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       #Post#: 32--------------------------------------------------
       Palmöl
   DIR By: SilkeGiesinger
       Date: September 29, 2012, 1:05 am
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  HTML http://www.greenpeace.de/themen/waelder/die_fantastischen_sieben/artikel/tipps_fuer_verbraucher/
  HTML http://www.greenpeace.de/themen/waelder/die_fantastischen_sieben/artikel/tipps_fuer_verbraucher/
       Schokoriegel, Creme und Waschmittel gehören zum Alltag wie
       leider die Urwaldzerstörung zu Indonesien. Viele dieser Produkte
       enthalten Palmöl. Und auch für die Herstellung von Agrosprit
       wird zunehmend Palmöl verarbeitet. Was also tun, wenn man auch
       weiterhin genussvoll zubeißen, cremen oder Wäsche waschen will?
       Nicht nur Nestlé hat ein Problem - Palmöl aus Urwaldzerstörung
       kann auch in vielen anderen Produkten enthalten sein: In
       Lindt-Schokolade, Bahlsen-Keksen, der Prinzenrolle, Toffifee ,
       in Maggi-Produkten, in Nivea Hautcreme, Kosmetik von Schwarzkopf
       und in Waschmitteln wie Frosch, Persil, Spee und Terra Aktiv von
       Henkel. Auf der Verpackung ist oft nicht zu erkennen, welches
       Pflanzenöl eingesetzt wurde. Steht in der Liste der
       Inhaltsstoffe Sonnenblumenöl oder ein anderes Pflanzenöl, ist
       Palmöl als Rohstoff in der Regel auszuschließen.
       Lesen Sie auf der Verpackung Ihres Lieblingsprodukts
       pflanzliches Fett/Öl, könnte es sich auch um Palmöl handeln.
       Fragen Sie den Hersteller, ob dieser Rohstoff eingesetzt wird.
       Wenn ja, können Sie die Firma gleich auffordern, kein Palmöl aus
       Urwaldzerstörung zu beziehen.
       Lassen Sie sich nicht abspeisen mit dem Verweis auf den RSPO
       (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl), einer freiwilligen
       Zertifizierungsorganisation der Industrie. Dessen Kriterien sind
       sehr schwach und die Mitglieder des RSPO halten selbst die
       schwachen Standards nicht ein. Die Firmen des RSPO tun nicht
       genug, um die Urwaldvernichtung in Indonesien zu stoppen.
       Und so ist die aktuelle Situation bei Öko-Produkten: In der
       Report Mainz Sendung am 22.1.2010 wurde dokumentiert, dass die
       Firma Daabon in Kolumbien Menschen vertreibt und Dörfer
       zerstört, um Plantagen für Bio Palmöl anzulegen. Greenpeace
       verurteilt solche Vorgehensweisen. Wir fordern die Abnehmer von
       Daabon auf, Daabon gegenüber deutlich zu machen, dass dieses
       Verhalten nicht akzeptiert werden kann. Wenn Daabon weiterhin
       für solche Praxis verantwortlich ist, müssen die Abnehmer ihre
       Lieferbeziehungen mit Daabon einstellen. Den konkreten Fall kann
       Greenpeace nicht selbst nachprüfen, da wir kein Büro in
       Kolumbien haben.
       Generell empfiehlt Greenpeace weiterhin Bioprodukte, da eine
       ökologische Landwirtschaft zum Klimaschutz, Artenschutz und zum
       Erhalt der natürlichen Ressourcen unseres Planeten wichtig ist.
       Kontrollen der ökologischen Betriebe sind dabei grundlegend
       wichtig und bei Skandalen muss sofort gehandelt werden. Bei der
       Kontrolle von Ökobetrieben müssen auch soziale Belange und die
       Einhaltung von Menschrechten geprüft werden. Ökologische und
       faire Produktionsbedingungen sind zwei Seiten einer Medallie.
       Da wir nicht wissen, in welchen Bio-Produkten Daabon Palmöl
       enthalten ist, können wir Verbrauchern, die kein Daboon-Palmöl
       in ihren Produkten wollen, zur Zeit nur den Tipp geben, auf
       Produkte mit Palmöl zu verzichten. Im Bio-Bereich ist Palmöl als
       Zutat oft auf dem Etikett aufgeführt und es kann durch anderes
       Pflanzenöl ersetzt werden. Sinnvoll ist auch, bei den
       Bioherstellern nachzufragen, ob das enthaltene Palmöl von Daabon
       kommt.
