengebieten sowie dem Ausstieg aus der Verwendung
       gefährlicher Chemikalien, jeweils
       in der Kategorie „Nachhaltige Betriebsabläufe“. Trotzdem muss HP
       seinen ersten Platz
       abgeben und findet sich mit 5.7 Punkten hinter Wipro auf Platz
       2.
       Den Großteil seiner Gesamtpunkte erreicht das Unternehmen dank
       seines Managements der
       Lieferkette bei „Nachhaltige Betriebsabläufe” und ist damit in
       dieser Kategorie führend. Bei der
       Papierbeschaffung verzichtet HP auf Zulieferer, die in
       Zusammenhang mit illegaler Abholzung stehen
       und erzielt damit die maximale Punktezahl. Weiters nimmt HP mit
       seinen Grundsätzen und Praktiken
       zum Thema Konfliktmineralien eine Führungsrolle innerhalb des
       Rankings ein und engagiert sich für
       das Conflict-Free Smelter (CFS) Program, ein unabhängiges
       Zertifzierungssystem zur Vermeidung
       von Rohstoffen aus Konfliktregionen. Bei CFS werden
       Schmelzhütten, welche konfliktfreie Mineralien
       verarbeiten, zertifiziert und veröffentlicht. Bei der Entsorgung
       von Elektronikschrott schneidet HP
       jedoch nach wie vor relativ schlecht ab. Obwohl eine Ausweitung
       des diesbezüglichen Programmes
       forciert wurde, sind dazu nur wenig Details bekannt.
       Bei „Energie und Klima” schneidet HP gut ab und hat eines der
       besten Programme, um die von den
       Zulieferbetrieben ausgestoßenen Treibhausgase zu messen und zu
       reduzieren. Weiters konnten die
       Emissionen von 2011 gegenüber dem Vorjahr geringfügig verringert
       werden. Neben diesen
       Bemühungen trägt die Offenlegung, wie auch die externe
       Überprüfung der vom Unternehmen
       ausgestoßenen Treibhausgase und das Setzen eines
       Emissionsreduktionsziels zu den erzielten
       Punkten bei. Nach dem Erreichen der vorgenommenen
       Emissionsreduktionen sind nun jedoch
       ambitioniertere Ziele erforderlich, um die Emissionen weiter zu
       reduzieren und bis 2020 auf 100%
       Erneuerbare Energie umzustellen.
       Die wenigsten Punkte kann HP in der Kategorie „Grünere Produkte”
       erreichen. Obwohl das
       Unternehmen das Ziel hat, Polyvinylchlorid (PVC) und bromierte
       Flammschutzmittel (BFR) in seinen
       Produkten völlig zu vermeiden, kann dies HP derzeit in lediglich
       67% der Produkte vorweisen. In
       Zukunft sollte HP den Anteil an Recycling-Kunststoff in den
       Produkten, die Dauer des
       Garantieanspruchs, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sowie den
       Anteil der Produkte, die den
       neuesten Energy Star Kriterien entsprechen, auf seiner Webseite
       zugänglich machen.
       #Post#: 98--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 21, 2012, 1:39 pm
       ---------------------------------------------------------
       Nokia:
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2012/greenerelectronics/ge-v18-nokia.pdf
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2012/greenerelectronics/ge-v18-nokia.pdf
       NOKIA
       3. Platz, 5.4/10
       Nokia verbleibt auf Platz 3 in dieser Ausgabe des Ratgebers
       „Grüne Elektronik“. Nach drei
       Jahren Bestplatzierung in Folge wurde Nokia mit der
       letztjährigen Ausgabe auf den 3. Platz
       verwiesen. Am besten schneidet Nokia bei „Nachhaltige
       Betriebsabläufe“ ab, Aufholbedarf ist
       in der Kategorie „Grünere Produkte“ notwendig, indem die
       Verfügbarkeit von Ersatzteilen
       sowie Daten zur Verwendung von Recycling-Kunststoff in
       Nokia-Produkten veröffentlicht
       werden sollten.
       Trotz einer besseren Leistung im Bereich „Energie und Klima”
       bleibt Nokia hinter HP und Wipro
       zurück. Nokia erreichte einen Anteil von 40% Erneuerbarer
       Energieträger am Gesamtenergieeinsatz,
       was allerdings hinter dem ursprünglichen Ziel von 50% aus dem
       Jahr 2010 liegt. Des Weiteren
       bemängelt wird das Fehlen eines geeigneten Planes zur Umstellung
       auf Erneuerbare Energieträger.
