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       Tipps zum richtigen Aufbewahren von Lebensmitteln
       By: SilkeGiesinger Date: July 11, 2013, 2:42 pm
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  HTML http://www.bewusstkaufen.at/news/558/moeglichst-lange-frisch.html
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       Möglichst lange frisch
       Wie lange ein Lebensmittel gefahrlos verzehrt werden kann, hängt
       auch von der richtigen Aufbewahrung ab. Doch die Unsicherheit im
       Umgang mit Essbarem wächst. Worauf Sie bei der Lagerhaltung in
       Küche und Keller achten sollten.
       
       Damit Lebensmittel möglichst lange halten, müssen sie richtig
       gelagert werden. Und dieser Prozess beginnt genau genommen für
       viele Produkte bereits beim Einkauf. Alles, was heikel ist -
       also z.B. Milchprodukte, Fleisch oder Tiefkühlwaren -, sollte in
       der warmen Jahreszeit in der Kühltasche nach Hause transportiert
       werden. Erledigen Sie den Lebensmitteleinkauf außerdem immer
       erst am Ende einer Shopping-Tour, damit eine Unterbrechung der
       Kühlkette möglichst kurz ausfällt.
       Ab in den Kühlschrank
       Im Kühlschrank sollte es im wärmsten Bereich, in der Gemüselade,
       zwischen 8 und 10 Grad Celsius haben. Das meiste Obst und Gemüse
       wird sich dort wohlfühlen. Südliche Gewächse wie Melanzani,
       Paradeiser, Melonen oder Zitrusfrüchte verlieren jedoch an
       Geschmack, wenn sie unter 10 Grad gelagert werden.
       Gleich oberhalb ist das kälteste Fach des Kühlschranks. Hier,
       bei etwa 2 Grad, sollten Sie Fleisch, Wurst und Fisch
       aufbewahren. In der Etage darüber sind bei rund 4 bis 5 Grad
       Milchprodukte wie Frischmilch, Joghurt oder Topfen am besten
       aufgehoben. Im obersten Fach herrschen Temperaturen um die 5 bis
       8 Grad. Dieser Platz ist ideal für Eier, Käse und gekochte,
       fertige Speisen.
       Der wärmste Platz im Kühlschrank ist mit 10 bis 12 Grad das
       Türfach. Milch, die gerade aufgebraucht wird, hat hier einen
       guten Platz. Auch für Butter, Marmelade, Senf oder Getränke
       bietet die Kühlschranktüre Wohlfühltemperaturen.
       Intelligent schlichten
       Damit die Temperaturverteilung gut funktioniert, darf der
       Kühlschrank nicht überfüllt sein.  Ältere Geräte profitieren von
       regelmäßigem Abtauen, jüngere Modelle erledigen dies
       freundlicherweise bereits automatisch. Stellen Sie warme Speisen
       nicht gleich in den Kühlschrank oder gar in den Tiefkühler,
       sondern erst dann, wenn sie abgekühlt sind. Überprüfen Sie
       regelmäßig, ob die Türe des Kühlschranks gut schließt, und
       werfen Sie ab und zu einen Blick auf die Türdichtungen. Saugen
       Sie gelegentlich den Staub von der Hinterseite des Geräts.
       Schlichten Sie frisch gekaufte Produkte im Kühlschrank nach
       hinten und räumen Sie ältere griffbereit nach vorne, damit diese
       zuerst verbraucht werden. Das ist zwar in der Alltagshektik
       etwas mühsam, verhindert aber effizient den Ärger über
       vergammelte, weil vergessene Lebensmittel.
       Verpacken Sie heikle Nahrungsmittel wie rohes Geflügel, bevor
       Sie sie im Kühlschrank verstauen. So vermeiden Sie die
       Übertragung gefährlicher Keime durch austretenden Saft. Wickeln
       Sie Käse in Papier oder Frischhaltefolie, so trocknet er weniger
       aus.
       Ideale Aufbewahrungsgefäße für den Kühlschrank sind Glasbehälter
       mit Deckel, da sie keine Gerüche annehmen. Wenn Sie Speisereste
       im Kühlschrank lagern, decken Sie Töpfe mit einem Teller ab,
       dann bleibt darüber noch etwas Platz.
       Gut eingepackt in die eisige Kälte
