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       #Post#: 3--------------------------------------------------
       Haben Konsumenten Macht?
       By: Hubert Feurstein Date: September 5, 2012, 1:29 pm
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       Was meinst du?
       #Post#: 17--------------------------------------------------
       Re: Haben Konsumenten Macht?
       By: SilkeGiesinger Date: September 17, 2012, 2:54 pm
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       Untenstehendes Bild stammt von:
  HTML https://www.facebook.com/Der.energethische.Imperativ
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       #Post#: 122--------------------------------------------------
       Re: Haben Konsumenten Macht?
       By: SilkeGiesinger Date: November 29, 2012, 9:46 am
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       Ein Beispiel für die Macht der Konsumenten:
       e-mail von Greenpeace vom 29.11.2012
       Liebe/r Silke Giesinger!
       Gemeinsam haben wir es geschafft! Zara, der weltweit grösste
       Mode-Einzelhändler, hat sich gerade dazu verpflichtet, seine
       Mode zu entgiften. Bis Ende 2013 müssen die ersten 100
       Zulieferbetriebe ihre Verschmutzungsdaten transparent
       veröffentlichen, die gefährlichsten Chemikalien eliminiert
       werden– bis 2020 müssen weltweit alle Schadstoffe aus
       Zara-Produkten und Produktionsprozessen verschwinden!
       Natürlich sollten wir das feiern. Doch ich möchte die Chance für
       uns dazu nutzen, um noch viel mehr zu erreichen. Sind Sie
       bereit, noch etwas mehr #PeoplePower aufzubringen? Lassen Sie
       uns gemeinsam von all jenen globalen Kleidermarken wie etwa
       Esprit, Calvin Klein oder Levi's fordern, ebenso ein Teil der
       Lösung zu werden und die Kleidungsindustrie zu entgiften.
       Gemeinsam bringen wir unser neuestes Video «Detox Fashion» auf
       alle Bildschirme dieser Welt. Jetzt anschauen, auf «Gefällt mir»
       klicken oder Kommentare verfassen und in den sozialen Netzwerken
       teilen. Erst wenn wir alle mitmachen, entfaltet unsere
       Detox-Forderung ihre grösste Wirkung.
       » Detox Fashion Video
       Wir wissen, dass Kleidermarken soziale Netzwerke und tradionelle
       Medien gleichermaßen beobachten. Durch jede Verbreitung des
       Videos wird dadurch der Druck auf die Verhaltensweisen der
       Firmen erhöht: Ein Stopp von Flussverschmutzungen in den
       Herstellungsländern der Produkte sowie ein Stopp von giftigen
       Chemikalien in Kleidungen weltweit.
       Die «People Power», also die vielen engagierten Menschen
       weltweit, hat gezeigt, wozu sie in der Lage ist. Jene Marken,
       die weiterhin gefährliche Chemikalien in die Umwelt freisetzen,
       sollten sich vor ihnen in Acht nehmen und anstelle von
       Greenwashing ihr Umweltproblem ernsthaft in Angriff nehmen. Denn
       es kann gut sein, dass die Mode-LiebhaberInnen, die
       AktivistInnen, die UmweltschützerInnen, BloggerInnen und
       Prominenten bald wieder zurück sind. Wir würden wir uns freuen,
       wenn Sie uns dabei behilflich sind.
       Im Namen des globalen Detox-Teams
       Claudia Sprinz
       Konsumentensprecherin Greenpeace CEE
       #Post#: 227--------------------------------------------------
       Re: Haben Konsumenten Macht?
       By: SilkeGiesinger Date: March 15, 2013, 3:57 pm
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       ::)
       #Post#: 267--------------------------------------------------
       Re: Haben Konsumenten Macht?
       By: SilkeGiesinger Date: June 4, 2013, 12:35 pm
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       Über die Verwirrung bei Materialien und wie man damit umgehen
       kann. Ich mag die Blogeinträge der Familie Krautwaschl von "Kein
       Heim für Plastik":
  HTML http://www.keinheimfuerplastik.at/was-kann-man-bedenkenlos-verschwenden-%E2%80%93-verwirrung-ist-angebracht/
  HTML http://www.keinheimfuerplastik.at/was-kann-man-bedenkenlos-verschwenden-%E2%80%93-verwirrung-ist-angebracht/
       Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie wir zu Beginn unseres
       Experiments vor nunmehr beinahe 4 Jahren fast krampfhaft
       versucht haben, für unzählige Plastikartikel einen Ersatz aus
       anderen Materialien zu finden.
