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#Post#: 309--------------------------------------------------
Film "Population Boom" ab 20.9. im Kino
By: SilkeGiesinger Date: September 10, 2013, 12:01 pm
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www.populationboom.at
HTML http://www.populationboom.at
Ich möchte auf diesen neuen Film des Österreichers Werner Boote
aufmerksam machen, in dem er der Frage nachgeht, ob wirklich zu
viele Menschen auf diesem Planeten leben und wenn ja – wer von
uns denn zu viel ist. Er kommt ab 20.9. in die Kinos, ob auch in
Vorarlberg, bleibt allerdings abzuwarten.
HTML http://www.populationboom.at/
Er schreibt unter anderem:
Mit dem Begriff der „Überbevölkerung” wird zumeist die Angst vor
zu wenig Land für die Versorgung mit Lebensmitteln, zu wenig
Wasser, zu wenig Ressourcen und zu viel Umweltzerstörung
transportiert. Wie sieht das aber im Detail aus?
Die Ursache für jetzige und zukünftige Probleme auf eine
sogenannte Überbevölkerung zu schieben, ist eine einfache
Möglichkeit, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Denn es ist
nicht vordergründig die Größe der Weltbevölkerung, die zu
Klimawandel, Dürrekatastrophen, Umweltverschmutzung, zur
Zerstörung ganzer Ökosysteme und Lebensräume führt, sondern der
wachsende Verbrauch von Energie, Wasser und Rohstoffen, die
höheren Abfallmengen und die intensive Flächennutzung – und
diese sind sehr ungleich verteilt. Die derzeitigen Mechanismen
des globalen Handels verschärfen zum Teil die Auswirkungen
dieser ungleichen Bedingungen.
„Wenn eine Frau aus Kamerun mehrere Kinder zur Welt bringt,
trägt sie angeblich zur globalen Überbevölkerung bei, wenn der
Schweizer aber zwei Autos kauft, kurbelt er das
Wirtschaftswachstum an. Man kann die Frage der vermeintlichen
Überbevölkerung nicht vom Ressourcenverbrauch trennen. Die
Einwohner der Stadt New York verbrauchen an einem Tag mehr
Energie als der gesamte afrikanische Kontinent. „Wenn einem der
Umweltschutz tatsächlich am Herzen liegt, muss man den
Ressourcenverbrauch der Industrieländer vermindern, statt sich
über die Familiengröße fremder Frauen in fernen Ländern Gedanken
zu machen”, sagt Shalini Randeria, Professorin für Anthropologie
und Entwicklungssoziologie am Genfer Hochschulinstitut für
internationale Studien. (vgl.
HTML http://www.nzz.ch/wissen/bildung/ueberzaehlig-sind-immer-die-anderen-1.18072764)
Wer oder was (ver)braucht wie viel Land? Fakten, Daten,
Beispiele
Eine neue Studie von Friends of the Earth Europe und dem
Sustainable Europe Research Institute (SERI) zeigt den
weltweiten Handelsverkehr mit sogenanntem virtuellen Land auf.
Darunter versteht man die gesamten Flächen, die für die
Erzeugung von Handelsgütern gebraucht wurden. Die Studie zeigt,
dass fast 60 Prozent des Agrarlandes, das zur Deckung der
europäischen Nachfrage nach land- und forstwirtschaftlichen
Produkten gebraucht wird, in anderen Kontinenten liegt.
Europas „Land-Footprint”: mindestens 1,5 Mal die eigene Fläche
Wem ist schon bewusst, dass für die Erzeugung einer Tasse Kaffee
4,3 Quadratmeter Land benötigt werden? Doch nicht nur für die
Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten wird Land
gebraucht. In all unseren Konsumgütern ist indirekt Land
enthalten, das für die Erzeugung genutzt wurde. Die Fertigung
eines einzigen Laptops braucht zum Beispiel zehn Quadratmeter
Land. (Und zur exemplarisch erwähnten Tasse Kaffee kommt nun
jeweils die Alukapsel dazu und so weiter.)
Jährlich werden 120 Millionen Hektar Land zur
landwirtschaftlichen Nutzung außerhalb Europas benötigt, um die
Lebensmittel und Konsumgüter für Europa zu erzeugen. Das
entspricht in etwa 1,5 Mal der eigenen Fläche von Europa oder
einer Fläche vierzehnmal so groß wie Österreich.
Beim Gesamt-Flächenbedarf liegt Europa mit 640 Millionen Hektar
– nach den USA mit 900 Millionen Hektar –an zweiter Stelle. Der
„Land-Footprint” Europas ist in Wirklichkeit aber noch viel
größer, wenn man den Zuwachs an Agrotreibstoff- und
Biomasse-Importen ab 2004 mitrechnen würde.
Die Nachfrage in Europa steht aber in einigen der nach Europa
exportierenden Länder in direkter Konkurrenz zur
Selbstversorgung. Diese können oft neben dem Export nicht einmal
die Produktion von Grundnahrungsmitteln und die Gewinnung von
Ressourcen auf den eigenen Flächen sicherstellen. Darüber hinaus
kommt es oft zu sogenanntem „Land Grabbing” („Landraub”).
Regierungen, nationale Eliten oder nationale und internationale
Unternehmen eignen sich Flächen zur Produktion für den Export
an, die oft aufgrund von Gewohnheitsrecht jahrhundertelang von
der lokalen Bevölkerung bestellt worden waren.
Mit der enormen Landnutzung werden auch die massiven negativen
Umweltauswirkungen der Produktion unserer Lebensmittel und
Konsumgüter in die Erzeugerländer ausgelagert: Böden werden
überdüngt und ausgelaugt, giftige Pestizide belasten die Umwelt,
Urwälder werden in Agrarland umgewandelt, schädliche Chemikalien
zur Gewinnung von Bodenschätzen eingesetzt ...
#Post#: 310--------------------------------------------------
Re: Film "Population Boom" ab 20.9. im Kino
By: SilkeGiesinger Date: September 10, 2013, 12:09 pm
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HTML http://www.youtube.com/watch?v=lCJrLNcqgg8#t=23
HTML http://www.youtube.com/watch?v=lCJrLNcqgg8#t=23
#Post#: 314--------------------------------------------------
Termine für Film "Population Boom"
By: SilkeGiesinger Date: September 22, 2013, 1:38 pm
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Population Boom gibt’s bis kommenden Donnerstag, 26.9. im Cinema
2000 / Dornbirn (jeweils 20.30 Uhr) und im Metro Kino Bregenz
(Sa – Di 20.00 Uhr, Mi u. Do 18.00 Uhr) zu sehen
#Post#: 324--------------------------------------------------
Population Boom Termine Feldkirch
By: SilkeGiesinger Date: November 14, 2013, 1:00 pm
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Population Boom
Österreich 2013, 90 Min., mehrspr. OmU, ab 12 Jahren
Regie und Buch: Werner Boote
Kino Rio in Feldkirch
Ein bekanntes Horrorszenario: 7 Milliarden Menschen bevölkern
die Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und
Klimawandel – eine Folge der Überbevölkerung? Wer behauptet
eigentlich, dass die Welt überbevölkert ist? Und wer von uns ist
zu viel? Nach dem großen Kinoerfolg von Plastic Planet bereist
Boote erneut unseren Planeten und geht der Frage nach: Wer oder
was treibt dieses Katastrophenszenario mit welchen Interessen
an?
www.population-boom.at
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