       Zudem muss Nokia die Treibhausgasemissionen bis 2015 um 30%
       reduzieren und bis 2020 die
       Energieversorgung auf 100% Erneuerbaren Energieträger umstellen.
       Trotz dessen kann Nokia TopPunkte durch die externe Überprüfung
       der Treibhausgasemissionen erzielen, die das Unternehmen
       bei seinen eigenen Betriebsstandorten verursacht.
       Bei „Grünere Produkte” ändert sich nichts gegenüber der
       vorjährigen Ausgabe. Obwohl das
       Unternehmen mittlerweile Informationen zur Dauer der Garantie
       zur Verfügung stellt, fehlen
       Informationen zur Verfügbarkeit von Ersatzteilen, um die
       Lebensdauer der Produkte zu erhöhen.
       Außerdem sind keine Daten zur Verwendung von Recyling-Kunststoff
       veröffentlicht, wenngleich das
       Nokia 700 das erste Nokia-Smartphone mit einem Anteil von 33%
       wiederverwertendem Kunststoff ist.
       Bei den Kriterien zur Reduktion gefährlicher Chemikalien
       verzichtet Nokia nicht auf den Einsatz von
       Antimon und kann dadurch nicht die volle Punktezahl erreichen.
       In der Unterkategorie
       „Energieeffizienz“ können aufgrund neuer Ziele zur Verringerung
       des Stromverbrauchs von
       Ladegeräten, die ungenutzt am Stromkreis angeschlossen sind, die
       Maximalpunkte erreicht werden.
       Bei „Nachhaltige Betriebsabläufe” schneidet Nokia am besten ab.
       Das Unternehmen betreibt auf
       über 6.000 Sammelstellen in über 100 Ländern die Sammlung von
       Althandys und informiert seine
       Kunden auch über dieses Service. Außerdem initiierte Nokia als
       einer der ersten internationalen
       Hersteller die Rücknahme von Altgeräten in Indien.
       Nichtsdestotrotz wurden angesichts der geringen
       Rücklaufquote keine Maximalpunkte vergeben. Des Weiteren wird
       die fehlende Angabe der
       Gerätezahlen in Relation zu den Verkaufszahlen bemängelt. Nokia
       sollte sein
       Chemikalienmanagement verbessern. Überdies fehlen Strategien zur
       Vermeidung von Rohstoffen aus
       Konfliktgebieten und zur Papierbeschaffung aus nachhaltiger
       Forstwirtschaft. Es fehlt an
       Informationen, ob Nokia Zulieferbetriebe ausschließt, die mit
       illegaler Abholzung und Entwaldung in
       Verbindung gebracht werden.
       #Post#: 99--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 21, 2012, 11:34 pm
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  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/ratgeber/klima_grueneelektronik_v18_de.pdf
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/ratgeber/klima_grueneelektronik_v18_de.pdf
       Hier findet man den gesamten Ratgeber als PDF
       #Post#: 101--------------------------------------------------
       Re: Stichwort "Elektronik"
       By: SilkeGiesinger Date: November 21, 2012, 11:41 pm
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  HTML http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/elektronik-unternehmen-gesucht-das-erneuerbar/blog/43013/
  HTML http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/elektronik-unternehmen-gesucht-das-erneuerbar/blog/43013/
       Der 18. Ratgeber „Grüne-Elektronik“
       Jeden Tag verbringen wir Stunden vor unserem Computer, unserem
       Handy oder Tablet. Egal ob wir beruflich damit arbeiten, oder
       nur  in der Freizeit nutzen. Diese kleinen Geräte versüßen unser
       Leben in der Tat, haben aber nicht unbeträchtliche Auswirkungen
       auf unseren Planeten.
       Oft werden wir gefragt, welches Elektronikunternehmen wir
       empfehlen können. Rund um die Weihnachtsshoppingtage
       intensivieren sich diese Anfragen. Wir beantworten diese
       Anfragen sehr sorgfältig – es steckt jede Menge Recherche,
       Analyse und Interaktion mit den Elektronikfirmen dahinter.