       Die Verwirrung, von der Sabine in ihrem Kommentar angesichts der
       unterschiedlichen Nachteile verschiedener Materialien gesprochen
       hat, hat mich wieder an diese Zeit erinnert und auch bei meinen
       Lesungen, werde ich in diesem Zusammenhang immer wieder mit
       Fragen und Unsicherheiten konfrontiert:
       Für Papierproduktion wird Holz verbraucht, in Recyclingpapier
       finden sich oft schädliche Rückstände und Schwermetalle, Glas
       ist energieaufwendig in der Erzeugung und im Recycling und noch
       dazu ziemlich schwer, für Bioplastik werden oft Nahrungsmittel
       als Rohstoff verwendet, Aluproduktion erfordert nicht nur
       unglaublich viel Energie sondern hinterlässt auch riesige Mengen
       an giftigen Abfallprodukten und steht noch dazu im Verdacht,
       verschiedenste gesundheitliche Probleme zu verursachen,....und
       so weiter und so fort!
       Verwirrung ist also durchaus angebracht, denn das unreflektierte
       Ersetzen eines Materials durch andere kann leicht vom Regen in
       die Traufe führen.
       Von der Überflussentwicklung der letzten 50 Jahre, ist
       mittlerweile nahezu alles betroffen, was wir in irgendeiner
       Weise konsumieren oder verbrauchen können.
       Und damit sind wir an einem sehr wesentlichen Punkt angelangt,
       der mich bei unseren „Antiplastikrecherchen“ immer wieder
       beschäftigt hat:
       Es gibt einfach kein prinzipiell „gutes“ oder „schlechtes“
       Material – es kommt immer darauf an wie, wofür und nicht zuletzt
       in welcher Menge wir es verwenden.
       Gäbe es einen 100% Schadstofffreien Kunststoff und könnte
       gewährleistet werden, dass dieser auch zu 100% wiederverwertet
       wird, so wäre wohl kaum was dagegen einzuwenden.
       Meine über 25 Jahre alte Alu – Proviantdose, mit der ich hin und
       wieder Käse einkaufe,  halte ich auch für kein großes Problem.
       (Auch wenn ich mir heute sicher keine neue Aludose mehr kaufen
       würde!!)
       Und wenn ich mir – was mittlerweile höchstens alle 2 bis 3
       Monate vorkommt – mal ein Packerl Chips leiste, hab ich keinen
       Funken schlechtes Gewissens und schon gar keine Bedenken in
       Bezug auf meine Gesundheit.
       Langer Rede kurzer Sinn:
       Ich glaube wir dürfen langsam wieder beginnen auf unseren
       „gesunden Hausverstand“ zu vertrauen. Wir brauchen keine
       wissenschaftlichen Studien um unseren täglichen Einkauf zu
       erledigen.
       Dass die Verschwendung von Material egal welcher Art nichts
       Gutes ist, kann jeder von uns selber spüren.
       Dass Materialien wie Holz, Glas, Ton oder Stein, die bereits
       seit Jahrtausenden von der Menschheit verwendet werden,
       tendenziell weniger gesundheitliche Risiken beinhalten, als
       chemisch erzeugte Stoffe oder das erst seit vergleichsweise
       kurzer Zeit bekannte Aluminium, kann man sich auch noch gerade
       zusammenreimen. Und dass dennoch nicht immer alles vermeidbar
       ist (oder wir nicht immer alles vermeiden wollen), was uns
       prinzipiell suspekt erscheint, ist eben ein normaler Teil der
       menschlichen „Unperfektheit“.
       Nichts desto trotz können wir verdammt viel tun.
       Dass wir nach wie vor nicht einmal einen ganzen Gelben Sack voll
       Plastikmüll pro Jahr in unserer Familie produzieren, bestätigt
       mich seit Jahren in dieser Überzeugung. Und dass wir über die
       Beschäftigung mit diesem Thema auch in vielen anderen Bereichen
       weitaus kritischer und vor allem viel weniger Konsumfreudig
       geworden sind, sehe ich mittlerweile nicht mehr als Nebeneffekt
       sondern als eine der wichtigsten Folgen unseres Experiments!
       In diesem Sinne wünsche ich Euch allen weiterhin viel Mut,
       Ausdauer und natürlich auch Spaß beim „unperfekten“ Erkunden von
       Alternativen!
       Und, um Euch das Erkunden zu erleichtern, hier wieder einmal
       eine neue Sammlung von Tipps und Produkten. Danke Esther!!!
  HTML http://www.accakassel.de/ACCA/UmweltBeratung+Bildung_files/0_plastik_mitwelt_schonend_rezepte_produkte_Weinz_Kassel_Umwelt_Coach.pdf
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