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       #Post#: 281--------------------------------------------------
       Marktcheck Greenpeace
       By: SilkeGiesinger Date: July 1, 2013, 12:40 pm
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  HTML http://marktcheck.greenpeace.at/index.php?id=9582&utm_source=EMail&utm_medium=NL-MC&utm_content=NL-MC-TCMKr%C3%A4uter-130701&utm_campaign=SusAg
  HTML http://marktcheck.greenpeace.at/index.php?id=9582&utm_source=EMail&utm_medium=NL-MC&utm_content=NL-MC-TCMKr%C3%A4uter-130701&utm_campaign=SusAg
       Aus dem neuesten Newsletter von Greenpeace Marktcheck:
       1.07.2013
       Heilkräuter der Traditionellen Chinesischen Medizin, gekauft in
       Europa, sind oft stark belastet
       
       Greenpeace hat Produkte der Traditionellen Chinesischen Medizin
       (TCM) in Europa und Nordamerika getestet. Die Ergebnisse der
       Einkäufe in Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich,
       USA, Italien und den Niederlanden sind besorgniserregend. Die
       Produkte sind mehrheitlich mit Rückständen von Pestiziden
       belastet.
       
       Gesundheitselixier oder Pestizidcocktail?
       Zwischen November 2012 und April 2013 wurden im Auftrag von
       Greenpeace Ostasien pflanzliche Produkte chinesischen Ursprungs
       in Europa eingekauft. In einem akkreditierten und zertifizierten
       Labor wurden die Proben auf Pestizidrückstände untersucht.
       Die gesetzlichen Höchstmengen werden dabei in großem Maß
       überschritten.
       
       Produkte im Test
       Insgesamt wurden 36 Proben von aus China importierten
       pflanzlichen Produkten eingekauft. Dabei handelt es sich um
       Chrysanthemen, Gojibeeren, Geißblatt, getrocknete Lilienwurzel,
       Sanqiblüten, chinesische Datteln und Rosenknospen. Die Produkte
       gelten als gesundheitsförderlich und werden auch außerhalb
       Chinas aufgrund der ihnen zugeschriebenen positiven
       medizinischen Eigenschaften konsumiert.
       
       Die Untersuchungen belegen, dass eine Mehrheit der Proben
       regelrechte Pestizidcocktails enthält. Einige der Rückstände
       sind zudem akut gesundheitsgefährdend:
       32 (von 36 Proben) enthielten drei oder mehr unterschiedliche
       Pestizidwirkstoffe. Geißblattproben aus Kanada und Deutschland
       enthielten 24 von 26 Substanzen.
       26 (von 29 Proben - ohne getrocknete Lilienwurzel) enthalten
       Rückstände oberhalb der in der EU zulässigen Höchstmengen.
       17 (von 36 Proben) wiesen Pestizidrückstände auf, die von der
       Weltgesundheitsorganisation als extrem oder höchst gefährlich
       eingestuft werden.
       
       Landwirtschaft auf Kosten unserer Gesundheit?
       Diese Ergebnisse sind ein weiteres Beispiel für die Mängel der
       chemie-intensiven Landwirtschaft. Der Pestizid-Einsatz auf den
       Äckern bedroht nicht nur die Gesundheit von AnwenderInnen und
       KonsumentInnen, sondern auch die Pflanzen- und Tierwelt:
       Traurige Beispiele dafür sind Bienen und andere
       Bestäubungsinsekten.
       Greenpeace fordert daher einen Kurswechsel: denn nur eine
       ökologische Landwirtschaft kann den Bedürfnissen von Mensch und
       Natur langfristig und nachhaltig gerecht werden.
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