       Die „grünste“ Alternative ist freilich nur das zu Kaufen, was
       unbedingt notwendig ist, gebrauchte Ware zu kaufen oder den
       Lebenszyklus der eigenen Produkte zu verlängern – durch Upgrades
       oder den Austausch einer schwachen Batterie. Das „grünste“
       Elektronikgerät ist noch immer das, welches nicht gekauft wurde.
       Braucht man unbedingt ein neues Technik-Gadget, gibt es dennoch
       gute Neuigkeiten: Viele Elektronik-Unternehmen haben sich an der
       Nase genommen und giftige Chemie aus ihren Mobiltelefonen,
       Computern und Tablets entfernt. Das ist der wichtige Schritt in
       die richtige Richtung. Er ist jedoch nicht wie aus heiterem
       Himmel passiert – Hauptantrieb sind kreative Kampagnen –
       unterstützt von jeder und jedem von uns.
       Die nächste große Herausforderung steht uns bevor: Die
       schmutzige Energie, die für die Produktion der Geräte gebraucht
       wird und die den Klimawandel vorantreibt, muss angepackt werden.
       Ein Branche, die jährlich etliche Milliarden Euro Umsätze macht,
       , könnte Unmengen an fossil erzeugter Energie durch den Umstieg
       auf Erneuerbare Energieträger ersetzen und einen bemerkenswerten
       Beitrag zum Klimaschutz leisten.
       Darum veröffentlicht Greenpeace heute den 18. Ratgeber für Grüne
       Elektronik, in welchem 16 führende Elektronik-Unternehmen mit
       ihren Produkten und Praktiken nach Umweltkriterien beurteilt
       werden.
       Diese Unternehmen sollen beispielgebend dafür sein, dass nicht
       noch mehr Elektronikmüll in Asien oder Afrika landet und mit
       sauberer, erneuerbarer Energie statt mit schmutziger, fossiler
       produziert wurde. Elektronik-Unternehmen muss bewusst sein,
       welchen Einfluss sie auf die nationale Energieversorgung in
       ihren Ländern haben können, wenn sie selbst auf saubere Weise
       produzierte Energie einsetzen.
       Genau aus diesem Grund ist die indische Firma Wipro an erster
       Stelle in unserem Ratgeber „Grüne Elektronik“. Sie verwendet
       Erneuerbare Energien, setzt sich aber auch für diese in Indien
       ein, setzt auf Recycling und auf den Ausstieg aus giftigen
       Substanzen in ihren Produkten.
       Damit hat Wipro für andere Mitstreiter die Latte hoch gelegt, es
       ihnen gleich zu tun. Der taiwanesische Computerhersteller Acer
       hat sich gemausert und gleich um neun Stellen verbessert und so
       auf Platz vier empor gearbeitet. Acer hat bei seinen Zuliefern
       bei den Treibhausgasemissionen, bei giftigen Substanzen,
       Mineralien aus Konfliktgebieten und nachhaltig produziertem
       Papier eingegriffen. Mit HP (Platz 2), Nokia (Platz 3) und Dell
       (Platz 5) bilden Wipro (Platz 1) und Acer (Platz 4) die Top 5.
       Apple rutschte von Platz 5 auf 6 ab. Blackberry Produzent RIM
       bleibt auf Platz 16.
       Der Ratgeber bewertet die allgemeine Performance von
       Unternehmen, nicht spezifische Produkte – und gibt einen
       Überblick über gelebte Nachhaltigkeit bei diesen großen
       Elektronik-Konzernen.
       Wie gut ist jener Hersteller platziert, dessen Produkte ich
       gekauft habe?
       Einige Unternehmen haben sich seit der letzten Fassung unseres
       Ratgebers bemüht, andere jedoch kaum. Doch Sie müssen nicht
       sofort ihre Lieblingsmarke aufgeben. Viel besser wäre es, wenn
       Sie den Hersteller wissen lassen, wie er sich verbessern kann!
       Hinterlassen Sie einen Kommentar auf deren Facebook-Seite und
       teilen Sie diesen Ratgeber „Grüne Elektronik“ mit Ihren
       FreundInnen und Ihrer Familie. Jede(r) von uns – Unternehmen und
       Privatpersonen – trägt Verantwortung, unsere Erde ein Stück
       nachhaltiger zu machen.
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