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#Post#: 288--------------------------------------------------
Tipps zum richtigen Aufbewahren von Lebensmitteln
By: SilkeGiesinger Date: July 11, 2013, 2:42 pm
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HTML http://www.bewusstkaufen.at/news/558/moeglichst-lange-frisch.html
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Möglichst lange frisch
Wie lange ein Lebensmittel gefahrlos verzehrt werden kann, hängt
auch von der richtigen Aufbewahrung ab. Doch die Unsicherheit im
Umgang mit Essbarem wächst. Worauf Sie bei der Lagerhaltung in
Küche und Keller achten sollten.
Damit Lebensmittel möglichst lange halten, müssen sie richtig
gelagert werden. Und dieser Prozess beginnt genau genommen für
viele Produkte bereits beim Einkauf. Alles, was heikel ist -
also z.B. Milchprodukte, Fleisch oder Tiefkühlwaren -, sollte in
der warmen Jahreszeit in der Kühltasche nach Hause transportiert
werden. Erledigen Sie den Lebensmitteleinkauf außerdem immer
erst am Ende einer Shopping-Tour, damit eine Unterbrechung der
Kühlkette möglichst kurz ausfällt.
Ab in den Kühlschrank
Im Kühlschrank sollte es im wärmsten Bereich, in der Gemüselade,
zwischen 8 und 10 Grad Celsius haben. Das meiste Obst und Gemüse
wird sich dort wohlfühlen. Südliche Gewächse wie Melanzani,
Paradeiser, Melonen oder Zitrusfrüchte verlieren jedoch an
Geschmack, wenn sie unter 10 Grad gelagert werden.
Gleich oberhalb ist das kälteste Fach des Kühlschranks. Hier,
bei etwa 2 Grad, sollten Sie Fleisch, Wurst und Fisch
aufbewahren. In der Etage darüber sind bei rund 4 bis 5 Grad
Milchprodukte wie Frischmilch, Joghurt oder Topfen am besten
aufgehoben. Im obersten Fach herrschen Temperaturen um die 5 bis
8 Grad. Dieser Platz ist ideal für Eier, Käse und gekochte,
fertige Speisen.
Der wärmste Platz im Kühlschrank ist mit 10 bis 12 Grad das
Türfach. Milch, die gerade aufgebraucht wird, hat hier einen
guten Platz. Auch für Butter, Marmelade, Senf oder Getränke
bietet die Kühlschranktüre Wohlfühltemperaturen.
Intelligent schlichten
Damit die Temperaturverteilung gut funktioniert, darf der
Kühlschrank nicht überfüllt sein. Ältere Geräte profitieren von
regelmäßigem Abtauen, jüngere Modelle erledigen dies
freundlicherweise bereits automatisch. Stellen Sie warme Speisen
nicht gleich in den Kühlschrank oder gar in den Tiefkühler,
sondern erst dann, wenn sie abgekühlt sind. Überprüfen Sie
regelmäßig, ob die Türe des Kühlschranks gut schließt, und
werfen Sie ab und zu einen Blick auf die Türdichtungen. Saugen
Sie gelegentlich den Staub von der Hinterseite des Geräts.
Schlichten Sie frisch gekaufte Produkte im Kühlschrank nach
hinten und räumen Sie ältere griffbereit nach vorne, damit diese
zuerst verbraucht werden. Das ist zwar in der Alltagshektik
etwas mühsam, verhindert aber effizient den Ärger über
vergammelte, weil vergessene Lebensmittel.
Verpacken Sie heikle Nahrungsmittel wie rohes Geflügel, bevor
Sie sie im Kühlschrank verstauen. So vermeiden Sie die
Übertragung gefährlicher Keime durch austretenden Saft. Wickeln
Sie Käse in Papier oder Frischhaltefolie, so trocknet er weniger
aus.
Ideale Aufbewahrungsgefäße für den Kühlschrank sind Glasbehälter
mit Deckel, da sie keine Gerüche annehmen. Wenn Sie Speisereste
im Kühlschrank lagern, decken Sie Töpfe mit einem Teller ab,
dann bleibt darüber noch etwas Platz.