       Im Tiefkühler sollte es mindestens –18 Grad Celsius haben. Wenn
       möglich, vakuumieren Sie, was Sie einfrieren möchten. Das hält
       das Austrocknen und damit den unangenehmen Gefrierbrand am
       effektivsten hintan. Geht das nicht, behelfen Sie sich mit
       möglichst genau passenden Tiefkühlbeuteln und Gefäßen. Achtung
       bei Flüssigkeiten! Diese gewinnen beim Einfrieren rund 10
       Prozent an Volumen. Gefäße daher nicht bis an den oberen Rand
       befüllen. Starke Aromen brauchen auch eine extrastarke
       Verpackung.
       Auch im Tiefkühler hält übrigens nichts ewig. Werden Produkte zu
       lange gelagert, verlieren sie an Qualität. Obst und Gemüse kann
       bis zu etwa einem Jahr auf Eis liegen, Brot (Achtung, trocknet
       auch im Tiefkühler besonders leicht aus!) ein bis drei Monate.
       Bei Fetthaltigem gilt: je höher der Fettanteil, desto kürzer die
       Lagerzeit. Mageres Fleisch kann also bis zu einem Jahr okay
       sein, Würstel können schon nach drei Monaten einen ranzigen
       Geschmack annehmen. Käse ist je nach Fettgehalt etwa zwei bis
       sechs Monate lang in Ordnung. Frieren Sie Nahrungsmittel in
       Portionsgrößen und möglichst flach ein. Sie lassen sich dann
       rascher auftauen und einfacher verarbeiten. Wichtig: Versehen
       Sie alle selbst eingefrorenen Produkte mit dem genauen
       Einfrierdatum.
       Küchenkastl im Visier
       Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Gewürze, Konserven,
       Packerlsuppen, Nüsse sollten trocken, lichtgeschützt und nicht
       zu warm gelagert werden. Also idealerweise in einem
       Küchenkasten, der nicht direkt neben Wärmequellen wie Herd,
       Heizung oder Kühlschrank steht. Achtung: Naturreis oder
       Vollkornmehl enthalten etwas mehr Fett als herkömmliche Produkte
       und halten daher weniger lang. Bisweilen ist hier schon nach
       rund zwei Monaten Schluss, während geschälter Reis und
       Auszugsmehl gut ein Jahr halten. Auch Nüsse sind sehr
       empfindlich. Geriebenen Nüssen kann man im Tiefkühler noch ein
       paar Monate das Leben verlängern. Bei all diesen Nahrungsmitteln
       gibt es aber noch eine weitere Bedrohung, die lange vor dem
       Verderb auftreten kann, nämlich die durch Küchenmotten, Mäuse,
       Ameisen oder Schaben. Leisten Sie sich gut schließende Behälter
       für Mehl, Puddingpulver, Schokolade und Ähnliches. Das spart
       nicht nur Geld für Lebensmittel, die Sie ersetzen müssen,
       sondern auch viel Mühe und Zeit, um die ungebetenen Gäste wieder
       loszuwerden. Horten Sie gut ausgewaschene Marmelade-, Honig-
       oder Gurkengläser. In ihnen lassen sich je nach Größe Nudeln,
       Nüsse, Hülsenfrüchte oder Gewürze aufbewahren
       Hygiene macht haltbar
       Vor allem in der Küche und im Umgang mit Lebensmitteln ist
       Sauberkeit das Um und Auf. Wer etwa gerne einen Schluck Milch
       direkt aus der Packung trinkt, bringt Keime ein, die den Verderb
       der Milch beschleunigen. Ebenso tabu ist das Buttermesser in der
       Marmelade. Essiggurkerln oder Oliven niemals mit einer benutzten
       Gabel aus dem Glas als fischen. Und die Finger haben in Gewürzen
       nichts verloren. Wenn Sie Fleisch oder Geflügel mit Würze
       einreiben, richten Sie die Würzmischung inklusive Salz und
       Pfeffer auf einem Tellerchen vor. So vermeiden Sie, dass Keime
       vom Fleisch über die Gewürze in den Salat oder aufs Butterbrot
       gelangen.
       Gewürze nicht dicht beim Herd aufstellen. Sie erhalten so durch
       den Wasserdampf beim Kochen einen perfekten Nährboden für die
       Ausbreitung von Keimen.
       
       Quelle: Konsument
       
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