       #Post#: 33--------------------------------------------------
       Re: Palmöl
   DIR By: SilkeGiesinger
       Date: September 29, 2012, 1:10 am
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       Kritik zeigt Wirkung:
  HTML http://www.bahlsen.com/fileadmin/pdf/pressemitteilungen/PM_Palmoel_dt.pdf
  HTML http://www.bahlsen.com/fileadmin/pdf/pressemitteilungen/PM_Palmoel_dt.pdf
       Nachhaltigkeit mit Tradition:
       Bahlsen stellt Palmöl auf „Segregated“ um
       Das Unternehmen Bahlsen hat bereits Mitte 2011 damit begonnen,
       das in der
       Produktion eingesetzte Palmöl von konventionellem auf
       nachhaltiges Palmöl
       des Standards „Mass Balance“ umzustellen. Die vollständige
       Umstellung wird
       Ende Januar 2012 abgeschlossen sein. Dieser Schritt bedeutet
       jedoch nur eine
       Zwischenstufe in der Nachhaltigkeitsstrategie von Bahlsen. Im
       nächsten
       Schritt wird das reine Palmöl bis Ende 2015 auf zertifiziertes
       Palmöl des
       Standards „Segregated“ umgestellt. Seit Ende 2010 ist Bahlsen
       Mitglied im
       „Roundtable on Sustainable Palmoil“ (RSPO), einer globalen
       Organisation,
       die den sozial nachhaltigen Anbau von Palmöl vorantreibt.
       Das Unternehmen Bahlsen achtet in allen Bereichen darauf,
       Ressourcen
       schonend zu arbeiten und mit den vorhandenen Ressourcen
       ökologisch und
       ökonomisch – und im Selbstverständnis eines verantwortungsvollen
       Markenartiklers – umzugehen. Das Thema Produktverantwortung
       stellt eines der
       wichtigsten Fokusthemen in der Bahlsen Nachhaltigkeitsstrategie
       dar. Die
       über die letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelte
       Qualitätspolitik ist
       dabei Garant, dass alle Produkte aus dem Hause Bahlsen höchsten
       Qualitätsmaßstäben entsprechen. Dies drückt sich in der
       ausschließlichen
       Verwendung erstklassiger Rohstoffe und den entsprechenden
       Entwicklungs-
       und Produktionsprozessen aus. Bei der Rohstoffauswahl und
       -beschaffung
       achtet Bahlsen auf die Einhaltung der Umwelt- und
       Sozialstandards in den
       Herkunftsländern und bei den Lieferanten.
       Für Bahlsen bedeutet Nachhal
       #Post#: 34--------------------------------------------------
       Re: Palmöl
   DIR By: SilkeGiesinger
       Date: September 29, 2012, 1:15 am
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  HTML http://www.manner.com/index.php?idp=805&hxpage
  HTML http://www.manner.com/index.php?idp=805&hxpage
       Manner setzt auf Nachhaltigkeit
       Nachhaltigkeit ist für das Traditionshaus Manner mehr als nur
       ein zeitgemäßes Schlagwort – wir leben danach seit über 120
       Jahren. Selbst die Firmengründung 1890 lag einem
       gesellschaftlichen Aspekt zugrunde. Josef Manner war mit der
       Qualität der Schokolade der damaligen Zeit nicht zufrieden und
       hatte den Gedanken, sie selbst zu produzieren. Qualität war
       somit der Eckpfeiler des Unternehmens und daran hat sich bis
       heute nichts geändert. 2011 startete Manner eine CSR Offensive
       mit Schwerpunkten Nachhaltigkeit bei Palmöl und Kakao.
       Manner und UTZ für nachhaltigen Kakao
       Wir sind Österreichs größter Süßwarenproduzent, der – aufgrund
       hoher Qualitätsansprüche – die gesamte Schokolade von der
       Kakaobohne weg selbst produziert. Daher ist uns soziale und
       ökologische Nachhaltigkeit in Bezug auf Kakao besonders wichtig.
