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       # taz.de -- Weltbank-Chefin Bedrängnis
       
       > Leugnet David Malpass die menschengemachte Klimakrise?
       
       Weltbankpräsident David Malpass steht wegen Äußerungen zur Klimapolitik
       unter Druck. „Wir sind mit den Äußerungen von Präsident Malpass nicht
       einverstanden“, sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses in Washington. Der
       US-Ökonom Malpass war zuvor bei einer Veranstaltung der New York Times mit
       dem Vorwurf konfrontiert worden, er leugne die Klimakrise. Dabei war er
       Nachfragen ausgewichen, ob die Verbrennung fossiler Brennstoffe zur
       globalen Erwärmung beitrage. „Ich bin kein Wissenschaftler“, sagte Malpass.
       Die Sprecherin sagte, die US-Regierung erwarte von der Weltbank, dass sie
       eine Führungsrolle bei Klimazielen einnehme. Auf die Frage nach einer
       möglichen Abberufung von Malpass ging sie nicht konkret ein, betonte aber,
       solche Entscheidungen erforderten generell eine Mehrheit bei den
       Anteilseignern. In einem [1][Interview mit dem Nachrichtenportal
       politico.com] bemühte sich Malpass um Schadensbegrenzung und sagte: „Das
       war ein schlecht gewählter Satz.“ Auf die Frage, ob er die Klimakrise
       leugne, hätte er mit „Nein“ antworten sollen. Malpass war 2019 auf
       Vorschlag des damaligen US-Präsidenten Donald Trump ins Amt gekommen.
       Dieser hatte die USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zurückgezogen.
       Sein Nachfolger, Joe Biden, hatte diesen Schritt nach seinem Amtsantritt
       umgehend rückgängig gemacht. (dpa)
       
       26 Sep 2022
       
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   DIR [1] https://www.politico.com/news/2022/09/23/world-bank-president-not-resigning-apologizes-for-climate-science-remarks-00058612
       
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