Gut eingepackt in die eisige Kälte
Im Tiefkühler sollte es mindestens –18 Grad Celsius haben. Wenn
möglich, vakuumieren Sie, was Sie einfrieren möchten. Das hält
das Austrocknen und damit den unangenehmen Gefrierbrand am
effektivsten hintan. Geht das nicht, behelfen Sie sich mit
möglichst genau passenden Tiefkühlbeuteln und Gefäßen. Achtung
bei Flüssigkeiten! Diese gewinnen beim Einfrieren rund 10
Prozent an Volumen. Gefäße daher nicht bis an den oberen Rand
befüllen. Starke Aromen brauchen auch eine extrastarke
Verpackung.
Auch im Tiefkühler hält übrigens nichts ewig. Werden Produkte zu
lange gelagert, verlieren sie an Qualität. Obst und Gemüse kann
bis zu etwa einem Jahr auf Eis liegen, Brot (Achtung, trocknet
auch im Tiefkühler besonders leicht aus!) ein bis drei Monate.
Bei Fetthaltigem gilt: je höher der Fettanteil, desto kürzer die
Lagerzeit. Mageres Fleisch kann also bis zu einem Jahr okay
sein, Würstel können schon nach drei Monaten einen ranzigen
Geschmack annehmen. Käse ist je nach Fettgehalt etwa zwei bis
sechs Monate lang in Ordnung. Frieren Sie Nahrungsmittel in
Portionsgrößen und möglichst flach ein. Sie lassen sich dann
rascher auftauen und einfacher verarbeiten. Wichtig: Versehen
Sie alle selbst eingefrorenen Produkte mit dem genauen
Einfrierdatum.
Küchenkastl im Visier
Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Gewürze, Konserven,
Packerlsuppen, Nüsse sollten trocken, lichtgeschützt und nicht
zu warm gelagert werden. Also idealerweise in einem
Küchenkasten, der nicht direkt neben Wärmequellen wie Herd,
Heizung oder Kühlschrank steht. Achtung: Naturreis oder
Vollkornmehl enthalten etwas mehr Fett als herkömmliche Produkte
und halten daher weniger lang. Bisweilen ist hier schon nach
rund zwei Monaten Schluss, während geschälter Reis und
Auszugsmehl gut ein Jahr halten. Auch Nüsse sind sehr
empfindlich. Geriebenen Nüssen kann man im Tiefkühler noch ein
paar Monate das Leben verlängern. Bei all diesen Nahrungsmitteln
gibt es aber noch eine weitere Bedrohung, die lange vor dem
Verderb auftreten kann, nämlich die durch Küchenmotten, Mäuse,
Ameisen oder Schaben. Leisten Sie sich gut schließende Behälter
für Mehl, Puddingpulver, Schokolade und Ähnliches. Das spart
nicht nur Geld für Lebensmittel, die Sie ersetzen müssen,
sondern auch viel Mühe und Zeit, um die ungebetenen Gäste wieder
loszuwerden. Horten Sie gut ausgewaschene Marmelade-, Honig-
oder Gurkengläser. In ihnen lassen sich je nach Größe Nudeln,
Nüsse, Hülsenfrüchte oder Gewürze aufbewahren
Hygiene macht haltbar
Vor allem in der Küche und im Umgang mit Lebensmitteln ist
Sauberkeit das Um und Auf. Wer etwa gerne einen Schluck Milch
direkt aus der Packung trinkt, bringt Keime ein, die den Verderb
der Milch beschleunigen. Ebenso tabu ist das Buttermesser in der
Marmelade. Essiggurkerln oder Oliven niemals mit einer benutzten
Gabel aus dem Glas als fischen. Und die Finger haben in Gewürzen
nichts verloren. Wenn Sie Fleisch oder Geflügel mit Würze
einreiben, richten Sie die Würzmischung inklusive Salz und
Pfeffer auf einem Tellerchen vor. So vermeiden Sie, dass Keime
vom Fleisch über die Gewürze in den Salat oder aufs Butterbrot
gelangen.
Gewürze nicht dicht beim Herd aufstellen. Sie erhalten so durch
den Wasserdampf beim Kochen einen perfekten Nährboden für die
Ausbreitung von Keimen.
Quelle: Konsument
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