       Als Verarbeiter von Rohstoffen wie Kakao verurteilen wir jede
       Art von Sklaverei und Kinderarbeit. Um sicherzustellen, dass der
       Kakao, der in unseren Produkten Verwendung findet, unseren
       sozialen und ökologischen Prinzipien entspricht, sind wir seit
       2012 Mitglied von UTZ CERTIFIED, eines der weltweit größten
       Nachhaltigkeitsprogramme für Kaffee, Kakao und Tee. Ziel von UTZ
       CERTIFIED im Bezug auf Kakao ist es, ein effizientes
       Zertifizierungs- und Nachverfolgungsprogramm für eine sozial
       verantwortliche und umweltfreundliche Kakaoproduktion
       bereitzustellen, das sowohl die Bedürfnisse der Hersteller als
       auch des Marktes erfüllt. Wir haben uns verpflichtet, ab 2012
       für alle Waffel- und Schnittenprodukte der Marke Manner
       UTZ-zertifizierten, nachhaltigen Kakao, zu beziehen. Die
       Auditierung unserer Werke wurde bereits im ersten Quartal 2012
       abgeschlossen. Bis 2020 ist geplant, den gesamten Bedarf für
       unsere Markenprodukte aus dem Haus Manner auf nachhaltigen Kakao
       umzustellen.
  HTML http://utzcertified.org/en/mediacenter/utzvideo/category/20
       Hier finden Sie eine Aufstellung aller Manner Produkte, für die
       bereits jetzt zu 100% UTZ-zertifizierter Kakao eingekauft wird.
       UTZ Zertifikat
       Nachhaltiges Palmöl
       Auf Palmöl in der Herstellung von Süßwaren können wir nicht
       verzichten. Palmöl hat technische und sensorische Eigenschaften,
       die viele andere Öle nicht besitzen. Für uns ist es
       erstrebenswert Palmöl einzusetzen, das über einen
       Zertifizierungsprozess auf seine Nachhaltigkeit hin überprüft
       wurde, um negative soziale und ökologische Effekte zu vermeiden.
       Bezüglich der Herkunft von den gekauften Mengen an Palmöl können
       wir bestätigen, dass Palmöl direkt von europäischen Herstellern,
       die alle zertifizierte RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil)
       Mitglieder sind, ohne Zwischenhändler angekauft wird.
       Seit dem zweiten Halbjahr 2011 kaufen wir ausschließlich
       segregiertes Palmöl. „Segregation“ bedeutet, dass das Palmöl aus
       zertifizierten Plantagen stammt und auch physisch rückverfolgbar
       ist. Für unser Palmkernöl, unsere Palmölmischung und Derivate
       ist es allerdings nicht möglich, diese als segregiertes Produkt
       zu beziehen. In diesen Fällen kaufen wir seit dem dritten
       Quartal 2011 über das ebenso RSPO-zertifizierte Modell „Mass
       Balance“. Manner selbst ist seit 2011 Mitglied im RSPO, die
       notwendigen Zertifizierungsprozesse unserer Werke wurden bereits
       Ende 2011 abgeschlossen.
       #Post#: 128--------------------------------------------------
       Re: Palmöl
   DIR By: SilkeGiesinger
       Date: December 2, 2012, 3:19 am
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  HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=kPHnwWljI30
  HTML http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=kPHnwWljI30
       #Post#: 138--------------------------------------------------
       Re: Palmöl
   DIR By: SilkeGiesinger
       Date: December 9, 2012, 12:53 am
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  HTML http://www.youtube.com/watch?v=KjzlN94v4r8
  HTML http://www.youtube.com/watch?v=KjzlN94v4r8
       Veröffentlicht am 02.08.2012
       Im Jahr 2004 gründete Unilever zusammen mit anderen Firmen und
       WWF den „Runden Tisch zu nachhaltigem Palmölanbau" (RSPO) und
       hat jüngst verkündet, es werde ein Moratorium zur Regen- und
       Torfwaldabholzung in Indonesien unterstützen. Die UNO befürchtet
       aber bereits für das Jahr 2012 die völlige Vernichtung der
       Wälder auf Sumatra und Borneo. Unilever wird von der
       Umweltschutzorganisation Robin Wood seit längerer Zeit
       kritisiert, da sie Palmöl von dem asiatischen Agrarunternehmen
       Wilmar beziehen. Dieser betreibt in Sumatra, Indonesien, Raubbau
       für ihre Plantagen und verdrängt die indogene Bevölkerung
       Sumatras mit Waffengewalt. Die Zertifizierung Wilmars durch den
       RSPO als nachhaltige Palmöllieferanten wird von Robin Wood als
       nichtig bezeichnet, weil die Industrie sich hier nur selbst
       zertifiziere.
       Produktübersicht Palmöl:
  HTML http://alltagsoeko.wordpress.com/produkte-palmol
  HTML http://de.wikipedia.org/wiki/Wilmar_International
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